Erhöhte Polizeipräsenz – Mehr als 6000 Simson-Fans feiern in Zwickau – Polizei zieht Bilanz

Staus und Sondereinsatz: Das Simson-Treffen auf dem Zwickauer Flugplatz lockte wieder Tausende an. Die Polizei verzeichnete 44 Straftaten, darunter Körperverletzungen und gestohlene Gegenstände. Mehr als 6000 Besucher haben am Wochenende das bundesweit größte Simson-Treffen auf dem Gelände des Zwickauer Flugplatzes gefeiert. Die Polizei Zwickau war mit einem umfangreichen Einsatz vor Ort und zieht ein insgesamt positives Fazit – trotz 44 registrierter Straftaten. (…) Laut Polizei handelte es sich bei den meisten Teilnehmern um Jugendliche und junge Erwachsene. In den vier Tagen wurden 18 Körperverletzungsdelikte registriert, oft im Zusammenhang mit Alkoholkonsum. Ein 17-Jähriger wurde bei einer Auseinandersetzung am Freitag schwer verletzt. Gegen einen 16-Jährigen wird ermittelt. Hausverbote und Platzverweise nach Vorfällen Zusätzlich kam es zu drei Diebstählen sowie zehn Anzeigen wegen des Verwendens verfassungswidriger Symbole. Die betroffenen Personen erhielten konsequent Hausverbote durch den Veranstalter.

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Von OnkelJohn – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link – symbolbild

Ukrainian hackers wipe databases at Russia’s Gazprom in major cyberattack, intelligence source says

Cyber specialists from Ukraine’s military intelligence agency (HUR) have carried out a large-scale cyberattack against the network infrastructure of Russian energy giant Gazprom, causing significant disruptions, a HUR source told the Kyiv Independent on July 18. The alleged operation took place on July 17 and targeted systems used by Gazprom and its subsidiaries, which Ukraine’s intelligence claims are directly involved in supporting Russia’s war effort. Gazprom is Russia’s state-owned energy company, one of the world’s largest gas producers and exporters. The cyberattack allegedly destroyed large volumes of data and installed custom software designed to further damage the company’s information systems. (…) According to the source, access to Gazprom’s internal systems was disabled for nearly 20,000 system administrators, and backup copies of key databases were wiped. The attack reportedly affected approximately 390 subsidiary companies and branches, including Gazprom Teplo Energo, Gazprom Obl Energo, and Gazprom Energozbyt. The sources said the attackers managed to destroy clusters of “extremely powerful” servers running 1C, a software widely used for managing documents and contracts, analytics data for pipelines, valves, pumps, and SCADA systems — key elements in operating Gazprom’s technical infrastructure.

via kyivindependent: Ukrainian hackers wipe databases at Russia’s Gazprom in major cyberattack, intelligence source says

⚡️Ukrainian hackers wipe databases at Russia's Gazprom in major cyberattack, intelligence source says. The cyberattack allegedly destroyed large volumes of data and installed custom software designed to further damage the company's information systems.

The Kyiv Independent (@kyivindependent.com) 2025-07-18T10:35:29.956Z

Bozeman sidesteps new state law, adopts Pride flag

After more than five hours of debate, the city commission voted 4-1 to designate the flag as an official flag of Bozeman. Members of Bozeman’s queer community and their allies gather just after midnight on July 16, 2025, to celebrate the city adopting the Pride flag. The rainbow Pride flag can once again fly over Bozeman City Hall after commissioners voted Tuesday night to make it an official city flag, sidestepping a Montana state law targeting the controversial symbol.  Four out of five of Bozeman’s commissioners supported the Pride flag, with the lone vote of dissent made by Commissioner Douglas Fischer, who argued that the flag was divisive and threatened to “drive a wedge” into the community.  Bozeman Mayor Terry Cunningham spoke to the commission after hearing more than five hours of intense public comment on the issue, both for and against the resolution. Cunningham said it was clear to him that Bozeman had a responsibility to stand for a “safe, welcoming and diverse community,” and adopting the Pride flag sends that signal. “Everyone is welcome in Bozeman, and they are welcome under that flag,” Cunningham said.  The resolution declares “the Pride flag and its variants to be official flags of the city of Bozeman” and allows the mayor and city manager to choose when and where to fly the flags on city property. The resolution does not alter or replace the current city flag.

via montanafreepress: Bozeman sidesteps new state law, adopts Pride flag

hands joined against progress pride flag
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Ränkespiele ums Verfassungsgericht? Rechtswissenschaftler stieß die Brosius-Gersdorf-Affäre an

Tage vor dem Eklat um Brosius-Gersdorfs Nominierung wurde ihr Wikipedia-Artikel von einem renommierten Rechtswissenschaftler bearbeitet. Er steht der katholischen Kirche nahe – und dem Präsidenten des Verfassungsgerichts. Einer der renommiertesten Rechtswissenschaftler Deutschlands, Ekkehart Reimer von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, hat wenige Tage vor dem Eklat um die Nominierung von Frauke Brosius-Gersdorf für das Richteramt am Bundesverfassungsgericht den Wikipedia-Eintrag zu ihrer Person gezielt um ihre Position zum Schwangerschaftsabbruch ergänzt. Das ergaben Recherchen von t-online. Reimer bestätigte diesen Vorgang auf Anfrage von t-online. Er habe sich dazu veranlasst gesehen, “weil diese Frage in der in diesen Tagen aufkeimenden politischen und wissenschaftlichen Diskussion zentral, in der vorherigen Wikipedia-Fassung aber unterbelichtet, ungenau und unbelegt war”, schrieb Reimer in einer Stellungnahme. Er habe für die Bearbeitung bewusst seinen Klarnamen verwendet. Mit dem Benutzerprofil, das Reimer erstellt hat, wurden in fast 13 Jahren nur zwei weitere Einträge bearbeitet. Einer davon wurde unter anderem mit Informationen zum Cusanuswerk angereichert, dem Begabtenförderungswerk der Deutschen Bischofskonferenz, dem Reimer vorsteht. Nachdem die Nominierung von Brosius-Gersdorf am 30. Juni durch einen Bericht der “FAZ” einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden war, hatten ab 1. Juli rechte Blogs wie “Apollo News” und “Nius” tagelang über vermeintlich grundgesetzwidrige und problematische Ansichten der in Fachkreisen hoch angesehenen Juristin berichtet. Auch Abgeordnete der Unionsfraktion im Bundestag, die ihre Wahl zehn Tage später vorerst absetzen ließ, kritisierten Brosius-Gersdorf für ihre fachlichen Einschätzungen scharf, unter anderem zum Schwangerschaftsabbruch. Fünf Tage vor dem Bericht der “FAZ” war allerdings der Wikipedia-Eintrag zu Brosius-Gersdorf verändert worden – zu diesem Zeitpunkt kursierten die Namen der Nominierten unter Insidern seit Wochen. Der Beitrag hatte bis dahin weitestgehend aus biografischen Angaben bestanden, ohne auf fachliche Positionen einzugehen. Am 25. Juni um 18.42 Uhr ergänzte Reimer dann mit dem Benutzerprofil “E. Reimer” folgende Passage komplett: “2023/24 war sie stellvertretende Koordinatorin der von der damaligen Bundesregierung eingesetzten Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin (Arbeitsgruppe 1). In der Auseinandersetzung um die Abtreibung betont Brosius-Gersdorf das Recht des Gesetzgebers, die Abtreibung in den ersten 12 Monaten der Schwangerschaft zu erlauben. Der Gesetzgeber sei nicht an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts gebunden, nach der die Abtreibung wegen des Lebensrechts des Embryo [sic] (Art. 2 Abs. 2 GG) zwar straffrei, aber – von Sonderfällen abgesehen – nicht rechtmäßig sein dürfe.” 20 Minuten später korrigierte er, es gehe nicht um die “ersten 12 Monate der Schwangerschaft”, sondern um die ersten zwölf Schwangerschaftswochen, spitzte aber Formulierungen zu. Aus “war” wurde “engagierte sich”, aus “betont” wurde “setzte sich (…) ein”.

via t-online: Ränkespiele ums Verfassungsgericht? Rechtswissenschaftler stieß die Brosius-Gersdorf-Affäre an

“Keine Substanz” – Gutachten entlastet Brosius-Gersdorf von Plagiatsvorwürfen

In der Union ist die SPD-Richterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf umstritten wegen bestimmter Positionen. Zuletzt kamen Vorwürfe wegen ihrer Doktorarbeit hinzu. Gutachter nehmen nun Stellung. Der SPD-Verfassungsrichterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf ist nach einem von ihr und ihrem Mann in Auftrag gegebenen Kurzgutachten kein wissenschaftliches Fehlverhalten vorzuwerfen. “Die Prüfung hat ergeben, dass die Vorwürfe unbegründet sind und keine Substanz haben”, erklären die Rechtsanwälte Michael Quaas und Peter Sieben von der Anwaltskanzlei Quaas und Partner in einem Begleitschreiben. Die Stuttgarter Kanzlei gibt ausdrücklich eine vorläufige Bewertung ab. “Eine ausführliche rechtliche Bewertung soll ggf. zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen”, heißt es in dem Kurzgutachten.

via t-online: “Keine Substanz” Gutachten entlastet Brosius-Gersdorf von Plagiatsvorwürfen

Massiver Flop: Verkaufszahlen des Cybertruck haben sich halbiert

Auch im Vergleich zum bereits schlechten ersten Quartal bricht die Nachfrage noch einmal stark ein. Er ist kantig, er hat eine Verkleidung aus Edelstahl und er wurde von Tesla einst als ultimative Zukunftsvision für Elektroautos präsentiert: der Cybertruck. Doch am Markt ist es nicht gut bestellt um das einstige Prestigeobjekt auf Rädern. Die neuen Quartalszahlen sind da und zementieren ein, was sich schon seit längerem abzeichnet. Der Cybertruck ist ein massiver Flop. Insbesondere in Europa befindet sich Tesla in einem starken Sinkflug. Aber auch am US-Heimatmarkt schrumpfen die Marktanteile immer weiter. Das setzt sich auch im zweiten Quartal fort, wie man den Daten im Kelley Blue Book (PDF) entnehmen kann. Gemäß den Schätzungen der Marktbeobachter von Cox Automotive sind die Gesamtverkäufe von reinen E-Autos im Vergleich zum ersten Jahresviertel etwas gesunken (minus 6,3 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr hingegen leicht gewachsen (plus 1,5 Prozent). Mit einem Anteil von 46,2 Prozent bleibt Tesla weiterhin der Platzhirsch, zumal die Nummer zwei, Chevrolet, mit 9,2 Prozent mit großem Respektabstand hinterherfährt. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass im Vergleich zum ersten Quartal um 12,6 Prozent bzw. im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft wurden. In absoluten Zahlen bedeutet das ein Minus von fast 31.000 Autos gegenüber dem zweiten Quartal 2024. Lediglich beim Model 3, dem günstigsten Auto im Angebot, kann Tesla ein Plus von 14,3 Prozent oder rund 6000 Fahrzeugen verzeichnen. Die Neuauflage des Model Y, dem mit Abstand populärsten Fahrzeug des Herstellers, konnte für dieses keine Trendwende einleiten. Hier liegt das Minus bei über 15.000 Fahrzeugen (minus 15 Prozent). Unverändert weiter ging zudem der Absturz der Modelle S und X. Für den Cybertruck wurden nur noch 4300 Verkäufe ausgewiesen. Das entspricht einem Minus von circa 33 Prozent gegenüber dem Vorquartal, in dem man bei 6400 Stück lag

via standard: Massiver Flop: Verkaufszahlen des Cybertruck haben sich halbiert

quelle: Grok

Cyberangriff auf nius.de: mutmaßlich Nutzerdaten veröffentlicht

Am Samstag traf ein Cyberangriff das Portal nius.de: Titel von Artikeln wurden manipuliert, anscheinend auch Abonnentendaten veröffentlicht. Das Portal “nius.de” des Ex-Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt ist am gestrigen Samstag Opfer einer Cyberattacke geworden. Dabei wurde die Webseite etwas umgestaltet (Defacement). Außerdem haben die Angreifer eine Datenbank mit mutmaßlichen Informationen etwa über Abonnenten der Plattform veröffentlicht. Bei dem Defacement der Webseite wurden alle Überschriften auf der nius.de-Webseite durch eine URL ersetzt, ein Download-Link auf eine Datei, die json-Daten enthält. Die Datei lagert auf der Domain “direction.center” und umfasst offensichtlich Daten von rund 5700 Abonnenten: Vornamen und Namen, E-Mail-Adressen, verkürzte respektive pseudonymisierte Kreditkarten- oder Kontoinformationen sowie Informationen zu dem gewählten Abonnement-Typ. Auf die Abonnenten-Daten folgen in der Datei Daten zu Squidex – einem quelloffenen Content-Management-System (CMS), das nius.de anscheinend verwendet. Schließlich folgen Informationen zu Swagger, mit dem man etwa mit RESTful APIs interagieren kann. Mit dem Tool war anscheinend nicht authentifizierter Zugriff auf das nius.de-CMS und die Kundendatenbank möglich. Die Datei ist zum Meldungszeitpunkt weiterhin zugreifbar. Informationen zu den Angreifern gibt es derzeit nicht. Es ist unklar, ob jemand aus dem Inneren oder eine Attacke von außen für den Einbruch verantwortlich zeichnet. Der Ursprung der Abonnenten-Daten ist ebenfalls unbekannt. Die Echtheit der Daten ist bislang nicht bestätigt.

via heise: Cyberangriff auf nius.de: mutmaßlich Nutzerdaten veröffentlicht

siehe dazu auch: Nius-Datenleck: Abgezogene Daten sind echt Das Portal Nius wurde von Angreifern umgestaltet, die auch Daten von Abonnenten veröffentlicht haben. Die Daten sind offenbar echt. Das Portal “nius.de” des ehemaligen Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt wurde am Wochenende Opfer eines Cyberangriffs. Die Webseite wurde dabei optisch umgestaltet (Defacement) und die Datenbank der Abonnenten des Angebots veröffentlicht. Inzwischen verdichten sich die Hinweise, dass die Daten echt sind. Reichelt selbst hat am Dienstagnachmittag auf X eine Nachricht gepostet, in der er die Echtheit der Daten bestätigt. Dort erklärte er, dass nius den “Angriff auf unsere Daten zur Anzeige gebracht” habe. Reichelt wirft T-Online und dem Spiegel vor, durch Nennung von Namen Straftaten zu begehen und Betroffene unter Generalverdacht zu stellen. Er berichtet, dass sich Betroffene bei seinem Portal meldeten, da sie von den Medien kontaktiert wurden und nun Angst vor Bloßstellung hätten.