Saudischer Islamkritiker, Fan von AfD und Elon Musk: Verstörende Details zum Täter von #Magdeburg – #terror

Der Todesfahrer von Magdeburg, Taleb Jawad Al Abdulmohsen, kam 2006 nach Deutschland. Doch ein Islamist ist er nicht – im Gegenteil. Deutschland warf er vor, Europa zu islamisieren. Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt deutet bislang wenig auf ein islamistisches Motiv hin. Bei dem Fahrer des Wagens handelt es sich um Taleb Jawad Al Abdulmohsen. Er war erstmals 2006 nach Deutschland eingereist und fiel den Sicherheitsbehörden nicht als Islamist auf. Tatsächlich war er offenbar alles andere als ein religiöser Fanatiker. Im Gegenteil: Er war offenbar ein radikaler Islamkritiker, sympathisierte mit der AfD – und Elon Musk. (…) Auf seinem X-Account lautete seine Profilbeschreibung: „Deutschland jagt saudische Asylbewerberinnen im In- und Ausland, um ihr Leben zu zerstören. Deutschland will Europa islamisieren.“ Sein Titelbild zeigt ein Gewehr. In einem Video erklärte der Mann erst kurz vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt, dass er mehrere Jahre als Flüchtlings- und Asylaktivist tätig gewesen sei. Zudem gerierte er sich als ex-muslimischer Islamkritiker. (…) Am Freitagabend, wenige Stunden vor der Tat, postete er gleich mehrere Videos, in denen er auf Englisch sagt: „Ich mache die deutsche Nation für die Tötung von Sokrates verantwortlich.“ Im Juni beschuldigte er die deutsche Polizei, der „echte Treiber des Islamismus in Deutschland“ zu sein. „Wir brauchen AfD, um die Polizei vor sich zu schützen“, schrieb der mutmaßliche Täter weiter. (…) Er teilte erst vor kurzem Beiträge von Markus Haintz, einem bekannten Querdenken-Aktivisten. Auch solidarisierte sich Al Abdulmohsen mit dem britischen Rechtsextremisten Tommy Robinson. In einem anderen Tweet aus dem Jahr 2016 schrieb der Mann: „Ich und AfD bekämpfen den gleichen Feind, um Deutschland zu schützen.“ Im August 2017 postete er: „Gerne möchte ich vor dem Gericht beweisen, dass der Islam viel Schlimmer als die Pest ist.“

via tagesspiegel: Saudischer Islamkritiker, Fan von AfD und Elon Musk: Verstörende Details zum Täter von Magdeburg

siehe auch: Auto fährt in #Magdeburg in Menschengruppe – #terror. Auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Die Behörden gehen von einem Anschlag aus. Es soll einen Toten und mehr als 50 Verletzte geben.Auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt ist ein Auto in eine Menschengruppe gefahren. Dem Sprecher der Landesregierung sowie der Stadt zufolge handelt es sich nach erstem Ermittlungsstand um einen Anschlag. Laut Polizei gibt es mindestens einen Toten.MDR-Reporter Hagen Tober berichtete aus Mageburg von “sehr vielen Verletzten”. Die Nachrichtenagentur AFP sprach unter Berufung auf den Rettungsdienst von 60 bis 80 Verletzten; Mutmaßlicher Anschlag von Magdeburg : Der Festgenommene, die Opfer, der Tathergang. Auf einer Strecke von rund 400 Metern rast der mutmaßliche Attentäter Taleb A. am Freitagabend mit einem Auto über den Weihnachtsmarkt. Die Details zum Tatverdächtigen und dem Ablauf des Anschlags. Am Morgen nach dem Anschlag werden Details zum Tathergang sowie zum mutmaßlichen Täter öffentlich. Infolge des Anschlags sind vier Menschen gestorben. Das haben NDR und WDR aus Sicherheitskreisen erfahren. Bisher war die Rede von zwei Toten. Bei der Tat wurden zudem 41 Menschen schwerst, weitere 90 schwer verletzt. Dazu kommen 80 bis 100 Leichtverletzte. (…) Recherchen des „Spiegel“ zufolge engagierte sich der mutmaßliche Täter offenbar jahrelang als Aktivist und beriet vor allem Frauen aus Saudi-Arabien über Fluchtmöglichkeiten aus ihrem Land. Er soll eine Internetseite mit Informationen zum deutschen Asylsystem betrieben haben. Dem Magazin zufolge scheint er in seinem Aktivismus jedoch in eine andere Richtung abgedriftet zu sein. Taleb A. habe auf seinem Account bei X mit der AfD sympathisiert und von einem gemeinsamen Projekt mit der in weiten Teilen rechtsextremen Partei geträumt: einer Akademie für Ex-Muslime. „Wer sonst bekämpft den Islam in Deutschland?“, soll er gefragt haben. In einem kürzlich auf einem islamfeindlichen US-Blog erschienenen Videointerview habe der mutmaßliche Täter mehr als 45 Minuten lang krude Thesen geteilt. In sozialen Medien und weiteren Interviews erhob der Tatverdächtige zuletzt teils wirr formulierte Vorwürfe gegen deutsche Behörden. Er hielt ihnen vor, nicht genügend gegen Islamismus zu unternehmen. (…) Bei der Tat – fast auf den Tag genau acht Jahre nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz – kamen ein Erwachsener, ein Kleinkind und zwei weitere Menschen ums Leben. Insgesamt gibt es mehr als 200 Verletzte, darunter viele Schwerstverletzte.

Deleted TikTok account tied to Wisconsin school shooter featured ‘Nazi images,’ ADF says – #terror

A TikTok account believed to belong to Natalie Rupnow, the deceased 15-year-old identified as the person who shot and killed two members of the Abundant Life Christian School in Wisconsin, was deleted after the shooting, according to TMZ. The Anti-Defamation League said it believes the account, which had the handle @targetedbloodsport, belonged to Rupnow, who also used the first name “Samantha.” Posted to the account were “a range of very generic white supremacist and antisemitic memes,” according to the organization. Those memes reportedly included “Nazi images” and “racist statistics.” Written in the account’s biography was “totally normal day,” which is a phrase often used by racist or White supremacist users to communicate “TND,” or “total n***er death,” the Anti-Defamation League said. TikTok did not return a request for comment by The National News Desk. ABC News reported Tuesday it believed Rupnow also had an X account through which she shared footage of a 2015 stabbing at a school in Sweden and a video of a person killing themselves at a shooting range. Another post reportedly featured a person making an “OK” hand gesture in a bathroom stall.

via newschannel9: Deleted TikTok account tied to Wisconsin school shooter featured ‘Nazi images,’ ADF says

siehe auch: Madison School Shooter Appears to Have Been Invited into Private Chat Created to “Watch” Turkish Neo-Nazi Stabbing Attack As Madison, Wisconsin, reels from America’s 112th deadly school shooting of 2024, Center on Extremism researchers are combing through social media profiles that appear to belong to shooter Natalie “Samantha” Rupnow, a 15-year-old girl who committed suicide at the scene. Among our findings: The shooter appears to have been invited into and participated in a very sparsely populated Telegram chat in which Arda Küçükyetim, the Turkish neo-Nazi who stabbed five people outside a Turkish mosque on August 12, 2024, appeared to have posted his own racist “manifesto” just prior to his attack. A self-described “friend” of Küçükyetim shared a live link of the attack, and chat participants (including, we believe, the Madison shooter) commented on the “success” of the stabbing spree. COE researchers have also reviewed a TikTok account (which we believe belonged to the shooter) that posted a range of very generic white supremacist and antisemitic memes (including Nazi images and racist “statistics”) with a bio including the phrase “Totally normal day” –wording often used by racist or white supremacist users as a code for “TND,” or “total n* death.” According to reports, a post from an “X” account (again, believed to belong to the shooter) from the day of the attack includes a photo of a person giving the “okay” hand gesture, which is used in some extremist circles as a way to troll viewers.

Nach AfD-Tweet schreibt Christian Lindner an Elon Musk: „Lass uns treffen“ – #erbärmlich #Speichellecker

Elon Musk hat sich am Freitag für die AfD ausgesprochen. Nur die AfD könne Deutschland retten. Nun schreibt Christian Lindner dem Milliardär. Der US-Milliardär Elon Musk hat sich in seinem Onlinedienst X erneut in die deutsche Politikdebatte eingemischt. In einem Beitrag am Freitag schrieb der Unternehmer mit Blick auf die kommenden Bundestagswahlen: „Nur die AfD kann Deutschland retten.“ (…) Nun hat sich Christian Linder bei X gemeldet. Er schrieb auf X auf Englisch: Elon, ich habe eine politische Debatte angestoßen, die durch Ideen von dir und Milei inspiriert wurde. Während die Migrationskontrolle für Deutschland von entscheidender Bedeutung ist, steht die AfD gegen Freiheit und Wirtschaft – und sie ist eine rechtsextreme Partei. Zieh keine voreiligen Schlüsse aus der Ferne. Lass uns zusammenkommen, und ich zeige Dir, wofür die FDP steht.

via berliner zeitung: Nach AfD-Tweet schreibt Christian Lindner an Elon Musk: „Lass uns treffen“

siehe auch: Der AfD-Claqueur Elon Musk hat sich als Unterstützer der AfD geoutet. Das sollte seinen Anhängern in Deutschland eine Warnung sein. Die Katze ist aus dem Sack: Der reichste Mann der Welt hat sich am Freitag als Fan der Partei Alternative für Deutschland (AfD) geoutet. Auf seiner Plattform X (vormals Twitter) postete Elon Musk, Donald Trumps künftiger Beauftragter für Bürokratieabbau, den Satz »Only the AfD can save Germany« (»Nur die AfD kann Deutschland retten«). Dazu verlinkte er ein Video der deutschen YouTuberin Naomi Seibt, in der sie CDU-Chef Friedrich Merz für dessen klare Abgrenzung zur AfD angeht. Die 24-jährige Influencerin wird in bestimmten Kreisen als »Anti-Greta« verehrt, weil sie seit ihrer Schulzeit äußerst eloquent den Klimawandel leugnet. (…) Bewunderer hat Musk trotz viele – auch hierzulande, und das beileibe nicht nur in rechten Kreisen. Deutschland »würde eine Prise Musk und Milei guttun«, hatte kürzlich FDP-Chef Lindner gesagt. Es war eine Anspielung an Musk und an Javier Milei, den umstrittenen Präsidenten Argentiniens, dessen Markenzeichen eine Kettensäge ist und der mit Brachialmethoden sein Land reformieren möchte. Jetzt hat ganz Deutschland, jetzt hat Christian Lindner es schriftlich: Eine Prise Elon Musk, das wäre wohl eine Prise AfD. Ob die dem Land wirklich guttun würde?; Nach Unterstützung für AfD Lindner schreibt Musk: “Du hast meine Politik inspiriert”. Elon Musks Unterstützung für die AfD hat die Bundespolitik aufgewirbelt und große Ablehnung ausgelöst. Nicht jedoch bei Christian Lindner und Alice Weidel. FDP-Chef Christian Lindner hat mit einem eigenen Beitrag auf der Plattform X auf die Einmischung von Tech-Milliardär Elon Musk in den Bundestagswahlkampf reagiert. Dabei versuchte der ehemalige Bundesfinanzminister offenbar, die Gunst des US-Unternehmers zu gewinnen. “Elon, ich habe eine politische Debatte initiiert, die von deinen und Mileis Ideen inspiriert ist”, schrieb Lindner auf Englisch angesichts der libertären Ansichten Elon Musks und des argentinischen Präsidenten Javier Milei. (…) Die Reaktionen auf den Beitrag von Lindner falle beinahe einhellig aus. Die meisten Nutzer kritisieren seinen Kommentar. So nannte Carlo Masala, Professor für internationale Politik an der Universität der Bundeswehr in München, Lindners Aussagen “würdelos”. Der Grünen-EU-Politiker Erik Marquardt schrieb, Lindners Beitrag lese sich “wie eine Parodie von sich selbst”. Der Bildungsaktivist Dario Schramm schrieb: “Vielleicht braucht es aber auch einfach die Erkenntnis, dass Musk der absolute Irrweg ist?”; Musk Endorses Neo-Nazi German Party Hours After Sanders Calls Him Authoritarian. Musk is backing a vehemently anti-immigrant, far right party in Germany’s upcoming elections. Senator Bernie Sanders (I-Vermont) has called out Republicans for acquiescing to billionaire Elon Musk’s demands to thwart a bipartisan spending bill that was needed to fend off a government shutdown this weekend. In his comments, Sanders derided Musk — who is co-leading president-elect Donald Trump’s so-called Department of Government Efficiency — as an authoritarian oligarchic. (…) “Elon Musk, the richest man in the world, is threatening to unseat elected officials if they do not follow his orders to shut down the government during the holidays,” Sanders noted in a recent social media post. “Are we still a democracy or have we already moved to oligarchy and authoritarianism?” (…) Hours after Sanders’s comments, Musk signaled his support for a neo-fascist political party in Gemarny’s February elections. In a post on his social media site X, Musk endorsed Alternative for Germany (AfD), a far right, anti-immigrant and antisemitic party that is gaining popularity among conservative Germans; Murphy, Kinzinger slam Musk for backing German ‘neo-Nazi party’. Sen. Chris Murphy (D-Conn.) on Friday joined outrage over Elon Musk’s endorsement of the far-right German political party Alternative for Germany (AfD), which has been criticized as a neo-Nazi group, ahead of February elections in the country.  Musk, the tech billionaire and close ally to President-elect Trump, posted on his social platform X that “only the AfD can save Germany,” triggering backlash in the U.S. and from Berlin.  “The out of touch billionaire running the incoming Trump Administration announced last night that he enthusiastically supports the neo-Nazi party in Germany,” Murphy posted on X, alongside a screenshot of Musk’s tweet.  “WTF,” Murphy added. “NONE OF THIS IS OK, EVERYONE. NONE OF THIS IS NORMAL.” Former Rep. Adam Kinzinger (R-Ill), an outspoken Trump critic, slammed Musk as a “drug addled billionaire” who “thinks he runs the world.”  “Literally is a neo-Nazi party. Not even joking,” Kinzinger posted on X alongside Musk’s post.

“#SächsischeSeparatisten” – Wie der Anführer die #Terrorgruppe finanzieren wollte

Mehrere Männer sollen in Sachsen eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet haben. Nun zeigen MDR-Recherchen: Der mutmaßliche Rädelsführer soll nicht nur mit Waffenteilen gehandelt haben – er scheint auch überzeugter Nationalsozialist zu sein. Seit Anfang November weiß die Öffentlichkeit von der Existenz der sogenannten “Sächsischen Separatisten”. Die Gruppe, bestehend aus 15 bis 20 Personen, soll sich laut Bundesanwaltschaft zu einer rechtsterroristischen Vereinigung zusammengeschlossen haben, um “mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern und mit Waffengewalt einen NS-Staat zu errichten”, wie eine Behördensprecherin der tagesschau am Tag der Festnahme erklärte.MDR Investigativ konnte nun Einsicht in vertrauliche Unterlagen nehmen. Sie zeigen erstmals das Ausmaß der Vorwürfe gegen den als Rädelsführer beschuldigten Jörg S. Demnach halten Behörden ihn nicht nur für einen Waffennarr, sondern auch für einen bekennenden Nationalsozialisten. Der 23-Jährige wurde in Sachsen geboren und ist der Sohn des 1995 wegen “nationalsozialistischer Wiederbetätigung” zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilten österreichischen Neonazis Hans-Jörg S. jun. Jörg S. soll nicht nur mit NS-Devotionalien, sondern auch mit Militärausrüstung gehandelt und dafür nicht nur Ebay-Kleinanzeigen, sondern auch einen Telegram-Kanal namens “Völkischer Flohmarkt” verwendet haben. Zuerst hatte die “Welt” darüber berichtet.Zwei mutmaßliche Geschäfte des Beschuldigten sind den Ermittlern nach MDR-Informationen dabei besonders aufgefallen. Im Oktober 2023 soll S. zusammen mit seiner polnischen Freundin einen Schalldämpfer aus Polen erhalten und nach Österreich weiterverkauft haben.Nur wenige Wochen später soll S. am Handel mit schusssicheren Westen für den militärischen Gebrauch, sogenannte militärische Plattenträger, beteiligt gewesen sein. Die Ermittler schätzen ihren Wert auf rund 50.000 Euro. (…) Die Unterlagen erhärten außerdem den Verdacht, dass Jörg S. in verschiedenen Chatgruppen auf dem Messengerdienst Telegram seine Gesinnung offen äußerte – darunter ein privater Kanal namens “NSB chat”. “NSB” kurz für “National Socialist Brotherhood” – auf Deutsch etwa “nationalsozialistische Bruderschaft”. Die Chatgruppe sollte offenbar der internationalen Vernetzung von Anführern rechtsextremer “Zellen” dienen. Inwiefern hinter jedem Mitglied auch eine aktive “Zelle” steckt, ist unklar. Noch vor seiner Aufnahme in den “NSB Chat” wurde er von einem anderen Mitglied der Telegram-Gruppe offenbar auf seine Eignung geprüft. Nach seiner ideologischen Orientierung gefragt soll S. geantwortet haben, er sei Nationalsozialist, und ergänzt haben, das sei keine Ideologie, sondern eine Lebenseinstellung, die auf Verbundenheit zu einem Volk, einer Rasse und Ahnen basiere.Nach Erkenntnissen der Ermittler soll Jörg S. zudem Mitglied des NSB-Ablegers “Deutsch Völkische Front” gewesen sein. Darin sollten sich vorrangig deutsche “Zellenleiter” miteinander vernetzen. In zugehörigen Chat-Gruppen soll S. auffällig aktiv gewesen sein und sich über militärische Ausrüstung und rechtsextreme Schriften ausgetauscht haben.

via tagesschau: “Sächsische Separatisten” Wie der Anführer die Terrorgruppe finanzieren wollte

Wende im Amok-Fall von Madison? 20-Jähriger soll Anschlag mit Schul-Schützin geplant haben – #terror

Am Montag eröffnet eine 15-Jährige an einer Privatschule in Wisconsin das Feuer, tötet zwei Menschen und dann sich selbst. Nun gibt es in dem Fall einen neuen Verdächtigen. Der 20-Jährige soll einen weiteren Anschlag mit der Amokläuferin geplant haben. Nach dem tödlichen Amoklauf an einer christlichen Privatschule im US-Bundesstaat Wisconsin hat die Polizei einen Verdächtigen in dem Fall festgenommen. Wie die “New York Post” berichtet, steht der 20-jährige Kalifornier Alexander Paffendorf unter Verdacht, eine weitere Attacke mit der 15-jährigen Nathalie Rupnow geplant zu haben. Sie hatte am Montag an der Abundant Life Christian School das Feuer eröffnet, eine Mitschülerin, eine Lehrerin und dann sich selbst getötet. Laut Behördeninformationen, die dem US-Sender “CBS 8” vorliegen, soll Paffendorf Nachrichten an die Teenagerin verschickt haben, in denen es um einen geplanten Anschlag ging. “Während einer FBI-Befragung gab Paffendorf gegenüber den Beamten zu, er habe Rupnow erzählt, sich mit Sprengstoff und einer Waffe ausrüsten und ein Regierungsgebäude angreifen zu wollen”, heißt es in dem Papier des Carlsbad Police Department. Welche Einrichtung genau in seinem Visier stand, geht daraus nicht hervor. (…) Wie “CNN” berichtet, soll die Jugendliche ein Manifest hinterlassen haben, das nun von Ermittlern überprüft wird. Klar sei bereits, dass der Amoklauf im Voraus geplant war, bestätigte ein Beamter dem US-Sender. Laut Polizeichef Shon Barnes hatte die Schülerin mit privaten Problemen zu kämpfen.

via ntv: Wende im Amok-Fall von Madison? 20-Jähriger soll Anschlag mit Schul-Schützin geplant haben

siehe auch: Protective order issued for CA man ‘plotting mass shooting’ with alleged Madison, WI school shooter Alexander Charles Paffendorf told FBI agents he was communicating with Natalie ‘Samantha’ Rupnow. A judge in San Diego has granted a protective order against a Carlsbad, California man who authorities say was communicating with the suspect in Monday’s Madison, Wisconsin school shooting, Natalie “Samantha” Rupnow. According to court records obtained by ABC News, Carlsbad Police filed the application for a gun violence emergency protective against Alexander Charles Paffendorf in San Diego County Superior Court Tuesday after FBI agents “stopped and detained” him “after he was discovered plotting a mass shooting with the Madison Wisconsin shooter, Natalie “Samantha” Rupnow.” “During an FBI interview Paffendorf admitted to the FBI agents that he told Rupnow that he would arm himself with explosives and a gun and that he would target a government building,” a Carlsbad police officer wrote on the protective order application form; Wisconsin school shooter Natalie ‘Samantha’ Rupnow had 2 guns, possible accomplice, cops say. The 15-year-old girl who fatally shot two people and wounded several others at a Wisconsin Christian school had two guns on her at the time of the attack, authorities revealed Wednesday. Natalie “Samantha” Rupnow had two handguns when she opened fire at Abundant Life Christian School in Madison Monday morning, killing substitute teacher Erin West and freshman Rubi Vergara, Police Chief Shon Barnes said, noting the girl’s motive remains unclear. “I do not know if she planned it that day or if she planned it a week prior,” Barnes said. “To me, bringing a gun to school to hurt people is planning. And so we don’t know what the premeditation is.” 5 Natalie “Samantha” Rupnow had two guns on her at the time of the shooting, authorities said. Facebook/Jeff Rupnow Barnes said they do not know how Rupnow obtained two handguns and declined to share who purchased them, citing the ongoing investigation. Authorities also revealed late Tuesday that Rupnow had been in contact with Alexander Paffendorf, 20, who was planning a coordinated attack targeting a government building in California; Wisconsin School Shooter’s Dark Past: Natalie Rupnow Linked To Site Showing Gruesome Deaths, Beheadings. Natalie Rupnow opened fire at the Madison campus of the K-12 Abundant Life Christian School inside a classroom during study hall. Natalie ‘Samantha’ Rupnow- alleged Wisconsin school shooter who killed two and injured six- was reportedly a member of a site called “Watch People Die”. The site includes disturbing images of people being killed and has over three million registered users

Rechtsextremer “Feuerkrieger” kommt wieder vor Wiener Gericht – #fkd #FeuerKriegDivision #Terror

Am 23. Jänner wird am Wiener Landesgericht für Strafsachen erneut gegen ein ehemaliges Mitglied der rechtsterroristischen “Feuerkrieg Division” (FKD) verhandelt. Der 21-Jährige war im vergangenen Juli wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung, krimineller Vereinigung, Verhetzung und Aufforderung zur mit Strafe bedrohten Handlungen zu zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hob dieses Urteil allerdings wegen eines Rechtsirrtums auf. Das Erstgericht hatte sich beim Strafrahmen geirrt. Bei der Strafbemessung war von einer Strafdrohung von bis zu zehn Jahren ausgegangen worden – in Wahrheit wären jedoch höchstens fünf Jahre in Betracht gekommen. Die Staatsanwaltschaft Wien, die Rechtsmittel gegen das Ersturteil angemeldet hatte, bemerkte das im Nachhinein und brachte beim OGH eine Nichtigkeitsbeschwerde zugunsten des Angeklagten ein, der stattgegeben wurde. (…) Der Absolvent einer Wiener HTL, der zuletzt an einer FH studiert hatte, hatte sich im Alter von 17 der “Feuerkrieg Division” angeschlossen. Die gewaltaffine, rechtsterroristische Neonazi-Gruppierung umfasste europaweit bis zu 70 junge, oft noch jugendliche Männer, propagierte einen “Rassenkrieg” und “weißen Jihadismus” und befürwortete Attentate auf Synagogen und Moscheen. Auch von Anschlägen auf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger war explizit die Rede. Er sei Ende 2019 der “Feuerkrieg Division” – einem Ableger der in den USA gegründeten “Atomwaffen Division” – beigetreten, weil er sich alleine gefühlt hätte und an seiner Schule gemobbt wurde (…) Bei einer Hausdurchsuchung im Mai 2023 waren bei dem Burschen aus Wien-Favoriten neben einschlägigem Propagandamaterial und NS-Devotionalien Schusswaffen, eine schusssichere Weste, ein Messer und eine Gasmaske sichergestellt worden. Laut Anklage rief er im bezeichnenderweise “Riot” (“Aufstand”) genannten Netzwerk der “Feuerkrieg Division” von Dezember 2019 bis zum Februar 2020 in Chats zu Anschlägen gegen jüdische Personen und Einrichtungen, Moslems, anderen Minderheiten und “ethnischen Säuberungen” in Europa auf, verbreitete Anleitungen zum Bombenbauen und Herstellen von Schusswaffen.

via vienna: Rechtsextremer “Feuerkrieger” kommt wieder vor Wiener Gericht

Auf TikTok setzen AfD und BSW auf KI vor der Bundestagswahl

Eine Studie, die IPPEN.MEDIA exklusiv vorliegt, zeigt den Einfluss von KI auf den Wahlkampf. Das berge Risiken, aber auch Chancen. Künstliche Intelligenz ist billig, schnell und macht nie Feierabend. Das machen sich auch Parteien im Wahlkampf zunutze und verbreiten immer öfter KI-generierte Inhalte über die sozialen Medien. Das zeigt eine aktuelle Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, die IPPEN.MEDIA exklusiv vorliegt. 2024 markiere einen „Wendepunkt in der deutschen Demokratie“, heißt es darin. KI-Tools haben sich in den letzten anderthalb Jahren erheblich weiterentwickelt, in dem Superwahljahr spielte KI entsprechend erstmals eine signifikante Rolle im Wahlkampf und wird wohl auch vor der Bundestagswahl zunehmend eingesetzt. Das berge einerseits Chancen für mehr Bürgerbeteiligung, andererseits aber auch erhebliche Risiken durch Manipulation, sagt Mit-Studienautorin Katja Muñoz im Gespräch mit unserer Redaktion. AfD, BSW und Co.: KI nutzt Parteien vor Bundestagswahl 2025 „Vor allem für kleinere Parteien, die nicht die Budgets der großen Parteien haben, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten“, so Muñoz, die bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) zu Wechselwirkungen zwischen sozialen Medien und Politik forscht. „Statt Grafiker zu beauftragen oder teure Bildbearbeitungsprogramme zu kaufen, kann jeder jetzt mit KI-Tools blitzschnell Bilder zu jedem beliebigen Thema kreieren.“ Sowohl die AfD als auch das Bündnis Sahra Wagenknecht nutzen KI im Wahlkampf. © Rolf Vennenbernd, Alicia Windzio, Michael Bahlo/dpa (Montage) Die AfD ist ganz vorne mit dabei. Sie nutzt vornehmlich bei TikTok massenweise KI-generierte Bilder, „um emotionale und polarisierende Inhalte zu erstellen und ihre Online-Präsenz zu verstärken“, wie Muñoz sagt. Auf der Plattform hat die AfD deutlich mehr Reichweite als alle anderen Parteien. Wer zum Beispiel durch das Profil des AfD-EU-Abgeordneten Maximilian Krah scrollt, sieht haufenweise Bilder, die nach Ansicht der Expertin KI-generiert sind: Bärtige Hipster-Landwirte vor goldenen Weizenfeldern, junge Menschen vor Panzern; dazu markige Slogans wie „Heimische Rüstung statt Geld fürs Ausland“ oder „Lokale Bauern statt Globalisten“. AfD macht vor Neuwahlen Propaganda mit KI: „Wirft Fragen zu Regulierung auf“ Die AfD nutze KI-Technologien auch, um das Branding ihrer Politikerinnen und Politiker zu vereinheitlichen: Die visuelle Ästhetik über alle Kommunikationskanäle soll möglichst sofort wiedererkennbar sein. „Auffallend ist dabei, dass immer wieder Comicfiguren genutzt werden“, so Muñoz: Bunte Zeichnungen im Manga-Stil, begleitet von Sprüchen wie „Freibäder endlich sicher machen!“.

via fr: Auf TikTok setzen AfD und BSW auf KI vor der Bundestagswahl