TERROR TEEN – Boy who became UK’s youngest terrorist at 16 with neo-nazi plot unmasked after losing bid to keep anonymity

A NEO-Nazi teen who became Britain’s youngest convicted terrorist at 16 after plotting a “race war” has been unmasked after losing a bid to keep his anonymity secret. Jack Reed, now 18, who is the son of a quantity surveyor, plotted a sick terror attack on schools and pubs. The teen wanted to start a ‘race war’ He was convicted of attempting to obtain ingredients to make explosives in a twisted bid to start a “race war” in Durham when he was 16. His anonymity was retained when he was sentenced because he also faced separate child sex charges – which he has now been given an additional 18 months for. Reed was arrested in 2019 as he set off for school one morning – after cops had monitored his disturbing online posts. In his pocket, police found a chilling note with a sinister message. It read: “Killing is probably easier than your paranoid mind thinks. “You’re just not used to it. Most were caught because they got sloppy.” He was found guilty of six offences at Manchester Crown Court in November 2019, including preparation of terrorist acts and disseminating a terrorist publication, and was sentenced to six years and eight months behind bars. (…) Reed had been searching for extremist material since he was 12, and was referred to the Government’s Prevent deradicalisation programme. Traces of his extremism could be seen on his social media – he was using a portrait of Rhodesia’s 1970s white leader Ian Smith as his Facebook profile picture. He had also set up a Twitter profile named ‘Mosley was right’ – a reference to British 1930s fascist leader Oswald Mosley. Analysis of his devices showed that the 16-year-old had searched for ‘lone wolf’ attacks, as well as terms like explosives, knives, and firearms.

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Veröffentlichung von NS-Symbolen

41-jähriger Gautinger zeigt sich vor Gericht uneinsichtig. Über seinen privaten Account hat ein Gautinger Familienvater laut Anklage im vorigen Jahr öffentlich zugänglich auf Facebook zwei nationalsozialistische Symbole, darunter auch ein Hakenkreuz, gepostet. Gegen den Mann war daher wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein Strafbefehl von 90 Tagessätzen zu 70 Euro – also 6300 Euro – verhängt worden. Dagegen legte der 41-Jährige aber Widerspruch ein und präsentierte sich vor dem Amtsgericht Starnberg sehr selbstsicher, belehrend, uneinsichtig – und auch recht respektlos. Der Angeklagte wies den Vorwurf von Staatsanwältin und Richterin vehement zurück, er habe zu den Bildern “keine erkennbare Distanz” vermittelt und mit NS-Symbolen aus einer früheren Gewaltherrschaft Aussagen von gegenwärtigen Politikern verglichen und somit rechtswidrig Parallelen zur Gegenwart gezogen. (…) Der Angeklagte war sich keiner Schuld bewusst und verwies auch darauf, seinen Beitrag unter Klarnamen veröffentlicht zu haben. Zudem gab er an, verbeamteter Lehrer zu sein. Doch das Gericht blieb von diesen Ausführungen unbeeindruckt und bewertete die Darstellungen, die ohne die notwendige und eindeutige Distanzierung auf Facebook erfolgt seien, als klare Straftat.

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Verbannt, gehackt, offline: Bei der Trumpisten-App Parler herrscht das totale Chaos

Das rechte Twitter-Pendant Parler sollte für Trump-Anhänger zur neuen Heimat werden. Doch jetzt hat Cloud-Anbieter Amazon der Hass-Plattform den Stecker gezogen. Kurz zuvor schlugen Hacker zu und erbeuteten sämtliche Nutzerdaten. Bald dürften weitere Kapitol-Stürmer ins Gefängnis wandern. Parler ist ein Sammelbecken für Trumpisten und rechte Verschwörungserzähler im Netz – quasi Facebook ohne Moderatoren. Seit Montag ist die bei Trump-Anhängern beliebte Social-Media-Plattform komplett offline. Amazon hat Parler aus seiner Cloud geworfen und sorgt so dafür, dass die Hass-Schleuder weder im Web noch via App verfügbar ist. Zuvor haben am Wochenende Google und Apple die App aus ihren App-Stores verbannt. Parler fand seit 2018 vor allem bei US-Nutzern aus der rechten und rechtsextremen Ecke Anklang, weil die Betreiber Hassrede unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit tolerieren. Selbst offene Gewalt- und Mordaufrufe wurden mit Verweis auf die Meinungsfreiheit stehen gelassen. In den letzten Tagen wurde auf Parler zu einem neuen Sturm auf Joe Bidens Amtseinführung aufgerufen. Für Amazon, Apple und Google Grund genug, endlich ernst zu machen. Die drei Tech-Giganten schauten dem Treiben zuvor jahrelang zu und versetzen der umstrittenen App erst jetzt – in einem opportunistisch erscheinenden Moment – gemeinsam den vorläufigen Todesstoss. Amazon teilte Parler seine Entscheidung am Samstag in einem Brief mit. Darin heisst es: «In den letzten Wochen haben wir Parler 98 Beispiele von Beiträgen gemeldet, die eindeutig zu Gewalt auffordern und anstiften.» Man stelle seine Cloud-Dienste Kunden aus dem gesamten politischen Spektrum zur Verfügung, aber man könne «keine Dienste für einen Kunden bereitstellen, der nicht in der Lage ist, Inhalte, die zu Gewalt gegen andere auffordern oder anstiften, effektiv zu identifizieren und zu entfernen». (…) Kurz bevor Amazon Parler am Montag den Stecker zog, ist es Internetaktivisten laut Eigenaussage gelungen, 99,9 Prozent der Nutzerdaten herunterzuladen. Laut den Hackern konnten Dutzende Terabytes an Textbeiträgen, Videos und Fotos erbeutet werden – inklusive bereits gelöschter Posting. Auch an Originalfotos samt Metadaten vom Sturm auf das Kapitol sei man auf diesem Weg gelangt.

via watson: Verbannt, gehackt, offline: Bei der Trumpisten-App Parler herrscht das totale Chaos

siehe auch: Rechtes Netzwerk: Hacker erbeuten 70 TByte Daten von Parler. Postings, Videos und Fotos von Parler samt Metadaten waren aufgrund stümperhafter Sicherheitsvorkehrungen leicht zu erreichen. Eine Gruppe von Internetaktivisten hat eigenen Angaben zufolge Dutzende Terabyte an Daten vom bei Rechtsextremen und Rechtsradikalen beliebten Social-Media-Dienst Parler abgreifen können. Nachdem das US-Unternehmen Twilio in einer Pressemitteilung wohl versehentlich bekannt gegeben hatte, welche Cloud-Dienste Parler verwendet, stellten die Hacker fest, dass normale Nutzerkonten ihnen Zugang zu allen administrativen Daten geben. Eine E-Mail-Bestätigung fehlte, ebenso eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Aufgrund des Zugriffs auf entsprechende APIs konnten die Hacker mehrere Stunden lang auf alle Inhalte des Dienstes zugreifen, wie auf Reddit erklärt wird. Dazu zählen die Nutzerinformationen, Bilder, Videos und Textbeiträge. Den Hackern war es zudem auch möglich, bei einem Administrator-Konto das Passwort zurückzusetzen – Twilio soll dabei nicht nach dem alten Passwort gefragt haben. Mithilfe dieses gekaperten Kontos haben die Hacker eigenen Angaben zufolge Millionen an Administrator-Konten eingerichtet und verteilt, damit gemeinsam Daten gesichert werden können.
Automatischer Download von Informationen Dafür haben sie ein Docker-Image erstellt, das heruntergeladen und in einer virtuellen Maschine gestartet werden konnte. Dieses Image hat automatisch und koordiniert Daten von den Parler-Servern heruntergeladen. Die Informationen wurden automatisch in verschiedene Cloud-Speicher geladen, um sie zu archivieren; 70TB of Parler users’ messages, videos, and posts leaked by security researchers. Parler, a social network used to plan the storming of the U.S. Capitol last week, has been hit by a massive data scrape. Security researchers collected swaths of user data before the network went dark Monday morning after Amazon, Google, and Apple booted the platform. The scrape includes user profile data, user information, and which users had administration rights for specific groups within the social network. Twitter user @donk_enby, who first announced about the scrape, claims that over a million video URLs, some deleted and private, were taken; Every Deleted Parler Post, Many With Users’ Location Data, Has Been Archived. The Parler App popular with right-wing supporters has been suspended by Amazon store over continued postings by users that incite violence.
The Parler App popular with right-wing supporters has been suspended by Amazon store over continued postings by users that incite violence. In the wake of the violent insurrection at the U.S. Capitol by scores of President Trump’s supporters, a lone researcher began an effort to catalogue the posts of social media users across Parler, a platform founded to provide conservative users a safe haven for uninhibited “free speech” — but which ultimately devolved into a hotbed of far-right conspiracy theories, unchecked racism, and death threats aimed at prominent politicians. The researcher, who asked to be referred to by their Twitter handle, @donk_enby, began with the goal of archiving every post from January 6, the day of the Capitol riot; what she called a bevy of “very incriminating” evidence. According to the Atlantic Council’s Digital Forensic Research Lab, among other sources, Parler is one of a several apps used by the insurrections to coordinate their breach of the Capitol, in a plan to overturn the 2020 election results and keep Donald Trump in power.

OK. parler Social Media Data Downloaded.

#Stipendium für rechtsextreme #Ukrainerin am Wiener #IWM aberkannt – #azov #OlenaSemenjaka

Nach Kritik an einem Stipendium für die rechtsextreme Ukrainerin Olena Semenjaka streben Verantwortliche im Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) am Montag sichtlich eine Revision ihrer Entscheidung an. Semenjakas Vorstellung als aktueller “Junior visiting Fellow” verschwand von der IWM-Homepage. Das Institut verurteilte und distanzierte sich am Montag von den rechtsextremen Äußerungen und Handlungen von Semenjaka und erkannte das Stipendum ab. “Das IWM unternimmt alles, um zu überprüfen, warum ihre politische Aktivität in einschlägigen rechtsextremen Kreisen der Aufmerksamkeit der für die Auswahl zuständigen Jury entgangen ist”, erklärte das Institut in einer Aussendung. “Das Institut bedauert dies zutiefst und hat Semenyakas Fellowship nach Bekanntwerden der Fakten mit sofortiger Wirkung aberkannt. Der dezentrale Vergabeprozess wird nun intern evaluiert, um die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.” Semenjaka ist nicht nur eine rechtsextreme Intellektuelle, die sich laut Ankündigung in Wien bis Juni 2021 als “Junior visiting Fellow” am IWM mit Jan Patočka, Ernst Jünger und “Europa nach der Ukraine” beschäftigen sollte. Sie ist aber auch Mitstreiterin des bekannten ukrainischen Rechtsradikalen und ehemaligen Anführers des berüchtigten Asow-Bataillons, Andrij Bilezkyj. Auf der Homepage von Bilezkyjs Partei “Nationaler Korpus” wird sie als hochrangiges Mitglied geführt.
Hakenkreuz-Foto auf sozialen Netzwerken zu sehen. Am Montag kursierte in sozialen Netzwerken ein Foto, das vermeintlich unter anderem Semenjaka in einschlägiger Pose vor einer Flagge mit Hakenkreuz zeigt. Keinen Zweifel gibt es an ihrer Mission im Rahmen ihres Projekts namens “Azov.Reconquista”, in denen ideologische Affinitäten zu westlichen Neonazis deutlich wurden. Kontakte der zumeist russisch sprechenden Ukrainerin zur US-amerikanischen Neonazi-Gruppe “Rise Above Movement” waren in der Vergangenheit auch bereits Gegenstand von Ermittlungen des FBI. Wie Semenjaka angesichts ihres einschlägigen und auch bekannten Hintergrunds zur IWM-Stipendiatin im Rahmen der Programmschiene “Ukraine im europäischen Dialog” erklärt wurde, war am Montag unklar. Die Pressestelle des IWM war für die APA am Nachmittag telefonisch zunächst nicht zu erreichen.

via vienna.at: Stipendium für rechtsextreme Ukrainerin am Wiener IWM aberkannt

ältere Texte zu Olena Semenjaka

“Querdenken”-Bewegung: Sektenbeauftragter warnt vor Verschwörungsgläubigen

Zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft beobachtet. Immer wieder organisiert die “Querdenker”-Bewegung große Demonstrationen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung. Nun warnt der Sektenbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Bayern vor der ideologischen Instrumentalisierung. (…) “Unübersehbar ist schon jetzt, dass Verschwörungstheorien zu einer massiven Polarisierung der Gesellschaft beitragen”, heißt es in einer am Montag vorgestellten Neuauflage der Broschüre “Evangelische Orientierungen inmitten weltanschaulicher Vielfalt”. Die Handreichung will diverse christliche, religiöse und weltanschauliche Bewegungen darstellen und aus evangelisch-christlicher Perspektive bewerten. Dabei solle sie nicht als Schwarze Liste, sondern als Orientierungshilfe verstanden werden, erklärte Pöhlmann. Er betonte, dass die zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft von Verschwörungsgläubigen nicht unterschätzt werden solle. Viele der Themen, die Initiativen wie “Querdenken” nun besetzten, waren vorher schon da. Doch jetzt würden sie vernetzt: Impfen, Digitalisierung und Überwachung hätten in der Coronamaßnahmen-Kritik einen neuen gemeinsamen symbolischen Raum.

via nordbayern: “Querdenken”-Bewegung: Sektenbeauftragter warnt vor Verschwörungsgläubigen

siehe auch: „Querdenken ist eine heterogene Misstrauensgemeinschaft“. Die landeskirchlichen Sektenbeauftragten von Bayern haben eine Broschüre über aktuelle weltanschauliche Bewegung veröffentlicht. Bei der Vorstellung wurde deutlich: Die „Querdenken“-Bewegung speist sich aus verschiedenen weltanschaulichen Orientierungen. Christen spielen dabei jedoch kaum eine Rolle. „Querdenken“ ist nicht mit einer religiösen Gruppierung zu vergleichen. Das sagte der Beauftragte der Landeskirche Bayern für Sekten- und Weltanschauungsfragen, Matthias Pöhlmann, in einem Pressegespräch am Montag. Grund dafür sei die weltanschauliche Diversität innerhalb der Bewegung. Grundsätzlich müsse zwischen Initiatoren und Demonstrierenden unterschieden werden. Vor allem bei Initiatoren und Rednern seien unterschiedliche weltanschauliche Orientierungen zu beobachten. So stehe „Querdenken“-Gründer Michael Ballweg esoterischen Strömungen nahe. Gleichzeitig trete bei „Querdenken“-Veranstaltungen Samuel Eckert auf, der einen adventistischen Hintergrund hat. Bei einer Demonstration in Leipzig habe der HNO-Arzt Bodo Schiffmann ein interreligiöses Gebet gesprochen. Ein weiterer Beleg für die Diversität innerhalb der Bewegung sei ein Strategietreffen zwischen führenden Köpfen von „Querdenken“ und dem Reichsbürger und selbsternannten „König von Deutschland“, Peter Fitzek, gewesen. Pöhlmann bezeichnet Querdenken daher als „heterogene Misstrauensgemeinschaft“.

Verbindungen nach Deutschland – “#Querdenker” hofften auf #Umsturz am Tag des #Kapitol-Sturms – #terror #capitol

Der Sturm aufs Kapitol: Ein Experte hat genau das vorhergesagt. Und in deutschen QAnon- und “Querdenker”-Kreisen gab es die Hoffnung, dass der Tag in Deutschland einen Umsturz auslöst. Es war drei Tage vor Heiligabend, da machte sich Arieh Kovler auf Twitter Sorgen, ob die Gefahr ernst genommen wird: “Am 6. Januar werden sich bewaffnete Trump-Anhänger auf Trumps Aufforderung in Washington sammeln”, twitterte er. “Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie versuchen werden, das Kapitol zu stürmen, wenn dort Bidens Sieg festgestellt wird.” t-online hat mit dem Mann gesprochen, der das Geschehen so deutlich kommen sah – sowie mit einem Kenner der deutschen QAnon- und “Querdenken”-Bewegung. Denn dort war die Hoffnung verbreitet, dass mit dem 6. Januar auch in Deutschland “aufgeräumt” wird. Der für den gleichen Tag geplante “D-Day 2.0” mit Blockaden deutschlandweit sollte möglicherweise dabei helfen – und in der Szene wird jetzt immer noch ein Trump-Sieg am 20. Januar erwartet. Arieh Kovler ist Politikberater in Großbritannien, verbringt viel Zeit mit der Bobachtung von Foren und Gruppen der fanatischen “MAGA”-Trump-Anhänger und QAnons. Wie etwa bei “TheDonald”, einer Nachfolgeseite für ein von Reddit gesperrtes Board, und bisher unmoderierten Netzwerken wie Telegram, Parler und Gab, aber auch Facebook-Gruppen wie “Stop the steal”.
“Marschbefehl” für Trump-Anhänger. Nachdem Trump per Tweet am 20. Dezember eine “GROSSE Versammlung” angekündigt hatte, sei klar gewesen, was passieren werde, meint Kovler. “Seid da” und “Stoppt den Diebstahl”, schrieb Trump dazu. Das sei ein Marschbefehl für seine Anhänger gewesen. Trump-Jünger glaubten bisher: “Trust the plan”, vertraue dem Plan. Egal, wie schlecht Trump öffentlich aussah, Anhänger fanden Erklärungen, dass das eine geniale Taktik sei: “5D-Schach”, um Gegner zu Fehlern zu bringen und dabei doch zu siegen. “QAnon ist zuvorderst die Theorie, dass die Guten eigentlich schon gewonnen haben und alles gut wird”, so Kovler.

via t-online: Verbindungen nach Deutschland – “Querdenker” hofften auf Umsturz am Tag des Kapitol-Sturms

Like, Share, Recruit: How a White-Supremacist Militia Uses Facebook to Radicalize and Train New Members – #azov #ukraine

The snow had just melted on the streets of Kyiv when Shawn Fuller, a U.S. Navy veteran, arrived in the early spring of 2018, his roller suitcase clattering over the pavestones of the Ukrainian capital. On the western edge of town, he found the address that his recruiter had sent him via Facebook, a flophouse with about two dozen beds, each reserved for a foreign fighter. The men Fuller met inside were mostly from Europe, as was his recruiter, a chain-smoking Norwegian named Joachim Furholm, who had been convicted of bank robbery in Norway in 2010. The two of them had met over Facebook and gotten to know each other well, gaming out their plans to get military training and combat experience from one of Ukraine’s militia groups. When they finally rendezvoused, Fuller noticed the swastika tattoo on the middle finger of Furholm’s left hand. It didn’t surprise him; the recruiter had made no secret of his neo-Nazi politics. Within the global network of far-right extremists, he served as a point of contact to the Azov movement, the Ukrainian militant group that has trained and inspired white supremacists from around the world, and which Fuller had come to join.
Its fighters resemble the other para-military units—and there are dozens of them—that have helped defend Ukraine against the Russian military over the past six years. But Azov is much more than a militia. It has its own political party; two publishing houses; summer camps for children; and a vigilante force known as the National Militia, which patrols the streets of Ukrainian cities alongside the police. Unlike its ideological peers in the U.S. and Europe, it also has a military wing with at least two training bases and a vast arsenal of weapons, from drones and armored vehicles to artillery pieces. Outside Ukraine, Azov occupies a central role in a network of extremist groups stretching from California across Europe to New Zealand, according to law enforcement officials on three continents. And it acts as a magnet for young men eager for combat experience. Ali Soufan, a security consultant and former FBI agent who has studied Azov, estimates that more than 17,000 foreign fighters have come to Ukraine over the past six years from 50 countries. (…) Yet its attempts to crack down have been far from fully effective. While Facebook first designated the Azov Battalion a “dangerous organization” in 2016, pages linked to the group continued to spread propaganda and advertise merchandise on the platform in 2020, according to research by the Center for Countering Digital Hate published in November. Even in December, the Azov movement’s political wing, the National Corps, and its youth wing maintained at least a dozen pages on Facebook. Some began disappearing after TIME posed questions about Azov to Facebook. That online game of catch and delete, which Facebook says is central to its counter-extremism strategy, will hardly address the deeper problem posed by Azov and its allies. Apart from offering a place for foreign radicals to study the tricks and tools of war, the Azov movement, through its online propaganda, has fueled a global ideology of hate that now inspires more terrorist attacks in the U.S. than Islamic extremism does and is a growing threat throughout the Western world.

via time: Like, Share, Recruit: How a White-Supremacist Militia Uses Facebook to Radicalize and Train New Members