Das ist der Amokfahrer von Leipzig – Reaktionen im Netz: „Hört ihr das dröhnende Schweigen der AfD?“

Ein Auto rast durch die Leipziger Fußgängerzone. Zwei Menschen sterben, mindestens drei weitere werden schwer verletzt. Was am Montagnachmittag (4. Mai) in der Grimmaischen Straße passiert, erschüttert die Stadt. Der mutmaßliche Täter ist gefasst. Sachsens Innenminister Armin Schuster (64) bestätigt auf einer Pressekonferenz vor dem Neuen Rathaus, dass es sich um einen 33-jährigen deutschen Staatsbürger handelt. Laut Informationen der „Leipziger Volkszeitung“ ist es der deutsche Staatsbürger Jeffrey K., der bereits polizeibekannt war. Bis Januar 2026 leitete er ehrenamtlich Trainings in einem Leipziger Boxclub. (…) Dass der Täter ein deutscher Staatsbürger ist, sorgt in den sozialen Medien für Reaktionen – nur nicht von Rechtsaußen. „Hört ihr das? Das dröhnende Schweigen der AfD, weil der Attentäter in Leipzig ein Deutscher war“, schreibt ein User auf X. Ein anderer ergänzt: „Das der Täter von Leipzig deutscher Staatsbürger ist, wird die AfD nach sehr kurzer Zeit wieder zur Tagesordnung übergehen. Es geht nämlich nie um die Opfer, nur um die Täter. Zumindest wenn man hetzen kann.“

via derwesten: Das ist der Amokfahrer von Leipzig – Reaktionen im Netz: „Hört ihr das dröhnende Schweigen der AfD?“

»Nius« und AfD trieben Weimer zu Geheimdienst-Abfrage von Buchläden – #hetzer

Offenbar waren es ein rechtes Krawallvideo, AfD-Bundestagsanfragen und der Geheimdienst, die Geld und Preise für vier linke Buchläden gestoppt haben. Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wurde bei der umstrittenen Anwendung des sogenannten Haber-Verfahrens zur Überprüfung von Buchhandlungen durch den Verfassungsschutz offenbar von der AfD angetrieben. Ein Bericht der »Süddeutschen Zeitung« arbeitet heraus, dass die AfD bereits im November 2025 einen Antrag im Bundestag gestellt hatte, Verlage und Buchhandlungen mit angeblichen »linksextremen« Inhalten von Förderungen auszuschließen. Anlass sei ein eher unbeachtetes, elfminütiges Youtube-Video des rechten Portals »Nius« gewesen. Darin werfen die Macher Weimer vor, mit Steuergeldern »linksradikale« Verlage zu unterstützen. Als Beleg diente unter anderem der bald 20 Jahre alte Essay »Der kommende Aufstand« des anonymen französischen »Unsichtbaren Komitees«, das unter anderem der deutsche Verlag Edition Nautilus auf deutsch herausgab. Kurz darauf folgte eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Martin Hess, die gezielt auf die »Buchhandlung im Schanzenviertel« abzielte. Diese wurde nicht vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien – die offizielle Beschreibung für den Kulturstaatsminister – beantwortet, sondern von Christoph de Vries, einem der Parlamentarischen Staatssekretäre im Innenministerium. Der CDU-Politiker erklärte, dass die Buchhandlung 2016, 2017 und 2021 mit dem Buchhandlungspreis ausgezeichnet wurde. Damit sei es nun aber vorbei, so de Vries: »Wegen der dem Bundesamt für Verfassungsschutz vorliegenden Erkenntnisse wird die ›Buchhandlung im Schanzenviertel‹ keine weiteren Bundesmittel erhalten.« Noch bevor Weimer also offiziell eingriff, hatte ein Unionsmitglied im CSU-geführten Bundesinnenministerium ohne kulturpolitische Zuständigkeit die erste Buchhandlung von der Förderung ausgeschlossen. Weimer hatte drei weitere Läden in Berlin, Bremen und Göttingen von der Liste der Preisträger für den diesjährigen Buchhandlungspreis gestrichen, die eine Jury für die Auszeichnung ausgewählt hatte. Als Grund nannte er »verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse«. Dabei blieb unklar, was gegen die drei Geschäfte vorliegt. Bei der Vergabe auf der Leipziger Buchmesse gingen sie trotzdem leer aus. Eine Anfrage der Grünen im Bundestag fördert im Falle der ausgeschlossenen Buchhandlungen weitere Unstimmigkeiten zur Anwendung des Haber-Verfahrens zutage. Das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien hatte in der Antwort an die Grünen erklärt, man habe beim Bundesamt für Verfassungsschutz nachgefragt, um die nach einer ersten Abfrage mitgeteilten Erkenntnisse zu präzisieren. Die Anwälte der betroffenen Buchhandlung teilen der »Süddeutschen Zeitung« jedoch mit: In der Gerichtsakte findet sich kein Dokument, das solche weiteren Nachfragen belegt. Einziger Inhalt der Akte ist die erste Auskunft des Inlandsgeheimdienstes vom 28. Januar 2026, wonach »verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse« vorlägen. Damit steht infrage, ob Weimers Amt, das im CDU-geführten Bundeskanzleramt angesiedelt ist, tatsächlich weiter beim Verfassungsschutz nachgefragt hat. Falls nicht, hätte dieser massiv Einfluss auf die Kulturpolitik genommen – mit der AfD als Treiber im Hintergrund. Auf Nachfrage der »Süddeutschen Zeitung« wollte sich der Kulturstaatsminister mit Hinweis auf das laufende Gerichtsverfahren nicht äußern.

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„Gipfelpunkt der Entpolitisierung von Rechtsextremismus“? Debatte über vierstündiges Podcast-Gespräch mit Björn Höcke (AfD)

Ein mehr als vierstündiger Podcast mit dem Thüringer AfD-Vorsitzenden Höcke hat in den Reihen von Union und SPD teils scharfe Kritik ausgelöst. Der SPD-Innenpolitiker Lindh sprach von einer „Zumutung intellektueller Ignoranz“. Er selbst habe bereits öffentlich mit Vertretern der AfD diskutiert, sagte Lindh dem Magazin „Focus“. Das vom Podcaster Ben Berndt geführte Gespräch mit Höcke sei aber ein „Gipfelpunkt der Entpolitisierung von glasklarem Rechtsextremismus“. Berndt habe „einem Mann, der offen mit Nazi-Sprache spielt und der Verharmlosung des Nationalsozialismus tagtäglich Vorschub leistet“, durch weitgehend unkritische Fragen eine Plattform geboten. Castellucci bezeichnet Höcke-Interview als „eine Art PR-Show“ Lindhs Parteikollege Castellucci sagte ebenfalls dem „Focus“, es sei „Aufgabe der Medien, kritische Fragen zu stellen, vor allem, wenn es sich dabei um Politikerinnen und Politiker handelt, und nochmal mehr, wenn diese Politiker wie Björn Höcke rechtsextrem sind“. All das bleibe in dem Podcast aus, der am Ende nicht mehr sei als „eine Art PR-Show für Björn Höcke“ – und „mit Sicherheit kein gelungenes Beispiel von ‚Mit Rechten reden‘“. Kritik kam auch aus den Reihen der CDU. Der Bundestagsabgeordnete Kölbl, der Mitglied der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion ist, sagte dem „Focus“, grundsätzlich dürfe man „jeden Hans und Franz zu einem Podcast einladen“. Ohne Einordnung jedoch werde „aus einem informativen Podcast schnell eine Propaganda-Sendung“. (…) Gegen Björn Höcke ist ein Verfahren wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung anhängig, das sich auf eine Veröffentlichung im Onlinedienst Telegram von 2022 bezieht. In dem Beitrag hatte der Thüringer AfD-Landespartei- und Fraktionschef zu einer Gewalttat in Ludwigshafen Stellung bezogen. Der 54-Jährige wurde bereits zweimal rechtskräftig verurteilt. Das Landgericht Halle hatte im Mai und im Juli 2024 jeweils Geldstrafen gegen ihn verhängt, weil er die SA-Parole „Alles für Deutschland“ bei Veranstaltungen genutzt hatte.

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Weibliche KI-Influencer Fake-Selfie mit Merz verbreitet sich online

Im Netz kursiert ein Selfie, das den Eindruck erweckt, Merz habe sich gemeinsam mit einer jungen AfD-Sympathisantin fotografiert. Doch es ist KI-generiert und steht exemplarisch für das Phänomen weiblicher KI-Personas. “Hab ihn geprankt”, steht unter einem Bild, das eine junge AfD-Sympathisantin mit Bundeskanzler Friedrich Merz zeigen soll. “Er hat nicht gesehen welches Shirt ich drunter hab”, heißt es im Text auf dem Selfie, das unter anderem auf Instagram, TikTok und X verbreitet wurde. Die Frau auf dem Bild mit Merz öffnet ihre Kapuzenjacke halb, so dass ein T-Shirt zu sehen ist. Darauf: ein blaues Herz und die Aufschrift “Sei schlau, wähle blau” und der rote Pfeil des AfD-Logos. Ein weiteres Bild der Frau soll sie in einer ähnlichen Situation mit Merz im Bundestagsgebäude zeigen. Die Frau steht im Hintergrund, trägt dasselbe T-Shirt und eine Kappe mit dem AfD-Logo. Im Vordergrund steht der Bundeskanzler, der sich mit zwei anderen Männern im Anzug unterhält. Auf dem Bild steht: “Danach wurde ich zwar entdeckt und rausgeworfen aber es hat sich gelohnt”. Vor allem das Selfie verbreitet sich im Netz stark. So teilt das Selfie beispielsweise auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Rainer Rothfuß zur Wahl in Rheinland-Pfalz auf seiner Facebook-Seite. Doch eine Überprüfung beider Bilder ergibt, dass sie KI-generiert sind oder mithilfe von KI manipuliert worden sind. Auch die Frau ist keine authentische Person, sondern KI-generiert.Unstimmigkeiten deuten auf KI-Erstellung hinEine Bilderrückwärtssuche führt zu keiner ursprünglichen, verlässlichen Quelle. Das Bild von Merz im Gespräch mit den anderen Männern ließ sich so oder so ähnlich in keiner Bild-Datenbank finden und verschiedene KI-Detektionstools weisen bei beiden Bildern eine hohe Wahrscheinlichkeit aus, dass KI verwendet wurde.Bei genauerer Betrachtung sind Fehler und Auffälligkeiten in den Bildern zu erkennen. Auf der Stirn von Merz ist etwa ein Leberfleck zu erkennen, den er in der Realität nicht hat, wie ein Vergleich mit verifizierten Fotos zeigt.Auch stimmen Details des Brillengestells nicht überein. Auf Fotos ist an Merz Brille eine durchgehende helle Linie zwischen Rahmen und Bügel erkennbar. Auf dem vermeintlichen Selfie sind auf einer Seite keine Linie, sondern zwei Punkte zu sehen.

via tagesschau: Weibliche KI-Influencer Fake-Selfie mit Merz verbreitet sich online

TRANSVESTIGATION “Männlicher Kiefer”, “breiter Hals”: Wie prominente Frauen verleumdet werden

Rechte Influencer behaupten, bekannte Frauen seien in Wahrheit keine – zunehmend auch auf reichweitenstarken Plattformen. Eine Betroffene, Brigitte Macron, wehrt sich mit aller Kraft dagegen. Bei der einen ist der Kiefer zu “männlich”, bei der anderen der Hals zu breit, bei einer dritten wiederum wird ein scheinbar “männlicher Körperbau” angemerkt, bei einer vierten angezweifelt, ob sie überhaupt je schwanger war mit ihren drei tatsächlich existierenden Kindern: “Transvestigation” heißt eine beliebte Verschwörungserzählung der neuen Rechten. Dabei werden Fotos von Frauen ob ihrer anatomischen Details auf Social-Media-Plattformen diskutiert. Das ist für sich schon widerlich übergriffig, aber Sinn und Zweck der Aktion sind in diesem Fall, den betreffenden Frauen ihre Weiblichkeit abzusprechen und sie mithilfe pseudowissenschaftlicher Scheinargumente auf “männliche” Körpereigenschaften zu untersuchen. Die “Erkenntnis”, die darauf folgt: Viele berühmte Frauen seien in Wirklichkeit trans. Darauf folgt dann eine Verschwörungserzählung namens “Elite Gender Inversion”, die sich so zusammenfassen lässt: Alle berühmten Personen seien insgeheim Teil einer Verschwörungsgruppe, deren Mitglieder im Rahmen einer Art ritueller Initiation transgender werden. Diese Erzählung ist gleichzeitig frauenfeindlich, transfeindlich, teils antisemitisch und vermischt sich oftmals auch noch mit Pädophilie-Fantasien, wie die “Bildungsstätte Anne Frank” in Frankfurt am Main kürzlich in einem sehr informativen Post zusammengefasst hat. Frauen sollen durch die Behauptung, als Mann geboren worden und in Wahrheit homosexuell zu sein, beschämt werden. Vertreter dieser Verschwörungstheorie sind nicht nur, aber hauptsächlich in der amerikanischen rechtsextremen Szene zu finden, meist mischen sie sich munter mit Flat-Earth-Gläubigen und Weltverschwörungsjüngern. Ziel der Attacken sind vor allem prominente Frauen. Michelle Obama, Taylor Swift, Margot Robbie, Lady Gaga, Serena Williams, Neuseelands Ex-Premierministerin Jacinda Ardern und Frankreichs Première Dame Brigitte Macron waren dem bereits ausgesetzt. Prominente selbstbewusste und erfolgreiche Frauen, die nach der Erzählung “alternativer” rechter Medien allesamt dem “linken” Politspektrum zugerechnet werden. Neu ist, dass auch weibliche Ikonen der rechten Szene nicht davor gefeit sind: etwa die Schauspielerin Sydney Sweeney und die ultrarechte Aktivistin Erika Kirk. Die extreme Rechte sieht Frauen grundsätzlich in einer “dienenden” Funktion, dem Mann untergeordnet. Nun werden Aktivistinnen wie Kirk zwar für die Verbreitung dieser Botschaft gebraucht, gleichzeitig aber für ihre exponierte Stellung in der Öffentlichkeit verachtet. Die “Bildungsstätte Anne Frank” hat auch nachgezeichnet, wie sich hier verschiedene mediale Ebenen mischen und die Erzählung überspringt: Die Verfechter der Transvestigation seien ursprünglich in Foren wie 4chan und 8kun, sowie in eigenen Foren wie Kiwi Farms aktiv gewesen. Inzwischen tummeln sie sich aber auch auf gängigen Social Media Plattformen wie TikTok, X, Instagram und YouTube. Das liege daran, argumentiert das Bildungszentrum, dass Meta die Hassrede-Richtlinien im Jänner 2025, quasi als Einstandsgeschenk für den wiedergewählten US-Präsideten Donald Trump, aufgeweicht hat. Seither ist es in den USA legitim, queere Menschen als geistig krank zu bezeichnen, der Spielraum für die bösartige Transvestigation-Erzählung hat sich dadurch deutlich erweitert. Der Frankreich-Korrespondent der Zeit hat kürzlich den juristischen Leidensweg von Brigitte Macron, die gegen die Gerüchte um sie gerichtlich vorging, detailliert nachgezeichnet und im Podcast “Die Zeit Verbrechen” erzählt. Aufgebracht hat die Verschwörungserzählung, Brigitte Macron sei als Mann geboren worden, eine Französin namens Natacha Rey, die sich selbst als “unabhängige Journalistin” bezeichnet und sich auf rechten Plattformen tummelt. Rey behauptete erstmals 2021 im rechtsextremen französischen Magazin Faits et Documents, Brigitte Macron sei in Wahrheit ihr älterer Bruder Jean-Michel Trogneux. Die Hellseherin Amandine Roy verbreitete dies in einem viral gehenden YouTube-Interview mit Rey.

via standard: TRANSVESTIGATION “Männlicher Kiefer”, “breiter Hals”: Wie prominente Frauen verleumdet werden

Was AfD intern die «Mobbing Squad» nennt – und wie sie auf Staatskosten arbeitet

Staatlich finanzierte Mitarbeiter der AfD sollen systematisch Online-Kampagnen gegen politische Gegner und parteiinterne Kritiker führen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf parteiinterne Quellen und Chat-Protokolle. Gleichzeitig ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück gegen zwei weitere AfD-Landtagsabgeordnete in Niedersachsen wegen Steuerhinterziehung und Körperverletzung. AfD-Politiker Rüdiger Lucassen hatte die Praxis öffentlich gemacht. Über anonyme Accounts, die ihn attackierten, schrieb er auf X: «Da sind aber auch viele anonyme Accounts, die gegen mich zu Felde ziehen, von denen wir aber beide (teils sehr genau) wissen, bei wem sie auf der Partei-Payroll stehen.» Parlamentarische Mitarbeiter werden vom Staat finanziert und dürfen laut Gesetz ausschließlich für parlamentarische Arbeit eingesetzt werden – nicht für Wahlkampf oder Online-Trolling. Ein Landtagsabgeordneter bestätigte der Zeitung: «Mitarbeiter werden ganz bewusst eingestellt, damit sie in Kreisverbänden Stimmung für einen Abgeordneten machen oder im Internet positiv kommentieren und Beiträge teilen.» Interne “Mobbing Squad” Erik Ahrens, ehemaliger Berater von AfD-Politiker Maximilian Krah, beschrieb gegenüber der Zeitung eine organisierte Gruppe: «Es gibt eine Clique, die nennen sich ‘die Mobbing Squad’, die mobben AfD’ler, die sie für nicht radikal genug halten.» Patrick Kolek, der auch unter dem Namen “Wuppi” bekannt ist und als Berater für AfD-Politiker arbeitet, ist an der Identifizierung anonymer Accounts beteiligt. Er erklärte: «Das sind ganz einfach politische Leute, die sammeln sich an. Je mehr Leute vor den Bus geworfen werden durch unsere aktuelle politische Lage, desto mehr werden sie. Ich sehe da eine sehr organische Entwicklung.» Chat-Logs aus der Gruppe “Kontaktschuldzentrale” zeigen laut FAZ die Planung einer Rufmordkampagne gegen Krah.

via upday: Was AfD intern die «Mobbing Squad» nennt – und wie sie auf Staatskosten arbeitet

siehe auch: TROLLENDE AFD-MITARBEITER: Mobbing auf Staatskosten? AfD-Abgeordnete sollen Parlamentsmitarbeiter beauftragt haben, Parteifreunde zu terrorisieren. Eingeweihte sagen: Das ist in der AfD so üblich.

How MI5 foiled a Tesco worker’s plan for mass gun attack

Alfie Coleman immersed himself in extreme far-right material online When Alfie Coleman collected a gun and 188 rounds of ammunition from the boot of a Land Rover, his fantasy was within touching distance. To the outside world, he presented as a normal teenager who enjoyed gaming and worked at his local Tesco supermarket in Great Notley, Essex. But he was also a white supremacist who, behind the closed door of his bedroom, had been plotting to use explosives, knives and a gun to cause mass terror – which included targeting the home of the Lord Mayor of London. Coleman has been convicted of preparing terrorist acts following a retrial at the Old Bailey, after jurors in his first trial failed to secure a verdict. How close did he come to executing his plan? ‘Silent killing’ One month into the UK’s Covid-19 lockdown in 2020, Coleman, then 15, saved a document to his iPad. It was a copy of a book written by an American neo-Nazi in the 1980s. While not illegal to own, it was the first in a series of texts that appeared to radicalise the teenager. Met Police Police found an air rifle inside Coleman’s bedroom By November 2021, Coleman possessed 10 illegal documents of terrorist material. They included guides to explosives and “silent killing”, one of which featured a paragraph on how to use a garrote. Meanwhile, Coleman was retreating deeper into his bedroom, cutting contact with his family and friends in self-imposed isolation accelerated by the pandemic. But online, he was much more forthcoming. “[I am] a 17-year-old proud white European,” he wrote in an email, applying to join white supremacist movement Patriotic Alternative in July 2021. He told the far-right group he “would like to start participating in activism” and attached a photograph to prove his white ethnicity. (…) Posting on “arms traffic” group chats, he said: “Original iron needed (automatic, if u have) pm me asap” – stressing his desire for an automatic weapon. He also discussed Dylann Roof and Anders Breivik – both neo-Nazis who carried out mass killings – with a covert police officer. In other messages, he glorified far-right extremist Thomas Mair, who murdered the Batley and Spen Labour MP, Jo Cox, in 2016. “What about Jo Cox? These [people] are not gods everyone bleeds no matter who you are,” Coleman wrote. He criticised others who did not agree with his views, adding: “I’m sick and tired of people not wanting to do what must be done.”

via bbc: How MI5 foiled a Tesco worker’s plan for mass gun attack