Fears over extremism in US military as soldier revealed as neo-Nazi TikTok follower – #terror #thebase #awd

US army investigates after young private follows the Base, which has vowed to recruit soldiers for so-called race war. An active-duty serviceman in the US army is openly following a proscribed neo-Nazi terrorist group on social media, one that has vowed to recruit soldiers in preparation for a so-called race war. Experts say examples like this shows how under Pete Hegseth, the Pentagon is allowing extremism to go unchecked. On the surface, following a TikTok account might seem like a minor infraction for a young private in the 1st Infantry Division. But not only has that private followed the Base, a violent neo-Nazi terrorist organization once the target of an FBI investigation, there are directives issued under Joe Biden that discourages that kind of social media activity. But in February, the Department of Defense issued a memo halting a major counter-extremism initiative rooting out white nationalists and far-right influences among servicemen, citing that it was not in line with Donald Trump’s executive orders. Since, the efficacy of rooting out the far right within the ranks remains unclear. In the wake of the January 6 insurrection on Capitol Hill and early revelations that at least 151 of those attackers had a military background, the Pentagon issued a historic stand-down order and created a working group on extremism. By December 2021, it released new policies on what constitutes extremist activities, namely policing how soldiers behave on social media, which included any affiliations to extremist organizations. On an obscure and secretive TikTok account the Base operates for recruitment, counting just 30 followers, a private and mortarmen in the 1st Infantry Division is listed as a follower. Posts on the account promote the Base’s assassination and sabotage mission in Ukraine, neo-Nazi iconography, and plans to create “platoon-sized units of highly dedicated, trained men”. The Guardian provided the name and rank to the US army, which said it was now investigating the matter. (…) On the private’s Instagram account, he appears to be an airsoft gun enthusiast and a second world war re-enactor that has played as a member of a unit of what appears to be Germany’s Nazi-era Wehrmacht. “The TikTok account affiliated with the group includes a clear statement supporting accelerationism and advises joining the group to be linked up with other individuals to exploit ‘collapse’,” said Joshua Fisher-Birch, a longtime far-right analyst and expert on the Base who noticed the soldier following the account. “The Base has been designated as a terrorist group by the European Union, the United Kingdom, Canada, Australia, and New Zealand.” Fisher-Birch pointed out that the Base and other adjacent groups, like the now-defunct Atomwaffen Division, are still interested in political violence and continue to prioritize the recruitment of soldiers because “combat experience and military training are prized”. But under the reign of the new Pentagon, extremism and the far right are an afterthought, while policing and deleting away “woke” ideologies remains paramount. Hegseth has his own connections to Christian nationalism and was reported by a servicemember for alleged extremist tattoos that prevented him from attending president Biden’s inauguration.

via guardian: Fears over extremism in US military as soldier revealed as neo-Nazi TikTok follower

#Strafanzeige gestellt #Drohungen gegen #Oberbürgermeisterin von #Zwickau

Zwickaus Oberbürgermeisterin Arndt ist bedroht worden: In den Sozialen Medien machte sie eine Mail mit rechtsextremistischen Inhalten öffentlich – darin wird ihr indirekt mit Mord gedroht. Sie stellte Strafanzeige.Zwickaus Oberbürgermeisterin ist offenbar bedroht worden. Mit einem emotionalen Post hat sich die Kommunalpolitikerin Constance Arndt (Bürger für Zwickau) an die Öffentlichkeit gewandt. Im sozialen Netzwerk Facebook veröffentlichte sie eine entsprechende Drohmail an sie. Das Schreiben stammt demnach von einem anonymen Absender, der sich “Adolf Hitler” nennt. Sie solle immer schön aufpassen, heißt es darin. Der Absender erinnerte an den hessischen Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU). (…) Wie Arndt auf ihrer Facebookseite weiter schrieb, hat sie Strafanzeige gestellt.

via tagesschau: Strafanzeige gestellt Drohungen gegen Oberbürgermeisterin von Zwickau

siehe auch: Absender »[email protected]« Oberbürgermeisterin von Zwickau veröffentlicht rechtsextremes Drohschreiben Unbekannte drohen der Oberbürgermeisterin von Zwickau mit Mord wie am CDU-Politiker Walter Lübcke. Der Absender nennt sich »Adolf Hitler«. Immer wieder erhalten Politikerinnen und Politiker rechtsextreme Drohschreiben. Nun hat die Oberbürgermeisterin von Zwickau, Constance Arndt, ein solches in den sozialen Medien geteilt. Die Mail im Postfach der sächsischen Politikerin der »Bürger für Zwickau« stammt von einer Adresse mit dem Namen »[email protected]«, der Absender nennt sich »Adolf Hitler«. In der Nachricht heißt es: »Denken Sie an Walter Lübke. Immer schön aufpassen«. (…) In ihrem Beitrag auf Instagram schrieb die Oberbürgermeisterin von Zwickau, sie habe bereits einen Strafantrag gestellt.

Die „Calenberger Bande“ vor Gericht

Nach jahrelangen Ermittlungen finden in Hannover gerade Prozesse gegen Anhänger der Neonazigruppe „Calenberger Bande“ statt. Bei Razzien wurden Gewaltvideos, Beweise für Tierquälerei und kilogrammweise Material zur Sprengstoffherstellung gefunden. Für versuchten Totschlag wurden drei Mitglieder zu Haftstrafen verurteilt. Es drängt sich die Frage auf, warum das Strukturermittlungsverfahren nach Paragraph 129a gegen die Gruppe eingestellt wurde. In Hannover und Umgebung gibt es eine Reihe unaufgeklärter Straftaten mit neonazistischer Handschrift. Sachbeschädigungen mit Volksverhetzung, Brandstiftung bei einer kurdischen Familie und eine Attacke auf die Haustür eines jüdischen Ehepaars. Seit mehreren Jahren vermuten Antifaschist:innen eine klandestin organisierte „Kameradschaft“ dahinter: Die sogenannte „Calenberger Bande“.  Auch die Polizei ermittelte. Durch mehrere Prozesse, die am Landgericht Hannover stattfinden, ist ein Blick in die Ermittlungen, die Struktur der „Calenberger Bande“ und die Gewaltaffinität mehrerer Mitglieder möglich. Mehr als 10.000 Seiten sollen die Akten füllen. Seit mehr als fünfzehn Jahren ist Patrick Schneider (geb. Kruse) in Niedersachsen und bundesweit in der neonazistischen Szene aktiv. Schneider gilt als Kopf der „Calenberger Bande“ und soll sich im Gruppenchat mit „Tim“ ansprechen haben lassen. Wohnhaft ist er bei seiner Ehefrau in Pattensen. Seit 2013 war er als Liedermacher („Jugendgedanken“) beim RechtsRocklabel „OPOS-Records“ aktiv. 2015 wurde er zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Er hatte Parteibüros angegriffen, Stolpersteine und eine Gedenktafel für deportierte Jüdinnen und Juden beschmiert, den Grünen-Bundestagsabgeordneten Sven-Christian Kindler und Mitglieder der DKP angegriffen und versucht, Geflüchtete während eines Hungerstreiks zu attackieren. (…) Patrick Schneider hat mit den Brüdern Frederik und Florian Laskowski, am Morgen des 7. Januar 2020, einem Arbeitskollegen des Onkels der beiden aufgelauert und diesen so schwer verprügelt, dass dieser später ins künstliche Koma versetzt werden musste. Die Motive dafür sind bis heute völlig unklar. Alle Angeklagten schwiegen vor Gericht.  Den Betroffenen ließen die Drei schwerst verletzt vor dessen Garage liegen und durchsuchten wohl seine Wohnung (…) Das Gerichtsverfahren gab einige spannende Einblicke zu den Ermittlungen rund um die „Calenberger Bande“. Vor Gericht sagte der ehemalige Leiter des hannoverschen Staatsschutzdezernats aus und beschrieb die Arbeit der etwa 30 bis 40 köpfigen „Ermittlungsgruppe Elhaz“. „Es ging zunächst um Volksverhetzung, Sachbeschädigungen, Brandstiftungen und den Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat“, erinnerte sich der Chefermittler im Zeugenstand.  Nach drei Monaten sei man über Indymedia darauf aufmerksam geworden, wer zur „Calenberger Bande“ gehören solle. Darauf folgten erstmals Durchsuchungen, bei denen zahlreiche elektronische Speichermedien konfisziert wurden. Mehrere Terabyte Daten wurde sichergestellt. Schneider wurde sein Handy in der Vorlesung in der Göttinger Universität abgenommen.  Bei der Auswertung der elektronischen Geräte stießen die Ermittler dann auf Chatverläufe, in denen es um eine nicht weiter benannte Straftat ging. Schneider schlug vor, „es am 7. durchzuziehen“, so der Chefermittler. Außerdem erinnerte er Florian Laskowski daran Kabelbinder mit zunehmen. „Fredde“ könne die mitbringen, war die Antwort. So nannte sich Frederik Laskowski in den sozialen Medien. Das Opfer war nach der Tat an Händen und Füßen gefesselt gefunden worden. Schneider habe außerdem angewiesen, Taschenlampen mitzunehmen und Handys zuhause zu lassen. Um vier Uhr, etwa zwei Stunden vor der Tat, meldete sich Schneider per Chat mit einem Herze-Moji bei seiner Frau ab. Kurz nach der Tat schrieb Schneider „Guten Morgen“. Gegen Mittag habe er dann geschrieben, er sei deprimiert und es habe einen „Totalschaden“ gegeben, beschreibt der Ermittler. Danach suchte Schneider die Meldung zur Tat auf dem polizeilichen Presseportal.

via aib: Die „Calenberger Bande“ vor Gericht

Für Rosenkranz gehören rechtsextreme Verbindungen von Mitarbeitern “zur Privatsphäre”

Der Nationalratspräsident wurde zur Causa Schimanek befragt. Er denkt, er wäre über brisante Vernetzungen “sicherlich” informiert worden. Ruhig war es in den ersten sechs Monaten seiner Amtszeit um Walter Rosenkranz nicht. Zahlreiche Skandale taten sich um den ersten Blauen im Amt des Ersten Nationalratspräsidenten auf: Da war das Exklusivinterview nach Amtseinführung, das Rosenkranz just dem rechtsextremen Sender Auf 1 und einem dort als Reporter tätigen Ex-Identitären gab. Oder seine lange Weigerung, als Vorsitzender des Nationalfonds zur Seite zu treten, obwohl die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) wegen Rosenkranz’ Burschenschafter-Verbindungen sogar Sitzungen boykottieren wollte. Erst eine Gesetzesänderung zwang Rosenkranz nun dazu, “zur Seite zu treten”. Die wohl größte Affäre seiner kurzen Amtszeit betraf aber Rosenkranz’ Büroleiter René Schimanek. Dessen Neffen waren von den deutschen Behörden als Mitglieder der mutmaßlich rechtsterroristischen Gruppierung “Sächsische Separatisten” identifiziert worden. Im Zuge der Ermittlungen wurde auch ein Forsthaus in Kronsegg durchsucht, in dem René Schimanek damals als Hauptmieter gemeldet war. Daraufhin wurde auch gegen ihn ein Verfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Verbots- und das Waffengesetz eingeleitet. Die Grünen brachten zudem eine parlamentarische Anfrage ein, in der E-Mails zwischen René Schimanek, seinem einst wegen Neonazismus-Aktivitäten verurteilten Bruder Hans Jörg Schimanek und anderen Personen aus dem Umfeld der “Sächsischen Separatisten” präsentiert wurden. Daraufhin zog sich Schimanek als Rosenkranz’ Büroleiter zurück. Der Nationalratspräsident hat nun in einigen parlamentarischen Anfragebeantwortungen zur Causa Stellung genommen. Er gibt an, dass ihn Schimanek rasch über die Hausdurchsuchung informiert habe, über das Ermittlungsverfahren im Februar 2025. Rosenkranz bleibt dabei, dass der Vertrag mit Schimanek auf dessen Bitte hin aufgelöst worden sei. (…) Zudem glaubt Rosenkranz, ausschließen zu können, dass seine Mitarbeiter Verbindungen zu rechtsextremen oder neonazistischen Gruppierungen haben. Denn: Sonst wäre er “sicherlich” vom Verfassungsschutzchef informiert worden. (…) Über die E-Mails zwischen René Schimanek und anderen Personen, die dem Rechtsextremismus zuzuordnen sind, antwortet Rosenkranz nur wenig. So sei Schimanek im Jahr 2010, in dem Teile des Mailverkehrs stattfanden, parlamentarischer Mitarbeiter gewesen. 2013 war seine Signatur dann “FPÖ Generalsekretariat” im “Parlament” – ein solches existierte laut Rosenkranz nicht. Die IP-Adressen seien aber dem Parlament zuzuordnen. In den E-Mails unterschrieb René Schimanek etwa mit “üblicher Gruß” und ließ sich über “Geschichtslüge” bei einer seriösen Hitler-Doku aus. Schimanek trat erst kürzlich das Amt eines Stadtrats in Langenlois an. Er bestreitet die strafrechtlichen Vorwürfe, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

via standard: Für Rosenkranz gehören rechtsextreme Verbindungen von Mitarbeitern “zur Privatsphäre”

Wisconsin teen plotted Trump assassination, ‘revolution:’ warrant – #terror #O9A

Wisconsin teen plotted Trump assassination An FBI investigation into a Wisconsin teen, already accused of killing his mother and stepfather, revealed a conspiracy to assassinate President Donald Trump in an effort to start a “political revolution,” according to federal court documents FOX6 News obtained on Friday. The Brief An FBI investigation revealed a conspiracy to assassinate President Donald Trump in an effort to start a “political revolution.” The Waukesha teen is already accused of killing his mother and stepfather. The warrant said he paid for, at least in part, “a drone and explosives to be used as a weapon of mass destruction to commit an attack.” An FBI investigation into a Wisconsin teen, already accused of killing his mother and stepfather, revealed a conspiracy to assassinate President Donald Trump in an effort to start a “political revolution,” according to federal court documents FOX6 News obtained on Friday. Waukesha homicides The backstory: Nikita Casap, 17, is accused of killing his mother, Tatiana Casap, and stepfather, Donald Mayer, at their village of Waukesha home in February. Casap was arrested in Kansas days later with a gun, driving Mayer’s stolen SUV. As part of the homicide investigation, Casap’s cellphone and other electronic devices were seized and searched. A search warrant, filed with the U.S. District Court for the Eastern District of Wisconsin, outlines what was found on those devices. According to the warrant, investigators uncovered material on Casap’s cellphone related to “The Order of Nine Angles.” The group is described in FBI documents as a “satanic cult” with “strong anti-Judiac, anti-Christian, and anti-Western ideologies” that claims to “incite chaos and violence.” The warrant also said Casap paid for, at least in part, “a drone and explosives to be used as a weapon of mass destruction to commit an attack.” The killings of his mother and stepfather, according to the warrant, “appeared to be an effort to obtain the financial means and autonomy necessary” to carry out the plan. Further investigation into Casap’s cellphone revealed images and communications that referenced a “self-described manifesto regarding assassinating the president, making bombs, and terrorist attacks.” The plan and communications went back months. The warrant said Casap talked about his plans with other people who encouraged and helped him in the process.

via fox6now: Wisconsin teen plotted Trump assassination, ‘revolution:’ warrant

siehe auch: Teen charged with killing parents also planned to assassinate Trump, FBI says Nikita Casap, 17, is accused of conspiracy to assassinate the president. A 17-year-old Wisconsin teen charged with killing his parents is also accused of plotting to assassinate President Donald Trump, according to an unsealed affidavit from the FBI. Last month, Nikita Casap, of Waukesha, was charged with killing his mother, 35-year-old Tatiana Casap, and his stepfather, 51-year-old Donald Mayer, and accused of living with their corpses for two weeks. Officials are saying he was also conspiring to kill the president. The FBI accused Casap of conspiracy, attempting to assassinate the president and attempting to use a weapon of mass destruction. According to the FBI, officials found what they called a “manifesto” while searching for a device that belonged to Casap. The document called for the president’s assassination in order to instigate a race war and sow chaos. Casap also disclosed his plans to others on TikTok and Telegram, and identified himself as a follower of Order of the Nine Angles, which the FBI describes as a neo-Nazi cult that “advocates for the use of violence and terrorism to overthrow governments and destroy modern civilization.” According to the FBI, Casap allegedly partially paid for “a drone with a dropping mechanism” to inflict harm by descending “an explosive, Molotov cocktail, or very strong topical poison” on a target. Recommended

O9A-related murders? Teen accused of killing his mother and stepfather: „Investigators uncovered material on Casap's cellphone related to ‚The Order of Nine Angles.‘“ www.fox6now.com/news/wiscons…

— Roman Höfner (@romanhoefner.bsky.social) 2025-04-12T02:58:18.969Z

“PayPal-Mafia”: Wie Apartheid und Nazi-Verehrung die Trump-Oligarchen Musk, Thiel prägten

Ist es Zufall, dass Paypal-Gründer wie Elon Musk und Peter Thiel in Südafrika aufwuchsen? Über Musks Neonazi-Großvater und Hitler-Grüße in Thiels Kindheit. Als am letzten Wochenende rund eine Million Menschen landesweit in den USA gegen die Regierung auf die Straße gingen, machte der Protest zwei “Schurken” aus: Donald Trump und Elon Musk. Auf Plakaten war zu lesen: “Leistet Widerstand, als wäre es Nazi-Deutschland von 1938” und “Der Faschismus ist lebendig und wohlauf und lebt im Weißen Haus.” (…) Während der Pandemie agitierte der reichste Mann der Welt (Tesla, SpaceX) gegen staatliche Reglementierungen, diffamierte den medizinischen Berater von US-Präsident Joe Biden, Anthony Fauci, während er schon seit Langem einen Krieg gegen Gewerkschaften führt. Zunehmend äußert er radikale politische Positionen, und seit der Übernahme der Social-Media-Plattform Twitter, dann X, verbreitet er darüber Verschwörungstheorien. (…) Auch Peter Thiel, ein Silicon-Valley-Großinvestor und Milliardär, agiert seit vielen Jahren im Dunstkreis von Trump. 2016 unterstützte er dessen ersten Wahlkampf mit großen Spenden und hielt damals auch eine Rede auf dem Parteitag der Republikaner, um zu signalisieren, auf welcher Seite er stehe und welchen Präsidenten er sich wünsche. Thiel konnte in Trumps erster Amtszeit als Präsident bereits Einfluss auf die Regierung nehmen. Die Beziehungen des Pentagon zu dem von Thiel finanzierten Unternehmen Anduril Industries wurden ausgebaut, unterstützt von Personalbesetzungen aus dem Thiel-Freundeskreis. Der PayPal-Mitbegründer Thiel hält die liberale Demokratie für gescheitert und äußert Sympathien für eine autoritäre Gesellschaft. Dabei unterhält er enge Kontakte zu NatCon – einer Organisation der Neuen Rechten, deren Anhänger glauben, dass das Establishment zerstört werden müsse. “Interessiert am Nationalsozialismus” Zusammen mit anderen Mitglieder der sogenannten “PayPal-Mafia” (die alle bei der Gründung aktiv waren), darunter Elon Musk und David Sacks – ein bekannter Risikokapitalgeber, der auf dem Parteitag der Republikaner eine Rede hielt –, betrieb er intensiv Lobbyarbeit, um JD Vance bei Trump unterzubringen. Vance wurde schließlich Vize-Präsident. Zudem gelten Thiel und Sacks als “interessiert am Nationalsozialismus”. Musk holte Neonazis auf X zurück, unterstützt antisemitische Posts oder die “Great Replacement Theory”, nach der die weiße Rasse durch Immigration ersetzt werden soll. (…) Aber angesichts der radikalen Äußerungen der Silicon-Valley-Oligarchen, ihrer Nähe zu extremen rechten Gruppierungen, Musks Funktion in der Regierung und seine von vielen als Nazi-Gruß angesehene Geste bei den Feierlichkeiten zur Amtseinführung Trumps, stellt sich die Frage, wie die Radikalisierung der PayPal-Gründer politisch zu erklären ist. Woher kommt die Verachtung für den Staat, demokratische Institutionen, ein “verrottetes Establishment”? Was treibt die erzkonservativen, rassisch argumentierenden und autoritären Ansichten der Tech-Milliardäre an? Die Südafrika-Connection Chris McGreal, langjähriger Südafrika-Korrespondent des Guardian, weist auf einen interessanten Aspekt hin. Denn alle Mitglieder der PayPal-Mafia sind im südafrikanischen Apartheit-Regime aufgewachsen. Diese Erfahrungen hätten sie politisch geprägt, sagt McGreal. So übernimmt Musk Aussagen, dass sich ein “Genozid an den Weißen” in Südafrika abzeichne, eine Verschwörungstheorie, die in den 1980er-Jahren von der weißen Neonazi-Widerstandsbewegung während der Aufstände in den Townships verbreitet wurde. Insgesamt nähere sich die Art, wie Musk spreche, der an, wie im alten Südafrika die Rassenunterdrückung gerechtfertigt wurde, so McGreal.

via tp: “PayPal-Mafia”: Wie Apartheid und Nazi-Verehrung die Trump-Oligarchen Musk, Thiel prägten

Wie Rassismus in der KI entsteht – und wie eklatant die Folgen sind

Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ (KI) oder „Artifical Intelligence“ (AI) löst auf Anhieb erste Assoziationen aus: Roboter, unkontrollierbare IT-Software und Algorithmen. Aber in diesen stecken auch enorme Chancen für die Entwicklung einer intelligenteren Welt. (…) Trotz des Ansatzes, dass KI frei von menschlichen Gesinnungen ist, kann auch diese Vorurteile erlernen. Es gab mehrere Fälle, in denen künstliche Intelligenzen Menschen mit Migrationshintergrund sowie People of Color benachteiligten. In den USA, wo der Einsatz von künstlicher Intelligenz verbreiteter ist als in Deutschland, zeichnet sich ein düsteres Bild einer KI-basierten Zukunft. In Bereichen, in denen KI eingesetzt wird, häufen sich Beschwerden von Afroamerikanerinnen und Afroamerikanern sowie von Latinas und Latinos, die von KI-Systemen benachteiligt wurden. Denn beim Einsatz von künstlichen Intelligenzen für einen Entscheidungsweg gibt es keine Garantie für Fairness. KI „erlernt“ die Entscheidungsfindung durch Informationen aus großen Datensätzen. Die Daten für das sogenannte „Training“ werden oftmals durch „Data Scraping“, also Datenextraktion aus dem Internet gezogen. Dabei zeigen sich in vielen Datensets die Vorurteile der Gesellschaft. Definiert eine Maschine beispielsweise mithilfe von Fotos auf einer Suchmaschine den Begriff „Forschung“, enthält der Datensatz mehr Bilder von weißen, männlichen Personen als von Frauen oder People of Color. Schlussendlich kann das System historische Vorurteile, die dazu führen, dass vermehrt männliche, weiße Forschende gezeigt werden, nicht allein erkennen und rausfiltern. Das Problem bei kommerzieller KI, die für unterschiedlichste Felder, wie Strafverfolgung, Jobvergabe, Gesundheitsversorgung, Kreditauskunft oder Versicherungsbeiträge verwendet wird, ist, dass Privatunternehmen, wie Google, IBM oder Amazon diese betreiben. Die Unternehmen müssen in dem unregulierten Markt keine Auskunft über Bewertungskriterien oder Diskriminierungsprävention geben. (…) Eine KI namens COMPAS wird in mehreren US-Staaten eingesetzt, um einzuschätzen, wie wahrscheinlich Straftäterinnen und Straftäter wieder kriminell werden könnten. COMPAS lernte aus Trainingsdaten, die bisherige Entscheidungen der Polizei wiedergaben. In den Trainingsdaten erkennt die KI Muster. Doch wenn die Exekutive vorurteilsbeladene Entscheidungen trifft, wird die KI dieselben Vorurteile erlernen. Grundsätzlich ist das Prinzip, aus vorherigen Bewertungen von Straftätern für neue Fälle zu lernen, umstritten. Das Ergebnis einer Analyse von ProPublica zeigt, dass COMPAS zum Nachteil von Afroamerikanerinnen und -amerikanern urteilte. Die Software bewerte diese mit einer 77 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit, in Zukunft ein Gewaltverbrechen zu begehen. Die Vorhersagen der KI waren allerdings bei weniger als einem Viertel korrekt.

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