Kriminalpolizei ermittelt gegen AfD wegen “Abschiebetickets”

Auf dem AfD-Parteitag wurden ticketähnliche Flyer verteilt, die mit “Abschiebeticket” bedruckt waren. Die Linke hat eine Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Wegen einer Wahlkampfaktion ermittelt die Kriminalpolizei Karlsruhe gegen den dortigen Kreisverband der AfD. Wie die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) und der Sender SWR berichten, bestehe ein Verdacht der Volksverhetzung. Gegenstand der Ermittlungen sind Flyer, die von der AfD Karlsruhe erstellt wurden. Sie erinnern optisch an Flugzeugtickets und richten sich mit der Bezeichnung “Abschiebeticket” an vermeintliche Ausreisepflichtige. Auf den Flyern ist der 23. Februar, der Tag der Bundestagswahl, als Abflugdatum eingetragen, das Ziel wird als “Sicheres Herkunftsland” bezeichnet, das sinngemäße Abfluggate: “AFD”. Als Passagiername ist “illegaler Einwanderer” eingetragen. Am unteren Rand stehen die Sätze “Nur Remigration kann Deutschland noch retten” und “Zuhause ist es auch schön”. Die Tickets wurden den Berichten zufolge auch beim AfD-Parteitag in Riese am Wochenende verteilt.

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sieeh auch: AfD Karlsruhe verteilt “#Abschiebetickets” an Menschen mit Migrationsgeschichte. Die AfD Karlsruhe sorgt mit einer Wahlkampf-Aktion für Diskussionen. Offenbar waren “Abschiebetickets” bei Menschen mit Migrationsgeschichte in den Briefkasten geworfen worden. Eine Wahlkampf-Aktion der AfD Karlsruhe sorgt seit dem Wochenende für Wirbel. In Karlsruhe sollen Menschen mit Migrationshintergrund Flugtickets mit der Aufschrift “Abschiebetickets” im Briefkasten gefunden haben. Diese Flyer sind auf der Internetseite der AfD Karlsruhe zu finden und waren offenbar auf dem Bundesparteitag in Riesa in Sachsen am Wochenende bei regionalen Parteimitgliedern aufgetaucht. Die Kriminalpolizei teilte dem SWR mit, dass sie Ermittlungen aufgenommen habe; Erfüllt das AfD-„Abschiebeticket“ den Tatbestand der Volksverhetzung? Bis zu 30.000 „Abschiebetickets“ hat die AfD in Karlsruhe verteilt und könnte in weiteren Städten in Baden-Württemberg nachziehen. Die Polizei prüft. Strafrechtler sagen: Der Wahlkampfflyer könnte illegal sein. Bis zu 30.000 „Abschiebetickets“ hat die AfD Karlsruhe im Wahlkampf verteilt. Die einem Flugticket nachempfundenen Wahlkampfflyer könnten der Partei nun strafrechtliche Probleme bereiten. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Die Linkspartei hatte angekündigt, Anzeige zu erstatten. (…) Thomas Jung, Strafrechtler aus Kiel und Mitbegründer des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV), sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Es mag juristisch schwierig sein, diesen ekelhaften ,Remigrations‘-Flyer unter den Tatbestand der Volksverhetzung zu fassen, zumindest Ansatzpunkte dafür sehe ich aber. Der Flyer liegt auf der Linie der menschenunwürdigen Politik der AfD zum Umgang mit migrierten Menschen. Und die massenhafte Verteilung dieses Flyers kann durchaus geeignet sein, im Sinne des Paragrafen 130 Absatz 1 Strafgesetzbuch den öffentlichen Frieden zu stören. Ich denke, darauf wird sich auch die Kriminalpolizei in Karlsruhe stützen.“ Für die Bewertung spiele es eine Rolle, „ob der Flyer an alle Haushalte oder gezielt an Migrantinnen und Migranten verteilt wurde“, sagt Jung. „Denn bei einer gezielten Verteilung an Migranten geht es darum, Angst zu schüren – das könnte den öffentlichen Frieden stören, was ein Tatbestandsmerkmal der Volksverhetzung ist.“ (…) Kopiert von der NPD – und der NSDAP Die AfD argumentiert, dass sie auf der Rückseite des Flyers nur grundgesetzkonforme Forderungen aus dem Wahlprogramm der Partei aufgelistet habe. Dort steht auch der Hinweis: „Staatsbürger werden nicht abgeschoben.“ Kritiker werfen der Partei vor, eine ähnliche Aktion der Neonazi-Partei NPD von 2013 kopiert zu haben. Damals hatte die Partei gefälschte Flugtickets mit der Aufschrift „Ab Deutschland – Ziel Heimat“ verteilt. In den sozialen Netzwerken kursierten zudem Vorläufer aus den 1930er-Jahren: Die NSDAP hatte in ihren frühen Kampagnen gegen jüdische Deutsche „Freifahrkarten nach Jerusalem“ mit dem Zusatz „hin und nicht wieder zurück“ verteilt.

Proteste gegen AfD-Parteitag : Dieser Einsatz der #Polizei in #Sachsen wirft Fragen auf – #polizeigewalt #polizeiproblem #riesa

Nach den Vorkommnissen in Riesa verspricht Innenminister Schuster eine schnelle Aufklärung. An dieser Aussage wird er sich messen lassen müssen. Wenn gut zehntausend Menschen gegen den Parteitag der rechtsextremen AfD im sächsischen Riesa protestieren, dann ist das ihr gutes Recht. Wenn ein massives Aufgebot der Polizei diesen Parteitag absichert, dann ist das deren Pflicht. Zu dieser Pflicht der Polizei gehört es auch, den Gegenprotest zu ermöglichen. Eine Demokratie muss beides aushalten, die Polizei beides schützen. Das ist zweifellos keine leichte Aufgabe. Die Art und Weise, wie die Polizei diese Aufgabe am Wochenende in Riesa gelöst hat, wirft Fragen auf. Da ist der sächsische Linken-Abgeordnete Nam Duy Nguyen, der verletzt zu Boden ging und Anzeige erstattet hat. Eigenen Angaben zufolge machte er deutlich darauf aufmerksam, dass er als parlamentarischer Beobachter am Ort war. Da gibt es eine andere Szene, in der man sehen kann, wie ein Polizist einen Schäferhund auf einen Demonstranten hetzt. Im Polizeideutsch hieß das am Wochenende, man habe „mit robustem Handeln Ordnung durchgesetzt“. Nicht zum ersten Mal stellt sich die Frage, ob das Vorgehen der Beamten angemessen war Die demokratische Ordnung verlangt es nun, dass genau aufgeklärt wird, was in Riesa geschah, Ermittlungsverfahren laufen. Das Komitee für Grundrechte und Demokratie beklagt, die Versammlungsfreiheit sei von der Polizei an vielen Orten „empfindlich eingeschränkt worden“. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) sagt, der Fall des Linken-Abgeordneten sei keine Kleinigkeit, und spricht von einzelnen kritischen Vorkommnissen, die nun konsequent aufgeklärt würden. An dieser Aussage wird sich Schuster messen lassen müssen, denn es ist nicht das erste Mal, dass nach Polizeieinsätzen in Sachsen die Frage gestellt werden muss, ob das Vorgehen der Beamten angemessen war.

via sz: Proteste gegen AfD-Parteitag : Dieser Einsatz der Polizei in Sachsen wirft Fragen auf

siehe auch: KRITIK AN POLIZEIEINSATZ Augenzeugen berichten über Gewalt und Panik im “Demo-Kessel” in Riesa. Die Initiatoren des Gegenprotests gegen den AfD-Parteitag in Riesa freuen sich über hohe Teilnehmerzahlen. Aber sie kritisieren den Einsatz von Schlagstöcken und Gewalt der Polizei gegen Demonstranten. Augenzeugen berichten von Verletzten und Repressionen. Die wiederum sind bis auf einen Fall der Polizei nicht bekannt. Sie erklärt, warum sie bei Demo-Zügen Grundrechte eingeschränkt hat. (…) Eine Augenzeugin aus Leipzig (Anmerk. der Red.: Name ist der Red. bekannt) schildert das Vorgehen der Beamten am Samstagnachmittag nach mehreren Aufrufen an die Demonstranten, so: “Inzwischen ist völlig Panik ausgebrochen. Menschen schieben und drücken in alle Richtung, um den Attacken der Polizei zu entgehen. Manche fallen hin, ohne dass ihnen jemand aufhelfen könnte, weil alle damit nur damit beschäftigt sind, selbst stehen zu bleiben. Über einiger diese hingefallenen Menschen stolpern die Polizisten und Polizistinnen innen sogar. Halb auf ihnen liegend, prügeln sie weiter auf am Boden liegende Personen ein.” Die Landtagsabgeordnet der Linken, Juliane Nagel, war auch als parlamentarische Beobachterin in Riesa. Sie bestätigt den Augenzeugen-Bericht: “Im Tagesverlauf wurden immer wieder genehmigte Versammlungen von der Polizei am Laufen gehindert, es kam auch zu unverhältnismäßigen und gewaltsamen Handlungen der Polizei.”; Debatte über Polizeieinsatz in Riesa »Krasse Polizeigewalt« oder Schutz der »Grundrechte für beide Seiten«? Beim AfD-Parteitag im sächsischen Riesa wurden offenbar Demonstrierende durch Polizeibeamte verletzt, zwei Strafanzeigen wurden gestellt. Die Aufklärung der Fälle muss nun auch die Frage klären, ob der Einsatz verhältnismäßig war. (…) Die sächsische Linkenabgeordnete Juliane Nagel war nach eigenen Angaben ebenso wie ihr Parteikollege Nguyen als parlamentarische Beobachterin in Riesa vor Ort. »Ich geriet in eine ähnliche Situation wie er, wurde rabiat angegangen und wies mich aus«, sagte Nagel im Gespräch mit dem SPIEGEL. »Der Beamte hat dann aber von mir abgelassen.« An vielen Stellen habe sie die Polizeiarbeit als professionell erlebt, so Nagel weiter. Bei der großen Hauptkundgebung, an der sie selbst teilnahm, habe es keine Probleme gegeben. Dennoch habe sie »auch sehr gewalttätige Aktionen beobachtet«. An einer Stelle etwa seien Demonstrierende von der Polizei gewaltsam bis zum Bahnhof geschoben worden, es seien auch Menschen hingefallen. Dabei sei der Protest sogar angemeldet gewesen, sagt Nagel.

Man Convicted in #Pizzagate Shooting Is Killed in Confrontation With Police – #terror

Edgar Maddison Welch, 36, of Salisbury, N.C., who was sentenced to four years in prison for the 2016 shooting at a Washington restaurant, was fatally shot after he pointed a gun at an officer during a traffic stop, the police said. A man in North Carolina who fired a rifle inside a Washington restaurant in 2016 because he wrongly believed an internet conspiracy known as Pizzagate was fatally shot by the police in North Carolina over the weekend when he pulled out a gun during a traffic stop, the authorities said. The man, Edgar Maddison Welch, 36, of Salisbury, N.C., was a passenger in a car on Saturday night when an officer with the Kannapolis Police Department recognized him from a prior arrest and believed there was an outstanding warrant over a felony probation violation, Chief Terry L. Spry of the Kannapolis Police Department said in a statement on Thursday. When the officer confirmed his suspicion and went to arrest him, Mr. Welch pulled out a handgun and pointed it at the officer, the police said. The police officer and a second officer ordered Mr. Welch to put his gun down. When he did not comply, they shot at him, the department said. Mr. Welch died on Monday at a hospital in Charlotte as a result of his injuries. (…) The shooting at Comet Ping Pong, a pizza parlor in Washington came amid a frenzy of false online rumors and accusations during the 2016 presidential campaign that the restaurant was holding children as sex slaves as part of a child-abuse ring led by Hillary Clinton. The conspiracy theory was started after people misinterpreted emails from the account of John Podesta, the chairman of Mrs. Clinton’s campaign, that were released by WikiLeaks. On Dec. 4, 2016, Mr. Welch, who went by Maddison, drove six hours from Salisbury to Comet Ping Pong in Northwest Washington to investigate the claims. He brought several guns with him and, shortly after he arrived at the restaurant, fired an assault-like AR-15 rifle inside the restaurant. No one was harmed in the shooting and Mr. Welch surrendered to the police. He later pleaded guilty in federal court to gun charges and received a four-year prison term.

via nytimes: Man Convicted in Pizzagate Shooting Is Killed in Confrontation With Police

Video aus #Sachsen sorgt für Empörung – „Fass, fass!“ – #Polizist hetzt #Hund auf Demonstranten – #polizeigewalt #polizeiproblem #riesa

Hat ein Polizist hier seinen Diensthund als Waffe missbraucht? Ein Video aus dem Umfeld der Proteste gegen den AfD-Parteitag löst empörte Reaktionen aus. Linke Aktivisten sprechen von einer „völlig enthemmten“ sächsischen Polizei. Diese bestätigt, Kenntnis von dem Video zu haben. Die Aufnahmen würden nach Abschluss des Einsatzes geprüft. Tausende AfD-Gegner haben sich am Samstag (11. Januar) auf den Weg ins sächsische Riesa gemacht, um den dort stattfindenden Parteitag zu stören. Am Rande der Proteste kommt es zu einer heftigen Situation zwischen einem Diensthundeführer und einem Demonstranten. Um den Protestler von der Straße hinter eine Leitplanke zu drängen, setzt der Beamte mehrfach seinen Hund gegen den Mann ein. „Fass, fass!“, ist in dem Clip zu hören, während der Polizist das Tier in Richtung des Demonstranten hebt. Das Tier beißt jedoch nicht zu, es scheint eher einen irritierten Eindruck zu machen.

via rtl: Video aus Sachsen sorgt für Empörung „Fass, fass!“ – Polizist hetzt Hund auf Demonstranten

siehe auch: Proteste gegen AfD: Polizei ermittelt wegen Vorfall mit Hund. Die Polizei ermittelt wegen eines Vorfalls mit einem wohl gegen einen Demonstranten eingesetzten Polizeihund bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Riesa. Weil inzwischen eine Anzeige vorliege, werde es ein Strafverfahren geben, sagte Polizeisprecher Thomas Geithner. Der Vorfall werde in diesem Rahmen aufgeklärt. Vor Abschluss des Verfahrens könne man keine Bewertung dazu abgeben; AFD-PARTEITAG IN RIESA – Einsatz von Polizeihund bei AfD-Protest sorgt für Empörung. Bei den Anti-AfD-Protesten in Riesa kommt es zu Rangeleien zwischen Polizisten und Gegendemonstranten. Ein Video wirft Fragen auf. Das Video eines Polizeieinsatzes bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag im sächsischen Riesa sorgt in den sozialen Medien für Empörung. Der kurze Clip zeigt eine Szene von Samstagnachmittag, als Polizisten Gegendemonstranten von einer Straße drängen. Dabei kommen auch Polizeihunde zum Einsatz. „Fass, fass!“, ruft ein Polizist, hebt den Hund am Geschirr in die Höhe und drückt den Kopf des Tieres gegen den Arm eines Gegendemonstranten. Das Tier wirkt dabei verunsichert. Der Gegendemonstrant steigt daraufhin ruhig über eine Leitplanke. Wenige Augenblicke später wiederholt sich der Vorgang (…) Die sächsische Polizei reagiert und schreibt: „Das Video ist uns bekannt und wird im Rahmen der Einsatznachbereitung besprochen und geprüft.“ Später heißt es von Polizeisprecher Marko Laske, der Einsatz körperlicher Gewalt gehöre zu den polizeilichen Maßnahmen. „Die Bilder sehen im Zweifel robust aus, das gehört aber zum polizeilichen Portfolio dazu“

siehe dazu auch: „Frontalattacke“ in Riesa – Linken-Politiker kündigt Anzeige gegen Polizisten an. Nach den AfD-Protesten in Riesa gibt es Vorwürfe wegen möglicher Polizeigewalt. Ein parlamentarischer Beobachter der Linkspartei wurde demnach ins Gesicht geschlagen. Zudem gab es einen Vorfall mit einem Polizeihund. Anzeige Der sächsische Landtagsabgeordnete Nam Duy Nguyen (Linke) will Strafanzeige gegen Polizeibeamte erstatten, nachdem er bei einer Demonstration gegen den AfD-Parteitag in Riesa nach eigenen Angaben von der Polizei attackiert wurde. Ein Polizist habe ihm direkt ins Gesicht geschlagen, sagte Nguyen am Sonntag dem „Stern“. „Das war eine Frontalattacke, wie ich sie noch nie erlebt habe.“ Er habe Verletzungen im Mund- und Kieferbereich erlitten und musste ärztlich behandelt werden.

https://twitter.com/olewin/status/1878111828053459447

#Proteste gegen AfD-#Parteitag – Linken-Politiker offenbar von #Polizei bewusstlos geschlagen – #riesa #polizeiproblem #polizeigewalt

Bei den Gegenprotesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Riesa hat es möglicherweise einen schweren Fall von Polizeigewalt gegeben. Ein Abgeordneter des Sächsischen Landtages, der qua Amt besonderen Schutz genießt, und sein Mitarbeiter sind eigenen Angaben zufolge von der Polizei geschlagen worden, sodass sie zu Boden gingen. Nam Duy Nguyen hat inzwischen Anzeige erstattet, die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der sächsische Linken-Landtagsabgeordnete Nam Duy Nguyen und ein Mitarbeiter sind beim Protest gegen den heutigen AfD-Bundesparteitag in Riesa von Polizisten niedergeschlagen worden. Das teilte die Partei am Nachmittag mit. Die Polizei hat inzwischen eigenen Angaben zufolge ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nguyen war als Parlamentarischer Beobachter unterwegs, wie er im Gespräch mit dem MDR erklärt. Er habe sich gegenüber der Polizei klar mehrfach in dieser Funktion verbal und mit seinem Parlamentarierausweis zu erkennen gegeben. Sein Begleiter habe eine Warnweste mit der Aufschrift “Parlamentarischer Beobachter” getragen. Sie hätten an der Seite gestanden und das Geschehen beobachtet. “Es gab eine Situation, in der wir wirklich am Rand standen, am Zaun, und wir uns beide sehr deutlich zu erkennen gegeben haben. […] Und das wurde übergangen. Sowohl mein Mitarbeiter als auch ich haben einen Schlag ins Gesicht bekommen. Ich bin daraufhin ohnmächtig zu Boden gefallen. Das war eine sehr schlimme Erfahrung.” Inzwischen gehe es ihm und seinem Begleiter dank der medizinischen Versorgung vor Ort “den Umständen entsprechend gut.” Nguyen hat inzwischen Anzeige erstattet.

via tagesschau: Proteste gegen AfD-Parteitag Linken-Politiker offenbar von Polizei bewusstlos geschlagen

siehe auch: Demonstrationen gegen AfD-Bundesparteitag Polizisten sollen Linkenpolitiker bewusstlos geschlagen haben Im sächsischen Riesa protestieren Tausende Menschen gegen den Parteitag der AfD. Dabei soll der Linkenpolitiker Nam Duy Nguyen nach Angaben seiner Partei von Polizisten angegriffen worden sein. Der sächsische Landtagsabgeordnete der Linken Nam Duy Nguyen ist nach Angaben seiner Partei bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Riesa von einem Polizisten bewusstlos geschlagen worden. Auch ein Begleiter habe Schläge ins Gesicht erhalten und sei verletzt worden, teilte die Parteispitze in Berlin mit. »Wir werden Strafanzeige gegen die verantwortlichen Beamten stellen«, sagte Parteichef Jan van Aken. Ein Sprecher der Polizei in Dresden sagte, dass man von dem Vorfall gehört habe und diesen prüfe: »Wir gehen dem Fall nach.« Van Aken teilte weiter mit: »Beide haben mit Abgeordnetenausweis und Warnweste deutlich auf die Rolle als Parlamentarischer Beobachter hingewiesen und sich selbst deeskalierend verhalten. Trotzdem wurden sie von Polizisten ins Gesicht geschlagen.« (…) Die Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner sagte laut Mitteilung: »Wir fordern alle Parteien in Sachsen und bundesweit auf, diesen Angriff ohne Wenn und Aber zu verurteilen.« Polizeigewalt untergrabe das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und dürfe grundsätzlich nicht hingenommen werden.

Liebe Leute, viele von uns, ich auch, die heute vor Ort waren haben Menschen gesehen, die geschlagen wurden, auch Parteikolleginnen von mir, aber vor allem: Viele, die nicht Abgeordnete sind. Diese Menschen sind nicht weniger wichtig. Lasst uns alle sehen und alle Fälle aufklären. #rie1101 #riesa

Dr. Paula Piechotta (@paulapiechotta.de) 2025-01-11T20:08:36.272Z

Gespannt, ob die politischen Reaktionen so ausfallen wie bei der Seifenschaum-Torte für Lindner.Ich vermute, es wird hier leiser bleiben, weil viele nicht fertigbringen, Polizist*innen zu kritisieren.

Anne Roth (@anneroth.bsky.social) 2025-01-11T16:09:55.997Z

Zahlreiche Antifaschist*innen halten in #Riesa übrigens heute für euch die Köpfe, Körper und Psyche hin liebe Demokrat*innen. Damit ihr in eurer Bequemlichkeit weiter nichts gegen die AfD tun müsst. Vergesst das nicht, wenn im Nachgang versucht wird das Ganze zu kriminalisieren

Laubers (@laubers.bsky.social) 2025-01-11T09:23:25.628Z

Massachusetts Man Arrested Following Call to ‘Shoot People Outside of Synagogues’ – #terror #4chan

An FBI tip led police to arrest and charge a man calling for death and rape of Jews on social media. Police found guns and a Nazi flag during a house search. A Massachusetts man was arrested and charged after posting social media messages which included threats of raping Jewish women and calls encouraging others to “shoot people outside of synagogues.” A search of his house yielded large amounts of cash, weapons and ammunition, and a Nazi flag. Matthew Scouras, 34, from Beverly, Massachusetts, was arrested last week, according to local NBC affiliate Boston 10, after police received a tip from the FBI. According to investigators from the FBI’s National Threat Operations Center, on January 1 he wrote antisemitic messages on the social media site “4chan”. The Boston Globe reported that Scouras allegedly posted messages that included slurs referring to Jewish people, threatened to rape Jewish women, and encouraged others to shoot people outside of synagogues. Police say the man allegedly bragged about having “so much ammo” and “the names and addresses of every [slur] in my neighborhood.” (…) The charges include a dozen counts of possession of an unlicensed firearm, illegal possession of ammunition, possession of a large capacity feeding device, improper storage of a firearm, making of a firearm without a serial number, and threats to destroy a place of worship and willful communication of a threat with a dangerous item.

via haaretz: Massachusetts Man Arrested Following Call to ‘Shoot People Outside of Synagogues’

siehe auch: Beverly man charged with making antisemitic threats online, multiple gun counts. A Beverly man, who allegedly mused online about raping Jewish women, boasted about how much ammunition he had, and encouraged others to shoot people outside of synagogues, is being held in the Essex County House of Correction without bail pending the outcome of a dangerousness hearing, court records show. When Beverly police officers — acting on a tip from the FBI that Matthew Scouras had posted antisemitic threats on the social media site “4chan” — visited Scouras at his mother’s apartment on Thursday, they saw a Nazi flag hanging on his bedroom wall and spotted four rifle barrels in an open closet, court documents said. They placed the 34-year-old in handcuffs. After obtaining a search warrant, police found a 9 mm Glock “ghost gun,” six boxes of ammo, three large-capacity rifle magazines, and other rifle components, ranging from receivers and stocks, to scopes, pistol frames, and jigs, Beverly Police Chief John LeLacheur said in a statement Monday. Investigators also found $70,262, believed to be the proceeds from illegal gun sales, a police report said. (…) Investigators with the FBI’s National Threat Operations Center first noted Scouras’s alleged threats on 4chan, traced them to Scouras’s mother’s apartment, and contacted Beverly police, authorities said. On Jan. 1, Scouras allegedly used slurs to refer to Jewish people, spoke of rape, and encouraged synagogue shootings in posts to the site, a police report said. “I have the names and addresses of every [slur] in my neighborhood,” Scouras allegedly wrote. “I have so much ammo.” A local investigator recalled Scouras from a 2013 incident involving threats posted to Facebook, court documents said. “I’m gunna snap and just kill people cus I can’t handle this anymore,” Scouras allegedly wrote over a decade ago; Beverly man threatening antisemitic violence had guns, Nazi flag, police say Police in Beverly, Massachusetts, arrested 34-year-old Matthew Scouras after they say the FBI informed them he had threatened violence against Jewish people. A Massachusetts man accused of threatening violence against Jewish people has been arrested, police in Beverly said Monday. Matthew Scouras, a 34-year-old Beverly man, allegedly threatened to rape Jewish women and encouraged others online to shoot people outside of synagogues. Nazi paraphernalia and illegal weapons were found in a search of his Essex Street home, according to investigators. The Federal Bureau of Investigation notified local authorities Thursday that someone in the city had posted the antisemitic threats on a message board, the Beverly Police Department said. Officers visited his home before the department obtained a search warrant, ultimately finding a Nazi flag, a 9mm Glock “ghost gun” without a serial number, three large-capacity magazine rifles, a jig to used to drill holes in polymer pistol handles, scopes, rifle stocks and other gun parts, including 11 lower receivers for rifles, which police say are each legally considered a different gun under Massachusetts law. Police also seized over $70,000 in cash, a cellphone and two desktop computers. Scouras was arrested Saturday and held for a mental health screening, police said

‘Shameful’: Officer let off over alleged Nazi salute

A leading Jewish community figure has slammed a decision to not charge a Melbourne police officer accused of performing the Nazi salute twice. The veteran police sergeant allegedly made the banned gesture at the Victoria Police Academy at Glen Waverley, in Melbourne’s southeast, on successive days in October. The 65-year-old woman was accused of approaching two employees and performing the salute, as well as uttering the words “heil Hitler”. The following day, in a post-family violence scenario debriefing with a recruit squad and another instructor, the sergeant again allegedly performed the salute and said “heil Hitler”. It prompted a swift rebuke from Victoria Police Chief Commissioner Shane Patton, who labelled her alleged actions “appalling” and “abhorrent”. But Victoria Police’s criminal case has been dropped after it received advice from the Office of Public Prosecutions that there was “no reasonable prospect of conviction”. An internal discipline investigation has been launched and the sergeant remains suspended. Anti-Defamation Commission chair Dvir Abramovich, who spent years lobbying governments to ban the salute, said he was shocked by the outcome given Mr Patton’s previous remarks.

via otago daily times: ‘Shameful’: Officer let off over alleged Nazi salute