Rechtsextreme Gruppe “#TheBase” : Bewerbung: Mitgliedschaft in rechter Zelle – #terror

Sie übten schießen, planten Attentate, das FBI hält sie für hochgefährlich: Die rechtsextreme Gruppe The Base rekrutierte Mitglieder für den Umsturz, auch in Deutschland. Rätselhaft bleibt, warum der Trupp hier bislang nicht verboten wurde. Es ist der 16. Juni 2019, der Mord an dem hessischen CDU-Politiker Walter Lübcke liegt gerade zwei Wochen zurück, als ein Amerikaner, der sich Roman nennt, einen Mann aus Deutschland zum virtuellen Vorstellungsgespräch bittet. Sie unterhalten sich über die verschlüsselte App Wire, sprechen sich mit Tarnnamen an. Der Amerikaner will herausfinden, ob der Interessent mit dem Pseudonym Napola88 zu seinem Neonazi-Trupp passen würde. The Base heißt der. Der Amerikaner fragt den Kandidaten auf Englisch aus: Was kannst du über dich erzählen? Warum möchtest du ausgerechnet bei uns mitmachen? Der Deutsche kämpft mit der Fremdsprache, aber der Amerikaner hat einen Helfer zugeschaltet. Der nennt sich Dekkit, er ist bereits Mitglied und übersetzt, wenn nötig.

via zeit: Rechtsextreme Gruppe “The Base” : Bewerbung: Mitgliedschaft in rechter Zelle

#Waffenbeschlagnahmung : Bundesweite #Razzia gegen mutmaßliche Rechtsextremisten – #berserkerClan #terror

Von Berlin aus soll die Gruppe Berserker Clan einen bewaffneten Umsturz geplant haben. Bei Durchsuchungen fanden Ermittler Waffen, Munition und Dopingmittel. Die Polizei hat in mehreren Bundesländern die Wohnungen von mutmaßlichen Mitgliedern einer rechtsextremistischen Gruppe durchsucht. Dabei hätten die Ermittler Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Munition, Hieb- und Stichwaffen, Datenträger, Devotionalien der Vereinigung sowie Betäubungs- und Dopingmittel beschlagnahmt, teilte die Polizei mit. Durchsucht wurden demnach  14 Räume in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Berlin und Hessen. Festnahmen gab es nicht. Der Berliner Generalstaatsanwalt wirft den 15 Beschuldigten Rädelsführerschaft oder Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor. Der Hauptbeschuldigte lebe in Berlin. Unter seiner Führung sollen sich die Verdächtigen in einer rechtsextremistischen Vereinigung mit dem Namen Berserker Clan zusammengeschlossen haben. Die Gruppe soll sich auf einen sogenannten “Tag X” vorbereitet haben, womit ein bewaffneter Angriff auf die bestehenden Strukturen gemeint gewesen sei, so die Generalstaatsanwaltschaft.

via zeit: Waffenbeschlagnahmung : Bundesweite Razzia gegen mutmaßliche Rechtsextremisten

siehe auch: “Berserker-Clan” – Schusswaffen gehortet – Neonazis bereiteten sich auf “Tag X” vor. Die Polizei hat Waffen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten beschlagnahmt. Sie sollen sich auf einen Aufstand vorbereitet haben. Im Internet warben sie mit germanischer Mythologie. “Durch Blutvergießen verkünden uns die Götter ihren Willen”: Möglicherweise sind es Sätze wie diese, die Berliner Ermittler auf eine Gruppe aufmerksam gemacht haben, die sich im Internet “Berserker Clan” nennt. Am Mittwoch sind über hundert Polizisten bei den mutmaßlichen Rechtsextremisten angerückt. Durchsucht wurde bei 15 Beschuldigten in Berlin, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Hessen. (…) Wenig später bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auch Informationen von t-online, wonach die Gruppe bei Facebook für sich warb. Dort posieren mutmaßliche Mitglieder mit Kleidung und Flaggen der Gruppe, wobei sie offenbar darauf achteten, nicht erkennbar zu sein. Das Profil, auf dem sich fast 700 Menschen vernetzten, stellt popkulturelle Symbolik nordischer Mythologie zur Schau, ohne eine wirklich inhaltliche Befassung damit anzudeuten. Zahlreiche der Aktiven auf der Seite verwenden rechtsextreme Symbolik in ihren privaten Profilen und scheinen Bezüge zur Hooligan- und Rockerszene aufzuweisen. (…) Neben Schusswaffen seien auch Schreckschusswaffen, Munition, Hieb- und Stichwaffen, Datenträger, Devotionalien der Gruppe beschlagnahmt worden – außerdem Betäubungs- und Dopingmittel. Das Material werde nun ausgewertet und kriminaltechnisch untersucht; Durchsuchungen auch in Baden-Württemberg – Ermittlungen gegen rechtsextreme Gruppe „Berserker Clan“. 15 Menschen sollen sich zu einer rechtsextremistischen Vereinigung mit dem Namen „Berserker Clan“ zusammengeschlossen haben. Darunter offenbar auch eine Person aus Esslingen. (…) Die Durchsuchungen seien konkret in Berlin, Wiesbaden und Esslingen sowie mehreren Orten in Schleswig-Holstein (Elmshorn, Brunsbüttel, Marne, Barmstedt, Hadenfeld und Windbergen) erfolgt. Dabei seien Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Munition, Hieb- und Stichwaffen, Datenträger, Devotionalien der Vereinigung sowie Betäubungs- und Dopingmittel beschlagnahmt worden, hieß es. Zu den exakten Mengen seien zunächst noch keine Angaben möglich.

100.000€ #QUERDENKEN-#SPENDENGELDER „VERSCHWUNDEN“: #ZWECKENTFREMDUNG? – #betrug

WERDEN QUERDENKEN-SPENDENGELDER ZWECKENTFREMDET? Die großen Querdenken-Köpfe sind tüchtige Geschäftsleute. Auch Querdenker Bodo Schiffmann ist ein tüchtiger Geschäftsmann. Nicht nur mit seiner eigenen Firma, sowie befreundeten Firmen, sondern auch noch drei Monate nach der Flutkatastrophe in der Ahr-Region. Leider sind von den eingefrorenen 700.000€ Spendengelder bis heute nichts bei den Bedürftigen angekommen. (…) Das ist nicht der einzige mögliche Spendenbetrug von Querdenker:innen. Ein weiterer Fall geht um Querdenken711 – und hier liegen Hinweise vor, dass große Teile der gesammelten 200.000€ Spendengelder möglicherweise in privaten Taschen landeten und zweckentfremdet wurden. Das Team um Querdenken711 rief im vergangenen Jahr aber auch zu weiteren Spendensammlungen auf, unter anderem für den Neuerwerb angeblich zerstörter Technik nach einem Brandanschlag auf eine Veranstaltungstechnik Firma aus Stuttgart (V.T.S – Veranstaltungstechnik Stuttgart UG). Diese kleine Firma (Rechtsstatus UG, also eine Mindesteinlage in Höhe von < 25.000€ und somit weniger als bei einer GmbH) hätte im Zuge der Querdenken-Demonstrationen Verluste hinnehmen müssen, da Brandanschläge auf ihre Technik inkl. LKW verübt worden seien, wie dieser Spendenaufruf bei gofundme darlegt: Mit der Führung solch einer UG handelt sie als juristische Person. Sie muss somit neben einem rechtssicheren Impressum (Spoiler: Mängel vorhanden, Abmahngefahr!) auch regelmäßig Bilanzen über den Bundesanzeiger veröffentlichen. Ein uns bekannter Betriebswirt schaute sich die Bilanzen einfach mal näher an und stellte recht schnell fest, dass es gar kein Anlagevermögen in dieser Höhe in der Firma gegeben hat. Die angeblich 200.000€ Wert habenden abgebrannten LKW existierten zu dem Zeitpunkt (vor 2020) also nicht im direkten Anlagevermögen der V.T.S UG.
Jetzt gibt es drei Möglichkeiten: die LKW hatten nur noch „Schrottwert“. Dann hätte Querdenken711 bzw. die Firma bei dem genannten Wert übertrieben – aber dann wäre das ja eine Lüge, ohje. Oder: die LKW besaßen zwar diesen Wert, jedoch waren die Fahrzeuge geleast und nicht im eigenen Firmenbesitz und somit von der Leasingfirma automatisch mit einer Vollkaskoversicherung abgedeckt. In dem Fall ist die Haftungsfrage geklärt und der entstandene Schaden durch das Feuer wird durch die Versicherung der Leasingfirma reguliert. Die V.T.S UG trägt an der Stelle bis auf eine mögliche Selbstbeteiligung keinerlei Kosten für den Ersatz der abgebrannten Fahrzeuge. Option drei: die Fahrzeuge gehörten einem Dritten. Auch an der Stelle wäre die V.T.S UG juristisch raus. Sie selbst hat den Schaden nicht verursacht und genauso ist der UG auch an dieser Stelle kein eigener Schaden entstanden, für den nun gesammelt werden müsste. Übrigens stellt sich auch die Frage inwiefern die Technik, das eigentliche Herzstück einer VeranstaltungsTECHNIK-Firma überhaupt versichert waren und ob es da nicht eine Versicherung gibt, die für den Schaden aufkommen würde, ehe Spendengelder gesammelt werden. In keinem der drei Fälle hätte man wohl die 200.000€ Spende gebraucht. Sie wurden aber trotzdem eingesammelt. Wo ging das Geld hin?

via volksvepetzer: 100.000€ QUERDENKEN-SPENDENGELDER „VERSCHWUNDEN“: ZWECKENTFREMDUNG?

Neo-Nazi jailed for plotting to kill Asian friend who he likened to a ‘cockroach’ – #terror

Neo-Nazi Matthew Cronjager has been sentenced to 11 years and four months in youth detention. A teenage neo-Nazi who plotted to shoot an Asian friend who he likened to a “cockroach” has been locked up for more than 11 years. Matthew Cronjager, 18, tried to get hold of a 3D printed gun or a sawn-off shotgun to kill his target, because he “slept with white chicks”. Following a trial at the Old Bailey, Cronjager was found guilty of preparing for acts of terrorism and disseminating terrorist publications on Telegram, an online messaging platform. The court heard that the teenager had set himself up as the “boss” of a right-wing terror cell and created an online library to share right-wing propaganda and explosives-making manuals. An undercover police officer, who had infiltrated a Telegram group called The British Hand, managed to scupper Cronjager’s plans. On the first day of his trial, Cronjager – originally from Ingatestone in Essex – admitted four charges of possessing terror documents. On Tuesday, the defendant was sentenced to a total of 11 years and four months in youth detention. Judge Mark Lucraft QC told him: “In giving evidence in the trial it was obvious that you are a bright and intelligent young man. “In a way that makes the content of some of the messages you sent all the more troubling. “In my view you are someone who played a leading role in terrorist activity where the preparations were not far advanced.”

via lbc: Neo-Nazi jailed for plotting to kill Asian friend who he likened to a ‘cockroach’

siehe auch: Teenage neo-Nazi jailed for planning terror attacks in Britain. A teenager who planned to build a weapons storage bunker for attacks by a far-right group has been jailed for more than 11 years. Matthew Cronjager, 18, was the UK leader of the internet-based Exiled 393 organisation and discussed obtaining 3D-printed guns, as well as a shipment of firearms from Europe. He discussed targets included “powerful Jewish figures in banks and stuff” and “classic far-right targets of blame” including gay people and Muslims, the Old Bailey heard. The teenager also said he wanted to “execute” an Asian boy after finding out he had slept with white girls. Cronjager was jailed for a total of 11 years and four months at the Old Bailey on Tuesday. During his trial, he said he had been “just blowing hot air” online and that none of the plans discussed “seemed real”, but he was convicted of preparing acts of terrorism. A jury also found him guilty of disseminating terrorist publications through an online “library” that encouraged attacks. Cronjager previously pleaded guilty to four offences of possessing information useful to a terrorist, over documents containing instructions on how to kill people with your bare hands, make explosives and create homemade firearms. Sentencing him on Tuesday, the Recorder of London said that by the age of 17 Cronjager “supported the extreme right-wing cause” and was “committed to violence”. “In your own words, you held fascist beliefs and wanted to bring about a change of government by violence,” Judge Mark Lucraft QC. “You expressed hatred for people with a different skin colour, Jewish people, Muslims and those with different sexual orientation than your own. You wanted a revolution based on your racial ideology.” The judge said the teenager prepared acts of terrorism by attempting to procure a 3D-printed gun, drawing up plans for a weapons storage bunker and by providing instructions to other like-minded young neo-Nazis.

Rechtsextreme rufen im Internet zu „Grenzgang“ auf

Die rechtsextreme Splitterpartei „III. Weg“ hat für Samstagabend zu einem „Grenzgang“ an der deutsch-polnischen Grenzen aufgerufen. Dies wird derzeit von den Behörden geprüft. Man stehe in enger Abstimmung mit den Landesbehörden in Brandenburg und arbeite auch mit dem polnischen Grenzschutz zusammen. Die Behörden prüfen einen Internet-Aufruf der rechtsextremen Splitterpartei „III. Weg“ zu einem Vorgehen gegen Migranten an der deutsch-polnischen Grenze. Mitglieder rufen dabei für Samstagabend zu einem „Grenzgang“ im Raum Guben auf. Mitzubringen seien wetterfeste dunkle Kleidung und Schuhe, Stirnlampe, Taschenlampe und wenn vorhanden, ein Nachtsichtgerät, heißt es auf der Internetseite. „Den Aufruf kennen wir“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag. Man stehe in enger Abstimmung mit den Landesbehörden in Brandenburg und arbeite auch mit dem polnischen Grenzschutz zusammen. Die grenzpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung sei Sache der Bundespolizei, betonte er. Die Einsatzkräfte seien in den vergangenen Wochen verstärkt worden.

via rnd: Rechtsextreme rufen im Internet zu „Grenzgang“ auf

Anti-Vax Flat Earth Preacher Dies of COVID-19

Rob Skiba, an influential figure in flat earth and Christian circles, has died of COVID-19, colleagues announced on Thursday. He had been fighting the virus since at least late August, when he began exhibiting symptoms after “Take On The World,” a biblical flat earth conference. “He has been sick since coming back from TOTW,” a Facebook friend posted in early September, adding that Skiba had been hospitalized for low oxygen levels. One of the country’s most prominent advocates of Flat Earth Theory, Skiba was also skeptical of COVID-19 vaccines and some of the illness’ treatments. On the first day of the Take On The World conference, Skiba authored a Facebook post suggesting that the COVID-19 vaccines were dangerous.

via daily beast: Anti-Vax Flat Earth Preacher Dies of COVID-19

siehe dazu auch: Anti-vaxx Chronicles: Weirdest yet—evangelical Flat-Earther says vaccines are ‘mark of the beast’. Rob Skiba, left, flat-earth society member and all around kook. Facebook is a menace. COVID-19 is a menace. Conservatism is a cesspool. Together, those three ingredients have created a toxic stew of malevolent death and devastation. We can talk about all those things in the abstract, look at the numbers and statistics, and catch the occasional whiff of seditionist right-wing rhetoric. But I hadn’t really fully understood just how horrifying that combination of right-wing extremism, Facebook, and a killer virus was until I became a regular at the Herman Cain Awards subreddit. This series will document some of those stories, so we are aware of what the other side is doing to our country. Today we’re learning about Rob Skiba and the aftermath of his COVID death.

„#NaziErika“: Eklat um Chefin der AfD-nahen #ErasmusStiftung Erika #Steinbach

In einem Artikel der taz wird Erika Steinbach als „Nazi-Erika“ bezeichnet. (…) Dort heißt es wörtlich: „Es braucht ein gemeinsames Sit-in dieser Stiftungen vor dem Bundestag, dem Bundeskanzlerinnenamt, dem Auswärtigen Amt, dem Justiz- und Bildungsministerium, den Staatskanzleien in den Bundesländern, den ihnen nahestehenden Parteizentralen: an allen Orten also, wo das geltende Recht so angepasst werden könnte, dass Nazi-Erika von der Hitler-Stiftung keinen Cent für ihr völkisches, rassistisches, menschenfeindliches, kackbraunes Projekt bekommt. Solange die entsprechenden Gesetze nicht angepasst werden, sollten die anderen Stiftungen gemeinsam in den Dauerstreik.“ Erika Steinbach stößt sich vor allem an der Formulierung „Nazi-Erika“ und schreibt auf Twitter: „Dieser Journalist nennt mich in der taz „Nazi-Erika“. Für ihn ist jemand, der sich als Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft für Israel und mehr als 10 Jahre als menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSUFraktion engagierte, ein Nazi. Das läßt tief blicken.“ Mit ihrem Verweis auf ihre Mitgliedschaft in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft versucht Steinbach also, die seitens der taz ergangene Zuschreibung zu widerlegen. Allerdings hatte ebenjene Deutsch-Israelische Gesellschaft bereits in einem offenen Brief, adressiert an die offizielle Email-Adresse der Desiderius-Erasmus-Stiftung im September 2019, deutlich klar gemacht, was der Verband von Steinbach hält. In dem Brief heißt es: „Guten Tag, Frau Steinbach, Sie haben von der Stadt Frankfurt eine Einladung zum 40. Jubiläum der DIG Frankfurt erhalten und zugesagt. Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Sie bei dieser Veranstaltung nicht willkommen sind und appelliere an Sie, von einer Teilnahme abzusehen.“ Weiter wird Steinbach aufgefordert, „Ihre politischen Überzeugungen künftig nicht mehr mit Ihrer Mitgliedschaft in der DIG zu untermauern oder zu begründen. Ein entsprechendes Schreiben wird Ihnen unser Präsident Uwe Becker in Kürze übermitteln.“

via fr: „Nazi-Erika“: Eklat um Chefin der AfD-nahen Erasmus-Stiftung Erika Steinbach

siehe dazu auch: Desiderius-Erasmus-Stiftung – :Üppig geförderter Faschismus. Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung ist von Rechtsextremen durchsetzt. Ihr stehen Fördergelder von bis zu 70 Millionen Euro pro Jahr zu. (….) Der sogenannten Desiderius-Erasmus-Stiftung stehen laut Recherchen bis zu 70 Millionen Euro pro Jahr zu. Führerin dieses gefährlichen Vereins ist Erika Steinbach. Die ehemalige CDU-Politikerin ist bereits mit romantisierenden Aussagen zu den Verbrechen des Nationalsozialismus, mit völkischen Ansichten und einem grundsätzlich rassistischen und antisemitischen Weltbild aufgefallen. Steini ist also wie geschaffen für die AfD. Aus der Steinzeit stammt auch Desiderius Erasmus von Rotterdam. Okay, er lebte im Mittelalter, aber das macht den Witz jetzt nicht schlechter. Desiderius Erasmus ist ein niederländischer Theologe, der mit antijüdischen Gedanken in die Archive eingegangen ist. Erasmus klingt so ein bisschen nach Abendland, ist im Grunde Camouflage: Cleverer Schachzug. Adolf-Hitler-Stiftung geht ja (noch) nicht, wenn man 70 Millionen Euro kassieren will. Und das, obwohl Hitler-Stiftung ironiefrei-programmatisch besser passen würde, denn die AfD-Stiftung ist von Rechtsextremen durchsetzt und wird somit noch mehr völkisches Gedankengut unters deutsche Volk bringen.