Rechtsextreme „#Identitäre Bewegung“ verlegt Sitz nach #Salzkotten-Oberntudorf – #noIB

Die Identitäre Bewegung Deutschland hat ihren Sitz von Rostock nach Salzkotten-Oberntudorf verlegt. Dies zeigt das Impressum auf der Website Bewegung, die offiziell als Verein eingetragen ist. Die Organisation tritt für Ethnopluralismus ein, stellt sich also gegen die Vermischung von Kulturen und Rassen. Die Zuwanderung von „Fremden“ – also Menschen, die nicht Teil der eigenen Volksgruppe angehören – wird abgelehnt. Der neue Vereinssitz ist identisch mit dem Wohnsitz eines Mitbegründer der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative im Kreis Paderborn. Laut NRW-Innenministerium finanziert sich die Gruppierung über Spenden und Merchandising auf der Website, wo unter anderem Sticker, T-Shirts und Bücher mit ausländerfeindlichen Sprüchen angeboten werden. Die Vereinigung wird vom Verfassungsschutz als „rechtsextremistische Bestrebung“ eingestuft und überwacht, weil deren Positionen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind.

via nr plus: Rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ verlegt Sitz nach Salzkotten-Oberntudorf

siehe auch: VEREINSSITZ DER IDENTITÄREN BEWEGUNG BEI MARTIN KÜSTERAREND IN OBERNTUDORF – SALZKOTTEN. Im Januar dieses Jahres wurde der Vereinssitz der Identitären Bewegung von Rostock nach Salzkotten verlegt. Dies hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Daniel Fiß nicht mehr Vereinsvorsitzender der Identitären ist [1]. Einige Wochen später wurde der Vereinssitz innerhalb des Ortes von der Brockensklee 27 in die Almestraße 10, 33154 Oberntudorf-Salzkotten verlegt [2]. Hier wohnt, wie sowohl vom engstem Familienkreis als auch in einer lokalen Telegram-Gruppe der extremen Rechten (siehe unten) von ihm selbst bestätigt wurde, der seit vielen Jahren in der Identitären aktive Martin Küsterarend. Küsterarend war zunächst im AfD-Umfeld aktiv. So gründete er 2014 – unter anderem zusammen mit David Mühlenbein – den Kreisverband Paderborn der Jungen Alternativen mit [3]. Außerdem besuchte er 2016 auch die AfD-Kundgebung in Paderborn, bei der Björn Höcke sprach. Nach seiner AfD-Zeit wurde er  zunehmend bei Aktionen der Identitären Bewegung gesichtet, unter anderem Anfang 2020 in Bielefeld [4], aber auch vor Kurzem in Köln oder beim sog. Sturm auf den Reichstag bei der Corona-Leugner*innen-Demo in Berlin (…) Außerdem ist Küsterarend unter dem Pseudonym „Madaladin“ Mitglied der Telegram-Gruppe „Patrioten Paderborn“. Hier werden verschiedene menschenfeindliche Inhalte geteilt und sich lokal vernetzt. Küsterarend gab in der Gruppe u.a. auch offen zu, dass er Mitglied der extrem Rechten Identitären Bewegung ist. Neben ihm ist in der Gruppe ebenfalls der Bürgermeisterkandidat der AfD Marvin Weber

Kommentar von Rüdiger Zuck in der NZA – Beck Verlag dis­tan­ziert sich von Ras­sismus

Rüdiger Zuck ist ein bekannter Verfassungsrechtler. Vor kurzem aber hat der 88-Jährige in der NZA einen Aufsatz veröffentlicht, der nicht nur in sozialen Netzwerken für Entsetzen sorgt. Nun hat der Beck Verlag sich entschuldigt. Aufsätze in juristischen Fachzeitschriften sorgen eher selten für Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken. Seit Mittwoch jedoch erregt ein Aufsatz aus der Neuen Zeitschrift für Arbeitsrecht (NZA 2021, 166) die Gemüter nicht nur bei Twitter & Co. Unter dem Titel “Ist Ugah, Ugah eine rassistische Beleidigung?” kritisiert der bekannte Verfassungsrechtler und Honorarprofessor Dr. Rüdiger Zuck eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG). Die Karlsruher Richter hatten in einem vor wenigen Wochen veröffentlichten Beschluss die Verfassungsbeschwerde eines Betriebsrats als unzulässig abgelehnt, der sich erfolglos durch alle Instanzen gegen seine Kündigung wehrte. Das Unternehmen hatte ihm gekündigt, nachdem er in einer hitzigen Betriebsratssitzung einen dunkelhäutigen Kollegen mit den Worten “Ugah, Ugah” betitelt hatte. In einem obiter dictum stellte das BVerfG fest, seine schon unzulässige Verfassungsbeschwerde wäre auch unbegründet, weil die arbeitsgerichtlichen Entscheidungen den Mann nicht in seinem Grundrecht auf Meinungsfreiheit verletzten. Deren Annahme, dass aufgrund der Verbindung zu einem nach § 1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) verpönten Merkmal keine nur derbe Beleidigung vorliege, sondern die Äußerung fundamental herabwürdigend sei, ist laut BVerfG nicht zu beanstanden. Verfassungsrechtler Zuck hält die Entscheidung aus mehreren Gründen für verfehlt. So sei, so der 88-Jährige, “Ugah Ugah” schon kein Affenlaut. Und wenn er es doch wäre, hätte das BVerfG aus seiner Sicht detaillierter klären müssen, in welchem Zusammenhang und in welcher Situation die Äußerung gefallen ist. Das aber ist es nicht, was dem Verfasser sowie dem redaktionell verantwortlichen Beck Verlag öffentlich vorgeworfen wird. Es geht vielmehr um den Vorwurf des Rassismus, der vor allem im Fazit seines Aufsatzes zutage tritt. (…) Bei Twitter zeigten sich Juristinnen und Juristen entgeistert. Der Text “strotzt nur so von rassistischen Aussagen”, heißt es dort, “unfassbar” und “neuer Höhepunkt in der an Höhepunkten reichen Ignoranz deutscher Rechtswissenschaft.” Unter dem Hashtag #Zuck werden die Nutzer, wie in sozialen Netzwerken üblich, deutlich: “Man ahnt, was er juristisch meint. Begründung und Rest ist aber einfach nur zum (Emoji, das für “sich übergeben” steht) und reiht sich nahtlos in ‘Alte weiße Männer’ Rhetorik ein; übergebt besser mal an die Jüngeren! Und @CHBeckRecht#howdareyou”. Ein anderer Twitterer schreibt: “Prof. Zuck zweifelt hier ein Urteil des BVerfassungsgericht an, wirft mit #Rassismus nur so um sich”. (…)
“Das kann jedem Verlag mal passieren, der auf ein Lektorat verzichtet, Herausgeber/Schriftleitung nur auf dem Papier hat und sich die verlegerische Leistung auf Typografie beschränkt”, schreibt ein bekannter IT-Rechtler und schiebt auf Nachfrage nach “Bei der NZA ist das wohl so. Nicht bei Beck insgesamt.” Beck: “Unpassende Sätze übersehen, die wir hätten streichen müssen” Ein Kartellrechtler schreibt gar: “Ich habe ein paar wenige Veröffentlichungen bei @CHBeckRecht und dort arbeiten sehr viele tolle Menschen. Aber für mich selbst habe ich nun entschieden, dort nichts mehr zu veröffentlichen, bis der Palandt endlich umbenannt und solche Vorfälle wie in der NZA abgestellt wurden.” Er spielt darauf an, dass der Münchner Verlag trotz zunehmender Kritik seit Jahrzehnten für sein Standardwerk im Zivilrecht an dem Namen “Palandt” festhält. Dieser geht zurück auf Otto Palandt, Präsident des Reichsjustizprüfungsamtes und überzeugter Nationalsozialist. Auch ein führender Kommentar zum Grundgesetz heißt weiterhin “Maunz/Dürig”, benannt nach Theodor Maunz, einem NS-Juristen.  (…) Am Donnerstagnachmittag hat sich der Beck Verlag auch offiziell zu dem Shitstorm geäußert. Der Beitrag ist auf vielfältige Kritik gestoßen. “Diese Kritik nehmen wir sehr ernst”, teilte der Verlag mit. “Bei dem als “Kommentar” gekennzeichneten Beitrag handelt es sich um die persönliche Auffassung des Autors. Als juristische Fachzeitschrift ist die NZA der Wissenschaftlichkeit und Meinungspluralität verpflichtet. Rückblickend ist aber klar, dass der Kommentar mit den redaktionellen Grundsätzen der NZA und unseren eigenen Ansprüchen nicht vereinbar ist. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von dem Kommentar. Der Beitrag hätte nicht erscheinen dürfen. Wir entschuldigen uns in aller Form.”

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“Jüdische Antifa” hackt Website des Ku-Klux-Klan und macht Mitglieder öffentlich

Aktivisten aus Israel nehmen sich die rechtsextreme “Patriotic Brigade Knights” des KKK vor und machen sich über Verschwörungstheorien von Neonazis lustig. Es war eine etwas überraschende Nachricht, die da vor einigen Tagen den Besuchern einer Website des rechtsextremen Ku-Klux-Klan (KKK) entgegenschlug: “Shabbat Shalom! Good Night White Pride ;)” stand hier groß geschrieben. Dahinter stand aber kein plötzlicher Gesinnungswandel der rassistischen und antisemitischen Organisation, sondern etwas ganz anderes – ein Hack oder, genauer: ein “Defacement”. Aus Israel stammenden Aktivisten, die sich selbst “Hayalim Almonim” (Hebräisch für “Anonyme Soldaten”) nennen, ist es gelungen, die Website der Patriotic Brigade Knights des Ku-Klux-Klan zu übernehmen. Parallel dazu wurden zahlreiche Informationen über einzelne Mitglieder der Organisation veröffentlicht – unter anderem Name, Geburtsdatum, aber auch Fotos. Weitere Details wurden in der Folge auf der Webpage jewishantifa.com veröffentlicht. In einer Stellungnahme gegenüber der “Jerusalem Post” schütten die Hacker dann auch noch zusätzlichen Spott über die Rassisten aus: “Neonazis und andere, die an eine ‘Weiße Überlegenheit’ glauben, sind davon überzeugt, dass eine geheime jüdische Macht im Hintergrund das Weltgeschehen steuert. Unser Wunsch ist, diese Fantasie zu einer Realität zu machen und ihre Verschwörungstheorien so für die psychologische Kriegsführung auszunutzen”, heißt es. Und weiter: “Wir wollen, dass sie wissen, dass wir sie überall finden und öffentlich machen werden.”

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siehe auch: ISRAELI HACKERS TAKE DOWN KKK WEBSITE AND REVEAL INFORMATION ABOUT WHITE SUPREMACIST FOUNDERS. ‘Any Klansmen reading this, we know who you are, and we are coming for you.  We never forgive, never forget, and never stop coming’, the hacker’s website states. A website run by members of the white supremacist organisation the Ku Klux Klan (KKK) has been breached by Israeli hackers. The hackers, who are a collection of anti-fascists called Hayalim Almonim – Hebrew for “Anonymous Soldiers” – exposed pictures, names, and personal information of members of the Patriotic Brigade Knights of the Ku Klux Klan. The KKK website, which originally contained white supremacist imagery and a link to join the society, was defaced, according to the Jerusalem Post. The site has now been removed. Phrases including “SHABBAT SHALOM! GOODNIGHT WHITE PRIDE ;)” were posted to the top of the website. “JEWISH SOLIDARITY WITH ALL OPPRESSED PEOPLES”, “NEVER AGAIN”, and the Hebrew phrase “Od Avinu Chai!!! Am Yisraeil Chai!!!” – which translates to “The People of Israel live, our Father yet lives!” – were also posted. (…) “We want them to know, wherever they are in the world that will find them and expose them. We will destroy their lives. And we will bathe in their tears, and mock at the gnashing of their teeth. There is nowhere that is beyond our reach.” The group claims to have also identified the leader of the Church of the Ku Klux Klan, another group with chapters in 25 different US states. “Any Klansmen reading this, we know who you are, and we are coming for you.  We never forgive, never forget, and never stop coming”, the website states.

https://jewishantifa.com/ – https://archive.is/YEI0Q

Rechte Kämpferlandverschickung – #MisanthropicDivision #Azov #NPD #DieRechte #Ukraine #AWD #AtomwaffenDivision #Reichsbewegung #terror

Neonazis in Sachsen behaupten, Urlaub für Veteranen des Ukraine-Konflikts in Deutschland zu organisieren. Alles nur ein Propaganda-Fake? Aus einer braun-roten Baracke in der sächsischen Kreisstadt Pirna organisieren Neonazis angeblich Erholungsurlaube für rechte ukrainische Kämpfer. An den Fensterscheiben im Vorderhaus kleben Zettel, auf denen “Covid ist ein Schwindel” steht und “White lives matter”. Am Eisentor hängt ein Plakat: “Wir schaffen Schutzzonen – Widerstand jetzt.” Im Hof sind die Deutschland-Flagge und eine NPD-Fahne gehisst. Hier sitzt die Zentrale von “Kraftquell“. Vor drei Jahren haben fünf Rechtsextreme aus Norwegen und Deutschland das Projekt nach eigenen Angaben nach einem Treffen in norwegischen Wäldern gegründet. Sie wollen damit Soldaten und Angehörige von verwundeten Veteranen und Gefallenen im Ukraine-Konflikt unterstützen. “Die Organisationen eines Aufenthalts der Familien in Norwegen oder Deutschland” stehe im Fokus, schrieben sie auf einer Facebook-Seite. 2019 stellte der deutsche Neonazi Thomas R. die Idee auf der “Pact of Steel”-Konferenz in Kiew vor, einem Treffen von extremen Rechten aus Serbien, Italien, Schweden, Norwegen, den USA und weiteren Ländern. In den vergangenen Jahren ist eine Art braune Internationale entstanden. Rechtsextremisten und Rechtsextremistinnen vernetzten sich transnational und führerlos, vereint in ihrem Wahnbild eines Kampfes der “weißen Rasse” gegen Muslime, Juden, Andersdenkende oder Homosexuelle. Waren Neonazis früher eher auf ihre eigene Nation konzentriert, so verbinden sie sich heute über Telegram und das Internet, beispielsweise zwischen den USA, Europa und der Ukraine. Militante Organisationen wie die amerikanische Atomwaffendivision oder die Russische Reichsbewegung stehen für diese internationale Vernetzung rechtsextremer Kräfte. Und auch ein Erholungsprogramm für Ukraine-Kämpfer, das von einer deutsch-norwegischen Allianz organisiert wird, würde perfekt in dieses neue Muster passen. Denn die Verbindungen der rechtsextremen Szene in Deutschland zu jener in der Ukraine sind sehr eng. Auffälligstes Scharnier ist die Asow-Bewegung in der Ukraine. Als Freiwilligenbataillon wurde Asow 2014 gegründet, um gegen prorussische Separatisten in der Ostukraine zu kämpfen. Das Regiment fiel durch seine Brutalität und die rechtsextremen Neigungen seiner Hunderten Kämpfer auf. Später ging aus ihm die neonazistische ukrainische Partei Nationales Korps, die Straßentruppe Nationale Miliz sowie der paramilitärische Arm Misanthropic Division hervor. 
Seit Beginn des Ukraine-Konflikts wirbt Asow auch Soldaten und Unterstützer unter Rechtsextremisten in Europa an – mit einem wahrnehmbaren Schwerpunkt in Deutschland. Zur Rekrutierung veröffentlicht die Bewegung Werbevideos auf YouTube oder martialische Bilder von vermummten Kämpfern auf eigenen Telegram-Kanälen. Mit Kampfsportevents, paramilitärischen Schießtrainings und NS-Black Metal will man Neonazis aus West- und Nordeuropa für sich gewinnen. Es sind Männer wie der 21-jährige Johannes Heincke, der 2020 über einen Kontaktmann der Partei Die Rechte aus Nordrhein-Westfalen mit einer Gruppe in ein Asow-Ausbildungslager gesandt werden sollte, um zurückzukehren und seine Fähigkeiten dann in der deutschen Szene einzusetzen. Er war weder ideologisch gefestigt noch wusste er viel über den Ukraine-Konflikt, ihn reizte allein die militärische Ausbildung, erzählt Heincke. “Für jemanden, der mal wieder unter dem Hakenkreuz kämpfen will, ist Asow das Paradies.”

via zeit: Rechte Kämpferlandverschickung

siehe auch: Polizei stoppte zwölf Rechtsextremisten auf Weg in Ukraine. Die Bundespolizei hat 2019 zwölf mutmaßliche Rechtsextremisten an einer Ausreise in die Ukraine gehindert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Unter denjenigen, denen die Polizei die Ausreise untersagte, waren den Angaben zufolge mehrere Angehörige der rechtsextremen Partei “III. Weg”. Wie die “Zeit” in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, stoppten die Bundespolizisten unter anderem auch einen bekannten, mehrfach vorbestraften Thüringer Neonazi auf dem Weg in die Ukraine. Im Januar vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung noch erklärt, sie verfüge lediglich vereinzelt über Hinweise, dass deutsche Staatsangehörige mit rechtsextremer Gesinnung in Kontakt zu Mitgliedern rechtsextremistischer Organisationen in der Ukraine stünden.

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Twitter: Trump bleibt dauerhaft gesperrt

“Unsere Regeln sollen dafür sorgen, dass niemand zur Gewalt anstiftet” – Facebook lässt Sperre von Onlinegremium prüfen. Twitter sieht für den von der Plattform verbannten Ex-Präsidenten Donald Trump keinen Weg zurück. “Unsere Regeln sollen dafür sorgen, dass niemand zur Gewalt anstiftet. Wenn jemand das tut, entfernen wir ihn von der Plattform – und unsere Regeln erlauben es Leuten nicht zurückzukommen”, sagte Finanzchef Ned Segal am Mittwoch im TV-Sender CNBC. Twitter hatte Trump Anfang Jänner rund zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch seine Anhänger – und dass der Präsident Sympathie für sie bekundete und weiterhin ohne Beleg behauptete, der Sieg bei der Präsidentenwahl sei ihm durch massiven Betrug gestohlen worden. Auch Facebook blockierte Trump daraufhin; das Online-Netzwerk lässt den Schritt jetzt aber von einem unabhängigen Gremium prüfen, das Entscheidung des Unternehmens kippen kann. Twitter hat kein solches Gremium. “So wie unsere Regeln funktionieren: Wenn man von der Plattform entfernt wurde, wurde man von der Plattform entfernt – egal, ob man ein Kommentator, ein Finanzchef oder ein früherer oder amtierender Staatsdiener ist”, sagte Segal.

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Nach Falschbehauptungen der #AfD-#Bundestagsfraktionschefin – Stadt Überlingen fordert Unterlassungserklärung von Alice Weidel

Die Stadt Überlingen will juristisch gegen AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel vorgehen. Grund sind Aussagen Weidels über die Arbeitsweise des Ordnungsamtes der Stadt. Laut Berichten verlangt die Kommune eine Unterlassungserklärung. Nach Falschbehauptungen will die Stadt Überlingen juristisch gegen AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel vorgehen. Die Kommune verlangt eine Unterlassungserklärung, wie mehrere Medien berichten. Es geht um Aussagen Weidels über die Arbeitsweise des Ordnungsamtes der Stadt. Weidel hatte nach Angaben der Stadt Ende Januar bei einer Rede in Schwäbisch Gmünd das Ordnungsamt bezichtigt, verdeckt zu ermitteln und Corona-Verstöße zu provozieren, um diese anschließend mit einem hohen Bußgeld zu sanktionieren. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamts soll sich demnach mit Absicht ohne Mundschutz in einer Bäckerei in der Stadt am Bodensee bedienen lassen haben, um von der Verkäuferin dann 2500 Euro Bußgeld zu kassieren. Allerdings erwiesen sich die Behauptungen als falsch. Weidel hatte sich dafür bei der Stadt entschuldigt. Sie habe entsprechende Aussagen eines Überlinger Bürgers über einen vermeintlichen Vorfall in einer Bäckerei fälschlicherweise nicht verifiziert. Aus Sicht der Stadtverwaltung blieb Weidel aber weiterhin eine angekündigte öffentliche Entschuldigung auf ihrem Twitter-Kanal schuldig.

via stuttgarter nachrichten: Nach Falschbehauptungen der AfD-Bundestagsfraktionschefin – Stadt Überlingen fordert Unterlassungserklärung von Alice Weidel

siehe auch: Angebliches #Corona-Bußgeld: #Weidel entschuldigt sich bei Stadt Überlingen – #lügenafd #schauhin #covidioten. Der Streit zwischen der Stadt Überlingen und der AfD-Landesvorsitzenden Alice Weidel scheint beigelegt. Die Politikerin hat erklärt, sie habe Angaben eines Bürgers fälschlicherweise nicht überprüft. Nach einem Streit um ein angebliches Corona-Bußgeld für eine Verkäuferin in einer Bäckerei in Überlingen (Bodenseekreis) wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Verordnung hat sich Alice Weidel (AfD) am Donnerstag beim Leiter des Ordnungsamts der Stadt telefonisch entschuldigt. Das erklärte ihr Sprecher gegenüber dem SWR. In einer schriftlichen Stellungnahme der AfD-Landesvorsitzenden heißt es, sie sei kurz vor ihrer Rede in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) durch einen Überlinger Bürger über den vermeintlichen Vorfall in einer Bäckerei informiert worden. “Fälschlicherweise habe ich diese Angelegenheit nicht verifiziert

Hetze im Harmlos-Style – DER VIDEOKANAL “WIR KLÄREN DAS” VON EINPROZENT

Da kann das Grafik-Konzept noch so sweet sein, rechte Hetze und Nähe zu Identitären und AfD verbirgt es nicht. Der Kanal „Wir klären das“ der Rechtsaußen-Initiative EinProzent verdeutlicht zweierlei: die Verbindungen zwischen AfD und der Identitären Bewegung bleiben der Unvereinbarkeitsliste zum Trotz eng und die sogenannten „neuen” Rechten stellen sich nach wie vor gerne harmlos und nahbar dar.  In der Video-Reihe „Wir klären das“ stellt AfD-Mitglied Marie-Thérèse Kaiser zentrale ideologische Konzepte der „neuen” Rechten, wie zum Beispiel Identität dar. Die 24-Jährige ist Kreisverbandsvorsitzende der Partei in Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen und kam laut eigener Aussage 2015 aus Enttäuschung über die CDU-Politik zur AfD. Kaiser beschreibt sich auf ihrem Twitter-Kanal stolz mit einem Zitat, das angeblich vom Rotenburger Aktionsbündnis gegen Rassismus kommt, als „sehr bedeutende Aktivistin der neuen Rechten“. Der Kontakt zu EinProzent kam laut Kaiser selbst auch über den rechtsextremen Think-Tank „Institut für Staatspolitik“ des Verlegers Götz Kubitschek zustande.  Beide bisher erschienen Videos des neuen Kanals funktionieren nach dem gleichen Schema. Zuerst verweist Kaiser auf neutrale Definitionen der Wörter um die es in dem Video geht, beispielsweise aus dem Duden. Anschließend „erklärt“ sie die Begriffe mit einer „Schaut mal was hier WIRKLICH gemeint ist“-Attitüde ganz im Sinne der rechten Antidemokrat*innen von Identitären und AfD. Erklären bedeutet hier, dass sie die Begriffe in ein rechtes Weltbild einbettet, in dem Migration per se schlecht und der Erhalt der eigenen nationalen Identität von enormer Bedeutung sind. Sie nennt den UN-Migrationspakt einen „Pakt für mehr Migration“, bedauert, dass die Bedeutung der „ethnokulturellen Identität“ abnehme und spricht von „Ausländern mit deutschem Pass“. Dieser rassistische Nationalismus in Reinform, laut dem einzig und allein die Abstammung über die „wahre“ Nationalität und Identität eines Menschen entscheiden kann, kommt in einem Corporate-Design daher, wie es auch die öffentlich rechtlichen Kanäle von „funk“ verwenden könnten. Mit verspielten Memes und Zeichnungen, ganz im Stile von den bekannten Bildungsfernsehkanälen, wird Rechtsaußen-Ideologie transportiert, unter anderem mit Verweis auf den Philosophen Herder und den Nationalismus-Forscher David Miller. Hinter dem Kanal steht die Initiative „EinProzent“, zu deren Zielen es laut eigener Aussage u.a. gehört, eine „Gegenöffentlichkeit zu schaffen“ und sogenannte „Widerstandszentren“ zu errichten. Mit Revolutionskitsch und positiv besetzten Begriffen wie „Zivilcourage“ wirbt das Netzwerk um Spenderinnen. Das Ziel ist klar: rechte Akteurinnen sollen vernetzt, aktiviert und unterstützt werden. Vorsitzender ist der Verleger Phillip Stein, der enge Verbindungen zu Rechtsradikalen aller Art pflegt. Er ist Sprecher der stramm rechten „Deutschen Burschenschaft“, wurde 2018 von der AfD eingeladen im Bundestag zu sprechen und trat in einem Tagungszentrzum auf, das von der Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck mitgegründet wurde. 2017 beteiligte er sich an einem gewalttätigen Angriff auf einen Fotografen vor einem Verbindungshaus der „Burschenschaft Germania“ in Marburg. 

via belltower: Hetze im Harmlos-Style – DER VIDEOKANAL “WIR KLÄREN DAS” VON EINPROZENT

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