Ermittler suchen Täter mit Hinweisportal – #SilvesterRandale in #Sachsen: Mit #Böllern und “#SiegHeil” gegen #Rathaus und #Polizei – #pack #schauhin #vornamen

Etwa 200 Personen wüteten an Silvester auf dem Bornaer Marktplatz in Sachsen. Anwohner berichten von “Sieg Heil”-Rufen und Männern mit Skimasken. In der Kleinstadt Borna bei Leipzig in Sachsen sollen an Silvester etwa 200 Personen heftig auf dem Marktplatz randaliert haben. Dies meldete die Polizei bereits vor einigen Tagen. Nun haben die Ermittler eigens ein Hinweisportal im Internet eingerichtet, um nach den Tätern zu suchen. Zeugen können dort Hinweise geben und Fotos oder Videos hochladen. Der Grund für die aufwendige Fahndung: Der Krawall war offenbar sehr schwerwiegend. So seien eintreffende Polizisten aus der großen Gruppe heraus mit Böllern und Raketen angegriffen worden, berichtete die Polizei Leipzig. Dabei sei ein Einsatzfahrzeug beschädigt worden. (…) “Ein Teil der Anwesenden versuchte mittels Pyrotechnik den dortigen Weihnachtsbaum zu entzünden”, schrieben die Beamten in einer Mitteilung. Außerdem seien in Borna Raketen auf das Rathaus abgefeuert worden, dort seien Fenster und die Fassade beschädigt worden. Im gesamten Stadtgebiet wurden später zahlreiche zerstörte Verkehrsschilder gefunden, berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk. Offenbar wurden auch Aschenbecher und Briefkästen im Umkreis mittels Pyrotechnik gesprengt.

via t-online: Ermittler suchen Täter mit Hinweisportal Silvester-Randale in Sachsen: Mit Böllern und “Sieg Heil” gegen Rathaus und Polizei

A Neo-Nazi Street Fighting Gang Leader Was Just Indicted in LA

The case against Robert Rundo and other leaders of neo-Nazi gang Rise Above Movement has been mired in judicial hell. But now it’s moving forward. The head of a neo-Nazi street fighting gang will face charges for allegedly training and preparing his followers to riot and commit violence during protests. A new indictment, first reported by Raw Story, was returned earlier this week against Robert Rundo, Robert Boman, and Tyler Laube, the founders and leaders of the Rise Above Movement, a violent white nationalist group based in southern California which has become infamous for actively seeking out and engaging in street brawls. The trio first faced charges in 2018 for rioting, although the case has been mired by judicial arguments over free speech. (…) The indictment also outlines “group fighting, including 3v3, 1v2, etc.” and references several violent rallies the group was involved in, such as the infamous “Unite the Right” rally in Charlottesville, Virginia, in 2017 that led to the death of Heather Heyer. Before the rally, Rundo tweeted out, “Hope we can get y’all some more commie beatdown vids soon—Antifa never learn,” according to the indictment.  The group was also heavily involved in the “Battle of Berkeley,” a series of protests in 2017 in Berkeley, California, where violence exploded between fascists and anti-fascists and resulted in dozens people being injured, some severely. The group celebrated and created propaganda surrounding the violence. (…)

via vice: A Neo-Nazi Street Fighting Gang Leader Was Just Indicted in LA

Als #QAnon-Theoretiker erfolgreich, als #Reichsbürger festgenommen

Neben Heinrich XIII. Prinz Reuß flog Anfang Dezember ein Mann aus Wetzlar als Teil der Reichsbürger-Verschwörung auf. Eine Analyse der Social-Media-Aktivitäten lässt erahnen, wie er langsam in die abstruse Welt der QAnon-Theorien abrutschte. Den Einstieg in Parallelwelten nimmt er über Kryptowährungen. Alexander Q. aus Wetzlar, im Dezember bei der Reichsbürger-Razzia festgenommen und vor Jahren noch als Unternehmensberater für seriöse Firmen tätig, tritt von 2016 an als Fan von OneCoin in Erscheinung. Dabei handelt es sich um eine vermeintliche Kryptowährung, die sich bald allerdings als Label für ein Schneeballsystem und als Milliarden-Schwindel mit vielen betrogenen Anlegern entpuppen wird. Q. tritt in Videos mit den wichtigen OneCoin-Multiplikatoren Nelia Müller (aka Nelly Diamond) und Martin Mayer auf. Womöglich bekommt er Geld dafür, dass er Werbung für die Schein-Währung macht, mit der nach WDR-Recherchen die inzwischen spurlos verschwundene “Krypto-Queen” Ruja Ignatowa und ihre Clique zu fabelhaftem Wohlstand kamen. (…) Alexander Q. postet mehrmals täglich in seinem Telegram-Kanal. Das bislang letzte Mal am 6. Dezember um 23.32 Uhr. Er teilt ein kitschiges Bild von gezeichneten Männchen und einer erloschenen und zwei brennenden Kerzen mit der Botschaft “Lasst uns ein Licht für jene sein, die ihr Leuchten verloren haben” und der Signatur “Der kleine Yogi”. Einige Stunden später, in den frühen Morgenstunden des 7. Dezember 2022, wird Alexander Q. von der Polizei festgenommen. Der Generalbundesanwalt wirft ihm Unterstützung der Reichsbürger-Verschwörung rund um den Frankfurter Unternehmer Heinrich XIII. Prinz Reuß vor. Alexander Q.s Kanal schweigt seitdem.

via hessenschau: Als QAnon-Theoretiker erfolgreich, als Reichsbürger festgenommen

Als #QAnon-Theoretiker erfolgreich, als #Reichsbürger festgenommen

Neben Heinrich XIII. Prinz Reuß flog Anfang Dezember ein Mann aus Wetzlar als Teil der Reichsbürger-Verschwörung auf. Eine Analyse der Social-Media-Aktivitäten lässt erahnen, wie er langsam in die abstruse Welt der QAnon-Theorien abrutschte. Den Einstieg in Parallelwelten nimmt er über Kryptowährungen. Alexander Q. aus Wetzlar, im Dezember bei der Reichsbürger-Razzia festgenommen und vor Jahren noch als Unternehmensberater für seriöse Firmen tätig, tritt von 2016 an als Fan von OneCoin in Erscheinung. Dabei handelt es sich um eine vermeintliche Kryptowährung, die sich bald allerdings als Label für ein Schneeballsystem und als Milliarden-Schwindel mit vielen betrogenen Anlegern entpuppen wird. Q. tritt in Videos mit den wichtigen OneCoin-Multiplikatoren Nelia Müller (aka Nelly Diamond) und Martin Mayer auf. Womöglich bekommt er Geld dafür, dass er Werbung für die Schein-Währung macht, mit der nach WDR-Recherchen die inzwischen spurlos verschwundene “Krypto-Queen” Ruja Ignatowa und ihre Clique zu fabelhaftem Wohlstand kamen. (…) Alexander Q. postet mehrmals täglich in seinem Telegram-Kanal. Das bislang letzte Mal am 6. Dezember um 23.32 Uhr. Er teilt ein kitschiges Bild von gezeichneten Männchen und einer erloschenen und zwei brennenden Kerzen mit der Botschaft “Lasst uns ein Licht für jene sein, die ihr Leuchten verloren haben” und der Signatur “Der kleine Yogi”. Einige Stunden später, in den frühen Morgenstunden des 7. Dezember 2022, wird Alexander Q. von der Polizei festgenommen. Der Generalbundesanwalt wirft ihm Unterstützung der Reichsbürger-Verschwörung rund um den Frankfurter Unternehmer Heinrich XIII. Prinz Reuß vor. Alexander Q.s Kanal schweigt seitdem.

via hessenschau: Als QAnon-Theoretiker erfolgreich, als Reichsbürger festgenommen

#Hassparolen in die Nacht geschrieben – #Rotterdam #WhiteLivesMatter #wlm

Zu Silvester werden rassistische Parolen an die Erasmusbrücke in Rotterdam projiziert. Die Polizei ermittelt nun auch gegen die deutsche rechtsextreme Szene. (…) Das Fernsehen hatte zum Jahreswechsel live von der Brücke berichtet. Auch die rassistischen Leuchtschriften wurden versendet. Rechtsextreme Gruppen stellten die Bilder aus Rotterdam dann umgehend ins Netz. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, wegen Volksverhetzung und Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte. Spur führt zur rechtsextremen Bewegung „White Lives Matter“ Die Spur führt zur rechtsextremen Bewegung „White Lives Matter“ (WLM). Die Gruppe hatte sich 2015 als Gegenpol zur Bewegung „Black Lives Matter“ formiert, dockt beim rechtsextremen Ku-Klux-Klan an und bedient sich aus dem Fundus rassistischer Ideologien. „Die niederländische WLM-Gruppe, die die Slogans auf der Rotterdamer Brücke projizierte, besteht aus einer kleinen Anzahl aktiver Mitglieder“, sagte Jaap van Beek vom Recherchenetzwerk Kafka der Zeitung Volkskrant. In einer Mitteilung im rechten Kurznachrichtendienst Telegram bekannten sich dann Rechtsextreme aus den Niederlanden und Deutschland zu der Tat. „Die Aktion erforderte reichlich Planung, Wissen und viele Tests“, hieß es in einem Statement. Auch über „reichlich Geld“ wurde geprahlt. Die Gruppe kündigte weitere Aktionen an. Nach Erkenntnissen der niederländischen Ermittlungsbehörden formierte sich WLM in den Niederlanden vor zwei Jahren in der Provinz Limburg an der Grenze zu Deutschland. Hierzulande tauchte die Gruppierung am Rande von Anti-Corona-Demonstrationen auf, etwa in Halle an der Saale. Auch in Thüringen ist ein Fall belegt. Die Bewegung ist seit geraumer Zeit in lokalen rechtsextremistischen Internetauftritten sowie im Gaming-Bereich auszumachen „und dient szeneintern als Erkennungszeichen, das – anders als etwa Kennzeichen verbotener und/oder verfassungsfeindlicher Organisationen – nicht strafbewehrt ist“, erklärte der thüringische Landesverfassungsschutz auf Anfrage. „Allerdings unterliegen gerade die Szenekontakte im virtuellen Raum steten Veränderungen, wodurch sich mitunter auch in kurzer Zeit neue (virtuelle) Gruppierungen entwickeln können“, warnte die Behörde.

via fr: Hassparolen in die Nacht geschrieben

siehe auch: Telegram group claims responsibility for Neo-Nazi, racist #Erasmus #Bridge stunt – #wlm Members of the Telegram group White Lives Matter (WLM) from the Netherlands and Germany have claimed responsibility for the racist and white supremacist statements projected on the Erasmus Bridge in Rotterdam during New Year’s Eve. It is unknown who is behind the Telegram group. The Public Prosecution Service is still investigating whether criminal offenses have been committed. In the app group they wrote that their “activists” from the Netherlands and Germany teamed up to make a public “pro-Blank” statement. The word “blank” is often criticized as an antiquated term used to describe white people. More closely translated as an absence of color, it can be considered a white supremacist term

Wegen #Volksverhetzung verknackt: #Verschwörungserzähler und #Rassist #RalphBühler

Ralph Bühler, ex-AfDler und Verschwörungserzähler aus Nußloch, wurde am 4. Januar 2023 vom Amtsgericht Heidelberg wegen Volksverhetzung zu einer Strafe von 120 Tagessätzen à 40 Euro verurteilt. Bühler hatte im Mai 2021, während seiner Bürgermeisterkandidatur in Walldorf, ein antisemitisches Hetzvideo auf Facebook geteilt. In dem widerlichen Machwerk wurden unter anderem, die BRD als “jüdische Staatssimulation”, die Medien als “Judenpresse”, der Kommunismus als “jüdische Erfindung” und Juden als “Todfeinde” bezeichnet. Die Herstellerfirmen von Corona-Impfstoffen seien “jüdische Firmen”, und Impfungen gegen das Virus wurden im Video gleichgesetzt mit “Sterilisation & Völkermord”. Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass Ralph Bühler den Clip wissentlich verbreitet habe. Die Verbreitung des antisemitischen Videos erfülle den Tatbestand der Volksverhetzung.

via kommunalinfo: Wegen Volksverhetzung verknackt: Verschwörungserzähler und Rassist Ralph Bühler

Wegen #Volksverhetzung verknackt: #Verschwörungserzähler und #Rassist #RalphBühler

Ralph Bühler, ex-AfDler und Verschwörungserzähler aus Nußloch, wurde am 4. Januar 2023 vom Amtsgericht Heidelberg wegen Volksverhetzung zu einer Strafe von 120 Tagessätzen à 40 Euro verurteilt. Bühler hatte im Mai 2021, während seiner Bürgermeisterkandidatur in Walldorf, ein antisemitisches Hetzvideo auf Facebook geteilt. In dem widerlichen Machwerk wurden unter anderem, die BRD als “jüdische Staatssimulation”, die Medien als “Judenpresse”, der Kommunismus als “jüdische Erfindung” und Juden als “Todfeinde” bezeichnet. Die Herstellerfirmen von Corona-Impfstoffen seien “jüdische Firmen”, und Impfungen gegen das Virus wurden im Video gleichgesetzt mit “Sterilisation & Völkermord”. Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass Ralph Bühler den Clip wissentlich verbreitet habe. Die Verbreitung des antisemitischen Videos erfülle den Tatbestand der Volksverhetzung.

via kommunalinfo: Wegen Volksverhetzung verknackt: Verschwörungserzähler und Rassist Ralph Bühler