“Besonders gefährlicher” Neonazi “Mr. Bond” scheitert mit Berufung – #terror #JudasWatch #pack #lockthemup

Das Oberlandesgericht Wien bestätigte die langjährigen Haftstrafen wegen NS-Wiederbetätigung für ein Brüderpaar. Der Verteidiger führte davor originelle Argumente an. Das Sakrileg, den Namen eines britischen Ornithologen zu verwenden, um in Liedern neonazistisches Gedankengut zu verbreiten, ist im österreichischen Strafrecht natürlich kein Erschwerungsgrund. Deshalb wurde der als “Mr. Bond” agierende Philip H. aber auch nicht wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu zehn Jahren Haft verurteilt. Sondern da er rassistische, homophobe, antisemitische Lieder produzierte – eines davon spielte der rechtsextreme Attentäter von Halle, als er bei seinem mittels Helmkamera live gestreamten Anschlag 2019 zwei Menschen tötete und zwei verletzte. Dass die Verurteilung an sich korrekt ist, hat der Oberste Gerichtshof bereits entschieden. Im Saal F des Wiener Justizpalastes geht es vor dem Oberlandesgericht nun um die Berufung gegen die Strafhöhe. Philip H.s ebenso unbescholtener Bruder Benjamin, der im Internet eine “Feindesliste” namens “Judas Watch” publizierte, auf der über 1.700 Personen namentlich genannt wurden, darunter auch STANDARD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, hatte vier Jahre ausgefasst. (…) Der Berufung wird nicht Folge geleistet. Bei Philip H. sei die “besondere Gefährlichkeit” sowohl bei der Wiederbetätigung als auch beim Täter selbst gegeben, zeigt sich das Oberlandesgericht sicher. Letzteres werde beispielsweise dadurch illustriert, dass er nach den Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch, bei denen ein Rechtsterrorist 51 Menschen ermordete und 50 weitere verletzte, postete “I love this guy” und wenige Tage später dessen Pamphlet ins Deutsche übersetzte und online stellte. Auch nach dem Attentat von Halle habe er zeitnah im Internet recherchiert, wie man sich mittels 3D-Drucker selbstgemachte Schusswaffen besorgen könne

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Nach Kritik: Metal-Band Pantera doch nicht bei Rockfestivals

Schon seit Tagen stand ein Auftritt der US-Band Pantera bei den Musikfestivals “Rock im Park” und “Rock am Ring” wegen Rassismus-Vorwürfen auf der Kippe. Nun wird die Band laut den Veranstaltern nicht mitwirken. Die Heavy Metal-Band Pantera spielt nach heftiger Kritik nun doch nicht bei den Musikfestivals “Rock im Park” und “Rock am Ring”. “Die Band Pantera wird nicht wie angekündigt bei Rock im Park und Rock am Ring 2023 auftreten”, teilten die Veranstalter am Montagabend bei Twitter in wortgleichen Statements mit. Nach intensiven Gespräch mit Künstlern, Partnern und Festivalfans habe man sich entschlossen, die Band aus dem Programm zu nehmen. Auch bei der Ankündigung der Line-ups auf den Homepages der Zwillingsfestivals in Nürnberg und am Nürburgring in der Eifel Anfang Juni fehlte die Gruppe nun. Bündnis Nazistopp appellierte an Tote Hosen Der geplante Auftritt hatte in den vergangenen Wochen für Kritik gesorgt. Der Sänger der US-Band, Phil Anselmo, soll sich 2016 auf einer Bühne rassistisch geäußert und den Hitlergruß gezeigt haben. Ein Video davon machte im Internet die Runde. Anselmo entschuldigte sich später dafür. Zusätzliche Kritik hatte es mit Blick auf den Veranstaltungsort gegeben: “Rock im Park” findet in Nürnberg auf dem ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände statt.

via br: Nach Kritik: Metal-Band Pantera doch nicht bei Rockfestivals

siehe auch: Nach heftiger Kritik: Pantera darf nicht bei Rock im Park auftreten, Der Sänger der US-Band, Phil Anselmo, soll sich 2016 auf einer Bühne rassistisch geäußert und den Hitlergruß gezeigt haben  Die Heavy Metal-Band Pantera soll nach heftiger Kritik nun doch nicht bei den Musikfestivals »Rock im Park« und »Rock am Ring« spielen. »Die Band Pantera wird nicht wie angekündigt bei Rock im Park und Rock am Ring 2023 auftreten«, teilten die Veranstalter am Montagabend bei Twitter in wortgleichen Statements mit. Nach intensiven Gespräch mit Künstlern, Partnern und Festivalfans habe man sich entschlossen, die Band aus dem Programm zu nehmen. Auch bei der Ankündigung der Line-ups auf den Homepages der Zwillingsfestivals in Nürnberg und am Nürburgring in der Eifel Anfang Juni fehlte die Gruppe nun.

Nach Kritik: Metal-Band Pantera doch nicht bei Rockfestivals

Schon seit Tagen stand ein Auftritt der US-Band Pantera bei den Musikfestivals “Rock im Park” und “Rock am Ring” wegen Rassismus-Vorwürfen auf der Kippe. Nun wird die Band laut den Veranstaltern nicht mitwirken. Die Heavy Metal-Band Pantera spielt nach heftiger Kritik nun doch nicht bei den Musikfestivals “Rock im Park” und “Rock am Ring”. “Die Band Pantera wird nicht wie angekündigt bei Rock im Park und Rock am Ring 2023 auftreten”, teilten die Veranstalter am Montagabend bei Twitter in wortgleichen Statements mit. Nach intensiven Gespräch mit Künstlern, Partnern und Festivalfans habe man sich entschlossen, die Band aus dem Programm zu nehmen. Auch bei der Ankündigung der Line-ups auf den Homepages der Zwillingsfestivals in Nürnberg und am Nürburgring in der Eifel Anfang Juni fehlte die Gruppe nun. Bündnis Nazistopp appellierte an Tote Hosen Der geplante Auftritt hatte in den vergangenen Wochen für Kritik gesorgt. Der Sänger der US-Band, Phil Anselmo, soll sich 2016 auf einer Bühne rassistisch geäußert und den Hitlergruß gezeigt haben. Ein Video davon machte im Internet die Runde. Anselmo entschuldigte sich später dafür. Zusätzliche Kritik hatte es mit Blick auf den Veranstaltungsort gegeben: “Rock im Park” findet in Nürnberg auf dem ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände statt.

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siehe auch: Nach heftiger Kritik: Pantera darf nicht bei Rock im Park auftreten, Der Sänger der US-Band, Phil Anselmo, soll sich 2016 auf einer Bühne rassistisch geäußert und den Hitlergruß gezeigt haben  Die Heavy Metal-Band Pantera soll nach heftiger Kritik nun doch nicht bei den Musikfestivals »Rock im Park« und »Rock am Ring« spielen. »Die Band Pantera wird nicht wie angekündigt bei Rock im Park und Rock am Ring 2023 auftreten«, teilten die Veranstalter am Montagabend bei Twitter in wortgleichen Statements mit. Nach intensiven Gespräch mit Künstlern, Partnern und Festivalfans habe man sich entschlossen, die Band aus dem Programm zu nehmen. Auch bei der Ankündigung der Line-ups auf den Homepages der Zwillingsfestivals in Nürnberg und am Nürburgring in der Eifel Anfang Juni fehlte die Gruppe nun.

Statt einer «Wandergruppe Züger» tauchen im Sommer deutsche Neonazis in einem Zürcher Pfadiheim auf. Doch erst jetzt hat der Aufmarsch Folgen

Rechtsextreme mieten in Rüti eine Waldhütte – und übertölpeln damit die Zürcher Behörden. Ein halbes Jahr später entscheidet sich, ob gegen Teilnehmer des Anlasses ermittelt wird Im Pfadiheim in Rüti versammelten sich Mitte Juni über fünfzig Neonazis, viele von ihnen aus Deutschland. PD «Sieg Heil!», «Ausländer raus!» und «Juden raus!», so schallt es durch das Wohnquartier in Rüti. Auf Tonaufnahmen ist zu hören, wie der Sänger der Band FieL (Fremde im eigenen Land) auf einer Akustikgitarre ein Lied mit dem Titel «Der Tag, an dem das deutsche Herz Flammen schlägt» zum Besten gibt. Dazwischen sind aus dem nahe gelegenen Pfadiheim Gegröle und rechtsextreme Parolen zu vernehmen. Es ist Mitte Juni 2022, und in der Gemeinde im Zürcher Oberland geht gerade einer der ersten grösseren Anlässe von Rechtsextremen in der Schweiz nach Aufhebung der Corona-Massnahmen über die Bühne. Anwesend sind an diesem Samstagabend des 18. Juni über fünfzig Neonazis, ein Grossteil von ihnen stammt aus Deutschland. Erschrockene Anwohner alarmieren die Polizei. Die Einsatzkräfte lösen den Anlass beim Pfadiheim schliesslich auf. Sie nehmen die Personalien der Anwesenden auf, zwei Dutzend Teilnehmer weisen sie weg. Die übrigen Neonazis übernachten vor Ort. Sie sind zu betrunken, um noch nach Hause zu gehen. (…) Die Staatsanwaltschaft hat Strafverfahren gegen mehrere Personen eröffnet, wie Erich Wenzinger, Sprecher der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft, auf Anfrage sagt. Gegen die Beteiligten wird wegen des Verdachts auf Diskriminierung ermittelt. Zudem werde im laufenden Verfahren auch geprüft, ob Verstösse gegen weitere Straftatbestände vorlägen, sagt Wenzinger. Bis zu einem rechtsgültigen Verfahrensabschluss gilt in allen Fällen die Unschuldsvermutung. Bands aus militantem Neonazi-Netzwerk zu Gast Welche Kreise hinter der Neonazi-Party stecken, zeigt sich schon kurz nach dem aufgelösten Anlass. Die Spur führt zum militanten Blood-&-Honour-Netzwerk. Laut Informationen des antifaschistischen Recherchekollektivs Antifa Bern nahmen bekannte deutsche Exponenten aus der Szene an dem Anlass teil. Das zeigt sich auch bei den Bands: Neben FieL aus Mecklenburg-Vorpommern ist in Rüti eine Band zu Gast, die innerhalb der deutschsprachigen rechtsextremen Szene zu den bekanntesten Musikgruppen gehört. Ihr Name: Oidoxie. Belege für die Anwesenheit der beiden Bands finden sich in den Tonaufnahmen, aber auch in Bildern. Ein Foto zeigt den Gitarristen von Oidoxie vor dem Pfadiheim, dahinter ist auch das Banner der Gruppe sichtbar. Die Dortmunder Band ist seit 1995 aktiv, glorifiziert rechten Terror und weist gute Verbindungen in die Schweiz auf – unter anderem zum mehrfach verurteilten Neonazi Kevin G., der selbst aus dem Zürcher Oberland stammt.

via nzz: Statt einer «Wandergruppe Züger» tauchen im Sommer deutsche Neonazis in einem Zürcher Pfadiheim auf. Doch erst jetzt hat der Aufmarsch Folgen

Melanie C cancels Polish state TV concert over “issues that do not align with the communities I support”

Singer Melanie C has pulled out of Polish state broadcaster TVP’s showpiece New Year’s Eve concert following a wave of criticism, citing “issues that do not align with the communities I support”. The former Spice Girl is known for supporting the LGBT+ community, while TVP in recent years has been a key tool in Poland’s ruling party campaign against what it calls “LGBT ideology”. “In light of some issues that have been brought to my attention, that do not align with the communities I support, I’m afraid I will no longer be able to perform in Poland as planned on New Year’s Eve,” the artist wrote on her social media. In a statement published on its website, TVP  wrote “that it’s surprised by the information about the artist’s change of plans” and stressed that New Year’s Eve concert “is for everyone who wants to celebrate New Year having fun”. (…) The singer’s decision was welcomed by many fans. Jakub Kwieciński and Dawid Mycek, a prominent gay couple, said that “one of us was fired a few years ago from this regime, national TV what we believe – for being gay”. “As much we would like to see you in Poland, we are extremally proud and happy that you refused to perform in this full of hate to LGBT national TV. Thank you for your support!”

via notesfrompoland: Melanie C cancels Polish state TV concert over “issues that do not align with the communities I support”

https://www.facebook.com/MelanieCMusic/posts/709905263838490
handgrip against progress pride flag
Photo by Lisett Kruusimäe on Pexels.com

Melanie C cancels Polish state TV concert over “issues that do not align with the communities I support”

Singer Melanie C has pulled out of Polish state broadcaster TVP’s showpiece New Year’s Eve concert following a wave of criticism, citing “issues that do not align with the communities I support”. The former Spice Girl is known for supporting the LGBT+ community, while TVP in recent years has been a key tool in Poland’s ruling party campaign against what it calls “LGBT ideology”. “In light of some issues that have been brought to my attention, that do not align with the communities I support, I’m afraid I will no longer be able to perform in Poland as planned on New Year’s Eve,” the artist wrote on her social media. In a statement published on its website, TVP  wrote “that it’s surprised by the information about the artist’s change of plans” and stressed that New Year’s Eve concert “is for everyone who wants to celebrate New Year having fun”. (…) The singer’s decision was welcomed by many fans. Jakub Kwieciński and Dawid Mycek, a prominent gay couple, said that “one of us was fired a few years ago from this regime, national TV what we believe – for being gay”. “As much we would like to see you in Poland, we are extremally proud and happy that you refused to perform in this full of hate to LGBT national TV. Thank you for your support!”

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#Arbeitgeber äußert sich – #Rapper hetzt in #AfD-“#Wahlwerbespot” gegen Politiker – #SchwrzVyce

Der Rapper SchwrzVyce wirbt in einem Musikvideo für die AfD. Er vertritt verschwörungsideologische Thesen. Sein Arbeitgeber distanziert sich von ihm. “Irgendetwas stinkt hier, das ist ja wohl ein Fakt. Diese Hurensöhne ham das Land kaputt gemacht.” Mit diesem Reim beginnt der rund eineinhalbminütige Song des Rappers SchwrzVyce. Das Video ist von ihm als “offizieller Werbespot der AfD” gekennzeichnet und wird derzeit auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kontrovers diskutiert. Mittlerweile wurde es über 600.000 Mal geklickt. In dem in Frankfurt gedrehten Video wirbt der Rapper für die in Teilen rechtsextreme AfD, verhöhnt und beleidigt Politikerinnen und Politiker aus der Bundesregierung. Die “Spiegel”-Journalistin Ann-Katrin Müller hat den Videoclip auf ihrem Twitter-Profil geteilt. Sie schreibt: “Wen die AfD so inspiriert, einen ‘offiziellen Wahlwerbespot’ für sie anzufertigen? Zum Beispiel diesen Verschwörungsideologen und Antisemiten, der gerne bei Querdenker-Veranstaltungen aufgetreten ist und ‘Reichsbürger’ mag.” Wer ist der Rapper aus Frankfurt? Hinter dem Pseudonym SchwrzVyce verbirgt sich Kaia Boehm. Er arbeitete für die Personalberatung “Page Group” in Frankfurt. Auf Anfrage von t-online teilt das Unternehmen mit, dass sie das Arbeitsverhältnis mit Boehm Ende November dieses Jahres einvernehmlich beendet hätten. Zum 31. Januar scheidet Boehm aus dem Unternehmen aus. Bis dahin sei er freigestellt, heißt es. (…) Auf seinem Telegram-Kanal folgen Boehm über 5.000 Menschen, die mit all dem offenbar kein Problem haben. Seitdem das AfD-Video auf Twitter viral geht, existiert nun auch ein Fan-Kanal auf Telegram. Dort, wie auf seinem eigenen Kanal, werden die typischen rechten, verschwörungsideologischen und “Reichsbürger”-Narrative bedient: Da ist einmal von “Gutmenschen” die Rede, “die aufheulen”, dann von einer “Scheindemokratie”, in der man lebe, oder von “Volksverrätern”.

via t-online: #Arbeitgeber äußert sich – #Rapper hetzt in #AfD-“#Wahlwerbespot” gegen Politiker – #SchwrzVyce