AfD vor der Wahl in Baden-Württemberg – Was ein AfD-Direktkandidat so alles auf Telegram chattete

Der taz liegen Chats des AfD-Kandidaten Sebastian Ruth vor. Der 20-Jährige leitete eine Telegram-Gruppe, in der gefordert wurde, „Asylheime anzuzünden“. Die extrem rechte AfD hat im Superwahljahr eine Menge Sorgen. Erst bricht in Sachsen-Anhalt eine Schlammschlacht aus, in deren Zuge die innerhalb der Partei offenbar weit verbreitete Vetternwirtschaft bekannt wird. Dann erfassen die Korruptionsvorwürfe auch den baden-württembergischen Spitzenkandidaten Markus Frohnmaier, weil dessen Frau im Bundestagsbüro eines Parteifreunds beschäftigt ist. Zudem wurde nun auch noch bekannt, dass sein Vater bei der Abgeordneten Diana Zimmer tätig ist – die zugleich Frohnmaiers Wahlkampf leitet. Frohnmaier findet all dies nicht anstößig, verschwand aber dennoch in der heißesten Wahlkampfphase zum Kontakteknüpfen in die USA. Was über den ganzen Filzvorwürfen derzeit ein wenig untergeht: Wie extrem rechts eigentlich die AfD und ihre Kandidaten sind. Der taz liegen jetzt interne Chats des Direktkandidaten Sebastian Ruth vor, der unter dem Pseudonym „Sozialpatriotische Bewegung“ eine gleichnamige Chatgruppe mit rund 300 teils minderjährigen Mitgliedern verwaltete. In der Gruppe lässt sich nachvollziehen, wie junge Rechtsradikale sich gegenseitig anfeuern und aufstacheln, nachdem sie sich bei Tiktok vernetzt haben. Die Chatgruppe besteht heute nicht mehr. Die Screenshots und Inhalte wurden der taz von einem antifaschistischen Recherchekollektiv zur Verfügung gestellt. Der 20-jährige Ruth kandidiert für die AfD in Freiburg und posiert mit akkuratem Szenescheitel auf seinem X-Profil neben dem extrem rechten Kampfbegriff „Remigration“. Dem Profil zufolge findet er Parolen wie „Heil Höcke digga“ witzig. Er benutzt andauernd die „White Power“-Geste und fordert die millionenfache Remigration von Muslimen. Zugleich versucht er, sich selbst in der Lokalpresse zu verharmlosen. Überregional trat er mangels Reichweite bisher nicht wirklich in Erscheinung. Politisiert hat er sich nach eigenen Angaben während der Coronapandemie, mittlerweile ist er auch Beisitzer im Kreisvorstand Breisgau-Hochschwarzwald. Die der taz vorliegenden Chats bieten genauere Einblicke in seine politische Sozialisation und Radikalisierung. Im Chatverlauf offenbarte Ruth seinen Klarnamen. Der taz bestätigte er auf Anfrage, dass er sich bis vor drei Jahren tatsächlich dort ausgetauscht hatte. „Judentum politisch schwierig“ Die Inhalte der Gruppe sind durchaus radikal: Über die Reichsfarben schreibt Ruth dort: „Ich weiß, Schwarz-Weiß-Rot hat seinen Charme, aber es ist schädlich für die Außenwirkung.“ Er sehe sich selbst als sozialpatriotisch, was allerdings nicht nationalsozialistisch heißen soll – er wolle das Eigene lieben und nicht das Andere hassen. Er respektiere auch in „spiritueller Form alle Religionen“, finde aber im Politischen „sowohl das Judentum als auch den Islam schwierig“. Neben Antisemitismus sind auch Rassismus und Sexismus selbstverständlich Teil des Chats: Männer hält man für grundsätzlich gebildeter, Frauen für beeinflussbar. Sexismus wird nur als Problem wahrgenommen, wenn er von migrantisierten Männern kommt. Beispielsweise beschwert sich ein Teilnehmer darüber, dass seine Schwester habe umziehen müssen, da sie „aufgrund dem neuen Asylantenheim“ (Fehler im Original, d. Red.) ihre Wohnung nicht mehr habe verlassen können. Darüber hinaus sei man sich einig, dass man Frauen respektieren und ehren sollte „und nicht ihr Leben zerstören“. Ruth schränkt ein: „Gibt Frauen, bei denen würde ich eine Ausnahme machen“, schreibt er mit einem Tränenlachsmiley. Ein anderer User meint dazu: „Die Asylheime gehören abgerissen und angezündet.“ Ein anderer User teilt eine Fotomontage, auf der ein Flugzeug mit dem Logo des Gruppenchats auf nach Mekka gepilgerte Muslime abstürzt. Der extrem rechte Verschwörungsmythos des großen Austauschs wird als „belegter Fakt“ bezeichnet. Interessant ist auch: Damals ist Ruth noch nicht vom Erfolg der AfD überzeugt. „Die AfD wird ohnehin untergehen“, schreibt er.

via taz: AfD vor der Wahl in Baden-Württemberg Was ein AfD-Direktkandidat so alles auf Telegram chattete

“Nazi Heaven”: Leaked Republican Students Group Chat Filled With Slurs

The chat, named after a mythical all-white Nazi civilization, was started by the secretary of Miami-Dade County’s Republican Party and included the president of the Florida International University Turning Point USA chapter. Seriously, what is it with Republicans and their Nazi-loving group chats? A group chat started by Abel Carvajal, the secretary of Miami-Dade County’s Republican Party, for conservative college students at Florida International University quickly devolved into a breeding ground for moral depravity, the Miami Herald reported Wednesday. Carvajal said he created the group after Charlie Kirk was killed in September. Members of the group chat made violent and racist remarks about Black people, using variations of the n-word more than 400 times, as well as using slurs when discussing Jewish and gay people, and regularly called women “whores.” Dariel Gonzalez, a former board member of FIU’s College Republicans, was responsible for a large chunk of racist and antisemitic comments. “Ew you had colored professors?!” he wrote at one point, adding that he personally refused “to be indoctrinated by the coloreds.” Gonzalez also used slurs to discuss Jewish people. “You can f–k all the k—s you want. Just don’t marry them and procreate,” he said. Ian Valdes, the president of FIU’s chapter of Turning Point USA, responded, “I would def not marry a Jew.” In another message, Valdes called for a “moratorium on immigration” unless it was a person from a first-world country, before clarifying: “Yeah I obviously mean whites.” Valdes renamed the group chat from “Uber R—s Yapping Inc.” (using a slur to refer to people with mental disabilities) to “Gooning in Agartha.” “Gooning” refers to the ritual of continual masturbation performed by some internet-poisoned individuals, and “Agartha” is a mythical civilization at the center of the earth, where white nationalists have imagined a white master race originates. In the chat, Valdes described Agartha as “esoteric nazism essentially,” and Gonzalez described Agartha as “Nazi heaven sort of.” At one point, Gonzalez wrote a message that simply said: “Total negro death.” William Bejerano, who once tried to start a pro-life group at Miami-Dade College, then launched into a lengthy n-word-laced tirade of ways to kill Black people, including crucifying, beheading, exterminating, and curb-stomping. Students for Life in America previously published an essay in which Bejerano decried limits on free speech at his school—but has since removed it. Carvajal occasionally participated in the conversation, and even deleted others’ messages, but never shut the group chat down. He even recruited some of the group’s extremist members to serve as committee members in the Miami-Dade GOP

via newrepublic: “Nazi Heaven”: Leaked Republican Students Group Chat Filled With Slurs

siehe auch: Florida GOP condemns ‘Nazi heaven’ group chat created by Miami party official. A group chat aimed at conservative Florida college students devolved into slurs, misogyny and calls for racialized violence, according to a report from the Miami Herald. Created by Abel Carvajal, secretary of the Miami-Dade Republican Party, the WhatsApp chat was renamed after what one member described as “Nazi heaven,” according to leaked chat logs. Participants also included Florida International University’s Turning Point USA chapter president and the former College Republicans recruitment chair. The logs showed that Carvajal participated occasionally and deleted some messages, but did not shut the chat down. One member of the chat, identified as William Bejerano, “posted a block of text calling for dozens of acts of extreme violence against Black people, who he referred to using the n-word, including crucifying, beheading and dissecting people,” according to the Miami Herald. Dariel Gonzalez, the College Republicans’ recruitment chair, told group members to “avoid the coloreds like the plague.” Group chat members referred to women as “w**s” and, at one point, used an antisemitic slur to refer to women they avoid. Gonzalez said, “You can fk all the [k-word] you want. Just don’t marry them and procreate.” To which Ian Valdes, the TPUSA chapter president, said, “I would def not marry a Jew,” according to the Miami Herald. Valdes changed the chat’s name to refer to Agartha, a mythical white utopia promoted by Nazi politician Heinrich Himmler. Gonzalez described Agartha to the chat as, “Nazi heaven sort of.”

Terrorprozess gegen Jungnazis – Vom Kinderzimmer in den Rassenkrieg – #terror

n Hamburg stehen jetzt acht Jugendliche vor Gericht, denen rechtsextremer Terror vorgeworfen wird. Nicht alle Elternhäuser waren wohl ahnungslos. Es waren großspurige Pläne, die Lenny, Jason oder Benny verfolgten. Von einem bevorstehenden Rassenkrieg sollen die Teenager in ihrer Whatsapp-Gruppe, die der „Letzten Verteidigungswelle“, fabuliert haben. Von einer Bewaffnung, einem „Tag X“, einem Umsturz. Vorher werde man „Kanacken“ verprügeln oder „Zecken“ töten, ihnen das Leben zur Hölle machen, ohne Gnade. In ein paar Jahren, soll einer der Jugendlichen getönt haben, werde man zu Tausenden sein und in Berlin mit Hakenkreuzflaggen aufmarschieren. „Wir sind die Welle, die den Dreck aus unserem Land spült und ihre Existenz zerstört“, gab sich die Gruppe als Leitspruch. Dann aber stand die Polizei am 21. Mai 2025 in ihren Kinderzimmern in Altdöbern, Neubukow oder Wismar und nahm Lenny M., Jason R., Benjamin H. und zwei weitere Teenager fest, alle damals 14 bis 18 Jahre alt – im Auftrag der Bundesanwaltschaft. Drei weitere beschuldigte Jugendliche saßen da schon wegen Straftaten in Haft. Der Vorwurf nun: Bildung einer terroristischen Vereinigung, in zwei Fällen auch versuchter Mord, in einem Fall Verabredung zum Mord. (…) Der Prozess wird der größte, seit vor rund zwei Jahren bundesweit plötzlich neue Gruppen sehr junger Neonazis auftauchten, erst auf Tiktok oder Instagram, dann auch auf der Straße, vor allem bei Störaktionen gegen CSDs, mit Namen wie „Deutsche Jugend Voran“, „Jung und Stark“, „Der Störtrupp“, „Elblandrevolte“ – oder eben die „Letzte Verteidigungswelle“. Und das Verfahren ist ein Novum: Noch nie war eine von der Bundesanwaltschaft angeklagte Terrorgruppe so jung. Dennoch soll der Prozess öffentlich beginnen. Das Gericht wies aber bereits darauf hin, dass sich dies noch ändern könne, wenn es „im Interesse der Erziehung“ geboten sei.

via taz: Terrorprozess gegen Jungnazis Vom Kinderzimmer in den Rassenkrieg

BKA-Studie – Immer mehr Menschen offen für rechtsextremes Gedankengut

Führer-Sehnsucht, Hass auf Juden: Der Anteil der Menschen in Deutschland mit einem Faible für rechtsextreme Ideologien wächst. Vor allem bei den Jungen. Immer mehr Menschen in Deutschland sind einer neuen Untersuchung zufolge offen für rechtsextreme Ideologien. Ihr Anteil stieg zwischen 2021 und 2025 von 21,8 Prozent auf 29,6 Prozent an, wie aus dem vom Bundeskriminalamt (BKA) koordinierten Bericht »Motra-Monitor«  hervorgeht. Um die Einstellungen zu messen, hatten die Forscherinnen und Forscher des Motra-Verbunds den Teilnehmern der repräsentativen Befragung zehn verschiedene Aussagen vorgelegt, zu denen sie sich positionieren sollten. Dazu zählen Aussagen wie »Ein Staat sollte einen Führer haben, der das Land zum Wohle aller mit starker Hand regiert« und »Juden haben in Deutschland zu viel Einfluss«. Motra steht für »Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung«. Es ist ein Forschungsverbund, den die Bundesministerien für Bildung und Forschung, Inneres und Heimat sowie Familie fördern. Er erforscht das Radikalisierungsgeschehen in Deutschland, seine Hintergründe und Entwicklungen. Manifest rechtsextreme Einstellungen finden sich deutlich häufiger bei Menschen mit niedrigem Bildungsniveau. Bei Befragten, die maximal einen Hauptschulabschluss erreicht haben, lag der Anteil derjenigen, die solche Ansichten vertreten, 2025 bei 11,1 Prozent. Unter Menschen mit Abitur waren es 1,4 Prozent.

via spiegel: BKA-Studie Immer mehr Menschen offen für rechtsextremes Gedankengut

siehe auch: MOTRA-Monitor 2024/25 Der vorliegende Monitor des MOTRA-Forschungsverbunds beschreibt das Radikalisierungsgeschehen in Deutschland in einer Phase anhaltender gesellschaftlicher Verunsicherung: Es vermittelt sich ein Bild einer Stabilisierung auf kritisch hohem Niveau, ohne dass bislang von einer Trendumkehr gesprochen werden kann. Während manifest extremistische Einstellungen insgesamt nicht weiter anwachsen, nimmt die Offenheit gegenüber autoritären, antisemitischen und demokratiefeindlichen Deutungen weiter zu, insbesondere in jüngeren Bevölkerungsgruppen. Parallel dazu erreichen Politisch motivierte Kriminalität, Hasskriminalität und Angriffe auf Amts- und Mandatstragende neue Höchststände, auch wenn schwere Gewalt weiterhin die Ausnahme bleibt. Der Band zeigt, wie sich gesellschaftliche Konflikte in digitalen Öffentlichkeiten, in Einstellungen und schließlich im Handeln verdichten, und macht zugleich deutlich, dass einer pro-demokratischen Mehrheit eine kleine, aber zunehmend entgrenzte radikale Minderheit gegenübersteht.

Philip Steinbeck ließ Jugendliche kriechen – AfD-Politiker angegriffen: Selbstjustiz wegen Krabbel-Video?

Ein AfD-Kommunalpolitiker steht immer wieder überregional in den Schlagzeilen. Jetzt glaubt er, dass er deshalb überfallen und zusammengeschlagen wurde. Ein Mann scheucht am Boden krabbelnde junge Leute vor sich her, lässt sie eine Deutschlandfahne ablecken und filmt die Szene. Videos mit diesen Szenen sind vor knapp drei Monaten aufgetaucht. Der Mann, der hinter dieser Szene steckt, ist nun verprügelt worden. Philip Steinbeck, Mitglied der AfD im Kreistag Ludwigslust-Parchim, hat übel zugerichtet eine Nacht im Krankenhaus verbringen müssen – und sieht einen Zusammenhang zu seinen drei Monate alten Videos. Zunächst ist es ungewöhnlich, dass sein Fall in seiner Partei vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit bekommen hat: Gleichzeitig hat die AfD im bayerischen Rosenheim einen angeblichen Angriff auf einen 70-jährigen Bürgermeisterkandidaten ausgeschlachtet, der gar keiner war. Dort zeigten Videobilder, dass der Mann beim Versuch gestürzt ist, einer linken Gruppe ein Banner mit Gewalt zu entreißen. Der tatsächlich attackierte Steinbeck in Mecklenburg-Vorpommern erfährt wenig Solidarität aus der örtlichen AfD (…) Auf der Plattform X machte Steinbeck das öffentlich: “Als Mitglied der AfD muss ich politische Motive vermuten”, schrieb er mit einem Foto aus dem Rettungswagen. Der Polizei in Rostock liegen dagegen “zum jetzigen Zeitpunkt Anzeichen für eine politisch motivierte Tat nicht vor”. Der Schläger ist auch bereits identifiziert, es ist ein 51-Jähriger, der aus der Region weggezogen ist. “Nicht unbedingt ein Antifa-Typ”, sagt auch Steinbeck offen. NDR wurden Aufnahmen zugespielt Den Mann zu identifizieren, war auch nicht so schwer: Es ist ein früherer Mieter von Steinbeck, der sich Steinbeck zufolge mit Mietschulden davongemacht hat (…) “Der Angreifer hat den anderen im Auto gesagt, dass er das wegen des Beitrags gemacht hat”, will er erfahren haben. Der Beitrag, den er meint, wurde im Dezember im NDR ausgestrahlt. Titel: “Jugendliche drangsaliert: Ermittlungen wegen Deutschlandfahnen-Video”. Dem Sender waren die Aufnahmen zugespielt worden. Sie sind entstanden ein paar Schritte vom “Aladin” entfernt, wo Steinbeck jetzt zu Boden ging. Dort gehört ihm das “Volkshaus”, eine Veranstaltungsstätte mit Sälen, die aber aktuell nicht betrieben wird. Und die laut Steinbeck dennoch genutzt wurde, und das ohne sein Wissen. Jugendliche und junge Leute hätten dort offenbar mehrfach gefeiert. Partys in seinem Eigentum, “als ich da reinkam, habe ich gesehen, wie die mit Bohr- und Schraubmaschinen aus meinem Inventar eine Bühne zusammenbauen.” Da habe er dann “überreagiert”. So nennt es Steinbeck. Die “Gewalt-Videos” (NDR) machten mit Szenen vom Juni 2025 deutschlandweit die Runde. Zu sehen ist auf Bildern, wie der selbst filmende Steinbeck einen jungen Mann am Ohr packt. Die Bilder zeigen auch, wie er den jungen Leuten befiehlt, die Fahne abzulecken. Zuvor hatte er sie auf Knien nach draußen krabbeln lassen

via t-online: Philip Steinbeck ließ Jugendliche kriechen AfD-Politiker angegriffen: Selbstjustiz wegen Krabbel-Video?

Fake-Accounts benutzt? Vorwürfe gegen AfD-Abgeordneten Andreas Paul

Gegen den Oldenburger AfD-Bundestagsabgeordneten Andreas Paul (AfD) gibt es neue Vorwürfe. Ein Ex-Mitarbeiter spricht von unerlaubter Arbeit auf Bundestagskosten und angeordneten Fake-Profilen. Im Zuge der aktuellen Verwerfungen um mögliche Veruntreuung von Steuergeldern in Höhe von 1,5 Millionen Euro gerät jetzt auch Andreas Paul, AfD-Bundestagsabgeordneter aus Oldenburg, unter Druck. In einem internen Brandbrief erhebt ein ehemaliger Mitarbeiter Vorwürfe gegen den Bundeswehroffizier. Paul soll seinen damaligen Mitarbeiter für kommunalpolitische Arbeit eingesetzt haben – bezahlt aus Bundestagsmitteln. Das wäre rechtswidrig. Der Mitarbeiter verweist auf Kommunikationsnachweise. Paul bestreitet dem NDR gegenüber jede Verbindung zur sogenannten 65/35 Regel. Die macht derzeit Schlagzeilen: Mehrere AfD-Mitglieder aus Niedersachsen werfen Landeschef Ansgar Schledde vor, er habe von Ihnen verlangt, über 35 Prozent ihres Mitarbeiterbudgets zu verfügen. Pressearbeit über Fake-Accounts? Er weist die Vorwürfe als “lächerlich” zurück. Paul sei mit seinem damaligen Mitarbeiter nicht zufrieden gewesen. Der wolle ihm nun “vors Schienbein treten”. Paul räumt allerdings ein, dass sein Bundestagsmitarbeiter ihn “in seiner Freizeit” bei kommunaler Pressearbeit unterstützt habe. Hinzu kommt ein weiterer Vorwurf des ehemaligen Mitarbeiters: Er sei von Paul angewiesen worden, “mehrere Social Media Accounts” unter falschem Namen anzulegen – angeblich, um seine Persönlichkeitsrechte zu schützen. Mit diesen Fake-Accounts sollte der Mitarbeiter Pauls Social Media Postings kommentieren und liken, um dessen Reichweite zu erhöhen – abgerechnet als offizielle Pressearbeit über das Bundestagbüro.

via ndr: Fake-Accounts benutzt? Vorwürfe gegen AfD-Abgeordneten Andreas Paul

Cambridge teenager accused of being neo-Nazi fanatic encouraged self-harm and rape, court hears – #terror

The 16-year-old boy from Cambridge is alleged to have carried out extreme right-wing activities, both online and in real life, over a year-long period. A Cambridge teenager, who’s alleged to be a neo-Nazi enthusiast, encouraged people to self-harm, a court has heard. The 16-year-old boy, who can’t be named for legal reasons, has appeared at the Old Bailey today (Friday, February 27) in London. He is accused of engaging in extreme right-wing activities, both online and in-person, over one year, starting from January 2025. It’s alleged that he targeted vulnerable individuals, encouraging self-harm and rape on a Telegram network named Inferno. He also faces two additional charges of possessing documents useful for terrorism and two counts of criminal damage to property. Furthermore, he is charged with two counts of creating an indecent photograph of a child, possession of extreme pornography, and possession of cannabis.

via cambrigdeshire: Cambridge teenager accused of being neo-Nazi fanatic encouraged self-harm and rape, court hears