#POLIZEI-#HOCHSCHULE #ASCHERSLEBEN Rassistische Polizei-#Chats: #Generalstaatsanwaltschaft stellt #Verfahren ein

Der rassistische Chat einer Polizeischüler-Klasse aus Aschersleben wird wohl keine strafrechtlichen Konsequenzen haben. Weil Nachrichten nur innerhalb der Chatgruppe geteilt wurden, lässt sich aus Sicht der Generalstaatsanwaltschaft keine Störung des öffentlichen Friedens ableiten. Zudem sei ein Teil möglicher Straftaten bereits verjährt. Im Fall der rassistischen Chats einer Polizeischüler-Klasse der Polizei-Hochschule Aschersleben hat die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg ihre Ermittlungen gegen acht Beschuldigte eingestellt. Der Anfangsverdacht der Volksverhetzung habe sich nicht bestätigt, ebenso wenig weitere Tatvorwürfe, teilte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Klaus Tewes, am Freitag mit. Zwar seien “einzelne Abbildungen zweifelsohne polemisch, provokant, grotesk, anstößig, geschmacklos-abstoßend, antisemitisch und rassistisch”, für ausreichend strafrechtlich relevant hält die Generalstaatsanwaltschaft sie gleichwohl nicht. Verjährung und fehlende Verbreitung Geprüft worden seien unter anderem die Straftatbestände Volksverhetzung, die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, die Belohnung und Billigung von Straftaten. (…) Somit “mögen die Inhalte einiger Chats zwar moralisch auf tiefster Stufe stehen und verachtenswert sein; eine vorsätzliche Erfüllung der oben genannten Straf-Normen kann ihnen indes nicht ohne Weiteres entnommen werden”, schlussfolgert die Generalstaatsanwaltschaft. Die Chatgruppe umfasste laut Generalstaatsanwaltschaft in der Spitze offenbar 25 Personen. 18 der Teilnehmer waren im aktiven Dienst der Landespolizei. Der Chat hatte von September 2017 bis Dezember 2021 bestanden. “Von den 18 Bediensteten haben nach derzeitigem Erkenntnisstand elf aktiv Nachrichten, Videos und Bilder mit entsprechenden Inhalten in die Chatgruppe eingestellt”, hatte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) Mitte Februar erklärt, nachdem die Vorwürfe öffentlich wurden. (…) Mit der Einstellung der Ermittlungsverfahren düften Konsequenzen für die Chat-Teilnehmer weitgehend ausbleiben. Das Verwaltungsgericht Magdeburg hatte in zwölf Fällen vorläufige Suspendierungen aufgehoben.

via mdr: POLIZEI-HOCHSCHULE ASCHERSLEBEN Rassistische Polizei-Chats: Generalstaatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

AfD-Mitgliedsanträge frei zugreifbar im Netz – @N3ll4

Der Internet-Auftritt der AfD hat ohne Zugriffsschutz Mitgliedsanträge preisgegeben. Ein Web-Verzeichnis stand für jeden frei zugreifbar im Netz. Der Web-Auftritt der Partei Alternative für Deutschland (AfD) war unzureichend gesichert. Mitgliedsanträge waren in einem Web-Verzeichnis ohne weitere Schutzmaßnahmen direkt zugreifbar. Den Fehler haben die Betreiber inzwischen abgestellt. Auf Twitter hat Internetaktivistin N3ll4 mit dem Handle @n3ll41 auf die Sicherheitslücken aufmerksam gemacht. In einem ungeschützten, frei zugreifbaren Verzeichnis auf einem Server unter der AfD-Domain lagen Verzeichnisse mit PDF-Dateien. AfD: Mitgliedsanträge ungeschützt im Web In Mitgliedsanträgen finden sich persönlich identifizierbare Informationen wie vollständiger Name, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse sowie gewünschte Mitgliedsbeiträge. Das erlaubt Rückschlüsse auf die finanzielle Situation und natürlich politische Präferenzen der Betroffenen. Cyberkriminelle könnten die Informationen für geschicktes und gezieltes Phishing missbrauchen. Die Daten lassen sich womöglich aber auch zur Erpressung oder Bedrohung ausnutzen.

via heise: AfD-Mitgliedsanträge frei zugreifbar im Netz

Wegen #Hassreden – #Australien geht gegen #Twitter vor

Die australische Regierung wirft Twitter vor, beim Umgang mit Hass versagt zu haben – und droht mit hohen Geldstrafen, sollte das Unternehmen nicht zügig darlegen, was es gegen Online-Hass unternehmen will.Die australische Regierung verwarnt den US-Kurznachrichtendienst Twitter wegen laxem Vorgehen gegen Hassrede seit der Übernahme durch Elon Musk. Twitter scheine beim Umgang mit Hass versagt zu haben, sagte Kommissarin Julie Inman Grant von der Cyberaufsichtsbehörde eSafety.Ein Drittel aller Beschwerden, die eSafety über Online-Hass erhalten habe, würden Twitter betreffen – obwohl der Mikroblog weit weniger Nutzer verzeichne als TikTok, Facebook oder Instagram. Die Plattform habe unter Musk 62.000 gesperrte Konten wieder freigeschaltet, darunter auch Konten von Personen, die Nazi-Rhetorik vertraten.Australien fordert Rechenschaft und TransparenzDie Behörde droht mit Geldstrafen von 700.000 australische Dollar (rund 433.000 Euro) pro Tag, falls Twitter binnen 28 Tagen keine Informationen darüber liefert, was es “zur Bekämpfung von Online-Hass” unternimmt.”Wir brauchen Rechenschaft von diesen Plattformen und Maßnahmen zum Schutz ihrer Nutzer, und es gibt keine Rechenschaft ohne Transparenz, und das ist es, was mit rechtlichen Hinweisen wie diesem erreicht werden soll”, erklärte Grant. Twitter lehnte eine Stellungnahme ab.

via tagesschau: Wegen Hassreden Australien geht gegen Twitter vor

STAATSANWALTSCHAFT MÜHLHAUSEN Hausdurchsuchung bei Björn Höcke: Anklage gegen Familienmitglied

Unter anderem wegen unerlaubten Waffenbesitzes wird gegen ein minderjähriges Familienmitglied von Björn Höcke ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen bestätigte eine Hausdurchsuchung beim Thüringer AfD-Chef. Ausgangspunkt waren zwei Nachrichten des Kindes in Sozialen Netzwerken. (…) Nach MDR THÜRINGEN-Recherchen sollen zwei Nachrichten des Kindes Mitte August vergangenen Jahres im Sozialen Netzwerk Instagram der Ausgangspunkt der Ermittlungen gewesen sein. Dort soll das Kind im Instagram-Kanal der Polizei Rheinland-Pfalz geschrieben haben, dass es eine Waffe besitze. Zudem habe es kurze Zeit später auch ein entsprechendes Bild gepostet. Beide Einträge seien aber kurze Zeit später wieder gelöscht worden, bestätigte das Polizeipräsidium in Mainz MDR THÜRINGEN auf Nachfrage. In den folgenden Ermittlungen sei die Polizei auf eine tatverdächtige Person in Thüringen gestoßen und habe die Informationen an die örtlich zuständige Kriminalpolizei abgegeben. Am 28. November sollen dann Beamte des Thüringer Landeskriminalamtes das private Haus der Familie Höcke in Bornhagen durchsucht haben. Dabei ist offenbar auch die Waffe gefunden worden, für die das Kind keinen Kleinen Waffenschein hatte.

via mdr: STAATSANWALTSCHAFT MÜHLHAUSEN Hausdurchsuchung bei Björn Höcke: Anklage gegen Familienmitglied

siehe auch: NEUE DETAILS ZUR RAZZIA BEIM AFD-CHEF Höcke-Sohn postete Waffenfoto auf Polizei-Account! Ärger mit dem Ältesten: Thüringens AfD-Chef Björn Höcke hat zwei Söhne und zwei Töchter. Neue Details zur Razzia bei AfD-Chef Björn Höcke (51)! Wie das Polizeipräsidium in Mainz (Rheinland-Pfalz) gegenüber BILD bestätigt, waren einer Hausdurchsuchung in Bornhagen am 28. November 2022 auch Ermittlungen wegen illegalen Waffenbesitzes des älteren Sohns (damals 14) von Höcke vorausgegangen. Polizeisprecherin Anna Dexheimer zu BILD: „Am 13. August 2022 hat ein Instagram-Nutzer auf dem Kanal der Polizei Rheinland-Pfalz eine Nachricht und ein Foto von einer Waffe hochgeladen, wonach er im Besitz dieser sei. Kurz darauf wurden beide Postings sowie das Nutzerprofil gelöscht. Wir konnten jedoch mithilfe von Instagram das Profilfoto und die Nutzerdaten sichern.“ Die Spur führte offenbar direkt zum ältesten Sohn von Björn Höcke! Die Polizeisprecherin: „Als klar war, dass es sich bei dem Absender um einen Jugendlichen aus Thüringen handelte, haben wir die Ermittlungen am 29. August an die Kripo Mühlhausen abgegeben.“

Pforzheimer Baptist*­innen jetzt von Verfassungsschutz beobachtet

Laut Wochenzeitung “Zeit” soll der Verfassungsschutz von Baden-Württemberg inzwischen die Vereinigung zum Beobachtungsobjekt erklärt haben, über die queer.de ausführlich berichtet hatte. Das baden-württembergische Landesamt für Verfassungsschutz hat die Baptistenkirche Zuverlässiges Wort in Pforzheim zu einem Beobachtungsprojekt erklärt. Das berichtet die Wochenzeitung “Zeit” in einem am Mittwoch erschienenen Artikel über die Vereinigung. Zur Recherche hatte die Zeitung unter anderem den deutschen Sektenanführer Anselm Urban in den USA besucht. Die Deutsche Presse-Agentur verbreitete am Mittwoch zudem eine Bestätigung der Information, dass der Verfassungsschutz die Vereinigung im Visier hat. Furcht vor Radikalisierung und Gewalttaten In einem Vermerk des Verfassungsschutzes sei laut “Zeit” von Aufrufen zu Gewalt die Rede, von Hetze gegen Minderheiten, der Herabsetzung von Frauen sowie von Antisemitismus. Außerdem sei von der Ablehnung des Demokratieprinzips sowie von staatsfeindlichen Verschwörungsideologien zu lesen. Die Behörde soll die Vereinigung auf zwei Dutzend Mitglieder schätzen. Bei den Verfassungsschützer*innen bestehe die Furcht davor, dass sich einzelne Mitglieder der Vereinigung radikalisieren und zu Gewalttaten greifen könnten. Laut dpa sei die Entscheidung zur Beobachtung bereits im Mai gefallen.

via queer: Baden-Württemberg Pforzheimer Baptist*­innen jetzt von Verfassungsschutz beobachtet

Volksverhetzung: Ex-Stadionsprecher entgeht Prozess gegen Geldauflage

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat die Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen den ehemaligen Stadionsprecher des 1. FC Lok Leipzig eingestellt. Das Verfahren sei gegen eine Geldauflage eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde. Die Polizei hatte im vergangenen Jahr von Amts wegen Anzeige erstattet, nachdem bekannt geworden war, dass der langjährige Stadionsprecher online eine antisemitische Grafik geteilt hatte. Der Fußballklub beendete die Zusammenarbeit mit dem Mann. Die verbreitete Grafik sei “vollkommen inakzeptabel”. Er entschuldigte sich beim Verein.

via ntv: Volksverhetzung: Ex-Stadionsprecher entgeht Prozess gegen Geldauflage

https://twitter.com/VEB_ShockNews/status/1671102960326066178

THE ROTENBERG FILES – #putin

Vladimir Putin has spent his presidency crushing dissent, jailing journalists and opposition leaders, and waging a relentless war against Ukraine. Throughout the increasingly dark years of his rule, some of his most loyal enablers have been Russian oligarchs — above all, his childhood friends Boris and Arkady Rotenberg. The two brothers became key allies of the Russian state as their vast enterprises executed megaprojects including the Sochi Olympics and the bridge to annexed Crimea. In return, Putin’s government helped make them billionaires. Though they were sanctioned by the West in 2014, little seemed to change in the Rotenbergs’ world-spanning, ultra-wealthy lifestyle. They managed to hang onto yachts, mansions, and other luxury assets — and even today, they’re still worth billions. How is this possible? The Rotenberg Files, an investigative series based on a new leak of over 50,000 emails and documents from a Russian management firm that worked for the brothers, provides unique insight. Dozens of journalists from 17 outlets spent months analyzing and reporting on the archive, obtained by IStories and OCCRP from a source who cannot be identified for their safety. This unprecedented access reveals the complex strategies the Rotenbergs used to preserve their holdings — and pulls back the curtain on the Western lawyers, bankers, and corporate service providers without whom they would have been helpless. The rare glimpse provided by this project serves as a warning: All the sanctions in the world will accomplish little when there are willing enablers in every Western capital.

via occrp: THE ROTENBERG FILES

https://twitter.com/UlrikeM19920414/status/1671077185111699456