Thüringen: Nach AfD-Wahl in Sonneberg – brisantes Video sorgt für Aufsehen! „Stark bepöbelt“

Ein brisantes Video aus Sonneberg sorgt nach der AfD-Wahl für Furore. Im Thüringen24 Gespräch erzählt der Verantwortliche von erschreckenden Szenen. Sogar Bodo Ramelow hat es retweetet. Ein Musik-Video aus Sonneberg (Thüringen) schlägt in sozialen Medien gerade hohe Wellen. Es geht – wie könnte es anders sein – um die Wahl von Robert Sesselmann zum ersten AfD-Landrat in Deutschland. Den Video-Verantwortlichen schmeckt das offensichtlich nicht so wirklich. Ihre Message ist aber keine des Hasses. (…) Maurice beschreibt sich selbst als Kommunalpolitiker aus Mainz. Er ist in der sogenannten CSD-Szene („Christopher Street Day“) tief verwurzelt, steht Queeren-Netzwerken nahe und hat auch Kontakte zu „Fridays For Future“. Ein krasses Kontrastprogramm zur Erz-Konservativen AfD also. Und genau das wollten er und seine Freunde auch in der Thüringer Spielzeugstadt zur Schau stellen. (…) „Ich habe schon die Stimmung wahrgenommen“, erklärt Maurice. „Wir wurden sehr deutlich empfangen und sehr stark bepöbelt.“ Wegen ihrer Regenbogenfahnen wurde die Gruppe zum Teil als „Schwuchteln“ beschimpft. Auch ausgehupt worden sollen sie sein, berichtet Maurice. „Dann kam eine Gruppe von Männern, die sich relativ nahe zu uns stelle und eine Videokamera auf uns richtete.“ Was sie dabei versuchten zu Filmen, konnte Maurice nicht sagen. „Man hat uns aber das Gefühl gegeben, wir stehen unter Beobachtung.“

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Rechtes Pathos für einen „Kameraden“: Neonazi-Schlagzeuger stirbt bei Unfall in Brandenburg – #RechtsRocktNicht

Bei einem 32-Jährigen, der am Wochenende bei einem Radunfall ums Leben kam, handelt es sich um keinen Unbekannten. Der Rechtsrock-Schlagzeuger war Teil der militanten Neonaziszene. Fast makaber klingt die Beileidsbekundung eines rechtsextremen Kanals auf der Messengerplattform Telegram, die am Sonntagabend in der Szene vielfach geteilt wurde. „Nun fahre wohl, Kamerad!“ schreibt der Accountbetreiber unter einem veröffentlichen Schwarz-Weiß-Foto von Christian D. Der 32-Jährige war in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag auf dem Weg von Friedland nach Beeskow (Landkreis Oder-Spree) bei einem Fahrradunfall ums Leben gekommen. Das meldete die Polizeidirektion Ost am Sonntag. Nach Tagesspiegel-Informationen handelt es sich bei dem Verstorbenen um Christian D. aus Beeskow, der unter dem Namen „Pauke“ als Schlagzeuger für mehrere rechtsextreme Bands wie Die Lunikoff Verschwörung und Frontfeuer spielte. Ein Polizeisprecher wollte aus Gründen des Persönlichkeitsrechts die Identität von D. weder dementieren noch bestätigen. Die Behörde teilte lediglich mit, dass der 32-Jährige auf der B 168 aus „bisher ungeklärter Ursache“ vom Radweg abkam und daraufhin offenbar stürzte. Dabei soll er sich tödliche Kopfverletzungen zugezogen haben. Noch an der Unfallstelle sei der Brandenburger verstorben, im Morgengrauen sei er schließlich von einer Autofahrerin gefunden worden. Die Polizei geht nach aktuellem Kenntnisstand von einem sogenannten „Alleinunfall“ aus.

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siehe auch: Ermittlungen in Brandenburg Bekannter Neonazi-Schlagzeuger stirbt offenbar bei Unfall. Der Tote, der in einem Brandenburger Graben am Wochenende entdeckt worden ist, hatte offenbar ein brisantes Leben. Es soll sich um einen bekannten Neonazi handeln. Der in der rechtsextremen Szene bekannte Neonazi Christian D. aus Beeskow ist in der Nacht zu Sonntag in Brandenburg offenbar bei einem Radunfall gestorben. Das berichten ein Reporter des Berliner “Tagesspiegel” und die Thüringer Linken-Abgeordnete Katharina König-Preuss, die als Kennerin der rechtsextremen Szene gilt.

Neonazis reisten aus ganz Deutschland zu Konzert nach #Eisenach – #hammerskin #rechtsrocktnicht #nonazis

Im Flieder Volkshaus in Eisenach treffen sich immer wieder Anhänger verschiedener Neonazi-Gruppen – etwa zu Konzerten. Abgeordnete verschiedener Thüringer Landtagsfraktionen fordern, den Verfolgungsdruck auf Gastgeber und Veranstalter zu erhöhen. In Eisenach hat am 8. Juli ein Neonazi-Konzert mit rund 50 Besuchern stattgefunden. Das teilte die Landespolizeiinspektion Gotha auf Anfrage von MDR THÜRINGEN mit. Es seien drei Strafanzeigen im Zusammenhang mit der Veranstaltung gestellt worden. Es werde aber noch weiter ermittelt. Fotos des investigativen Rechercheprojekts “Recherche Nord” im Internet zeigen mehrere Konzertbesucher mit strafbaren Neonazi-Tätowierungen. Zu dem Konzert im sogenannten Flieder Volkshaus der Partei “Die Heimat” (ehemals NPD) waren nach MDR THÜRINGEN-Informationen auch Mitglieder des internationalen Neonazi-Geheimbunds “Hammerskins” nach Eisenach gereist. Bilder zeigen Hammerskin-Mitglieder verschiedener sogenannter Chapter aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Neonazi-Netzwerk orientiert sich mit seinen internen Hierarchien und den regionalen, nationalen und internationalen Ablegern an Rockerclubs. Ein in Thüringen ansässiger Rechtsrock-Versandhändler aus dem Umfeld der Hammerskins soll nach Informationen von Szenekennern das Konzert mit dem niederländischen Neonazi-Musiker “Flatlander” organisiert haben. Auch er soll dem Hammerskin-Bund nahestehen. Laut Polizei haben im vergangenen halben Jahr elf Veranstaltungen in der Eisenacher Immobile stattgefunden, darunter sechs rechtsextreme Konzerte und Liederabende

via mdr: Neonazis reisten aus ganz Deutschland zu Konzert nach Eisenach

KLIMAAKTIVISTEN NEHMEN AFD IN MUSIKVIDEO AUFS KORN: “WERDEN IMMER LOSER BLEIBEN”

Im Landkreis Sonneberg konnte die AfD zum ersten Mal in ihrer Parteigeschichte ein kommunales Spitzenamt erobern. Eine Tatsache, die nicht jedem gefällt. Nachwuchs-Rapper Maurice Conrad (23) verdeutlicht mit seinem neuen Song “CSD in Sonneberg”, was er von der Wahl von Robert Sesselmann (50) zum neuen Landrat hält. Maurice Conrad hat zusammen mit seinem Kollegen Bruno Balscheit einen Song veröffentlicht. In “CSD in Sonneberg” lassen sie kein gutes Haar an der AfD. Die einen werden den Track feiern, die anderen sich empören. Aber eins ist sicher, mit seinem Song “CSD in Sonneberg” polarisiert Maurice Conrad und erzeugt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Das Lied mit einer Länge von zwei Minuten und 20 Sekunden ist, kurzum gesagt, ein einziger Seitenhieb gegen die AfD. In den Anfangszeilen des am Samstag (8. Juli) veröffentlichten Musikvideos lädt das nicht-binäre Rapp-Talent sozusagen zum ersten Pride-Festival nach Sonneberg ein. Hintergrund: Ende Juni wurde AfD-Politiker Robert Sesselmann in einer Stichwahl mit 52,8 Prozent der Stimmen zum Landrat gewählt. “Es ist CSD in Sonneberg und die AfD empört Überall ist Party, weil den Landrat unsere Party stört Ess Dürüm und Ayran in der Thüringer Kleinstadt Bauen genderneutrale Toiletten vor den Rathauseingang”

via tag24: KLIMAAKTIVISTEN NEHMEN AFD IN MUSIKVIDEO AUFS KORN: “WERDEN IMMER LOSER BLEIBEN”

Antisemitismus-Vorwurf: Tollwood verweist auf Kunstfreiheit

Ein Bündnis fordert die Absage des Konzerts von “Ska-P” am 15. Juli auf dem Münchner Tollwood-Festival. Sie werfen der Band Antisemitismus und Antiziganismus vor. Die Veranstalter distanzieren sich von einem Liedtext, sagen das Konzert aber nicht ab. In einem offenen Brief an die Veranstalter hat ein Bündnis die Absage des für diesen Samstag geplanten Konzerts der Band Ska-P auf dem Münchner Tollwood-Festival gefordert. Sie werfen der Band Antisemitismus und Antiziganismus vor. Zu den Unterzeichnern zählen Das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München (LBGA), der Verband Jüdischer Studenten in Bayern (VJSB), der Verband Deutscher Sinti und Roma in Bayern und das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft München (JuFo). Die Tollwood-Veranstalter haben BR24 gegenüber erklärt, man stelle sich allgemein gegen jede Form der Diskriminierung. Toleranz, Internationalität und Offenheit seien die Grundpfeiler eines jeden Festivals, aber: “Darüber hinaus stehen die Festivals für Meinungs- und Kunstfreiheit im demokratischen Rahmen.” Veranstalter: “Begrenzte Handhabe bei der inhaltlichen Gestaltung” Eine Absage des Konzerts erwägt der Veranstalter eigenen Angaben zufolge nicht. Grund dafür sei auch “eine begrenzte Handhabe in der inhaltlichen Gestaltung der Konzerte, die in der Tollwood Musik-Arena stattfinden”. Man habe Verträge abgeschlossen, aus denen man nicht einfach aussteigen könne. Die Unterzeichner des offenen Briefs kritisierten insbesondere den Song “Intifada”. Dabei handele es sich, so die Sprecherin des Münchner Festivals, lediglich um einen Song aus dem gesamten Werk von Ska-P, einer “linksorientierten Band mit sozialkritischen Texten”. Und weiter: “Der Song steht auch nicht auf dem Index.” Dennoch könne man nach einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Inhalt die Kritik des Bündnisses nachvollziehen. Man habe die Band darum gebeten, den Song auf dem Konzert nicht zu spielen, sagte die Festival-Sprecherin. Die Band habe bislang aber nicht auf diese Bitte reagiert. Das Bündnis versteht den Liedtext von “Intifada” als “ein Paradebeispiel für linken israelbezogenen Antisemitismus”. Im offenen Brief wird unter anderem folgende Liedzeile in deutscher Übersetzung zitiert: “Die Opfer sind zu Henkern geworden, sie kehren ihr Inneres nach außen”. Das sei eine “Stilisierung der jüdischen Opfer der Shoa zu Tätern und Täterinnen”, so der Vorwurf. Die Opfer des Nationalsozialismus und ihre Nachkommen würden auf diese Weise “für eine ‘Kolonisierung’ Palästinas verantwortlich gemacht”. (…) Außerdem kritisieren die Bündnisgruppen, zu denen auch der Verband Deutscher Sinti und Roma in Bayern gehört, ein Element der Bühnenshow als antiziganistisch: Bei einem Konzert in Augsburg habe sich ein Bandmitglied ein paar Minuten lang während eines Liedes als stereotypische “Zigeunerin” mit Glaskugel verkleidet.

via spiegel: Antisemitismus-Vorwurf: Tollwood verweist auf Kunstfreiheit

Vor Auftritt in #Berlin – #Lindemann-#Anwälte gehen offenbar gegen Anti-#Rammstein-Petition vor

»Keine Bühne für Rammstein«: Mit einer Petition wollen Kritiker der Band Konzertabsagen in Berlin erzwingen. Nun haben sie eigenen Angaben zufolge Post von Till Lindemanns Anwälten bekommen. Geplant sind drei Konzerte: Am 15., 16. und 18. Juli will Rammstein im Berliner Olympiastadion spielen. Kritiker der Band wollen das seit geraumer Zeit verhindern: Mit einer Petition geht das Kampagnennetzwerk Campact gegen den Auftritt vor . Das Land als Eigentümer des Stadions solle sich dafür einsetzen, dass die Verträge mit der Band gekündigt werden. Begründung: Solange die Vorwürfe gegen Sänger Till Lindemann  nicht geklärt seien, seien Konzerte der Band kein sicherer Ort für Mädchen und Frauen. Im Vorfeld des Auftritts hat Campact eigenen Angaben zufolge eine Unterlassungserklärung von Till Lindemanns Anwälten bekommen. Der »Tagesspiegel « sowie »t-online « zitieren aus dem Schreiben, das Campact dazu auffordere, bestimmte Formulierungen nicht weiterzuverwenden. Die Petition verbreite unwahre und schwer ehrverletzende Tatsachenbehauptungen, heiße es. »Unser Mandant hat keine jungen Frauen missbraucht«, schreibe die Kanzlei etwa. Die Nennung Lindemanns als »Täter« stelle eine Vorverurteilung gar. (…) Campact erklärte unterdessen im Internet, man werde die Erklärung nicht unterschreiben. »Wir halten es für unsere Pflicht, die mutigen Menschen zu unterstützen, die sich zu den Vorfällen bei Rammstein-Konzerten öffentlich geäußert haben und Konsequenzen fordern«, wird Geschäftsführer Felix Kolb zitiert. Dazu gehöre auch, »sich die Verwendung klarer Worte nicht verbieten zu lassen«.

via spiegel: Vor Auftritt in Berlin Lindemann-Anwälte gehen offenbar gegen Anti-Rammstein-Petition vor

#Thüringen: „#FeineSahneFischfilet“ spielt Anti-AfD-Konzert in #Sonneberg – was dann passiert, hat keiner erwartet

Der AfD-Kandidat Robert Sesselmann hat die Landrats-Stichwahl in Sonneberg in Thüringen gewonnen und ist damit der erste Politiker der Partei in seinem solchen kommunalen Spitzenamt. Sonneberg – bis vor kurzem kannten diese Stadt vermutlich nur die Thüringer. Doch seitdem Robert Sesselmann zum ersten AfD-Landrat Deutschlands gewählt wurde, ist Sonneberg in aller Munde. Auch bei der Band „Feine Sahne Fischfilet“. Denn unmittelbar nach der Wahl sind direkt einige „Hilferufe“ ins Mailpostfach der Band geflattert (wir berichteten). Der Wunsch: Spielt doch bitte ein Konzert in Sonneberg. Als Zeichen der Hoffnung für all diejenigen, die sich mit dem Rechtsruck nicht identifizieren können – denn davon gebe es in Sonneberg schließlich einige. Gesagt, getan. Am Donnerstag (6. Juli) stand „Feine Sahne Fischfilet“ in Sonneberg auf der Matte – mit der Resonanz hatte aber nicht einmal die Band selbst gerechnet. Dass das Konzert in dieser Woche stattfinden sollte, das hatte die Band bereits angekündigt. Tag und Uhrzeit blieben aber bis kurz vor Konzertbeginn geheim. Mit Absicht, wie die Band bei Facebook schreibt: „Wir haben das Konzert in Sonneberg erst am frühen Abend angekündigt, weil wir in erster Linie den Leuten aus der Region den Rücken stärken wollten und es uns nicht darum ging, ein riesiges Event zu erzeugen, bei dem die Leute aus Großstadt XYZ angereist kommen und danach nie wieder herkommen.“ Vor wie vielen Leuten „Feine Sahne Fischfilet“ schlussendlich auftreten würde, konnte niemand voraussagen. Auch die Band selbst hatte sich keine Illusionen gemacht, dachte, wenn da „50 – 100 Leute stehen, die sich drüber freuen wäre schon geil genug.“ Doch die Resonanz war eine andere – und hat selbst die Band überrascht. Denn über 1.000 Leute aus der Region kamen am Donnerstagabend nach Sonneberg, um die Band im Sonneberger Gewölbekeller zu sehen. Alle Fans auf einmal würden da nicht reingehen. Und so spielte die Band kurzerhand ganze vier Konzerte statt einem. „Wahnsinn, wir sind kaputt aber glücklich“, schreibt die Band zwischen dem dritten und vierten Konzert bei Facebook.

via thüringen 24: Thüringen: „Feine Sahne Fischfilet“ spielt Anti-AfD-Konzert in Sonneberg – was dann passiert, hat keiner erwartet

siehe auch: “Feine Sahne Fischfilet” spielen Publikum-wechsle-dich-Konzert in Sonneberg. Dutzende Sonneberger hatten die Punkrockband “Feine Sahne Fischfilet” aus Mecklenburg-Vorpommern zu einem Konzert eingeladen. Am Donnerstagabend traten die Musiker in einem Mini-Club auf – das Publikum kam in Schichten dran. Die Band “Feine Sahne Fischfilet” bei ihrem Auftritt in Sonneberg. Insgesamt vier Mini-Konzerte spielte sie an dem Abend – bei freiem Eintritt. Mehr als 1.000 Menschen haben am Donnerstagabend ein Garagen-Konzertabend der Punkrockband “Feine Sahne Fischfilet” um Sänger Monchi (Jan Gorkow) in Sonneberg besucht. Die Band war der Einladung zahlreicher Sonneberger gefolgt, um laut eigenen Angaben nach dem AfD-Wahlerfolg bei der Landratswahl ein Zeichen zu setzen. Sie gab insgesamt vier Minikonzerte bei freiem Eintritt, zu denen jeweils abwechselnd 150 Besucher nach und nach in den Club Gewölbekeller eingelassen wurden.

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