Auszählung abgeschlossen Referendum in Moldau: Sehr knappe Mehrheit stimmt für EU-Aufnahme als Ziel in der Verfassung

In der ehemaligen Sowjetrepublik Moldau hat die Bevölkerung bei einem Referendum mit sehr knapper Mehrheit für die Verankerung des EU-Kurses in der Verfassung gestimmt. Nach Auszählung aller Wahlzettel stimmten laut Wahlkommission 50,46 Prozent der Teilnehmer dafür, einen proeuropäischen Kurs unabänderlich als strategisches Ziel in der Verassung festzuschreiben. Das waren 751.235 Ja-Stimmen gegen 737.639 Nein-Stimmen (49,54 Prozent). Außerdem ging es in dem Referendum darum, welchen Stellenwert die EU-Gesetzgebung künftig hat. Zunächst hatten während der Auszählung die Nein-Stimmen deutlich überwogen. Die prowestliche moldauische Staatschefin Sandu rief nach der Präsidentenwahl und dem EU-Referendum die Menschen zur Unterstützung bei der Stichwahl am 3. November auf. Die 52-Jährige bat in der Hauptstadt Chisinau um die Stimmen jener Wähler, die am Sonntag für vier andere proeuropäische Kandidaten gestimmt hätten.  Sandu in erster Runde der Präsidentschaftswahl vorne Sandu kam nach Auszählung fast aller Stimmen mit 42,3 Prozent als erste von elf Kandidaten durchs Ziel, muss sich aber in zwei Wochen einer Stichwahl stellen. Für das prorussische Lager tritt der frühere Generalstaatsanwalt Stoianoglo an, der bei 26 Prozent landete.

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siehe auch: Nach Referendum in Moldau Ist die EU nicht attraktiv genug? Beim Referendum in Moldau hat sich nur eine hauchdünne Mehrheit für einen EU-Beitritt ausgesprochen. EU-Politiker hatten ein klareres Votum erwartet – trotz der russischen Propaganda im Vorfeld. Von Matthias Reiche, ARD Brüssel Bei der Wahl selbst gab es am Sonntag kaum Unregelmäßigkeiten. Auch EU-Wahlbeobachter sprechen von einem ruhigen und professionellen Verlauf.Doch könne dies nicht den Blick dafür verstellen, dass es im Vorfeld eine massive Einmischungskampagne Russlands gab, sagt EU-Kommissionssprecher Peter Stano. Er sagte: “Wir stellen fest, dass die Abstimmung mit einer beispiellosen Einmischung und Einschüchterung durch Russland und einherging.” Ziel sei es gewesen, den demokratischen Prozess in Moldawien zu destabilisieren, führte Stano aus; Moldova commits to join EU in marginal vote as president claims foreign interference. Incumbent president Maia Sandu claims foreign forces hostile to Moldova had to tried to influence the ballot. A little more than half of Moldovans have voted in favour of the country committing to join the European Union, winning a razor-thin majority despite concerns of election meddling. After 99.14 per cent of votes were counted in Sunday’s referendum, which asked voters to choose whether to enshrine in the country’s constitution a path toward the EU, the “Yes” vote crept over the line with 50.39 per cent of the more than 1.5 million ballots cast, against 49.61 per cent who voted “No”, according to the Central Electoral Commission. Moldova’s president Maia Sandu, who is also engaged in an election run-off with former prosecutor general Alexandr Stoianoglo, said there was clear evidence of meddling. In an address to the southeast European nation on the day of the referendum, Ms Sandu said there was “clear evidence” that criminal groups working with foreign forces hostile to Moldova’s interests sought to buy off 300,000 votes, something she called “fraud of unprecedented scale”.

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By Håkan Dahlström from Malmö, Sweden – European Union Flag, CC BY 2.0, Link

Eklat um Rassismus-Posts gegen Sportchef Manga: FC Schalke wirft Plattform X „widerliche“ Haltung vor

Nachdem der Gelsenkirchener Sportchef auf X mehrfach rassistisch beleidigt wird, prüft die Plattform die Posts – und erkennt keine Verstöße. Die Königsblauen reagieren entsetzt und mit deutlichen Worten. Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 hat sich wegen rassistischer Beleidigungen gegen seinen Sportchef Ben Manga öffentlich mit dem sozialen Netzwerk X angelegt. Auf Schalke haben Rassismus und jegliche Art von Diskriminierung keinen Platz! Bei euch offensichtlich schon, @X“, schrieben die Schalker auf ihrem eigenen X-Account. Der Hintergrund: Ein Nutzer der Plattform hatte den 50 Jahre alten Kaderplaner und Profifußball-Direktor der Schalker am Wochenende mehrfach rassistisch beleidigt. Diese Inhalte wurden X gemeldet. Aber das vormals Twitter genannte Netzwerk gab daraufhin bekannt, „keine Verstöße gegen die X-Regeln“ zu erkennen. „Widerlich. Ist das wirklich euer Ernst?“, schrieben die Schalker daraufhin.

via tagesspiegel: Eklat um Rassismus-Posts gegen Sportchef Manga: FC Schalke wirft Plattform X „widerliche“ Haltung vor

https://twitter.com/s04/status/1848281229604319701

KÜNDIGUNGSGRUND #ALLTAGSRASSISMUS – Ingenieur nach Wegzug aus #Dresden: “Die Kinder hatten so viel #Angst: Ist es das wert?”

Die Bedingungen für die Rückkehrer aus Westdeutschland klangen gut: eine neue, gut bezahlte Arbeit, schöne Altbauwohnung, Kita-Plätze, die Schwiegereltern wieder in der Nähe für die drei Enkel. Und trotzdem zog ein Ingenieurs-Ehepaar wieder zurück nach Bayern. Als Kündigungsgrund nannte der pakistanischstämmige Familienvater rassistische Angriffe, denen sich die Familie nicht mehr aussetzen wollte. Die schönste Arbeitsstelle nützt nichts, wenn rassistische Anfeindungen und Angriffe die Familie belasten. Personalverantwortlicher ist entsetzt über Kündigungsgrund. Abgewanderte Fachkraft fragt sich, ob der Osten auf dem richtigen Weg ist. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratscher, hat mehrfach vor einem Erfolg der AfD und Rechtsextremer gewarnt. Das sei “höchst schädlich für die Wirtschaft”. In einem Zeitungsinterview beschrieb der DIW-Präsident einen “Teufelskreis”: Dort, wo es besonders viel Zustimmung für die Rechtsaußen-Partei gebe, würden Fachkräfte und Unternehmen häufig abwandern. “Im Umkehrschluss steigt die Frustration derjenigen, die zurückbleiben.” Von einer solchen Entwicklung profitiere wiederum die AfD. Rückkehrer aus dem Westen ziehen Reißleine Ein Beispiel aus Dresden zeigt, was der DIW-Präsident meint: Die Rückkehr aus Westdeutschland ins Elbtal 2022 sollte für ein Ingenieurs-Ehepaar* für immer sein. Die Frau in einer Kleinstadt bei Dresden aufgewachsen, die drei Kinder freuten sich auf Oma und Opa in der Nähe, der Vater, ein Ingenieur, im Osten studiert, mit zehn Jahren Berufserfahrung im Westen, wurde mit offenen Armen beim neuen Arbeitgeber empfangen, eine Wohnung in Dresden-Striesen sollte ihr neues Zuhause sein. Doch nach 1,5 Jahren zog die Familie die Reißleine: “Es ging nicht mehr. Wegen der Arbeit oder des Gehalts sind wir nicht gegangen. Was wir im Alltag erlebt haben, wollten wir nicht mehr aushalten”, sagt der Vater, der in Pakistan geboren wurde. Während der Enddreißiger “in einem tollen Team” auf Arbeit war, habe seine Frau, ebenfalls studierte Ingenieurin in Elternzeit, mit den Kindern auf dem Weg zum Kindergarten Pöbeleien und Aggressivität erlebt. “Im Penny oder auf der Straße wurden die Kinder ständig von älteren Leuten gemaßregelt, als würden wir dauernd klauen oder etwas zerstören. Im Bus brüllte einmal ein Mann ‘Ausländer raus!’. Einer schrie sie an, ‘ich bin Nazi, was willst du machen.'” Kein Passagier habe etwas gesagt oder geholfen. Fortan hätten sie den Nahverkehr gemieden. Hass ist nie eine Lösung und nie konstruktiv. Leute, die pöbeln, geben mir ihre negative Energie. Was soll das? Familienvater mit pakistanischer Herkunft “Meine Frau wurde auch in einer Waschanlage beleidigt und angepöbelt”, blickt der Ingenieur zurück. Ein Nachbar in Striesen habe immer wieder rassistische Beleidigungen aus dem Fenster gerufen und sich dann versteckt. “Als meine Frau ihn direkt darauf ansprach, stritt er alles ab und wurde laut.” Auch Freundinnen hätten die Rufe und abwertenden Blicke mitbekommen, wenn sie mit den Kindern unterwegs gewesen seien.

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Jugendpfarrer Lothar König ist tot – „Er hat seinen Kopf für eine bessere Welt hingehalten“

Der langjährige Leiter der Jungen Gemeinde Jena wurde durch sein Engagement gegen Rechtsextreme bekannt. Mit 70 Jahren ist er jetzt gestorben. Lothar König ist tot. Der DDR-Oppositionelle, Antifaschist und langjährige Jenaer Jugendpfarrer starb am Montag im Alter von 70 Jahren. Das teilte seine Tochter, die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss, auf ihren Social Media-Kanälen mit. „Bis zum Ende blieb er Fußballer, Punk und ‚Langhaariger‘ dessen krasser Freiheitsdrang immer seinen Weg bestimmte“, schrieb König-Preuss. „Er hat seinen Kopf – auch im Wortsinne – für andere Menschen, für eine bessere Welt hingehalten, an der er trotz aller Widrigkeiten nie verzweifelte, nie die Hoffnung verlor.“ (…) 1990 kam König nach Jena und leitete von da an 29 Jahre lang die Junge Gemeinde (JG) der Evangelischen Kirche. Er machte die JG zu einem Zufluchtsort für junge Linke und Mi­gran­t*in­nen und zu einer Institution in der Arbeit gegen die rechtsextreme Szene in Thüringen. Er beteiligte sich aber auch prominent an linken Demonstrationen zu anderen Themen, etwa gegen Atomkraft oder den G8-Gipfel in Heiligendamm. Wiederholt wurden die JG und König dafür aus der rechten Szene bedroht und angegriffen. Auch staatlichen Repressionen war König ausgesetzt.

via taz: Jugendpfarrer Lothar König ist tot „Er hat seinen Kopf für eine bessere Welt hingehalten“

siehe auch: Jugendpfarrer und Kämpfer gegen Rechtsextremismus Lothar König ist tot »Bis zum Ende blieb er Fußballer, Punk und Langhaariger«: Der ehemalige Stadtjugendpfarrer von Jena, Lothar König, ist nach Angaben seiner Familie im Alter von 70 Jahren gestorben. Einer der bekanntesten und streitbarsten Pfarrer Deutschlands ist tot: Der ehemalige Stadtjugendpfarrer von Jena, Lothar König, ist nach Angaben seiner Familie im Alter von 70 Jahren gestorben. König sei nicht nur Pfarrer und Vater gewesen. »Er war ein Freund, ein Gegenüber, ein Kämpfer, einer mit dem man Abende und Nächte diskutieren, schwelgen, lachen, trinken konnte«, heißt es in einer von seiner Familie veröffentlichten Erklärung. König habe sein Leben lang seinen Kopf »für eine bessere Welt hingehalten, an der er trotz aller Widrigkeiten nie verzweifelte, nie die Hoffnung verlor.« König wurde 1954 im heutigen Landkreis Nordhausen geboren. Er leitete von 1990 bis 2019 die Junge Gemeinde Stadtmitte in Jena. Nicht nur dort, sondern bundesweit setzte er sich gegen Rechtsextremismus ein. 1997 wurde er mit einem Schlagring am Kopf verletzt, die Wunde, die er dabei davontrug, blieb immer sichtbar. König erlebte aus unmittelbarer Nähe auch mit, wie sich im Jena der Neunzigerjahre die rechtsextreme Szene immer weiter radikalisierte, aus der später das Kerntrio des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) hervorgehen sollte.

https://twitter.com/KatharinaKoenig/status/1848360017486909721

Most Teens Believe Conspiracy Theories, See News as Biased. What Can Schools Do?

The world is flat. Aliens exist. The 2020 election was stolen. The NFL playoffs last season were rigged to help Taylor Swift’s boyfriend—and ultimately President Joe Biden’s reelection efforts. The COVID-19 vaccine is dangerous. An overwhelming majority of teenagers not only encounter these sorts of conspiracy theories online, they believe at least one similarly unfounded story, according to a report released Oct. 21 by the News Literacy Project, a nonprofit organization that works on media literacy. Eighty percent of teens see conspiracy theories on social media—and about half reported seeing them at least once a week. Of the teens who reported seeing conspiracy theories, 81 percent said they believed at least one, the report found. The findings are just the latest evidence that teenagers—like adults—struggle to recognize accurate, unbiased information in a chaotic digital media landscape. Conspiracy theories have long been appealing, said Peter Adams, the News Literacy Project’s senior vice-president of research and design. That’s because they give “people simple explanations for complex, incomprehensible events,” he said. A generation ago, such untruths were spread slowly in living rooms or by “people handing out fliers on the street,” he said. With the internet, and especially social media, he said, “there’s a way for these ideas to fester. There’s a lot more sharing of digital content that’s passed off as evidence, some of which is authentic, some of which is fabricated or doctored or just out of context.” Teens may find these stories credible, in part, because they have trouble judging the accuracy, and even the intent, behind information they encounter in the digital world, the report found. Many teens also struggle to distinguish between advertisements and opinion, independently reported news and digital marketing campaigns, the survey found. And most think professional news organizations are just as biased as other content creators, according to the survey that formed the basis for the report. That survey was conducted in May and included a nationally representative sample of 1,110 teenagers aged 13 to 18. Teens are “inheriting the largest, most complex, most frenetic information environment in human history, and they’re getting information in streams that actually impede” their understanding of it, Adams said. “Ads and user-generated content and posts from Reuters look the same on Instagram or TikTok. You just scroll, scroll, scroll.”

via edweek: Most Teens Believe Conspiracy Theories, See News as Biased. What Can Schools Do?

Studie – Vier-Tage-Woche ohne Gehaltseinbußen bringt vor allem Vorteile

Freitags immer frei und trotzdem wie in einem Vollzeit-Job bezahlt werden: Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Verfechter der Vier-Tage-Woche halten das aber für praxistauglich. Wenn bestimmte Unternehmen die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten etwas reduzieren und sie trotzdem das volle Gehalt zahlen, kann das einer Studie zufolge Vorteile für beide Seiten bringen. Experten stellten in Düsseldorf eine Studie zur sogenannten Vier-Tage-Woche vor. Mehr als vierzig deutsche Unternehmen und Organisationen hatten testweise ein halbes Jahr ein neues Arbeitszeitmodell eingeführt. Studienleiterin Julia Backmann von der Universität Münster sagte, dass die Produktivität leicht gestiegen sei. Außerdem habe sich unter den Beschäftigten die Zufriedenheit erhöht. Befragte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten zudem davon berichtet, dass sich ihre mentale und körperliche Gesundheit verbessert habe.  Nach der Einführung des neuen Arbeitszeitmodells änderten viele Unternehmen ihre Abläufe. Eine Maßnahme: Sie hatten weniger oder kürzere interne Meetings.

via handelsblatt: Studie Vier-Tage-Woche ohne Gehaltseinbußen bringt vor allem Vorteile

siehe auch: Veränderte Arbeitszeiten Wie sich die Vier-Tage-Woche in der Praxis bewährt. Die Vier-Tage-Woche funktioniert in vielen Fällen gut – zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Universität Münster. Die Forscher haben ein halbes Jahr lang mehr als 40 Unternehmen begleitet. Den Freitag hat die Firma Finnholz zum “Frei-Tag” erklärt. So wirbt das Holzindustrieunternehmen aus Lienen im Münsterland auf seiner Homepage offensiv um neue Mitarbeiter. Die Vier-Tage-Woche dient hier als Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb um Fachkräfte. Seit das Unternehmen die Vier-Tage-Woche Anfang des Jahres eingeführt hat, habe es mehrere neue Mitarbeiter gewinnen können, berichtet Produktionsleiter Bernd Dreyer. Einer der Neuen ist Sebastian Austrup. Der 32-jährige Zimmerer hat im September bei Finnholz angefangen. Die Vier-Tage-Woche sei zwar nicht der Hauptgrund für seine Entscheidung gewesen, habe aber durchaus eine Rolle gespielt.Finnholz gehört zu den mehr als 40 Unternehmen, die im Rahmen einer Studie der Universität Münster die Vier-Tage-Woche getestet haben. Die eigene Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern, war die meistgenannte Motivation unter den teilnehmenden Firmen. (…) Eine wichtige Einschränkung besteht darin, dass die Auswahl der Unternehmen nicht repräsentativ erfolgen konnte. Nur Unternehmen, die freiwillig bereit waren, die Vier-Tage-Woche zu testen, wurden untersucht. Es handelte sich also um Arbeitgeber, die der Idee bereits offen gegenüberstanden. Das Institut der deutschen Wirtschaft fürchtet Wohlstandsverluste und schwere Folgen für den Arbeitsmarkt. mehr Firmen setzen Vier-Tage-Woche mehrheitlich fortDie Unternehmen, die sich für das Experiment entschieden haben, machten aber überwiegend positive Erfahrungen. Umsätze und Gewinne sind im Durchschnitt stabil geblieben, obwohl die Arbeitszeit gekürzt wurde. Die Vier-Tage-Woche war offenbar ein Anlass, Prozesse in den Unternehmen zu überdenken. Kürzere Meetings und mehr digitale Hilfsmittel sind die Folge. Das Stresslevel unter den Beschäftigten ist insgesamt gesunken. Die Forscher hatten das unter anderem mit Fitnessuhren gemessen.

Präsidentenwahl in Moldau – Pro-westliche Amtsinhaberin Sandu liegt vorn

Die pro-westliche Amtsinhaberin Sandu liegt bei der Präsidentenwahl in der Republik Moldau nach ersten Auszählungen knapp vorn. Bei der gleichzeitigen Abstimmung über einen EU-Beitritt des Landes führt jedoch das Nein-Lager.Bei der Präsidentenwahl in der Republik Moldau liegt ersten Ergebnissen zufolge die pro-europäische Amtsinhaberin Maia Sandu von Partei Aktion und Solidarität (PAS) knapp vorn.Sandu komme nach 40 Prozent der ausgezählten Stimmen auf 35 Prozent, teilte die Wahlkommission mit. Ihr schärfster Konkurrent, der ehemalige Generalstaatsanwalt Alexandr Stoianoglo von der Sozialistischen Partei des prorussischen Ex-Präsidenten Igor Dodon, liege bei etwa 30 Prozent. Erhält kein Kandidat in der ersten Runde mindestens 50 Prozent der Stimmen, kommt es am 3. November zu einer Stichwahl.Neben der Präsidentenwahl waren die Bürger des rund 2,5 Millionen Einwohner zählenden südosteuropäischen Landes auch zu einem Referendum zum Beitritt zur Europäischen Union aufgerufen. Hier liegt das Nein-Lager nach Auszählung von knapp einem Viertel der Stimmen mit 57 Prozent vorn.

via tagesschau: Präsidentenwahl in Moldau Pro-westliche Amtsinhaberin Sandu liegt vorn