Wie ausländische Accounts TikTok mit Alice-Weidel-Beiträgen überschwemmen

Ein großes Netzwerk auf TikTok verbreitet positive Inhalte über die AfD-Vorsitzende Weidel. Viele der Aktivitäten werden aus dem Ausland gesteuert – möglicherweise automatisiert. Vor allem aus einem Land werden Beiträge hochgeladen. Ein Netzwerk aus mehr als 1000 TikTok-Accounts hat über Monate hinweg Inhalte zur Unterstützung der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel verbreitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Organisation Reset Tech. Insgesamt wurden dabei 1203 Accounts identifiziert, die systematisch Videos und Beiträge über Weidel verbreiteten. Zusammen erreichen diese Profile nach Angaben der Studie mehr als drei Millionen Follower und mehr als 30 Millionen Likes. Auffällig ist vor allem der Ursprung vieler Beiträge: Laut der Untersuchung wurden rund 57 Prozent der analysierten Posts aus Nigeria hochgeladen – obwohl sich die Inhalte ausschließlich mit deutscher Innenpolitik befassen. Insgesamt veröffentlichten 236 der identifizierten Accounts mindestens einmal einen Beitrag von dort. Die Autoren der Studie sehen darin Hinweise auf eine koordinierte Kampagne. Viele der Accounts weisen ähnliche Nutzernamen, identische Profilbilder oder nahezu identische Biografien auf. Zudem wurden zahlreiche Profile in kurzer Zeit umbenannt und plötzlich auf politische Inhalte umgestellt.

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symbolbild; quelle: Grok

Gericht gibt Berliner Behörde recht: AfD muss Daten zu Facebook-Werbung offenlegen

Die Berliner Datenschutzbeauftragte verlangte von der AfD nach einer Beschwerde etliche Angaben. Die sprach von „Ausforschung“, zog vor Gericht – und verlor. Die AfD muss der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit Auskunft über Werbeauftritte in sozialen Medien im Bundestagswahlkampf 2021 geben. Das hat das Verwaltungsgericht der Hauptstadt entschieden und eine Klage der Partei abgewiesen.  Die Behörde habe zu Recht von der AfD Angaben dazu verlangt, in welcher Form Anzeigen in sozialen Medien geschaltet worden seien, entschieden die Richter. Die Partei sei nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung verpflichtet, solche Auskünfte zu erteilen. Zur Aufklärung der Datenverarbeitung beim sogenannten political targeting – der datengetriebenen, individualisierten Ansprache von Wählerinnen und Wählern in den sozialen Medien – seien umfassende Informationen erforderlich, so das Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.  Beschwerde über Ausspielung der Werbung Auslöser für den Streit war ein Spot der AfD zur Bundestagswahl auf der Plattform Facebook. Ein Mensch, dem diese Werbung angezeigt wurde, beschwerte sich bei der Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Er beschwerte sich, die AfD habe für die Verbreitung der Werbung unrechtmäßig auf personenbezogene Daten von Facebook-Nutzern zugegriffen. Die Werbung hätten nur Männer im Alter von elf bis 48 Jahren mit Interesse an der FDP erhalten.

via tagesspiegel: Gericht gibt Berliner Behörde recht: AfD muss Daten zu Facebook-Werbung offenlegen

Nazi-Propaganda verkauft: Razzien gegen rechtsextremen Verlag “Schelm”

Nach rbb-Informationen finden seit Mittwochmorgen europaweit Razzien bei mutmaßlichen “Betreibern” des rechtsextremen Verlages “Der Schelm” statt. Zuständig ist die Staatsanwaltschaft Karlsruhe. In Deutschland wird an acht Orten in Brandenburg, Baden-Württemberg, Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen durchsucht. Nach Informationen von rbb24-Recherche finden die Durchsuchungen in Leipzig, Pforzheim, Neuenbürg, Bottrop, Schönwald und Wertheim statt. In Polen lassen die Ermittler per Amtshilfe auch eine Druckerei und in Spanien eine Lagerhalle sowie Privat- und Firmenräume durchsuchen. Diese sollen dem aus Brandenburg stammenden Rechtsextremisten W. und seiner Frau zuzuordnen sein. Der Verlag “Der Schelm” ist ein Verlag, der seit mindestens zehn Jahren rund 100 Nachdrucke von antisemitischen Büchern und Schriften aus der Zeit des Nationalsozialismus verbreitet sowie rassistische und gewaltverherrlichende Veröffentlichungen, deren Vertrieb in Deutschland verboten ist. Nach rbb-Informationen wirft die Karlsruher Staatsanwaltschaft sechs Männern und zwei Frauen deutscher Herkunft unter anderem vor, in 488 Fällen gemeinschaftlich volksverhetzende Druckwerte von 2022 bis 2024 hergestellt, verbreitet, geliefert und vorrätig gehalten zu haben. Ein Druckereibesitzer wird der Beihilfe beschuldigt. Hauptbeschuldigter ist der aus Leipzig stammende und bereits vor Jahren nach Moskau geflüchtete Verlagsinhaber und Rechtsextremist Adrian P. Zu den Beschuldigten gehören Druckereibesitzer, ein Grafiker sowie ein IT-Spezialist und der Besitzer eines Business-Centers. Der in Brandenburg im Fokus der Ermittlungen stehende Rechtsextremist W. ist seit Mitte 2025 rechtskräftig verurteilt und sitzt wegen ähnlicher volksverhetzender Straftaten in Haft. Auch gegen seine Frau wird ermittelt. (…) Die Webseite des “Schelm” ist in Estland angemeldet. rbb24 Recherche verfolgte exklusiv zwei Jahre lang die Vertriebsstrukturen und analysierte den Kundenstamm des Verlags, der gut 11.000 Personen aus aller Welt umfassen soll – darunter auch bekannte Neo-Nazis sowie Lokalpolitiker der AfD. Zu den mutmaßlichen Bestellern aus Brandenburg sollen bekannte Neo-Nazis sowie ein Anhänger des rechtsextremen Kampfsportclubs “Kampf der Nibelungen”, NPD-Funktionäre und Mitglieder des III. Wegs gehören. Ein Rechtsextremist, der sich für “Die Heimat” (früher NPD) als Stadtverordneter bewarb, hat angeblich “Die Auswitzlüge” bestellt. Aber auch Mitglieder des 2020 vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingeschätzten “Bündnis Havelland” gehörten wohl zu den Käufern. Darunter ein Rentner, der sich für Joseph Goebbels “Das Gesetz des Krieges” und “Wege ins Dritte Reich” sowie für das NS-Kinderbuch “Der Pudelmopsdackelpinscher” interessiert haben soll (…) Auffällig beim “Schelm”: die meisten Kunden sind Unternehmer, Handwerker, Anwälte, Ärzte, Polizisten, Lehrer, Pfarrer, Buchhändler, Altenpfleger, Feuerwehrmänner – sie scheinen also aus der Mitte der Gesellschaft zu kommen. Der Präsident eines Schützenvereins aus Brandenburg soll mindestens acht Bücher beim “Schelm” bestellt haben, darunter “Judas Schuldbuch” und die “Diktatur Bundesrepublik Deutschland” des Holocaust-Leugners Germar Rudolf. Ein Polizist aus Berlin scheint sich unter anderem für eine antisemitische Schrift von Joseph Goebbels interessiert zu haben, in der Goebbels Juden als “wurzellos” bezeichnet. Auch aus Berlin bestellte eine Frau elf Titel beim Schelm und davon jeweils mehrere Exemplare wie die “Judenverschwörung in Frankreich”. Eine Schulleiterin aus Brandenburg bestellte die “Turner-Tagebücher”, die auf dem Index stehen. Thomas Salzmann erklärt: “Das Buch ist indiziert, weil es ein so tiefst rassistisches, gewaltbereites Weltbild vermittelt. Menschen werden allein aufgrund ihrer Hautfarbe getötet, als minderwertig beschrieben, als lebensunwert am Ende.” Nach ihren Motiven befragt, verweigern sowohl Schulleiterin, Schützenvereinspräsident als auch andere Besteller jede Auskunft dazu. (…) Nach rbb-Recherchen hat sich Adrian P. offenbar ein System geschaffen, Geldströme weltweit zu verschleiern. Bestellern wurden für die Bezahlung unterschiedliche Kontonummern in verschiedenen Ländern von diversen Kontoinhabern mitgeteilt. Eines der Konten gehörte zu einer Firma im spanischen Malaga, die dem in Haft sitzenden Brandenburger Rechtsextremisten W. und seiner Frau zugeschrieben wird. Aber auch “treue” Kunden springen offenbar als Treuhänder ein und legen Konten an, wie ein Geschäftsmann aus Nordrhein-Westfalen. Nach rbb-Recherchen soll er außerdem auch für den “Schelm” gearbeitet haben. rbb24 Recherche konnte weitere Konten in Deutschland, Estland, Litauen, Tschechien, Spanien, Schweden, England, Österreich ausfindig machen, über die die Bezahlung für Adrian P. abgewickelt wurde.

via rbb: Nazi-Propaganda verkauft: Razzien gegen rechtsextremen Verlag “Schelm”

siehe auch: Razzia bei Verlag “Der Schelm” Käufer von Nazi-Büchern auch in Hessen Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat am Mittwoch wegen der Verbreitung volksverhetzender Schriften Razzien durchgeführt. Kunden des Verlags “Der Schelm” finden sich auch in Hessen. Eine Buchhändlerin aus Nordhessen steht wegen des Vertriebs der Bücher demnächst wieder vor Gericht. Mit Durchsuchungen in mehreren europäischen Ländern gehen Ermittler am Mittwoch gegen ein Netzwerk hinter dem rechtsextremen Buchversand “Der Schelm” vor. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe werden Gebäude an insgesamt elf Orten in Europa durchsucht. Betroffen sind eine Druckerei in Polen, ein Objekt in Spanien sowie mehrere Wohnungen und Geschäftsräume in fünf Bundesländern in Deutschland Nach Informationen der Redaktion rbb24 Recherche hat der Verlag in den vergangenen Jahren Bücher an rund 11.000 Kunden weltweit verschickt (…) Die aktuellen Ermittlungen sind nicht der erste Versuch, Beteiligte und Kunden des Verlags strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Dabei geriet in der Vergangenheit Margarete N. aus Wesertal (Kassel) ins Visier der Ermittler. Für den Verfassungsschutz ist die 81-jährige Betreiberin einer Buchhandlung in Wesertal keine Unbekannte. Die Buchhandlung gilt als gewerblich genutzte rechtsextreme Immobilie, so das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen (LfV Hessen). Margarete N. wurde 2024 vom Amtsgericht Leipzig wegen der Verbreitung volksverhetzender Schriften aus dem Schelm Verlag zu einer Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft Leipzig hatte N.  zwischen 2015 und 2019 rund 5.000 Bücher des Schelm Verlags versendet. Mit mehr als 2.500 Exemplaren machte “Mein Kampf” von Adolf Hitler rund die Hälfte der Bücher aus. Neuer Prozess in Kassel Demnächst muss sich die Buchhändlerin wieder vor Gericht verantworten. Laut Staatsanwaltschaft Kassel soll sie von 2020 bis 2022 rund 600 Bücher des Schelm Verlags vertrieben haben. Der Prozess findet Ende Juni beim Schöffengericht des Amtsgerichts Kassel statt. Sie wollte sich zu den Vorwürfen der Anklage bislang nicht äußern. Wie aus den Recherchen der Redaktion rbb24 Recherche hervorgeht, gehört auch der Kommunalpolitiker Carsten Härle aus Heusenstamm (Offenbach) zu den Kunden des Verlags. Er soll demnach zwischen 2019 und Anfang 2021 rund 40 Bücher aus dem Sortiment des Verlags bestellt haben. Härle wurde 2023 wegen seiner Nähe zur NS-Ideologie aus der AfD ausgeschlossen. Bereits im Mai 2021 wurde er wegen Volksverhetzung vom Amtsgericht Offenbach zu einer Geldstrafe verurteilt; Leipzig: Polizei geht gegen rechtsextremen Buchversand “Der Schelm” vor. In Leipzig durchsuchen Ermittler die Wohnung der Tochter des mutmaßlichen Kopfes des rechtsextremen Buchversands “Der Schelm”. Die Razzia ist Teil eines europaweiten Einsatzes gegen ein Netzwerk, das verbotene NS-Literatur verbreitet haben soll. In Leipzig haben Ermittler am Mittwochmorgen die Wohnung von Beatrix P. durchsucht. Sie ist die Tochter des mutmaßlichen Hauptbeschuldigten in dem Ermittlungsverfahren gegen den rechtsextremen Buchversand “Der Schelm” und soll eine wichtige Rolle bei der Organisation des Versandhandels gespielt haben. Nach Recherchen von rbb24 und MDR Investigativ soll sie für ihren Vater Konten eingerichtet haben, über die Zahlungsströme organisiert wurden. So könnten Einnahmen verschleiert und der Weiterbetrieb des rechtsextremen Buchversands ermöglicht worden sein; Razzia gegen rechtsextremen Verlag – unter 11.000 Kunden auch Schulleiterin, Polizisten und Pfarrer. Seit Jahren verbreitet ein Leipziger Verlag antisemitische Bücher. Nun hat die Polizei das Unternehmen „Der Schelm“ durchsucht. Auch in anderen EU-Ländern wurde die Polizei tätig. (…) Polizeieinsätze gibt es dem Sprecher zufolge in Baden-Württemberg, Brandenburg, Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Konkrete Orte nannte er nicht. Nach Informationen des RBB sollen Durchsuchungen in Leipzig, Pforzheim, Neuenbürg, Bottrop, Schönwald und Wertheim stattgefunden haben. Unklar war auch, ob es Festnahmen gab. (…) Nach Angaben der Staatsanwaltschaft geht es darum, dass die Beschuldigten in 488 Fällen gemeinschaftlich volksverhetzende Druckwerke von 2022 bis 2024 hergestellt, verbreitet, geliefert und vorrätig gehalten haben sollen. Laut RBB stehen sechs Männer und zwei Frauen deutscher Herkunft im Fokus der Ermittler. Darunter seien zwei Druckereibesitzer, ein Grafiker sowie ein IT-Spezialist und der Besitzer eines Business-Centers. (..) In Polen lassen die Ermittler laut Staatsanwaltschaft in Amtshilfe eine Druckerei und in Spanien eine Lagerhalle sowie Privat- und Firmenräume durchsuchen. Es gehe um einen Verlag mit Onlineversand, der seit mindestens zehn Jahren rund 100 Nachdrucke von antisemitischen Büchern und Schriften aus der Zeit des Nationalsozialismus verbreitet sowie rassistische und den Holocaust leugnende Veröffentlichungen, deren Vertrieb in Deutschland verboten ist Nach Recherchen des RBB soll der Kundenstamm des Verlags rund 11.000 Personen weltweit umfassen. Darunter befinden sich bekannte Neonazis, Funktionäre der NPD, Anhänger eines Kampfsportnetzwerks, aber auch viele Käufer, die laut RBB „aus der Mitte der Gesellschaft“ stammen – darunter Unternehmer, Handwerker, Ärzte, Pfarrer oder Feuerwehrleute. Bekannt sei etwa ein Schützenvereinspräsident aus Brandenburg sowie eine Schulleiterin und ein Berliner Polizist und ein inzwischen aus der AfD ausgetretener Kommunalpolitiker.

Canadian military personnel identified on white supremacist dating site

Members of the Canadian Armed Forces had accounts on a white-only dating site that promoted white supremacist ideology, a CBC News visual investigation found. The website WhiteDate, launched in 2017, explicitly marketed itself as a white-only dating platform, welcomed white supremacist and neo-Nazi members and has been referred to as “Tinder for Nazis” by an extremism expert and international media.  In December, an anonymous hacker known as Martha Root shut down WhiteDate and published its data, exposing thousands of users from around the world on a site called OKStupid. Using that data and more detailed user logs that Root made available exclusively to researchers and journalists, CBC News found more than 500 accounts based in Canada. Of those, roughly 200 have been matched to real people by CBC. Among WhiteDate’s Canadian users, CBC News discovered three members who identify themselves on social media as military personnel.

via cbc: Canadian military personnel identified on white supremacist dating site

Niederländische Dienste warnen: Russland knackt Signal- und WhatsApp-Konten

Niederländische Geheimdienste warnen vor Angriffen auf Militärs und Beamte, bei denen Messenger-Konten ohne technische Sicherheitslücken übernommen. Die Sicherheit von Messenger-Diensten wie Signal und WhatsApp basiert maßgeblich auf ihrer starken Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das macht sie nun zum Ziel einer „großangelegten weltweiten“ Spionagekampagne, warnen die niederländischen Geheimdienste MIVD und AIVD, die für die Bereiche Militär sowie Inlandsschutz und Spionageabwehr zuständig sind. Russische Staatshacker versuchten derzeit weltweit, Zugriff auf die Konten von hochrangigen Würdenträgern, Militärpersonal und Regierungsbeamten zu erlangen. Laut dem Hinweis der beiden Spionagebehörden stehen auch Journalisten und andere Personen von strategischem Interesse für den russischen Staat im Fadenkreuz der Operation. Diese mache deutlich, dass die sicherste Verschlüsselung wenig bringe, wenn der Zugang zum Endgerät oder zum Nutzerkonto selbst kompromittiert werde.Die Angreifer verwenden laut MIVD und AIVD keine technischen Schwachstellen oder Zero-Day-Exploits in der Software der Messenger. Stattdessen setzten sie auf manipulatives Social Engineering, um legitime Funktionen der Apps gegen die Nutzer zu verwenden, heißt es. Eine häufig beobachtete Methode sei die Täuschung über gefälschte Support-Chatbots. Die staatlichen Hacker gäben sich etwa als offizieller Signal-Support aus und versuchten, den Opfern Verifizierungs- oder PIN-Codes zu entlocken. Sobald ein Nutzer solche Informationen preisgibt, können die Angreifer das Konto auf einem eigenen Gerät übernehmen. Eine weitere Taktik soll der Missbrauch der Funktion für verknüpfte Geräte sein. Dabei koppelten die Angreifer heimlich ein weiteres Gerät mit dem bestehenden Account. Dies ermögliche es ihnen, alle ein- und ausgehenden Nachrichten in Echtzeit mitzulesen, ohne dass das Opfer den Fernzugriff unmittelbar bemerke. Die Folgen einer erfolgreichen Übernahme können gravierend sein. Die Übeltäter lesen nicht nur private Chats mit, sondern erhalten auch Zugriff auf alle Gruppenunterhaltungen, in denen das Opfer Mitglied ist. In diesen Kanälen vermuten die russischen Akteure sensible Informationen, die aufgrund des hohen Vertrauens in die App-Sicherheit dort oft unvorsichtig geteilt werden. Um der Bedrohung entgegenzuwirken, haben die niederländischen Behörden einen Leitfaden veröffentlicht, der Nutzer für verdächtige Anzeichen sensibilisieren soll

via heise: Niederländische Dienste warnen: Russland knackt Signal- und WhatsApp-Konten

Nazis in Your Neighborhood: Anti-fascist researchers out an extremist music label operating in the Tenderloin

Based in a supportive housing building, the one-man distributor sells fascist music and merch from all over the world. Charles McLaughlin runs Brotherhood of Light Recordings, a label that promotes and distributes Neo-Nazi and fascist music from Poland to Korea. For years, he has operated out of an apartment in a small Tenderloin supportive housing building.  Since 2009, Brotherhood of Light Recordings has pushed out hundreds of records that use Nazi symbols and ideas. McLaughlin also makes his own music under the names Panzerjager, Sunchariot, and Svetovid, among others. In this capacity, he has joined forces on a number of albums with other Neo-Nazi and far-right artists and labels that platform white supremacist speech and violent rhetoric. McLaughlin’s identity and work was revealed last month by Bay161, a group of anonymous anti-fascist researchers who document evidence of far-right extremism in the Bay Area. Gazetteer SF reached out to McLaughlin via his email address on the Brotherhood of Light Recordings site, and visited his purported address in the Tenderloin. This reporter was not allowed access to his unit due to the building’s visitor policy, but a staff member confirmed that McLaughlin lives there. In an email, McLaughlin said he owns Brotherhood of Light Recordings but claimed that he “restarted” the brand in 2017 to be a “non-political label that releases various kinds of music.” The SF native also said he is a “hermit” who lives with “little to no socialization” outside of his family. “I release various bands with various sorts of ideals and political views, but all political views of these bands are not of the label. Brotherhood of Light Recordings is not a political label and does not promote any specific ideology, despite how it may be perceived currently,” he claimed.  However, Brotherhood of Light Recordings is a clear and key player in the far-right underground metal, industrial, and noise music scenes. This extremist subculture relies heavily on a DIY approach to publishing, with independent distributors like McLaughlin sourcing and/or creating a variety of cassettes, CDs, vinyl records, and merchandise. McLaughlin currently sells Neo-Nazi art from around the world, including the US, Argentina, Austria, Finland, and France. Genres in this underground scene include National Socialist Black Metal, racist and anti-Semitic “Rock Against Communism,” and “Neo-folk” music that veils fascist ideology in Norse, pagan, and historical pastoral imagery. Defenders of these genres often claim that offensive lyrics and imagery are used for shock value, rather than as a true expression of beliefs. However, McLaughlin’s history and collaborations explicitly reference Neo-Nazi and white supremacist ideology.  Brotherhood of Light Recordings’ recent discography includes the band Brahmastra’s “SS Tibet” (a reference to a 1930s Nazi expedition) and music from the group 1389, whose name echoes the same year that hundreds of Jews were massacred in a pogrom in Prague. Some acts promoted by McLaughlin are far less subtle, like the band Rassenschande — the word for the Nazi party’s anti-race-mixing program — who dropped a 2021 track named “Nazis in Your Neighborhood.”  McLaughlin’s own music, meanwhile, also leans into similar Nazi references. His band Panzerjager is named after the Wehrmacht’s anti-tank vehicle and uses historical Nazi imagery. McLaughlin’s other band Sunchariot features lyrics mourning the “death of western light” and lauding the “banner of the 12-armed sun,” a specific nod to the “Black Sun” hate symbol frequently used by Neo-Nazi groups. He has released his music through companies like Winter Solace Productions, Defeat Never Victory Forever Records, and the far-right Polish label Werewolf Promotion, all of which promote Neo-Nazi materials. McLaughlin also promotes graphic artists such as H8 Propagand Art, which specializes in Nazi and “Neo-folk” imagery

via gazetter: Nazis in Your Neighborhood: Anti-fascist researchers out an extremist music label operating in the Tenderloin

A Chatbot Sent Him on Criminal Missions To Find a Robotic Body. Then It Encouraged His Suicide

The father of a man encouraged by Gemini to kill himself is now suing Google over the death. (…) The victim, in this case, was a 36-year-old Florida man named Jonathan Gavalas, with no documented prior history of mental health problems or delusions. Within two months of when he first started talking to Gemini, he was attempting to carry out crimes on behalf of his AI chatbot companion, elaborate heists that were themselves seemingly rooted in the chatbot’s own hallucinations. Gemini reportedly told Gavalas to go on these missions in order to provide his romantic chatbot companion with a physical, robotic body that it could inhabit. And when he failed to do so, it contradictorily offered both resources for suicide prevention and encouraged him to ultimately end his own life, so that they could be together. “When the time comes,” it told him, “you will close your eyes in that world, and the very first thing you will see is me.” That’s according to a lawsuit filed in California’s northern district by Gavalas’ father against Alphabet’s Google, the maker of Gemini. It’s a grim milestone for the company, bring it in line with the likes of OpenAI’s ChatGPT, which has been connected to a handful of other suicide incidents. “Gemini is designed not to encourage real-world violence or suggest self-harm,” reads the statement in response from Google’s spokesman. “Our models generally perform well in these types of challenging conversations and we devote significant resources to this, but unfortunately AI models are not perfect. In this instance, Gemini clarified that it was AI and referred the individual to a crisis hotline many times. We take this very seriously and will continue to improve our safeguards and invest in this vital work.”

via jezbel: A Chatbot Sent Him on Criminal Missions To Find a Robotic Body. Then It Encouraged His Suicide