#Leipzig: Nächster #Polizist wegen #rassistischer Äußerungen #suspendiert – #polizeiproblem #copculture #hetzer #strukturellerrassismus

Ein Leipziger Polizist soll sich im September bei der Verkehrserziehung rassistisch geäußert haben. Das kostete ihn nun seinen Job. Der Hauptmeister soll am 8. September dieses Jahres öffentlich Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund geäußert haben. Nun folgte der Denkzettel: Nach Angaben der Polizeidirektion Leipzig wurde am Freitag “mit sofortiger Wirkung das Verbot des Führens der Dienstgeschäfte” angeordnet. Er habe mit dienst- und disziplinarrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer Lehrstunde zur Verkehrserziehung: Die rassistischen Äußerungen über einen anderen Verkehrsteilnehmer wurden direkt vor Grundschülern und Pädagoginnen getätigt. “Mit allen Bediensteten der Polizeidirektion Leipzig werden gegenwärtig Gespräche zu den Vorkommnissen in der letzten Zeit geführt und ausdrücklich auf die Einhaltung der Werte der freiheitlich demokratischen Grundordnung hingewiesen”, teilte eine Polizeisprecherin mit.

via tag24: Leipzig: Nächster Polizist wegen rassistischer Äußerungen suspendiert

siehe auch: Erneut Rassismus-Vorwurf gegen Polizei. Bei der Verkehrserziehung von Grundschülern soll sich der Beamte in Leipzig abfällig über Bürger mit Migrationshintergrund geäußert haben. Die Polizeidirektion Leipzig hat einen Polizeihauptmeister vom Dienst suspendiert. Er soll öffentlich Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund geäußert haben. Der Vorfall habe sich bereits Anfang September “im Rahmen einer Präventionsmaßnahme zur Verkehrserziehung vor Grundschülern und Pädagoginnen” ereignet, teilte die Polizei in Leipzig am Freitag mit. (…) Wegen des Verdachts auf menschenfeindliche Äußerungen war erst Ende September ein Beamter der Direktion Leipzig mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert worden. Er steht im Verdacht, als Chat-Teilnehmer rechtsextremistische und rassistische Äußerungen vorgenommen zu haben. Anfang Oktober wurde ein entsprechender Fall bei der Polizeidirektion Dresden bekannt. Dort wurde ebenfalls ein Beamter wegen rechtsextremer Äußerungen in einer Chatgruppe suspendiert. Gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren. Der 38 Jahre alte Polizeimeister war zuletzt in Pirna bedienstet. Seit 2015 wurden und werden im Zusammenhang mit rechtsextremer Gesinnung Disziplinarverfahren oder Ermittlungen gegen 16 sächsische Polizisten geführt.

Rechtsextreme in Sicherheitsbehörden: Seehofers Dunkelfeld – #polizeiproblem

Ein Verfassungsschutz-Bericht macht das Rechtsextremismus-Problem in den Sicherheitsbehörden sichtbar. Und der Innenminister? Wiegelt ab. Was für eine vertane Chance. Anlässlich der Vorstellung des Lageberichts zu Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden hätte der Bundesinnenminister ein Signal senden können: dass er es wirklich ernst meint mit dessen engagierter Bekämpfung. Doch was macht Horst Seehofer? Er beschwichtigt, auf dünnster Datengrundlage. Ein strukturelles Problem schließt er aus. Und betont, dass mindestens 99 Prozent der Beamt:innen auf dem Boden des Grundgesetzes stünden. Dass dies so ist, kann man nur hoffen. Ob es stimmt, kann aber auch der Innenminister nicht wissen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat für den Lagebericht lediglich bereits bekannt gewordene Fälle zusammengetragen. Die Behörden durchleuchtet oder Beamt:innen befragt hat es nicht. Die Anzahl der registrierten Fälle aber hängt neben dem wahren Ausmaß des Problems auch vom Bewusstsein dafür in Ländern und Behörden ab -– und oft leider auch vom Zufall, wie die jüngsten Fälle in Nordrhein-Westfalen gezeigt haben. Behörden­in­tern gemeldet wurden diese nicht. Völlig zu Recht weist deshalb der Verfassungsschutz selbst auf das sogenannte Dunkelfeld hin. Das heißt: Im Lagebericht wird nur die Spitze des Eisbergs gezeigt, auch wenn jeder dieser Fälle besonders schwer wiegt. Schließlich üben die Beamt:innen das staatliche Gewaltmonopol aus und haben Zugang zu Waffen.

via taz: Rechtsextreme in Sicherheitsbehörden: Seehofers Dunkelfeld

siehe auch: Hunderte rechtsextreme Verdachtsfälle in Sicherheitsbehörden. In einem ersten Lagebericht gibt es nun einen bundesweiten Überblick über rechtsextremistische Tendenzen in den Sicherheitsbehörden. Es geht um mehr als 350 Verdachtsfälle. Für Bundesinnenminister Seehofer ist „jeder erwiesene Fall eine Schande“. Die Sicherheitsbehörden der Länder haben zwischen 2017 und April 2020 insgesamt 319 Verdachtsfälle von Rechtsextremismus registriert. Das geht aus dem ersten Lagebericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz über „Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden“ hervor, den Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Dienstag vorgestellt hat. Zu den 319 Verdachtsfällen der Länder kommen 58 Verdachtsfälle bei den Sicherheitsbehörden der Länder. Seehofer sieht darin „kein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden“ in Deutschland.

Einheit oder Abschnitt unbekannt – Rassistische Chats bei Berliner Polizei – noch keine Hinweise zu Tätern

Wenige Tage nach Bekanntwerden einer Chatgruppe von Berliner Polizisten mit rassistischen Äußerungen hat die Polizei noch keine Hinweise zur Identität von Teilnehmern. Es sei nicht bekannt, zu welchem Abschnitt oder welcher Einheit die Mitglieder gehören, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag in einer Sondersitzung des Innenausschusses. Es seien Zeugen befragt worden, das habe aber „nicht weiter geführt“. Man habe „keinerlei“ Anhaltspunkte. Slowik berichtete, die Polizei ermittle wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Es gehe um rassistische und menschenverachtende Sprüche. Einige Äußerungen könnten den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Die Polizei kennt laut Slowik nur drei Beispiele aus den Chats. Mehr habe man von dem ARD-Magazin „Monitor“ nicht erhalten. Die Betroffenen hätten sich aber sicher selbst erkannt. Möglicherweise gebe es weitere Zeugen, die sich auch melden könnten. Aktuell gibt es laut Slowik bei der Polizei 31 Disziplinarverfahren wegen anderer problematischer Äußerungen mit der Nähe zu Extremismus. Elf davon würden mit dem Ziel der Entlassung der Polizisten geführt.

via bz berlin: Einheit oder Abschnitt unbekannt – Rassistische Chats bei Berliner Polizei – noch keine Hinweise zu Tätern

Kubat-Dreieck an der Berliner Mauer, von der Polizei geräumt.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Neptuul” title=”User:Neptuul”>Neptuul</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0, Link

#Berliner #Polizist trug offenbar rechtsextremen #Aufnäher – #schauhin #polizeiproblem #einzelfaelle

Der Beamte war am Sonnabend bei der Neonazi-Demonstration am S-Bahnhof Wartenberg im Einsatz. Nun prüft die Berliner Polizei den Fall. Bei der Berliner Polizei hat es erneut einen Vorfall gegeben, der auf eine mögliche rechtsextreme Gesinnung eines Beamten schließen lässt. Bei dem Einsatz am Sonnabend rund um die Demonstration der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ im Umfeld des S-Bahnhofs Wartenberg trug ein Polizist auf seinem Einsatzanzug einen Aufnäher mit einer Symbolik, die auch von Rechtsextremen genutzt wird. Die Polizei bestätigte, den Fall zu kennen und den Beamten identifiziert zu haben. Nach Angaben einer Sprecherin prüft die Behörde, ob ein disziplinarrechtlicher Verstoß vorliegt. Der offenbar privat beschaffte Aufnäher weist den Polizisten als Mitglied einer „BFE“ aus – einer sogenannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit einer Einsatzhundertschaft. Außerdem ist ein sogenannter Sparta-Helm zu sehen. In der rechtsextremen Szene symbolisiert dieser den Kampf gegen den vermeintlichen Untergang des christlichen Abendlandes gegen muslimische vermeintliche „Invasoren“. Genutzt wird das Symbol auch von der „Identitären Bewegung“, die der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft. Bei Polizeibehörden in Berlin und anderen Bundesländern waren zuletzt wiederholt rechtsextreme Vorfälle bekannt geworden.

via morgenpost: Berliner Polizist trug offenbar rechtsextremen Aufnäher

https://twitter.com/st0rm1/status/1312426848643678210

Dutzende #Verdachtsfälle bei der #Bundespolizei – #schauhin #einzelfälle #copculture #polizeiproblem

Seit Anfang 2017 wurden einem Medienbericht zufolge in Reihen der Bundespolizei 24 rechtsextreme und 20 rassistische Verdachtsfälle registriert – in der Thüringer Landespolizei gab es bei einem Polizeianwärter eine Durchsuchung. Die Bundespolizei hat nach Informationen der Zeitung Welt am Sonntag zwischen Anfang 2017 und Juni diesen Jahres 24 rechtsextreme und 20 rassistische Verdachtsfälle registriert. Abgeschlossen werden konnten demnach bisher 21 der Verfahren, wie das Blatt unter Berufung auf das Präsidium der Bundespolizei mitteilte. “Zwei dieser Fälle endeten mit einer Einstellung, neun Mal wurden Disziplinarmaßnahmen verhängt, in zehn Fällen wurden die Beamten entlassen beziehungsweise nach Beendigung der Ausbildung nicht übernommen”, heißt es in dem Bericht. Von den Fällen seien 31 durch interne Hinweise aus der Bundespolizei bekannt geworden. Gemeinsam mit den Präsidenten der ihm unterstehenden Sicherheitsbehörden will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Dienstag einen Lagebericht zu rechtsextremistischen Verdachtsfällen bei der Polizei und in den anderen Sicherheitsbehörden des Bundes vorstellen.

via sz: Dutzende Verdachtsfälle bei der Bundespolizei

2015-11-18 Bundespolizei (Deutschland) in und am Hauptbahnhof Hannover, (102) Polizist mit Maschinenpistole Heckler & Koch MP5.JPG
Von Foto: <a href=”https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Bernd_Schwabe_in_Hannover” class=”extiw” title=”de:Benutzer:Bernd Schwabe in Hannover”>Bernd Schwabe in Hannover</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link – symbolbild bundespolizei

Rechte NRW-Verfassungsschützer Auch Teamleiter nahm an Neonazi-Chat teil

Nicht nur in der Polizei, auch im Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen sollen sich Beamte in rechtsextremen Chats ausgetauscht haben. Diese Annahme teilt Innenminister Reul mit. Nun räumt er ein, dass ein Verdächtiger ein wichtiges Team leitete. Zu den drei Mitarbeitern des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, die des Rechtsextremismus verdächtigt werden, zählt auch eine ehemalige Führungskraft. Einer der Beschuldigten habe “eine teamleitende Funktion” ausgeübt, sagte Landesinnenminister Herbert Reul der “Rheinischen Post”. Alle drei seien Beamte im gehobenen Dienst gewesen. Inzwischen seien sie versetzt worden. In einem Fall gebe es ein Dienstverbot. Reul hatte am Donnerstag in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass drei Beamte einer Observationsgruppe des NRW-Verfassungsschutzes unter Verdacht stehen, Inhalte mit “islam- und fremdenfeindlicher Konnotation” in einer Chatgruppe und in sozialen Netzwerken ausgetauscht zu haben. Das betroffene Team war für die Beobachtung von Islamisten sowie Rechtsextremisten zuständig und sei inzwischen aufgelöst worden.

via n-tv: Rechte NRW-Verfassungsschützer Auch Teamleiter nahm an Neonazi-Chat teil

When police violence is a dog bite

An Alabama man killed by a K9 officer was one of thousands of Americans bitten by police dogs every year. Few ever get justice. The tiny pink house was pretty much empty. And run-down and dark, since the electricity had been shut off. Nevertheless, someone was trying to burglarize it, a caller told 911 well after midnight on a Sunday in Montgomery, Alabama. The police called in a K-9 handler and his dog, Niko, to search 3809 Cresta Circle. The dog lunged, found a man and bit down, according to court records. It took almost two minutes for the handler to pull the dog off. And before long, their suspect, a 51-year-old Black man, bled to death. The dog had torn an artery in his groin. The man was Joseph Lee Pettaway, and his family says he was no burglar. He got in trouble for bad checks and served time years ago, but was now taking care of his 87-year-old mother, Lizzie Mae, and helping to repair the pink house in her neighborhood, they said; he had a key and permission to sleep there. Joseph Pettaway’s sister, Jacqueline, comforts their mother, Lizzie Mae Pettaway. Joseph Pettaway died in July of 2018 at a home in Montgomery, Alabama, after being bitten by a police dog. Joe Songer/AL.com The family is suing the city, seeking damages and information about what happened. “I never thought a dog would end up killing anybody, especially a trained dog,” said Walter Pettaway, Joe’s brother. The family also wants public release of the police bodycam video from July 8, 2018, that is described in court documents. The city is fighting to keep the video from going public, arguing in court that it would cause “annoyance, embarrassment” for officers who were acting in good faith and could end up “facilitating civil unrest.” Officials did not respond to requests for comment. Police dog bites are rarely fatal. But in other ways, the case of Joseph Pettaway is not unusual. These dogs, whose jaws and teeth are strong enough to punch through sheet metal, often produce severe injuries. Police employ them not only in emergencies, but also for low-level, non-violent incidents. The dogs bite thousands of Americans each year, including innocent bystanders, police officers, even their own handlers. And there is little oversight, nationally or in the states, of how police departments use them. These are some of the findings of an investigation by The Marshall Project, with AL.com, IndyStar and the Invisible Institute in Chicago. (…) Police dog bites can be more like shark attacks than nips from a family pet, according to experts and medical researchers. A dog chewed on an Indiana man’s neck for 30 seconds, puncturing his trachea and slicing his carotid artery. A dog ripped off an Arizona man’s face. A police dog in California took off a man’s testicle. Dog bites cause more hospital visits than any other use of force by police, according to a 2008 academic analysis of 30 departments.

via silive: When police violence is a dog bite

FBI Police K9 (33511712043).jpg
By <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/people/130809712@N08″>Federal Bureau of Investigation (FBI)</a> – <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/photos/fbi/33511712043/”>FBI Police K9</a>, Public Domain, Link