Rechtsextreme Hetze – Mutmaßliche Mitglieder eines judenfeindlichen Internetnetzwerks angeklagt

Sie sollen auf einer Onlineplattform »extrem antisemitische, fremdenfeindliche und den Nationalsozialismus verherrlichende Beiträge« veröffentlicht haben. Nun kommen drei Männer aus Deutschland wohl vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft will dem mutmaßlichen Betreiber eines weltweit agierenden antisemitischen Internetnetzwerks sowie zwei Mitstreitern den Prozess machen. Die Karlsruher Behörde hat laut einer Mitteilung drei Männer wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer rechtsextremistischen kriminellen Vereinigung, der sogenannten Goyim Partei, angeklagt. Einer der Beschuldigten soll seit 2014 im Internet ein länderübergreifendes Netzwerk aufgebaut haben, um weltweit antisemitische Hetze zu verbreiten. Von einer allgemeinen und mindestens 29 Ländergruppen ist die Rede. Ein zweiter Angeklagter habe beim Aufbau des Netzwerks geholfen und die deutsche Ländergruppe mitbetreut, teilte die Bundesanwaltschaft weiter mit. Er soll demnach als Administrator tätig gewesen sein. Beide sind seit Juli vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Der dritte Beschuldigte habe zwar nicht zur Führungsgruppe gehört, aber »in erheblichem Umfang antisemitische Inhalte« verbreitet. (…) Den in den Niederlanden gefassten Mann, der inzwischen nach Deutschland überstellt wurde, halten die Ermittler für die zentrale Figur des Netzwerks. Nachdem die Betreiber mehrerer Internetplattformen die eingerichteten Kanäle wegen der antisemitischen Inhalte gesperrt oder gelöscht hatten, sei er zum russischen sozialen Netzwerk VKontakte (VK) gewechselt

via spiegel: Rechtsextreme Hetze – Mutmaßliche Mitglieder eines judenfeindlichen Internetnetzwerks angeklagt

siehe auch: Anklage wegen Volksverhetzung – Das Netzwerk der Judenhasser. Der Generalbundesanwalt hat mehrere Antisemiten angeklagt. Die Männer sollen Teil des “Goyim-Netzwerkes” sein und im Internet zur Gewalt gegen Juden aufgerufen haben. Der Hass schien grenzenlos. “Auge um Auge, Zahn um Zahn, schlachtet die Juden ab wie im Wahn!”, war auf der Webseite zu lesen. Und Sprüche wie: “Wir Goyim müssen die Juden ausrotten!” Der Generalbundesanwalt hat nun Anklage gegen drei Männer aus dem “Goyim”-Netzwerk vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf erhoben, darunter auch gegen zwei mutmaßliche Rädelsführer. Deutschlands Chefankläger wirft den Angeklagten die Gründung und Mitgliedschaft einer kriminellen Vereinigung zum Zwecke der Volksverhetzung vor.Sie sollen in mehreren hundert Fällen antisemitische Inhalte verbreitet haben, in denen unter anderem der Holocaust geleugnet und Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes verharmlost oder gebilligt wurden. Es geht um “zutiefst herabwürdigende antisemitische Propaganda” bis hin zum “Aufruf zur Tötung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger”. Als Rädelsführer des Netzwerkes gelten der 37-jährige Fadi J., der zuletzt in den Niederlanden lebte, und der 60-jährige Marcus B. aus Berlin. Einem dritten Angeklagten aus Duisburg wird die Mitgliedschaft in der Gruppierung und Verbreitung der strafbaren Inhalte vorgeworfen.Im Juli 2020 hatte der Generalbundesanwalt Fadi J. und Marcus B. durch das Bundeskriminalamt (BKA) festnehmen lassen, sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Ermittelt wird zudem gegen weitere Beschuldigte aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, deren Wohnungen im vergangenen Jahr durchsucht wurden. Dabei wurden insgesamt 198 Computer, Festplatten, USB-Sticks und Mobiltelefone beschlagnahmt. (…) Zumindest virtuell soll Fadi J. eng mit Marcus B. vernetzt gewesen sein, einem Neonazi aus Berlin, der früher in der NPD aktiv war und sich selbst gegenüber den Ermittlern als “Nationalsozialist” bezeichnet haben soll. B. ist den Behörden auch im Zusammenhang mit dem rechtsextremen Internetforum “Altermedia” bekannt, das 2016 verboten und dessen Betreiber später zu einer Haftstrafe verurteilt worden war.Gegen Marcus B. ist noch ein weiteres Verfahren wegen Volksverhetzung vor einem Berliner Gericht anhängig. Die Staatsanwälte gehen davon aus, dass er über eine Vielzahl von Kontakten in die rechtsextreme Szene im In- und Ausland verfügt und daher Fluchtgefahr besteht.

screenshot; archive is JhmuX

Nachbarschaftsüberwachungs-App Citizen setzte “Kopfgeld” auf Unschuldigen aus – #mobViolence #Selbstjustiz

Betreiber versprach 30.000 Dollar für Hinweise auf angeblichen Brandstifter, den man per Livestream “jagte”. Gründer Andrew Frame sieht seinen Dienst als eine Art Ersatzpolizei. Insbesondere in den USA versuchen Start-ups in immer neue Geschäftsfelder vorzudringen. Auch eigentlich vom Staat abgedeckte Aufgaben bilden dabei keine Ausnahme – beispielsweise öffentliche Sicherheit. Hier versucht der von Andrew Frame gegründete Dienst Citizen, sich ein Standbein zu schaffen, in dem man Aufgaben wahrnimmt, die eigentlich der Polizei obliegen. Wie sich aktuell zeigt, ist das ein Ansatz, der sehr problematisch werden kann. Auf Initiative von Frame wurde über die App Kopfgeld auf eine Person ausgelobt, die sich allerdings als unschuldig herausstellte, wie “The Verge” und “Vice” berichten. Konkret geht es um ein Feuer in einem Stadtteil von Los Angeles namens Pacific Palisades, das am Abend des 14. Mai (Freitag) ausgebrochen war. Frame erhielt einen Hinweis, dass dieses von einem Brandstifter gelegt worden sei. Ob ihn diese Information erreichte bevor oder nachdem die Feuerwehr einen entsprechenden Verdacht öffentlich machte, ist unklar. Stammen soll der Tipp nach Angaben der Betreiber von einem Beamten der Polizei. Die Pacific Palisades Resident Association veröffentlichte am Samstagnachmittag ein Facebook-Posting, in dem ein ungenannter Obdachloser als mutmaßlich Verantwortlicher genannt wurde. Nach einer Medienanfrage wurde das Posting gelöscht.
Betreiber “jagten” Obdachlosen. Doch wie geleakte Nachrichten aus dem Slack-Chatkanal der Citizen-Betreiber zeigen, hatte Frame wohl den Eintrag gesehen und witterte darin offenbar eine “Chance” für seine App, ihre “wahre Mission” zu erfüllen. Wenige Stunden nutzte man das erst kürzlich eingeführte Livestream-Feature, um ein Foto des angeblichen Täters zu veröffentlichen und 10.000 Dollar Belohnung für Hinweise, die zu dessen Verhaftung führen. Die Summe wurde im Laufe der folgenden Stunden auf 20.000 und schließlich auf 30.000 Dollar erhöht, die Frame persönlich auszahlen wollte. Dabei sparte Frame auch nicht mit emotionalen und deutlichen Statements, in denen der Verdächtige bereits behandelt wurde, als wäre der erwiesenermaßen der Brandstifter. Frame hatte seine Angestellten dazu angewiesen, nicht nur seinen Vornamen, sondern alle verfügbaren Informationen zu nennen. Aus Frames Äußerungen geht hervor, dass er davon ausging, dass es sich beim Verdächtigen auch um den Täter handeln musste. “Findet diesen Ficker. Schnappen wir ihn noch vor Mitternacht. Er ist fällig”, schrieb er im Chat. Später: “Dieser Typ ist der Teufel. Schnappt ihn!”, ehe er schließlich veranlasste, dass alle Citizen-User in Los Angeles benachrichtigt werden sollten. Der Hinweis auf das auf 30.000 Dollar erhöhte Kopfgeld wurde an knapp 850.000 Nutzer per Pushnachricht verschickt. Zudem versuchte man auch über Twitter, Interesse für den Stream zu generieren.

via standard: Nachbarschaftsüberwachungs-App Citizen setzte “Kopfgeld” auf Unschuldigen aus

siehe auch: ‘FIND THIS FUCK:’ Inside Citizen’s Dangerous Effort to Cash In On Vigilantism. Internal documents, messages, and roadmaps show how crime app Citizen is pushing the boundary of what a private, app-enabled vigilante force may be capable of. Andrew Frame was excited. It was Saturday night two weeks ago, and Frame, the CEO of the crime and neighborhood watch app Citizen, was on Slack, whipping himself and his employees into what he’d later call at an all-hands meeting a “fury of passion” about a wildfire that had broken out earlier that afternoon in Los Angeles’ Pacific Palisades neighborhood.  Citizen had gotten a tip that the wildfire was started by an arsonist, and Frame had decided earlier in the night that the fire was a huge opportunity. Citizen, using a new livestreaming service it had just launched called OnAir, would catch the suspect live on air, with thousands of people watching. Frame decided the Citizen user who provided information that led to the suspect’s arrest would get $10,000. Frame wanted him. Before midnight. As the night wore on, Citizen got more information about the supposed suspect. They obtained a photo of the man, which they kept up on the livestream for large portions of the night. More information trickled in through a tips line Citizen had set up. (Citizen said “The information about the person of interest came from an on-the-ground tip from an LAPD Sergeant, followed by emails from local residents who had been approached by LAPD officers.”)

“Beherzte Rückkehr in soziale Medien”: #Trump stellt eigenen Blog wieder ein – #LoL

Ex-US-Präsident will aber bald an anderer Stelle wieder in sozialen Medien aktiv werden. Trump hatte nach der Sperre seiner Konten bei Twitter und Co. Anfang Mai den Blog-Bereich auf seiner Homepage gestartet – mit dem Titel “Vom Schreibtisch von Donald J. Trump”. Nur wenige Wochen nach dem Start seines eigenen Blogs – als Notlösung nach einer Sperrung in anderen sozialen Medien – verabschiedet sich Ex-US-Präsident Donald Trump wieder von dem Projekt. Der Anfang Mai gestartete Blog-Bereich auf Trumps Webseite ist nicht länger zugänglich. Trumps Mitarbeiter Jason Miller bestätigte die Änderung am Mittwoch auf Twitter. Er deutete an, der frühere US-Präsident wolle bald an anderer Stelle wieder in sozialen Medien aktiv werden. Genauer äußerte er sich nicht. Die großen Plattformen Facebook, Twitter und Youtube hatten Trump im Jänner kurz vor dem Ende seiner Amtszeit von ihren Seiten verbannt. (…) Trump hatte nach der Sperre seiner Konten bei Twitter und Co. Anfang Mai den Blog-Bereich auf seiner Homepage gestartet – mit dem Titel “Vom Schreibtisch von Donald J. Trump”. Der Blog erinnerte äußerlich an Twitter – es gab aber nur Beiträge von Trump.

via standard: “Beherzte Rückkehr in soziale Medien”: Trump stellt eigenen Blog wieder ein

ÖFFENTLICHE SICHERHEIT – #Trump bleibt bei #Facebook bis 2023 gesperrt

Auslöser für die Sperre war der Sturm aufs US-Kapitol durch seine Anhänger – und Trumps Sympathiebekundung für diese. Der Ex-Präsident will nun nicht mehr mit Zuckerberg zu Abend essen. Ex-Präsident Donald Trump bleibt bei Facebook noch bis Anfang 2023 gesperrt. Das gab das Onlinenetzwerk Freitag bekannt. Danach werde man mit Hilfe von Experten abwägen, ob es immer noch ein Risiko für die öffentliche Sicherheit durch seine Facebook-Präsenz gebe. Facebook, Twitter und Youtube hatten Trump im Jänner kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch seine Anhänger – und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete. Außerdem behauptet Trump nach wie vor ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei. Er heizte damit die Spannungen an.
Suspension für zwei Jahre. Facebook suspendierte Trumps Account damals bis auf Weiteres und legte diese Entscheidung seinem unabhängigen Aufsichtsgremium zur Prüfung vor. Das “Oversight Board” kann solche Schritte in letzter Instanz rückgängig machen. Das Gremium beließ die Entscheidung zwar in Kraft. Es bemängelte aber, dass eine unbefristete Sperre von den Facebook-Regeln nicht vorgesehen sei und wies das Onlinenetzwerk an, den Fall noch einmal zu prüfen. Nun suspendierte Facebook Trump für zwei Jahre – die Frist läuft aber ab Anfang Jänner dieses Jahres. Sollte Trump zu Facebook zurückkehren dürfen, werde es harte Sanktionen geben, falls er gegen Regeln der Plattform verstößt, betonte das Onlinenetzwerk. Sie könnten bis zu einer endgültigen Verbannung von der Plattform reichen.

via standard: ÖFFENTLICHE SICHERHEIT – Trump bleibt bei Facebook bis 2023 gesperrt

BUSTED: 32 pipe bombs found at home of Arizona man who ranted about antifa

Yet another far-right extremist has been arrested by a FBI joint terrorism task force. “When police showed up at Paul William Ryan’s property in Arizona, they found 32 pipe bombs. Ryan warned them they’d find some of his writings about antifa, survivalism, and ‘corruption.’ Court documents obtained by The Daily Beast show that the FBI’s Joint Terrorism Task Force in Phoenix obtained a search warrant for Ryan’s phone numbers and mobile data after local police found dozens of explosive devices on his property in March,” The Beast reported Friday. Antifa, which is short for antifascist, has become a boogeyman for the far-right. “Under questioning, Ryan didn’t cop to making the pipe bombs but he did tell law enforcement that they’d likely find his DNA on the devices. Investigators also noted that the bombs looked like they had been constructed from materials at Ryan’s property,” The Beast noted. “The investigation also comes amid increasing concern about far-right domestic terrorism and increased scrutiny of it by the Biden administration. In March, the Office of the Director of National Intelligence released an assessment which placed far-right extremists as the largest terrorist threat to the U.S. homeland.” Ryan had reportedly started a text message group labeled “Rebel Radio” where he blasted out his political messages.

via rawstory: BUSTED: 32 pipe bombs found at home of Arizona man who ranted about antifa

Publicly, she organizes MAGA truck caravans in California — but her wedding photo is on a Nazi Telegram channel

Chelsea and Victor Knight’s wedding photo (left) is the profile picture for Chelsea’s Facebook and Twitter accounts. An altered version of the photo is the profile picture for both Chelsea’s Instagram account and a Telegram channel that promotes Nazism.
This article was paid for by Raw Story subscribers. Not a subscriber? Try us and go ad-free for $1. Prefer to give a one-time tip? Click here. Since June 2020, the Placer County For Trump Facebook group has organized truck caravans to support Donald Trump in the Sierra Nevada foothills northeast of Sacramento, and the demonstrations have continued beyond the failed Jan. 6 insurrection and Jan. 20 inauguration of President Biden. The truck caravans and other events, including a March 21 “MAGA Wedding,” have provided a welcoming community for Trump loyalists to rub shoulders with Proud Boys — the nationalist street gang whose members face conspiracy charges in the Capitol siege — while also nurturing relationships between the party base and leadership. The private Facebook group for Placer County For Trump has attracted a robust 4,600 members, drawing energy from a steady run of events, most recently a Memorial Weekend parade from Rocklin, in Placer County, to the state capitol. Chelsea Knight, one of seven admins for the Placer County For Trump Facebook group and one of the group’s most ardent promoters, is also linked to a channel on the social-media platform Telegram that aggressively pushes Nazi propaganda. The “Mr. and Mrs. Knight” channel on Telegram uses a profile photo of Chelsea Knight and her husband, Victor, that is modified so that both have laser eyes while substituting a backdrop with a full moon and barren mountain-scape. The “Info” field for the channel includes the text “14 things and 88 more,” utilizing two numbers that are significant in the Nazi belief system. “14” references the “Fourteen Words,” a distillation of white supremacist ideology that was coined by the late David Lane while he was serving a prison system for his role in the murder of Jewish talk radio host Alan Berg. “88” is a numerical code for “Heil Hitler,” substituting “88” for “HH” as the eighth letter of the alphabet. “Victorious Knight” and “Mrs. Knight” are the admins of the “Mr. and Mrs. Knight” channel. Beyond the similarities between “Victorious” and “Victor,” the username for “Mrs. Knight” is @Chelsea_Jo_Knight, matching the name of the Placer County For Trump organizer. Chelsea Knight uses the same modified wedding photo on her Instagram account where she promotes the car caravans, while also sharing photos of family and friends. The wedding photo, minus the laser-eyes and moon-backdrop alterations, features in the profiles for Knight’s personal Facebook and Twitter accounts. Knight could not be reached for this story. But in Twitter replies to the antifascist account that originally raised the claim that she and her husband are behind the Nazi Telegram channel, she waved the charge aside, while stopping short of outright denial. “I’m still learning,” Knight wrote under the Placer County For Trump 2020 Twitter account on May 27. Then referencing the name of the antifascist Twitter account, she wrote, “I only found out today that I’m a borwin proclaimed nazi.”

via rawstory Publicly, she organizes MAGA truck caravans in California — but her wedding photo is on a Nazi Telegram channel

The Kerrville Nazi who threatened to shoot up Walmart started a martyrdom cult — and fantasized about a nuclear holocaust

The Nazi in Kerrville, Texas who threatened to shoot up a Walmart last week recruited followers into a martyrdom cult while tapping into a global terror network over the past four months. As the founder of InJekt Division, 28-year-old Coleman Thomas Blevins wrote under the pseudonym Korb HeiligerAtomkrieg on the group’s Telegram channel: “It’s almost over. You will soon be liberated from frivolity. Force yourself to embrace this violent change while you still have time to weaponize your spirits and find God.” In another post, Blevins wrote: “This will be the setting for the most disgustingly dismal bloodbath in human history. Americans, God has entrusted us to take part in what will be the most satisfying collapse in human history. IM READY TO DIE AND I HATE THE ANTICHRIST.” In yet another post, Blevins addressed his followers directly: “Good morning. I don’t have a gun. I’m grooming you for terrorism. This is a suicide cult because I hate most of my friends, but for the ones I like this is a doomsday cult.” In other posts, Blevins introduced members with code names like “True_traditionalist” and “Hekler” while praising them for their readiness for the cause. One, identified as “Faggotaboutit,” is shown in a photo seated with an assault rifle propped on his leg, and is described by Blevins as someone with “extensive autism, I mean knowledge of firearms and ‘pranksters.'” The relationship between the two men transcended edgy internet banter: They appeared together on a podcast in early March. In mid-April, Blevins posted a fantasy about a nuclear holocaust, crediting authorship to a member named “Hummel,” while praising him as “someone who is on his way to sainthood.” The honorific “saint” is widely used by internet Nazis to celebrate white supremacists like Anders Breivik and Dylann Roof who have committed mass murder. Known to his followers as “Korb,” Blevins changed the last name on his pseudonym from “HeiligerAtomKrieg” to “Seppükrieg” and then to a word in Arabic lettering, before finally landing on “Taran.” The name is strikingly similar to that of Brenton Tarrant, the Australian man who live-streamed his massacre of 51 Muslim worshipers at two mosques in Christchurch, New Zealand in March 2019.

via rawstories: The Kerrville Nazi who threatened to shoot up Walmart started a martyrdom cult — and fantasized about a nuclear holocaust