French interior minister calls for shutting down secret neo-Nazi music festival

Antisemitic heavy metal festival being held in undisclosed location in eastern France in order to avoid being banned. French Interior Minister Gérald Darmanin is urging the cancellation of a neo-Nazi heavy metal festival scheduled to take place in an undisclosed location in France on February 25. Darmanin has reportedly spoken to six prefectures in eastern France, requesting that they ban the “Night for the Blood” black metal festival set to occur in somewhere in their regions at a clandestine location known only to the hate concert’s producers, according to AFP. The festival is a “National Socialist black metal festival” that will take place in the Vosges department of the Grand Est region in Northeastern France, also known as Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine, French site Mediapart reported. In order to avoid being once again banned, as happened previously, the exact location of the event is being kept under wraps

via israelnationalnews: French interior minister calls for shutting down secret neo-Nazi music festival

siehe auch: Métalleux version Troisième reich – “Nuit pour le sang” : un festival néonazi clandestin est-il en préparation dans les Vosges ? Quatre groupes de black métal proches de mouvance néonazie pourraient se produire ce samedi 25 février lors d’un rassemblement non déclaré dans les environs d’Epinal (Vosges). Annoncé sur les réseaux sociaux, l’événement dénommé « Night for the blood » n’a pour l’heure pas de lieu défini. Son visuel diffusé sur les réseaux sociaux suscite déjà la polémique. Le « Night for the Blood » (Nuit pour le sang, NDLR), un festival de black metal national-socialiste (NSBM), devrait se tenir ce samedi 25 février dans le département des Vosges, selon la presse locale. Quatre groupes de black métal proches de mouvance néonazie sont à l’affiche de cet événement non déclaré. Sa localisation précise devrait être communiquée à ses participants quelques heures avant le début des concerts « pour éviter toute interdiction préalable », selon les informations de Mediapart, publiées ce lundi 20 février. A LIRE AUSSI :Le profil néonazi d’un des suspects du projet d’attentat contre des francs-maçons Dans le détail, deux groupes français Todes Schwadron et LeibStandarte, Eidkameraden de Suisse et le groupe allemand Stahlfront devraient se produire à ce rassemblement. Au coeur de la polémique, l’affiche de l’événement en noir et blanc, multiplie les références néonazies : un soleil noir représentant la force chez les SS, la Leibstandarte, en référence la première division SS en charge de la protection d’Hitler, ou encore une tête de mort, icône de la troisième division SS Totenkopf…

#Thüringen: #Großeinsatz bei „#Liederabend“! #Polizei crasht Neonazi-Party – #Ohrdruf

Rund 50 Rechte treffen sich in Thüringen zu einem „Liederabend“. Die Polizei sieht in dem Event eine Veranstaltung – und beendet das Ganze. Feierabend! Die Thüringer Polizei hat eine Neonazi-Party beendet. Die Thüringer Beamten hatten am späten Samstagabend (18. Februar) Hinweise bekommen, nach denen Dutzende Neonazis in einem Lokal in der Innenstadt von Ohrdruf eine laute Party feiern. Thüringen: Rechte Szene feiert in Ohrdruf Neben Beamten der Landespolizei Gotha rückten auch Thüringer Bereitschaftspolizisten an. Und tatsächlich trafen sie vor Ort auf rund 50 Angehörige der rechten Szene, die auch von weiter weg angereist waren. Ihr Event war als „Liederabend“ deklariert, sagt die Polizei. Weil in dem Lokal auch Livemusik gespielt wurde, hatte das Ganze für die Polizei Veranstaltungscharakter – daher beendeten die Einsatzkräfte die Neonazi-Feier vorzeitig

via thüringen24: Thüringen: Großeinsatz bei „Liederabend“! Polizei crasht Neonazi-Party

siehe auch: Polizei löst “Liederabend” der rechten Szene in Ohrdruf auf. Die Polizei hat in Thüringen eine Musikveranstaltung der rechten Szene aufgelöst. (…) Sie nahmen die Personalien auf und sprachen den Gästen einen Platzverweis für den Bereich Ohrdruf aus. Zudem wurden szenetypische Tonträger sichergestellt. Neben den Beamten der Landespolizeiinspektion Gotha waren auch Bereitschaftspolizisten im Einsatz. Gegen den Veranstalter ermittelt die Ordnungsbehörde.

Rechtsradikale Vergangenheit: Tour der Band “#Weimar” abgesagt

Die Tour der Band “Weimar” aus Weimar ist von ihrem Veranstalter abgesagt worden. Auch mehrere Festivals nahmen die Band aus dem Programm. Grund ist die rechtsradikale Vergangenheit mehrerer Mitglieder. Der Thüringer Verfassungsschutz weist Kritik von sich. Maskiert und anonym: So trat die Band “Weimar” bisher auf. Nun gehen Veranstalter und bisherige Partner auf Distanz. Nach dem Bekanntwerden der rechtsradikalen Vergangenheit mehrerer Mitglieder ist die Tournee der Band “Weimar” aus Weimar abgesagt worden. Der Veranstalter “In Move” aus Chemnitz sagte, die geplanten Konzerte in Erfurt, Magdeburg, Dresden, Leipzig und Berlin fielen ersatzlos weg. Weiter heißt es von der Agentur: “Wir stehen gegen Rassismus, Antisemitismus und Faschismus [… ]. Aus diesem Grund stellen wir die Zusammenarbeit mit der Band Weimar ein.” Es stünden “politisch mehr als bedenkliche Vergangenheiten” im Raum, die nicht bekannt gewesen seien. (…) Der “Spiegel” hatte am Donnerstag berichtet, dass sich die “Weimar”-Musiker offenbar wegen ihrer Vergangenheit öffentlich nur mit Maske zeigen und sich Phantasienamen gegeben haben. So heiße der angebliche Musiker Richard Wegnar eigentlich Christian P.; ihm wird die Band “Murder Squad” zugerechnet, die 2002 ein MP3-Album namens “The Hateshow” veröffentlicht hatte. Darauf finden sich Titel wie “Judenpolka”. Laut “Spiegel” wurde das Album 2005 als jugendgefährdend indiziert.

via mdr: Rechtsradikale Vergangenheit: Tour der Band “Weimar” abgesagt

siehe auch: Verfassungsschutz-Versagen bei Band aus dem Neonazi-Umfeld – #weimar #freiwild Anlässlich der heutigen Enthüllungen des Magazins „Der Spiegel“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist schon ein starkes Stück, das dem mit 8.500.000 Euro Steuergeldern finanzierten Thüringer Verfassungsschutz durch die Lappen gegangen ist, dass langjährig bekannte Thüringer Neonazis offenbar unter einem neuen Bandnamen demokratiefeindliche, gewaltaffine und antisemitische Texte in Umlauf bringen und es ihnen gelingen konnte, den Vertrieb eines Albums über den größten Musikproduzenten der Welt zu befördern und auf Platz 5 der deutschen Albumcharts zu landen.

Rechtsradikale Vergangenheit: Tour der Band “#Weimar” abgesagt

Die Tour der Band “Weimar” aus Weimar ist von ihrem Veranstalter abgesagt worden. Auch mehrere Festivals nahmen die Band aus dem Programm. Grund ist die rechtsradikale Vergangenheit mehrerer Mitglieder. Der Thüringer Verfassungsschutz weist Kritik von sich. Maskiert und anonym: So trat die Band “Weimar” bisher auf. Nun gehen Veranstalter und bisherige Partner auf Distanz. Nach dem Bekanntwerden der rechtsradikalen Vergangenheit mehrerer Mitglieder ist die Tournee der Band “Weimar” aus Weimar abgesagt worden. Der Veranstalter “In Move” aus Chemnitz sagte, die geplanten Konzerte in Erfurt, Magdeburg, Dresden, Leipzig und Berlin fielen ersatzlos weg. Weiter heißt es von der Agentur: “Wir stehen gegen Rassismus, Antisemitismus und Faschismus [… ]. Aus diesem Grund stellen wir die Zusammenarbeit mit der Band Weimar ein.” Es stünden “politisch mehr als bedenkliche Vergangenheiten” im Raum, die nicht bekannt gewesen seien. (…) Der “Spiegel” hatte am Donnerstag berichtet, dass sich die “Weimar”-Musiker offenbar wegen ihrer Vergangenheit öffentlich nur mit Maske zeigen und sich Phantasienamen gegeben haben. So heiße der angebliche Musiker Richard Wegnar eigentlich Christian P.; ihm wird die Band “Murder Squad” zugerechnet, die 2002 ein MP3-Album namens “The Hateshow” veröffentlicht hatte. Darauf finden sich Titel wie “Judenpolka”. Laut “Spiegel” wurde das Album 2005 als jugendgefährdend indiziert.

via mdr: Rechtsradikale Vergangenheit: Tour der Band “Weimar” abgesagt

siehe auch: Verfassungsschutz-Versagen bei Band aus dem Neonazi-Umfeld – #weimar #freiwild Anlässlich der heutigen Enthüllungen des Magazins „Der Spiegel“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist schon ein starkes Stück, das dem mit 8.500.000 Euro Steuergeldern finanzierten Thüringer Verfassungsschutz durch die Lappen gegangen ist, dass langjährig bekannte Thüringer Neonazis offenbar unter einem neuen Bandnamen demokratiefeindliche, gewaltaffine und antisemitische Texte in Umlauf bringen und es ihnen gelingen konnte, den Vertrieb eines Albums über den größten Musikproduzenten der Welt zu befördern und auf Platz 5 der deutschen Albumcharts zu landen.

Verfassungsschutz-Versagen bei Band aus dem Neonazi-Umfeld – #weimar #freiwild

Anlässlich der heutigen Enthüllungen des Magazins „Der Spiegel“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist schon ein starkes Stück, das dem mit 8.500.000 Euro Steuergeldern finanzierten Thüringer Verfassungsschutz durch die Lappen gegangen ist, dass langjährig bekannte Thüringer Neonazis offenbar unter einem neuen Bandnamen demokratiefeindliche, gewaltaffine und antisemitische Texte in Umlauf bringen und es ihnen gelingen konnte, den Vertrieb eines Albums über den größten Musikproduzenten der Welt zu befördern und auf Platz 5 der deutschen Albumcharts zu landen. Es ist ein weiterer Erfolg für die rechte Musikszene nach dem Großkonzert mit 6.000 Teilnehmern 2017 in Themar und das, obwohl nach unserer Kenntnis mehrere der mutmaßlichen Bandmitglieder bereits Gegenstand von Akten des Amtes für Verfassungsschutzes in der Vergangenheit waren. Einer auch als Mitglied einer Thüringer Neonazi-Band, ein anderer als Teil der extrem rechten Vertriebsszene, der den früheren Neonazi-Gruppen „Nationaler Widerstand Weimar“ bzw. „Braune Aktionsfront Weimar“ angehörte und auch Gegenstand einer Razzia 2004 war. Hier gab es eine Reihe von Anhaltspunkten zum militanten „Blood & Honour“ Netzwerk.“  Der Abgeordneten liegen Informationen vor, dass eines der Band-Mitglieder als Gast bei der Hochzeit des militanten Thüringer Neonazis Thorsten Heise eingeladen war: „Es besteht also sowohl ein Bezug zum Unterstützernetzwerk des NSU als auch zur militanten Neonaziszene.“

via die linke thüringen: Verfassungsschutz-Versagen bei Band aus dem Neonazi-Umfeld

siehe auch: Verbindungen in die Neonazi-Szene – Universal Music brachte rechte Rocker in die deutschen Charts. Hinter der Rockband Weimar sollen Männer mit Verbindung in die Neonazi-Szene stecken. Der Rockband „Weimar“ gelingt mit ihrem Album  „Auf Biegen & Brechen“ 2022 ein Chart-Erfolg. Doch hinter der Band sollen einem Medienbericht zufolge Neonazis stecken, die bereits vom Staatsschutz beobachtet werden. Gefördert wurde die Gruppe ausgerechnet vom größten Plattenlabel der Welt. Sie singen von Medien als „gekauften Marionetten“, Deutschland werde „mit voller Wucht an die Wand gefahren“ und bedienen antisemitische Stereotype: Bei der Band Weimar handelt es sich nicht um wirre Dorfrocker aus der Provinz, sondern um eine erfolgreiche Rockband. Beim weltgrößten Musikkonzern der Welt, Universal Music, unter Vertrag, schaffte es ihr Album „Auf Biegen & Brechen“ im vergangenen Jahr auf Platz fünf der Album-Charts. Ein Bericht des „Spiegels“ enthüllt nun, dass hinter den anonymen Bandmitgliedern und ihren weißen Grusel-Masken ein Geflecht mit Verbindungen in die Neonazi-Szene steckt. Ihre wahren Namen wollen sie in der Öffentlichkeit nicht nennen, offenbar aus gutem Grund. Handelt es sich beim „Weimar“-Sänger um einen bekannten Neonazi? Das Magazin sprach von Indizien, dass hinter „Weimar“-Sänger Richard Wegnar der bekannte Neonazi Christian P. stecken soll. Der 37-jährige P. wird seit den 2000er-Jahren von den Sicherheitsbehörden beobachtet, steht in Verbindung mit der verbotenen „Blood&Honour“-Bewegung. Der Vorwurf: „Bildung bewaffneter Gruppen“. 2004 soll er dem verurteilten NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben beim Organisieren einer Demonstration geholfen haben. Christian P. sang auch damals schon hetzerisch über Juden und den Holocaust. In Geschäftsbeziehungen soll er dem Bericht zufolge weitere Aliasnamen nutzen, um unerkannt zu bleiben. Sie leugnen den Holocaust und werden vom Staat beobachtet Bandmitglied Konstantin P., genannt Till Schneider, soll laut Behördenakten bis Ende der 1990er-Jahre Mitglied der Neonazi-Band Dragoner gewesen sein. In ihren Texten leugnete die Gruppe den Holocaust als „Sechs-Millionen-Lügen“, Verräter sollten exekutiert werden und die Demokratie sei eigentlich eine Dikatur. Bandkollege Steffen P., bei „Weimar“ als Kurt Ronny Fiedler bekannt, fiel dem thüringischen Staatsschutz 2005 ins Auge, als er ein rechtsextremes Konzert in Andisleben besuchte. Unter dem Label von Universal Music singen sie heute von Verschwörungstheorien und judenfeindlicher Hetze. Die Vermittlung an den Plattengiganten könnte über einen langjährigen Mitarbeiter gelaufen sein, heißt es in dem Bericht. Nach der Bandgründung von „Weimar“ im Jahr 2016 kaufte das Plattenlabel „Rookies & Kings“ Web-Domains wie weimar.band – weil man anfänglich eine Zusammenarbeit mit der Band erwog. Dazu soll es laut „Spiegel“ aber nicht gekommen sein. Hinter „Rookies & Kings“ steckt ein Ex-Universal-Mitarbeiter und Manager der Band „Frei.Wild“, auch ihr wird rechtsextremes Gedankengut vorgeworfen. „Rookies & Kings“ bekannte sich laut „Spiegel“ dazu, dass dieser Mann „Weimar“ an Universal vermittelt hat – allerdings über seine eigene Firma Harder Entertainment.

Verfassungsschutz-Versagen bei Band aus dem Neonazi-Umfeld – #weimar #freiwild

Anlässlich der heutigen Enthüllungen des Magazins „Der Spiegel“ erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist schon ein starkes Stück, das dem mit 8.500.000 Euro Steuergeldern finanzierten Thüringer Verfassungsschutz durch die Lappen gegangen ist, dass langjährig bekannte Thüringer Neonazis offenbar unter einem neuen Bandnamen demokratiefeindliche, gewaltaffine und antisemitische Texte in Umlauf bringen und es ihnen gelingen konnte, den Vertrieb eines Albums über den größten Musikproduzenten der Welt zu befördern und auf Platz 5 der deutschen Albumcharts zu landen. Es ist ein weiterer Erfolg für die rechte Musikszene nach dem Großkonzert mit 6.000 Teilnehmern 2017 in Themar und das, obwohl nach unserer Kenntnis mehrere der mutmaßlichen Bandmitglieder bereits Gegenstand von Akten des Amtes für Verfassungsschutzes in der Vergangenheit waren. Einer auch als Mitglied einer Thüringer Neonazi-Band, ein anderer als Teil der extrem rechten Vertriebsszene, der den früheren Neonazi-Gruppen „Nationaler Widerstand Weimar“ bzw. „Braune Aktionsfront Weimar“ angehörte und auch Gegenstand einer Razzia 2004 war. Hier gab es eine Reihe von Anhaltspunkten zum militanten „Blood & Honour“ Netzwerk.“  Der Abgeordneten liegen Informationen vor, dass eines der Band-Mitglieder als Gast bei der Hochzeit des militanten Thüringer Neonazis Thorsten Heise eingeladen war: „Es besteht also sowohl ein Bezug zum Unterstützernetzwerk des NSU als auch zur militanten Neonaziszene.“

via die linke thüringen: Verfassungsschutz-Versagen bei Band aus dem Neonazi-Umfeld

siehe auch: Verbindungen in die Neonazi-Szene – Universal Music brachte rechte Rocker in die deutschen Charts. Hinter der Rockband Weimar sollen Männer mit Verbindung in die Neonazi-Szene stecken. Der Rockband „Weimar“ gelingt mit ihrem Album  „Auf Biegen & Brechen“ 2022 ein Chart-Erfolg. Doch hinter der Band sollen einem Medienbericht zufolge Neonazis stecken, die bereits vom Staatsschutz beobachtet werden. Gefördert wurde die Gruppe ausgerechnet vom größten Plattenlabel der Welt. Sie singen von Medien als „gekauften Marionetten“, Deutschland werde „mit voller Wucht an die Wand gefahren“ und bedienen antisemitische Stereotype: Bei der Band Weimar handelt es sich nicht um wirre Dorfrocker aus der Provinz, sondern um eine erfolgreiche Rockband. Beim weltgrößten Musikkonzern der Welt, Universal Music, unter Vertrag, schaffte es ihr Album „Auf Biegen & Brechen“ im vergangenen Jahr auf Platz fünf der Album-Charts. Ein Bericht des „Spiegels“ enthüllt nun, dass hinter den anonymen Bandmitgliedern und ihren weißen Grusel-Masken ein Geflecht mit Verbindungen in die Neonazi-Szene steckt. Ihre wahren Namen wollen sie in der Öffentlichkeit nicht nennen, offenbar aus gutem Grund. Handelt es sich beim „Weimar“-Sänger um einen bekannten Neonazi? Das Magazin sprach von Indizien, dass hinter „Weimar“-Sänger Richard Wegnar der bekannte Neonazi Christian P. stecken soll. Der 37-jährige P. wird seit den 2000er-Jahren von den Sicherheitsbehörden beobachtet, steht in Verbindung mit der verbotenen „Blood&Honour“-Bewegung. Der Vorwurf: „Bildung bewaffneter Gruppen“. 2004 soll er dem verurteilten NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben beim Organisieren einer Demonstration geholfen haben. Christian P. sang auch damals schon hetzerisch über Juden und den Holocaust. In Geschäftsbeziehungen soll er dem Bericht zufolge weitere Aliasnamen nutzen, um unerkannt zu bleiben. Sie leugnen den Holocaust und werden vom Staat beobachtet Bandmitglied Konstantin P., genannt Till Schneider, soll laut Behördenakten bis Ende der 1990er-Jahre Mitglied der Neonazi-Band Dragoner gewesen sein. In ihren Texten leugnete die Gruppe den Holocaust als „Sechs-Millionen-Lügen“, Verräter sollten exekutiert werden und die Demokratie sei eigentlich eine Dikatur. Bandkollege Steffen P., bei „Weimar“ als Kurt Ronny Fiedler bekannt, fiel dem thüringischen Staatsschutz 2005 ins Auge, als er ein rechtsextremes Konzert in Andisleben besuchte. Unter dem Label von Universal Music singen sie heute von Verschwörungstheorien und judenfeindlicher Hetze. Die Vermittlung an den Plattengiganten könnte über einen langjährigen Mitarbeiter gelaufen sein, heißt es in dem Bericht. Nach der Bandgründung von „Weimar“ im Jahr 2016 kaufte das Plattenlabel „Rookies & Kings“ Web-Domains wie weimar.band – weil man anfänglich eine Zusammenarbeit mit der Band erwog. Dazu soll es laut „Spiegel“ aber nicht gekommen sein. Hinter „Rookies & Kings“ steckt ein Ex-Universal-Mitarbeiter und Manager der Band „Frei.Wild“, auch ihr wird rechtsextremes Gedankengut vorgeworfen. „Rookies & Kings“ bekannte sich laut „Spiegel“ dazu, dass dieser Mann „Weimar“ an Universal vermittelt hat – allerdings über seine eigene Firma Harder Entertainment.

“Besonders gefährlicher” Neonazi “Mr. Bond” scheitert mit Berufung – #terror #JudasWatch #pack #lockthemup

Das Oberlandesgericht Wien bestätigte die langjährigen Haftstrafen wegen NS-Wiederbetätigung für ein Brüderpaar. Der Verteidiger führte davor originelle Argumente an. Das Sakrileg, den Namen eines britischen Ornithologen zu verwenden, um in Liedern neonazistisches Gedankengut zu verbreiten, ist im österreichischen Strafrecht natürlich kein Erschwerungsgrund. Deshalb wurde der als “Mr. Bond” agierende Philip H. aber auch nicht wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu zehn Jahren Haft verurteilt. Sondern da er rassistische, homophobe, antisemitische Lieder produzierte – eines davon spielte der rechtsextreme Attentäter von Halle, als er bei seinem mittels Helmkamera live gestreamten Anschlag 2019 zwei Menschen tötete und zwei verletzte. Dass die Verurteilung an sich korrekt ist, hat der Oberste Gerichtshof bereits entschieden. Im Saal F des Wiener Justizpalastes geht es vor dem Oberlandesgericht nun um die Berufung gegen die Strafhöhe. Philip H.s ebenso unbescholtener Bruder Benjamin, der im Internet eine “Feindesliste” namens “Judas Watch” publizierte, auf der über 1.700 Personen namentlich genannt wurden, darunter auch STANDARD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, hatte vier Jahre ausgefasst. (…) Der Berufung wird nicht Folge geleistet. Bei Philip H. sei die “besondere Gefährlichkeit” sowohl bei der Wiederbetätigung als auch beim Täter selbst gegeben, zeigt sich das Oberlandesgericht sicher. Letzteres werde beispielsweise dadurch illustriert, dass er nach den Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch, bei denen ein Rechtsterrorist 51 Menschen ermordete und 50 weitere verletzte, postete “I love this guy” und wenige Tage später dessen Pamphlet ins Deutsche übersetzte und online stellte. Auch nach dem Attentat von Halle habe er zeitnah im Internet recherchiert, wie man sich mittels 3D-Drucker selbstgemachte Schusswaffen besorgen könne

via standard: “Besonders gefährlicher” Neonazi “Mr. Bond” scheitert mit Berufung