US-Tech-Konzern – EU weitet Untersuchung gegen X aus

Stand: 17.01.2025 14:26 Uhr Die EU-Kommission ermittelt seit einiger Zeit gegen die Online-Plattform X des US-Milliardärs und Trump-Vertrauten Musk. Kurz vor Trumps Amtseinführung als US-Präsident treibt Brüssel nun das Verfahren voran.Die EU-Kommission treibt das Verfahren gegen Elon Musks Online-Plattform X voran und verlangt Zugang zu internen Dokumenten über Algorithmen. Der Konzern werde angewiesen, die Daten dazu einzufrieren und aufzubewahren, teilte die Brüsseler Behörde mit. Ein Sprecher der EU-Kommission erklärte, die Plattform werde aufgefordert, “uns interne Dokumente über alle kürzlich vorgenommenen Änderungen an Algorithmen zu übermitteln”. Diese Dokumente müssten bis zum 15. Februar an die Kommission übermittelt werden.Zweitens fordere man die Plattform auf, der Behörde Zugang zu bestimmten Programmierschnittstellen zu gewähren. Das werde bei Recherchen helfen. Die Anweisungen erfolgen wegen einer bereits laufenden Untersuchung gegen X. Die zuständige EU-Kommissarin Henna Virkkunen erklärte, Ziel der Kommission sei es, “dass alle Plattformen in der EU unser Gesetz respektieren, das ein faires, sicheres und demokratisches Online-Umfeld für alle europäischen Bürger schafft”. Die Brüsseler Behörde betonte, dass diese Schritte notwendig seien, um systemische Risiken der Plattform zu bewerten. Die EU beobachtet Musks Aktivitäten seit einiger Zeit. Gegen X laufen mehrere Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA). Ziel der Verfahren ist es, zu prüfen, ob die Plattform die Vorschriften zur Eindämmung von Hassrede und Desinformation einhält. Das europäische Gesetz verpflichtet Online-Plattformen unter anderem dazu, gegen Desinformation, Hetze und Propaganda vorzugehen. Im Fall von X besteht der Verdacht, dass rechtspopulistische Inhalte den Nutzerinnen und Nutzern häufiger angezeigt werden als andere.

xia tagesschau: US-Tech-Konzern EU weitet Untersuchung gegen X aus

siehe auch: X soll der EU den Empfehlungs-Algorithmus offenlegen Die EU-Kommission will wissen, wie X Inhalte empfiehlt, und weitet das Verfahren gegen das soziale Netzwerk aus. Es geht auch um den Einfluss auf Wahlen. Die EU-Kommission erweitert das Verfahren gegen den Social-Media-Anbieter X. Das gab die Behörde am Mittag in Brüssel bekannt. Das Verfahren läuft bereits seit dem Dezember 2023 im Rahmen des Digital Services Act (DSA). Der Schritt deutete sich über Wochen an. Es gehe darum, die Empfehlungssysteme des Anbieters weiter auszuleuchten, sagt die neue EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen am Freitag in Brüssel. Algorithmen offenlegen Die Kommission verlangt von X, bis zum 15. Februar interne Dokumente zu seinen Algorithmen, die Nutzern Inhalte empfehlen, herauszugeben und dabei auch Änderungen an diesen offenzulegen. X hinterlegte zuletzt im vergangenen Juli Änderungen in den Repositorys an den Scala- und Python-Versionen des Empfehlungsalgorithmus auf Github. Zudem ordnet die Behörde an, dass alle internen Dokumente und Informationen zu künftigen Änderungen ab sofort verwahrt werden müssen und nicht mehr gelöscht werden dürfen – dies soll ab heute bis zum Jahresende gelten. Ferner verlangt die DSA-Aufsichtsbehörde Zugang zu bestimmten Application Programming Interfaces (APIs) von X; Social-Media-Plattform X EU-Kommission will Auskunft über Algorithmen Die EU-Kommission geht weiter gegen X vor. Damit zeigt sie, dass sie nicht vor Tech-Konzernen einknickt. Die scharen sich aktuell um Trump. Während Elon Musk weiter gegen demokratische Parteien in Europa ätzt, treibt die EU-Kommission das Verfahren gegen seine Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) voran und verlangt Zugang zu internen Dokumenten über Algorithmen. Der Konzern werde angewiesen, die Daten dazu einzufrieren und aufzubewahren, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. (…) Die EU beobachtet Musks Aktivitäten seit einiger Zeit. Gegen X laufen mehrere Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA). Der DSA verpflichtet Social-Media-Plattformen dazu, gegen Desinformation und Hetze vorzugehen. Ziel der Verfahren gegen X ist es, zu prüfen, ob die Plattform die Vorschriften zur Eindämmung von Hassrede und Desinformation einhält. Im Fokus der öffentlichen Diskussion über X steht momentan immer wieder, ob genügend unternommen wird gegen rechte Inhalte oder ob diese sogar algorithmisch bevorzugt würden. Der DSA gilt als scharfes Schwert gegen den Einfluss großer Plattformen. Halten sich die Plattformen nicht daran, drohen empfindliche Strafen – darunter Geldbußen in Höhe von 6 Prozent des gesamten weltweiten Jahresumsatzes. Die EU-Kommission kann auch tägliche Strafzahlungen verhängen, bis die Probleme behoben sind. Große Dienste wie Facebook, Instagram, Tiktok oder X unterliegen dabei strengeren Regeln als kleinere Plattformen.

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Luxushotel lehnte wohl Alice Weidel als Gast ab – #KickHerOut

Ein Fünfsternehotel in Hamburg stornierte die Reservierung von Alice Weidel, nachdem sie unter falschem Namen einchecken wollte. Die AfD-Chefin musste sich daraufhin auf eine andere Unterkunft suchen. Ein Hamburger Luxushotel hat der AfD-Chefin Alice Weidel offenbar die Übernachtung verweigert. Das Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee soll ihre Reservierung kurzfristig storniert haben, weil sie versucht habe, unter einem Pseudonym einzuchecken. Das geht aus mehreren Beiträgen in den sozialen Medien sowie einem Bericht des “Hamburger Abendblatt” hervor. Die Direktorin des Hotels, Judith Fuchs-Eckhoff, erklärte der Zeitung: “Es ist vollkommen unüblich, unter falschem Namen einzuchecken.” Spitzenpolitiker, Royals und Botschafter würden Reservierungen üblicherweise unter ihrem richtigen Namen vornehmen, um den Anforderungen eines reibungslosen Aufenthalts gerecht zu werden. Das Louis C. Jacob ist eine der renommiertesten Adressen der Hansestadt. Die DSR Hotel Holding, zu der das Fünf-Sterne-Haus gehört, lehnte trotz mehrfacher Nachfragen von t-online weitere Stellungnahmen ab. Wie das “Hamburger Abendblatt” weiter berichtet, nahm Weidel die Entscheidung offenbar hin und wechselte in das “Courtyard by Marriott” am Hamburger Flughafen

via t-online: Luxushotel lehnte wohl Alice Weidel als Gast ab

17.500 Menschen demonstrieren gegen #Weidels Hamburg-Auftritt – #HamburgMeinePerle

AfD-Chefin Alice Weidel hat am Abend bei einer Veranstaltung ihrer Partei im Hamburger Rathaus eine Rede gehalten. Gegen den Auftritt Weidels gingen zuvor deutlich mehr Menschen als von der Polizei erwartet in der Hamburger Innenstadt auf die Straße. Am Hauptbahnhof versammelten sich am späten Nachmittag mehrere Tausend Teilnehmende zu der Hauptdemonstration, die vom Hamburger Bündnis gegen Rechts angemeldet wurde. Die Polizei war im Vorfeld von 2.000 Demonstrierenden ausgegangen, am Abend waren es nach Angaben eines Polizisten vor Ort 17.500 Teilnehmende. Von der Kirchenallee zogen sie über die Mönckebergstraße bis zum Rand des Bannkreises am Rathaus. Mit dabei waren mehrere linke Gruppen, Vereine, Gewerkschaften und Parteien. Teilnehmende skandierten unter anderem “Ganz Hamburg hasst die AfD”. Die Polizei riegelte den Rathausmarkt mit sogenannten Hamburger Gittern ab. Viele Demonstrierende stauten sich im Bereich Bergstraße und Mönckebergstraße. Auch Wasserwerfer standen bereit, bis zum Abend blieb die Lage aber weitgehend friedlich. In der Bergstraße gingen Beamte mit Pfefferspray allerdings gegen Aktivisten vor, die offenbar versucht hatten, eine Polizeikette zu durchbrechen. Insgesamt waren Hunderte Polizisten und Polizistinnen im Einsatz, zum Teil auch aus anderen Bundesländern. (…) Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) erinnerte vor dem Besuch Weidels an die in der Verfassung der Hansestadt festgeschriebene Vielfalt und Weltoffenheit. “Denn manchmal hat man auch im Rathaus ungebetene Gäste”, schrieb er auf der Plattform X. “Aber unsere Demokratie ist stark und wehrhaft.” Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) repostete Tschentschers Mitteilung mit den Worten “Hamburg ist sich einig!”.

via ndr: 17.500 Menschen demonstrieren gegen Weidels Hamburg-Auftritt

#Terrorist Designations of The #Terrorgram Collective and Three Leaders

The United States remains deeply concerned about the racially or ethnically motivated violent extremist (REMVE) threat worldwide and committed to countering transnational components of violent white supremacism. Today, the Department of State is designating The Terrorgram Collective (Terrorgram) and three of its leaders as Specially Designated Global Terrorists pursuant to Executive Order (E.O.) 13224, as amended. Terrorgram is a transnational terrorist group that primarily operates on the social media and digital messaging platform Telegram. The group promotes violent white supremacism, solicits attacks on perceived adversaries, and provides guidance and instructional materials on tactics, methods, and targets for attacks, including on critical infrastructure and government officials. The group also glorifies those who have conducted such attacks. Attacks or attempted attacks by Terrorgram users motivated and facilitated by the group include an October 2022 shooting outside an LGBTQI+ bar in Slovakia; a July 2024 planned attack on energy facilities in New Jersey; and an August 2024 knife attack at a mosque in Türkiye. In September 2024, DOJ charged two U.S. Terrorgram leaders with a 15-count indictment for soliciting hate crimes, soliciting the murder of federal officials, and conspiring to provide material support to terrorists. Additionally, the Department of State is designating three leaders of Terrorgram as SDGTs pursuant to E.O. 13224, as amended. Ciro Daniel Amorim Ferreira is a Terrorgram channel administrator. Ferreira is a Brazilian national residing in Brazil. Noah Licul is a senior member of Terrorgram. Licul is a Croatian national residing in Croatia. Hendrik-Wahl Muller is a Terrorgram channel administrator. Muller is a South African national residing in South Africa.

via us departement of state: Terrorist Designations of The Terrorgram Collective and Three Leaders

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ChatGPT-Robotergewehr führt zu sofortiger Kontosperrung

OpenAI hat das Konto eines Ingenieurs gesperrt, der ein mechanisiertes Robotergewehr mit ChatGPT-Steuerung erfolgreich gebaut hat. OpenAI hat den Zugang für den Entwickler eines KI-gesteuerten Waffensystems gesperrt. Der Ingenieur, der im Internet nur als STS 3D auftritt, hat ein ChatGPT-sprachgesteuertes Robotergewehrsystem entwickelt und ein Video dazu veröffentlicht. Das Unternehmen verwies auf eindeutige Verstöße gegen seine Nutzungsrichtlinien, insbesondere gegen das Verbot der Entwicklung von Waffen unter Verwendung seiner KI-Technologie, wie The Byte berichtet. Der Entwickler hatte eine Plattform entwickelt, die das Sprachmodell von OpenAI nutzt, sodass die Waffe auf verbale Befehle reagieren und ihre Ausrichtung entsprechend anpassen konnte. Eine Zielerfassung war noch nicht enthalten. Ein Demonstrationsvideo, das auf Social-Media-Plattformen kursierte, zeigte, wie das System Schießbefehle auf der Grundlage von Eingaben in natürlicher Sprache ausführte. Dabei gab er beispielsweise vor, dass sich die Waffe in einem bestimmten horizontalen Radius bewegen und in einem Zick-Zack-Muster feuern soll. Kurz vor Weihnachten veröffentlichte STS 3D auch noch ein Video, bei dem eine simple Webcam und das Vision-System von OpenAI mit einer einfachen Farberkennung einen Luftballon erkennen und die Waffenstation darauf ausrichtete.

via golem: ChatGPT-Robotergewehr führt zu sofortiger Kontosperrung

Messerangriff in Casekow :Mann sticht auf Menschen ein – Tote und Verletzte in Biesendahlshof

Im Landkreis Uckermark ist ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften in Casekow im Einsatz. Es gibt Tote und Verletzte. Was bislang bekannt ist. (…) Die Polizei berichtet von zwei Menschen, die gestorben sind und zwei Personen, die schwere Verletzungen durch Messerstiche erlitten haben. Die Retter sind mit einem Großaufgebot vor Ort in Biesendahlshof. Mehrere Rettungswagen stehen vor dem Haus, das ein wenig außerhalb der Siedlung am Ortseingang liegt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den verstorbenen Personen um eine 26-jährige Frau und einen Jugendlichen, der nur 16 Jahre alt wurde. Die beiden Verletzten sind von den heraneilenden Kräften umgehend versorgt worden. Bei den Personen handelt es sich nach Erkenntnissen der Polizei um eine 19-jährige Heranwachsende. Auch der mutmaßliche Täter ist offenbar verletzt. Bei ihm handelt es sich um einen 27-Jährigen. Beide Verletzte wiesen schwere Stichverletzungen auf. (…) Laut Polizei ist auch über ein Motiv bisher nichts bekannt. Fest steht jedoch, dass die Gefahr vorbei ist, denn die Beamten haben einen Tatverdächtigen in Gewahrsam. Laut Polizei handelt es sich bei den Opfern und dem mutmaßlichen Täter um deutsche Staatsbürger.

via moz: Messerangriff in Casekow :Mann sticht auf Menschen ein – Tote und Verletzte in Biesendahlshof

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“Biodeutsch” ist Unwort des Jahres 2024

Mit “Biodeutsch” findet laut Jury eine Unterteilung in angeblich “echte” Deutsche und Deutsche zweiter Klasse statt. Als Unwort auf Platz zwei steht “Heizungsverbot”. “Biodeutsch” ist das Unwort des Jahres 2024. Das Wort werde vor allem in den sozialen Medien in rassistischer und nationalistischer Weise gebraucht, teilte die Jury der Sprachaktion in Marburg zur Begründung ihrer Wahl mit. “Die mit dem Gebrauch von biodeutsch einhergehende Unterteilung in angeblich ‘echte’ Deutsche und in Deutsche zweiter Klasse ist eine Form von Alltagsrassismus”, erklärte die Jury. Ursprünglich sei “biodeutsch” als ironisch-satirischer Ausdruck verwendet worden, seit mehreren Jahren jedoch sei “eine sehr gedankenlose und unreflektierte, nicht-satirische, also wörtlich gemeinte Verwendung festzustellen”. Dabei werde “Deutschsein” naturbezogen begründet und würden Menschen mit Migrationsbiografie ausgegrenzt. Das verstoße gegen die Idee von demokratischer Gleichheit und Inklusion.

via zeit: “Biodeutsch” ist Unwort des Jahres 2024

siehe auch: “Biodeutsch” ist Unwort des Jahres 2024. “Biodeutsch” werde vor allem in den Sozialen Medien in rassistischer und nationalistischer Weise gebraucht. Das teilte die Jury der Sprachaktion am Montag in Marburg zur Begründung ihrer Wahl des Unworts des Jahres mit. Über 3.000 Vorschläge sind diesmal für das Unwort des Jahres am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft an der Uni Marburg eingereicht worden, deutlich mehr als beim Jahrgang davor. Darunter sind Wörter wie “Ampelkrach”, “D-Day” und “kriegstüchtig”. Doch der Ausdruck “biodeutsch” hat es als Unwort des Jahres 2024 geschafft. Der Begriff werde in den Sozialen Medien verstärkt verwendet, um Menschen vor dem Hintergrund vermeintlich biologischer Abstammungskriterien einzuteilen, zu bewerten und zu diskriminieren, heißt es in der Begründung der Jury mit Sitz in Marburg. “Die mit dem Gebrauch von biodeutsch einhergehende Unterteilung in angeblich ‘echte’ Deutsche und in Deutsche zweiter Klasse ist eine Form von Alltagsrassismus”, erklärte die Jury weiter

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