AfD-Politiker #Rakicky benutzt Doktor-Titel offenbar zu Unrecht – #betrueger

Dem NDR in Niedersachsen liegen Dokumente und Schriftwechsel vor, die belegen, dass der Landtagsabgeordnete Jozef Rakicky (AfD) offenbar auch selbst den akademischen Grad Doktor führt. Der NDR in Niedersachsen hatte zuvor berichtet, dass der Chefarzt für Neurologie in Helmstedt und gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion auf der Internetseite der Partei und in Pressemitteilungen der Landtagsfraktion mit zwei Doktor-Titeln geführt wurde. (…) Nun belegen Dokumente und Schriftwechsel etwas anderes: Rakicky hat in zahlreichen Dokumenten die akademischen Grade selbst geführt. Die Unterlagen, die dem NDR in Niedersachsen vorliegen, belegen, dass er Datenschutz- und Verschwiegenheitserklärungen der AfD handschriftlich mit der Abkürzung Dr. Dr. unterzeichnet hat. Außerdem liegt dem NDR in Niedersachsen ein Mietvertrag vor, den er als Vorsitzender der AfD-Kreistagsfraktion unterschriebener hat. Versehen mit einem Stempel, der ebenfalls ein Dr. Dr. enthält. Auch die Kandidaturerklärung für die Landtagswahl 2022, die Rakicky selbst abgeben musste, hat er mit den akademischen Graden eingereicht. Darüber hinaus wurde er auf Wahlplakaten zumindest mit einem Doktor-Titel abgebildet. Auch in dem Online-Berufsnetzwerk Linkedin erscheint Rakicky mit den beiden Graden. Bei Linkedin handelt sich um eine Plattform, auf der sich die Nutzerinnen und Nutzer selbst anmelden. Rakicky hat nur Berufsdoktorat und kleinen Doktorgrad Das Problem: Rakicky hat an der Karls-Universität in Prag zwar Medizin und Psychologie studiert, das bestätigte die Universität dem NDR. Allerdings hat er lediglich einen Berufsdoktortitel und einen sogenannten kleinen Doktorgrad verliehen bekommen. Die ihm verliehenen Titel “MUDr.” und “PhDr.” dürfen nach niedersächsischem Hochschulgesetz aber nicht einfach mit dem akademischen Grad Dr. abgekürzt werden. Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) hatte sich bereits zu der Causa geäußert: Berufsdoktorate müssten als solche deutlich gemacht werden. Einen Doktortitel in der verkürzten Form unrechtmäßig zu führen, sei strafbar, machte Mohrs deutlich. Grundlage ist der Paragraf 132a im Strafgesetzbuch.

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Wer für Twitter Blue bezahlt, kann fast ungestört Hass und Hetze verbreiten

Unter den gemeldeten Beiträgen befanden sich auch homophobe und antisemitische Inhalte. Diese verstoßen alle gegen Twitters eigene Regeln (…) Immerhin haben sich einige Werbekunden von der Plattform zurückgezogen, um nicht mit schädlichen Inhalten in Verbindung gebracht zu werden. Trotz des bisher überschaubaren Erfolgs setzt Musk deshalb große Hoffnungen in das Bezahlabonnement Twitter Blue. Dieses kämpft jedoch mit besorgniserregenden Problemen, wie eine neue Untersuchung des Center for Countering Digital Hate (CCDH) zeigt. Hass und Hetze blieb online Zahlende Userinnen und User haben laut der NGO die Möglichkeit, fast ungestört Hass und Hetze zu verbreiten. Konkret würde “Twitter bei 99 Prozent aller von Twitter-Blue-Abonnenten geposteten Hassbotschaften keine Maßnahmen” ergreifen. Die Plattform ermögliche zahlenden Kunden also, gegen die Hausregeln zu verstoßen – ohne irgendwelche Folgen befürchten zu müssen. Ganz im Gegenteil würden “ihre toxischen Tweets sogar algorithmisch verstärkt werden”. Damit meint das CCDH, dass Twitter Blue unter anderem mit einem besseren Ranking in Konversationen und in der Suche beworben wird. Zahlende Kundinnen und Kunden erhalten im Regelfall also eine größere Reichweite. Für die Untersuchung haben die Forschenden Beiträge von 100 Twitter-Blue-Konten gesammelt und der Plattform als Hassrede gemeldet. Vier Tage später seien jedoch 99 Prozent der gemeldeten Beiträge weder entfernt noch gesperrt worden. Außerdem seien alle hinter den Hasspostings stehenden Konten aktiv geblieben, selbst dann, wenn ein Beitrag entfernt wurde. Klarer Regelverstoß Unter den gemeldeten – und weiterhin online verfügbaren – Beiträgen befanden sich laut dem CCDH rassistische, homophobe, neonazistische, antisemitische und verschwörungsideologische Inhalte.

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Neo-Nazi group is caught plotting a sickening #Aryan revolution using ‘#loneWolf’ #terror attacks during a secret meeting in a Lake District village hall

The New British Union (NBU) caught planning ‘lone wolf’ action at meeting. Neo-Nazi Marine Corps veteran had ‘classified DoD documents’. A neo-Nazi group has been caught by The Mail on Sunday discussing the launch of ‘lone-wolf’ action across Britain.  The New British Union (NBU), which has promoted ‘total Aryanism’, revealed its sickening agenda at a secret meeting infiltrated by a reporter last week. Speaking in front of a flag emblazoned with the flash and circle of Oswald Mosley’s British Union Of Fascists, deputy leader Clive Jones addressed a gathering of black-shirted fanatics, including some in Nazi uniform, and suggested members could be given a banned bomb-making guide. Explaining the organisation of lone-wolf action – terror attacks carried out by an individual – he said instructions would be issued by a leader ‘feeding information in a roundabout sort of way’. Far-Right thugs would be given directions on ‘how to be a lone wolf and pick targets’ and would be given a copy of the Anarchist Cookbook – a terrorist manual that includes bomb-making instructions and is banned in the UK. (…) As they huddled in smaller groups for more discreet discussions, he began to talk more openly, and proudly declared that he was ‘all for insurrection’ with a sufficient number of like-minded people. But he quickly caught himself, saying: ‘I couldn’t possibly mention what I’ve done, I’m not stupid. I maybe think I’m talking to my friends, and I probably am.’ Then, as if unable to help himself, he added: ‘But a couple of years ago, I put something right.’ Suggesting how they could act, he said: ‘I have wondered whether we could go that way – you’re familiar with ‘lone wolf’. I mean, even with just this number here if we went for it we could cause… we could change a few things.’ Jones also hinted that he had previously taken such lone-wolf action, adding: ‘That’s what I’d do. Well, did do.’ Referring to the Anarchist Cookbook, he said: ‘You don’t need it really – you can do a lot of s*** without explosives.’ Among those at the meeting were a father and his 16-year-old son who had been expelled from school for making racist remarks online. Dressed in full Nazi SS uniform was Hadden Adam, a prominent member of another far-Right group called Highland Division, named after the historic British Army unit that fought in both world wars. Adam, from Elgin in Scotland, has previously been pictured with Nazi flags and performing the Nazi salute. He has shared images of his fearsome weapon collection, which includes 12 knives, a machete, knuckle-dusters, an axe and a hatchet, in a neo-Nazi group on the encrypted message app Telegram.

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#Rassismus im Netz : #Hass gegen Schwarzes Empowerment

Nach einer reißerischen „Spiegel“-Geschichte wird die Berliner Organisation Empoca mit rassistischem Hass und Drohungen überzogen. Wie Cancel Culture und Hatespeech um sich greifen und existenzbedrohend werden können, muss gerade die Berliner Organisation Empoca erfahren. Seit 2018 veranstaltet die gemeinnützige Unternehmensgesellschaft (gUG) Outdoorprogramme für Schwarze Kinder und Jugendliche. Dass die Freizeiten sich an den Bedürfnissen von jungen Schwarzen Menschen orientieren und die Teame­rin­nen ausschließlich Schwarze sind, war der Redaktion des Spiegel kürzlich ein langes Interview mit dem Gründer und Programmleiter Anthony Owosekun wert. Beworben wurde es bei Twitter mit der reißerischen Unterzeile „Weiße sollen möglichst fernbleiben“. Die Reaktionen waren entsprechend – und wohl auch so kalkuliert. Gleich zwei Mal am selben Tag twitterte die Spiegel-Redaktion die provokante Zeile, wurde dafür mit Hunderttausenden Klicks „belohnt“. Viele Kom­men­ta­to­rin­nen verbreiteten den Link weiter und erregten sich über die angebliche „Rassentrennung“, „Apartheid“, „Segregation“. Befeuert wurde die Empörungswelle mit einem Tweet von Ex-Bild-Chef Julian Reichelt („Ferienlager nach Hautfarbe, und die Medien schreiben darüber, als wäre das vollkommen normal“), rechtspopulistischen Webseiten wie Reichelts Pleiteticker schlugen in dieselbe Kerbe, ebenso ein Ex-Bild-Reporter, der in einem Insta-Video über die angebliche „Rassismus-Rückwärtsrolle“ schwadronierte. Seitdem werden Empoca und er mit Hetz- und Hassnachrichten überschüttet, berichtet Owosekun der taz. „Wir bekamen klare Drohungen per Mail und durch das Kontaktformular auf der Empoca-Website.“ Ihm sei Gewalt angedroht worden sowie Strafanzeigen, die Gemeinnützigkeit seiner Organisation sei infrage gestellt worden. Immerhin hätten sie auch viel Zuspruch, Ermunterung und Solidaritätsbekundungen bekommen, berichtet er, „und dazu viele Hilfsangebote und Spendenanfragen, die uns die Energie geben weiterzumachen“. Unter anderen macht sich der bekannte Musiker Roger Rekless bei Instagram für Empoca stark: Die Camps „bieten Ferien vom Rassismus“, erklärt er. Doch wie bei Hetzkampagnen fast schon üblich, geht es den Hatern gar nicht um die Sache selbst, also die Arbeit von Em­poca und dem Ansatz, Schwarze Kinder durch Naturerfahrungen für Umweltschutz zu sensibilisieren und gleichzeitig ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Zwar wird das in dem Interview durchaus thematisiert, etwa mit der Frage, warum Schwarze Menschen sich allein im Wald unsicher fühlen – aber „beworben“ wurde das Ganze vom Spiegel reißerisch mit dem Segregationsaspekt. „Die Hasskommentare zielen entsprechend alle darauf ab, das Schutzkonzept des Empowerments als Apartheid 2.0 oder Ähnliches zu diskreditieren“, fasst Owosekun zusammen.

via taz: Rassismus im Netz :Hass gegen Schwarzes Empowerment

Andrew Tate Rages at BBC While Women’s Groups Rage at Him Over BBC Interview

Accused sex trafficker Andrew Tate has whined on Twitter about his BBC treatment while women’s rights activists slammed his on-air remarks that his victim doesn’t exist. Blowback over accused sex criminal Andrew Tate’s interview with the BBC earlier this week continued, as the kickboxer-turned-influencer stomped his feet on social media over what he described as a “sucker punch” from the network, and advocates raged at his claim during the sitdown that one of his alleged victims is “imaginary.” The self-styled “king of toxic masculinity,” arrested in Romania last year on charges of rape and human trafficking, threw a Twitter tantrum on Saturday—insisting the BBC had promised him softball treatment, then thrown him a curve ball. (…) Tate, who has been caught on camera hitting women, wasn’t the only unhappy one. The Sun reported that multiple leading activists for women and abuse victims were outraged at Tate’s insistence in the interview that the case against him is “utterly fabricated” and that one of his accusers is a media fiction. The activists also assailed Tate’s efforts to downplay the denigrating remarks about women in many of his internet posts. (…) Deniz Uğur, Deputy Director of the End Violence Against Women Coalition, argued Tate’s behavior is typical of abusers. “The tactics we saw being used in this interview are nothing new and just the latest in a long line of men using their profile, status or power to dismiss victims and trivialise violence against women,” The Sun quoted Uğur saying. “That perpetrators continue to regurgitate tired victim-blaming tropes—including discrediting survivors and those who support them— demonstrates the pervasive harm gender inequality has on women’s lives, and on our wider society.”

via daily beast: Andrew Tate Rages at BBC While Women’s Groups Rage at Him Over BBC Interview

Andrew Tate on 'Anything Goes With James English' in 2021.jpg
Von Anything Goes With James English – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”https://www.youtube.com/watch?v=fhUi1htVeJc”>https://www.youtube.com/watch?v=fhUi1htVeJc</a> (~7:21) License shown in archived video. <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://web.archive.org/web/20220730031414/https://www.youtube.com/watch?v=fhUi1htVeJc”>Archived</a> 2022-07-30 at the <a href=”https://en.wikipedia.org/wiki/Wayback_Machine” class=”extiw” title=”en:Wayback Machine”>Wayback Machine</a>, CC BY 3.0, Link

‘Worse Than Watergate’: How the Right Uses Disinformation to Generate Outrage and Conspiracy Theories

Last week, the right-wing Media Research Center released a report featuring the provocative title, “How Biden’s DHS Is Weaponizing an Anti-Terror Program Against Christians, Conservatives & the GOP.”  As the title suggested, the report claimed that the federal government is “being used to target the entire spectrum of the political right and Christians,” specifically groups like “The Heritage Foundation, Fox News, Christian Broadcasting Network, Turning Point USA, PragerU, the National Rifle Association (NRA), Breitbart News, the American Conservative Union Foundation and the Republican National Committee.” The central claim of the report is false, but it has proved irresistible to the right-wing political and media machine that thrives on generating bogus narratives about the supposed political persecution of conservatives. The report focused on a grant made by the Department of Homeland Security through its “Targeted Violence and Terrorism Prevention Grant Program,” which provides funding to local governments, nonprofit organizations, and institutions of higher education “to establish or enhance capabilities to prevent targeted violence and terrorism.” One of the recipients of a TVTP grant was the University of Dayton, which MRC alleged then used the funding to launch a program known as “PREVENTS-OH,” through which it allegedly held a seminar linking mainstream conservative organizations to neo-Nazi groups.

via rawstory: ‘Worse Than Watergate’: How the Right Uses Disinformation to Generate Outrage and Conspiracy Theories

Pupils suspended and forced to attend diversity lessons over allegations of monkey chants and Nazi salutes in class

Families have been told an investigation at Saddleworth School uncovered a pupils’ Snapchat group titled ‘The Nazi Party’ said to have been used to share disturbing content. A school suspended two pupils and provided extra lessons on diversity after it emerged children had made monkey noises and performed Nazi salutes at black and Asian children, the M.E.N. has learned. A school investigation also uncovered a pupils’ Snapchat group titled ‘The Nazi Party’ said to have been used to share disturbing content. The headteacher at Saddleworth School near Oldham, Mike Sanderson, told the M.E.N: “Discrimination and prejudice have no place at Saddleworth School and any behaviour which falls short of our expectations will be dealt with very seriously.” (…) The families have been told two boys in year nine were suspended for a period but were allowed back into lessons before the half term break. It followed allegations that black and Asian children had been subjected to monkey noises and Nazi salutes. The families of the affected children were ‘devastated’ when they learned about the abuse, the M.E.N. has been told. The incidents prompted an investigation which uncovered a Snapchat group titled ‘The Nazi Party’ on which material suggesting an interest in far-right politics was shared, the families have been told.

via manchestereveningnews: Pupils suspended and forced to attend diversity lessons over allegations of monkey chants and Nazi salutes in class