Musk’s X fuelling Australia’s neo-Nazis, warns Coalition and online watchdog

Australian neo-Nazis are thriving on Elon Musk’s X, the federal opposition has warned, as the nation’s online safety watchdog raises the alarm on the “perfect storm” of extremism brewing under X’s free speech abolitionist policies. White supremacists and leaders of Australia’s National Socialist Network (NSN) were previously banned or censored on X before returning in the past year or so, spurring the case for a new duty of care the Albanese government is preparing to place on social platforms as part of an online safety review to be released in weeks. Sixteen members of the National Socialist Network were arrested in Adelaide when they marched on Australia Day. X has cut online global moderation, removed all staff in Australia and reinstated thousands of banned accounts, according to the eSafety Commissioner, ushering in a chaotic era for social media driven by a growing sense, particularly among those on the right, that content moderation stifled free expression. Meta’s Mark Zuckerberg has announced similar moves on fact-checking at the same time as Labor has ploughed on with its wide agenda of new clamps on social media including  banning teens under 16 using certain sites.

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BÖTTCHER AG: Kunden boykottieren Böttcher wegen AfD-Spende

Der Aufsichtsratschef eines Händlers für Büromaterialien spendete fast eine Million Euro an die AfD. Jetzt ziehen die Kunden Konsequenzen. Philipp Wöll ist Kommunikationsberater. Aber dass sein Post bei Linkedin derartige Resonanz erfährt, das hätte er selbst nicht gedacht. Denn eigentlich ist es ja unspektakulär: Wöll und seine Agentur wollen ihren Bürobedarf zukünftig woanders bestellen. Doch es sind die Gründe, die für Furore sorgen. Wöll will die Geschäftsbeziehung zu einem Unternehmen kappen, das in Verdacht steht, erhebliche Sympathien für die AfD zu hegen. Und trifft damit ganz offenbar einen Nerv, am Freitagnachmittag hat der Post fast 2000 Likes. Weit mehr, als Wöll Follower hat. (…) Wölls Agentur mag mit einem Bestellvolumen von 500 Euro im letzten Jahr ein kleiner Fisch sein für den Händler in Thüringen. Aber unter dem Post bei Linkedin schließen sich Wöll zahlreiche Böttcher-Kunden an. „Viele haben sogar meine Mailadresse auf unserer Homepage rausgesucht und mich in Blindkopie genommen bei ihrer Mail an Böttcher“, erzählt Wöll. Auch Ronald Schmidt, Unternehmer in Niedersachsen und bis vor Kurzem ebenfalls Böttcher-Kunde, will mit diesem nichts mehr zu tun haben. Im letzten Jahr bestellte er immerhin Waren im Wert von rund 13.000 Euro bei Böttcher. „Ich bin selbst im Osten großgeworden, meine Familie und ich wissen, was Unterdrückung bedeutet“, so Schmidt. „Ich bin ein Demokrat durch und durch. Wir müssen unsere Demokratie pflegen.“

via faz: BÖTTCHER AG: Kunden boykottieren Böttcher wegen AfD-Spende

siehe auch: Bürohändler Böttcher wird die AfD nicht los. Eine Spende von 999.990 Euro aus dem Umfeld der Böttcher AG an die AfD wirft Fragen auf. Nicht zum ersten Mal. Der gute Ruf des Büroausrüsters Böttcher ist nach der Millionenzahlung an die AfD weiter bedroht. Der Vorfall erinnert an eine Eskapade vor einem Jahr und rückt das Unternehmen erneut in die Nähe der Rechtsaußen-Partei. Ein Aufsichtsratsmitglied der Böttcher AG, Horst Jan Winter, hatte am 23. Januar knapp eine Million Euro an die AfD gespendet. Vorausgegangenen war dem eine Schenkung von insgesamt zwei Millionen Euro des Konzernchefs Udo Böttcher an Winter. Nach Angaben des Unternehmers soll das Geld vorrangig für eine medizinische Behandlung des Aufsichtsrats bestimmt gewesen sein. (…) Der potenzielle Reputationsschaden für das Unternehmen dürfte damit noch nicht abgewendet sein, und auch rechtlich könnte der Millionentransfer noch ein Nachspiel haben.

auszug screenshot linkedin

Liedermacher der „Anastasia-Bewegung“: Stolz darauf, ein Rassist zu sein

Die Anhänger der rechtsextremen „Anastasia-Bewegung“ stellen sich gern als harmlose Naturfreunde dar. Doch ihr Barde Thomas Patock lässt alle Masken fallen – und macht aus seiner rassistischen Gesinnung keinen Hehl. Es gehe doch lediglich darum, ein Leben in Einklang mit der Natur zu führen, behaupten Anhänger der sogenannten „Anastasia-Bewegung“ regelmäßig. Dank Thomas Patock kann das jetzt endgültig niemand mehr glauben. Der Liedermacher, der in der Szene als „Der König von Wedenland“ auftritt, macht keinen Hehl aus seinem Rassismus. Im Gegenteil: Er wirbt in seinen Liedern und Gedichten für die Rassenlehre. Zum Beispiel in seinem Werk „Reimmigration“. Dort heißt es, die „weißen Völker“ könnten gerettet werden, indem die Immigranten in „ihr eigenes Stammesland“ zurückkehrten. „Jeder Afrikaner erhält in Afrika ein Hektar Land“, schlägt Patock vor. Dort könnten sie dann Landwirtschaft betreiben. Auf Außenstehende wirkt Thomas Patock wie ein friedliebender, womöglich leicht verstrahlter Lebenskünstler. In einem Video auf seinem Youtube-Kanal präsentiert er sich, wie er entspannt am Sandstrand sitzt und auf seiner Wandergitarre spielt. Es ist ein starker Kontrast zu seinen volksverhetzenden Texten. (…) Patock betreibe Geschichtsrevisionismus und beziehe sich immer wieder auf bekannte Holocaustleugner, sagt Duwe. Gleichzeitig vertrete der Barde auch Reichsbürgerideologien: „Er lehnt die Bundesrepublik ab und glaubt, dass das Deutsche Reich fortbestehe.“ Laut Duwe handelt es sich bei Thomas Patock um eine „wichtige Figur in der Anastasia-Bewegung“ sowie um einen „Multiplikator“. Die bedeutendste regelmäßige Publikation der Szene, das Magazin „Garten Weden“, habe Patock etwa als einen Akteur gelobt, der die „Energie“ der Anastasia-Bücher weitergetragen und so „andere angesteckt“ habe.

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Red flags missed in neo-Nazi stalker, say victims

Three women stalked by the same man say police ignored red flags that resulted in repeat offending. Far-right supporter Callum Parslow, who had already served time for stalking, was jailed earlier this month for attempted murder. Mercy Muroki, one of those speaking out against him, said she had “no doubt” he would have tried to kill her if he had her address. Police said any victim who was dissatisfied with the service they received should make a formal complaint. Warning: This story contains language which some readers might find upsetting The three women were each contacted by Parslow on anonymous online accounts between 2017 and 2023. He sent personal and graphic messages about rape, necrophilia and violence. Ms Muroki, a political commentator and former GB News presenter, received racist and sexist messages in 2023. “The most concerning was where he talked about how no self respecting paedophile would touch my daughter, and it was a racist comment,” she said.

via bbc: Red flags missed in neo-Nazi stalker, say victims

Trump öffnet Presseraum für TikToker, Blogger und Podcaster

Donald Trumps Sprecherin lädt “neue Medienstimmen” ein, sich um eine Akkreditierung im Weißen Haus zu bewerben. Zugleich drohte Karoline Leavitt traditionellen Medien. US-Präsident Donald Trump möchte das Pressekorps im Weißen Haus explizit auch für TikToker, Podcaster und Blogger öffnen. Seine Sprecherin Karoline Leavitt forderte bei ihrem ersten Auftritt im Presseraum des Weißen Hauses solche “neuen Medienstimmen” auf, sich um eine Akkreditierung in der Regierungszentrale zu bewerben. In ihrem ersten Pressebriefing, bei dem sich Journalisten dicht an dicht drängten, gab Trumps Sprecherin bereits einen Vorgeschmack auf den neuen Kurs und begrüßte unter anderem einen Reporter des rechtspopulistischen Portals Breitbart neu im Raum und ließ ihn eine der ersten Fragen stellen. Leavitt sprach von einem “revolutionären Medienansatz”. Trump beschuldigt viele traditionelle Medien seit Jahren, unfair über ihn zu berichten. Der Rechtspopulist hat distanziert bis kritisch über ihn berichtende Medien wiederholt auch als “Volksfeinde” verunglimpft.

via zeit: Trump öffnet Presseraum für TikToker, Blogger und Podcaster

#MANSFELD-#SÜDHARZ – Fünftklässler rufen bei #WhatsApp zu Gewalt gegen Ausländer auf – #Polizei führt Gefährderansprachen durch

In Allstedt und Sangerhausen haben zwei Sekundarschulen Besuch von der Polizei. Der Auslöser war eine WhatsApp-Gruppe von Fünftklässlern. Darin hatten sie zu Gewalt gegen Ausländer aufgerufen. Die Polizei hat Gefährderansprachen durchgeführt. (…) Darin hatten die Schüler den Angaben zufolge zu Gewalttaten gegen Ausländer aufgerufen. Dabei wollten sie laut Polizei auch Waffen einsetzen.Demnach wollten sich die Zehn- und Elfjährigen in der WhatsApp-Gruppe mit dem Namen “Kampf” verabreden, um gegen Ausländer vorzugehen. Beamte waren daher in den betreffenden Sekundarschulen vor Ort, um die Fünftklässler über die Folgen solcher Äußerungen aufzuklären. Bei den Gefährderansprachen wurden demnach die Schüler und ihre Eltern über die strafrechtlichen Folgen solcher Ankündigungen informiert. Die entsprechenden WhatApp-Chats wurden sichergestellt.

via mdr: MANSFELD-SÜDHARZ Fünftklässler rufen bei WhatsApp zu Gewalt gegen Ausländer auf – Polizei führt Gefährderansprachen durch

Neo-Nazi leader on trial in #Maryland for alleged terrorist plot to destroy #Baltimore-area power grid – #terror #atomwaffendivision #awd

A Florida man is heading to trial in Maryland on Monday for an alleged terrorist plot to destroy the power grid in the Baltimore region.  The trial began with jury selection. On Monday, more than 27 jurors were chosen to sit on the 36-member body. Court is adjourned until Tuesday, Jan. 28 at 9:15 a.m. According to court documents, Brandon Clint Russell of Orlando, Fla., planned to carry out attacks against electrical substations between 2022 and 2023 in furtherance of his neo-Nazi beliefs. (…) According to prosecutors, Russell is the co-founder of the neo-Nazi organization Atomwaffen.  In January 2018, He was sentenced to five years in federal prison for possession of explosives, according to the Department of Justice.  He was arrested in 2017 after Tampa Police responded to a double homicide at an apartment where Russell had been living with the alleged suspect and two of the victims. Court documents show the four roommates were active members of Atomwaffen. Russell was not home at the time of this incident. The alleged homicide suspect told police he saw Russell participate in online neo-Nazi chatrooms where he threatened to kill people and blow up infrastructure. He also told police Russell had explosive materials in the apartment. (…) Russell allegedly collaborated with Sarah Beth Clendaniel of Catonsville, Maryland in the terrorist plot.  According to court documents, the two met in 2018 and they both believed in “accelerationism,” a white supremacist belief that the current government needs to be violently overthrown to create societal and government collapse. Clendaniel was arrested in February 2023 and a search of her home revealed various firearms and hundreds of rounds of ammunition, according to court documents. At the time, she was prohibited from owning a firearm as a convicted felon.  In May 2024, Clendaniel accepted a plea deal and pleaded guilty to trying to destroy the power grid.  In September 2024, she was sentenced to 18 years in prison.

via cbsnews: Neo-Nazi leader on trial in Maryland for alleged terrorist plot to destroy Baltimore-area power grid