#Thüringen: Hilferufe nach AfD-Sieg in #Sonneberg – DIESE Band reagiert sofort – #FeineSahneFischfilet #FSF

„Sonneberg, wo sollen wir hinkommen?“ – mit diesem Aufruf will eine Band dem AfD-Wahlsieg in Thüringen trotzen. Der AfD-Kandidat Robert Sesselmann hat die Landrats-Stichwahl in Sonneberg in Thüringen gewonnen und ist damit der erste Politiker der Partei in seinem solchen kommunalen Spitzenamt. „Sonneberg, wo sollen wir hinkommen?“ – fängt der Aufruf einer Band auf Facebook an. Die Politpunkband „Feine Sahne Fischfilet“ will in dem Thüringer Ort ein Zeichen setzen. Auslöser ist der AfD-Sieg der Landratswahl in Sonneberg. Thüringen24 hat mit Band-Schlagzeuger Olaf Ney gesprochen. Er verrät, was sie mit ihren Garagen-Konzerten bewirken wollen und wieso für ihn nicht alle Thüringer „stramme Faschisten“ sind. (…) Denn die Musiker von „Feine Sahne Fischfilet“ sind bekannt für ihre politischen Statements, die klar links sind. Die Band handelte sofort und will die Sonneberger unterstützen. Deshalb spielen die fünf Musiker in der ersten Juli-Woche ein Garagen-Konzert in dem Landkreis. „Mit den Konzerten wollen wir den Menschen, die wie wir ticken, helfen und uns dann auch noch gegenseitig guttun. Damit man auch merkt, dass man nicht allein ist“, erklärt Olaf Ney im Gespräch. Die Landratswahl haben die fünf Musiker allerdings nicht direkt verfolgt, wie Olaf Ney sagt. Doch die Nachricht über den ersten AfD-Landrat in Deutschland erreichte allerdings auch die Politpunkband schnell. „Das ist noch immer sehr schockierend und ein großer Aufschrei“, so Ney weiter.

via rhüringen24: Thüringen: Hilferufe nach AfD-Sieg in Sonneberg – DIESE Band reagiert sofort

#Staatsanwaltschaft hielt Auskunft zurück: #Ermittlungen gegen #Rammstein-Sänger #Lindemann laufen schon länger

Schon am 7. Juni sahen die Berliner Strafverfolger einen Anfangsverdacht gegen Till Lindemann. Gesagt haben sie nichts. Auf Druck der Anwälte des Sängers? Die Ermittlungen gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann laufen länger als bisher bekannt, wurden aber gegenüber der Öffentlichkeit zunächst verschwiegen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Berlin sagte dem Tagesspiegel, gegen Lindemann sei bereits am 7. Juni ein Verfahren wegen Tatvorwürfen aus dem Bereich der Sexualdelikte und der Abgabe von Betäubungsmitteln eingeleitet worden. Offiziell bestätigt wurden die Ermittlungen aber erst eine Woche später, am 14. Juni. Grund für die verzögerte Mitteilung sei gewesen, dass Behördeninformationen ein besonderes Vertrauen entgegengebracht werde, „damit aber auch die große Gefahr einer öffentlichen Vorverurteilung der Betroffenen einhergeht“. Die Staatsanwaltschaft habe daher die Regeln für eine „zulässige Verdachtsberichterstattung“ zu beachten, weshalb vor einer öffentlichen Mitteilung ein „Mindestbestand an Belegtatsachen“ erforderlich sei. Zu den ihr bekannten „Belegtatsachen“ im Fall Lindemann will sich die Staatsanwaltschaft nicht näher äußern. Einen Schub könnte der Behörde aber ein Video der Youtuberin Kayla Shyx gegeben haben, die dies kurz zuvor online gestellt hatte. Darin berichtet die Frau von ihren Erfahrungen auf einer Aftershow-Party der Band. Ob wesentliche Erkenntnisse zwischen 7. und 14. Juni hinzukamen, die den Beschuldigten belasten – und wenn ja, welche –, ist unklar. Möglicherweise sah sich die Behörde unter Druck, die Ermittlungen zu bestätigen, nachdem die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg (parteilos) in einer nicht öffentlichen Sitzung des Rechtsausschusses im Abgeordnetenhaus mitgeteilt hatte, dass es ein solches Verfahren gebe.

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#Hurricane-Festival – #Elton bezieht Stellung gegen die AfD und wird gefeiert

Elton wurde am Sonntag in Scheeßel von den Donots auf die Bühne geholt. Teilen Schrift Drucken Das Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel gehört zu den größten Musikevents im deutschen Sommer. 78.000 Besucherinnen und Besucher fanden in diesem Jahr von Donnerstag bis Sonntag (15. bis 18. Juni) den Weg in die kleine Gemeinde bei Rotenburg (Wümme). Das Line-Up bot viele Größen des nationalen und internationalen Pop- und Rockgeschäfts auf: Muse, Casper, Queens of the Stone Age, Die Ärzte und viele mehr begeisterten die Fans. Auch die deutsche Band Donots stand am Sonntag auf der Bühne. Die fünf Bandmitglieder hatten neben ihrer Musik auch eine politische Botschaft im Gepäck – und einen prominenten Unterstützer. Donots-Sänger Ingo Knollmann holte Moderator Elton auf die Bühne – zu den Worten  „We‘re not gonna take it!“. Der 52-Jährige ist normalerweise eher für Klamauk und sein loses Mundwerk als für seriöse Ansprachen bekannt. Angefangen als Stefan Raabs Show-Praktikant moderiert Elton inzwischen selber große Shows wie „Schlag den Besten“ oder „Blamieren oder Kassieren“ bei ProSieben und RTL und tritt in der ARD-Quizshow „Wer weiß denn sowas“ auf.  Elton mit klarer Botschaft beim Hurricane-Festival Am Sonntag jedoch hatte er eine ernste Botschaft an die Musikfans: Er ergriff das Mikro und positionierte sich in einem kurzen Statement gegen die Alternative für Deutschland (AfD). Diese sei keine wirkliche Alternative – selbst bei Frust über alle anderen Parteien. Elton sagte: „Ich möchte auch nur ganz kurz das Wort ergreifen. Also Leute, ihr seid die Zukunft. Egal, was für eine Scheiße die großen Parteien jetzt gerade vielleicht bauen. Es ist noch lange kein Grund eine antidemokratische oder menschenverachtende Partei wie die AfD zum Beispiel zu wählen. Ich zähle auf euch!“, ruft Elton laut. Dann spielt die Band so etwas wie einen Tusch, und Sänger Ingo Knollmann ruft ins Mikro: „Das Wort zum Sonntag!“

via ksta: Hurricane-Festival Elton bezieht Stellung gegen die AfD und wird gefeiert

Felix Klein stellt Rammstein-Konzerte in Berlin infrage: „Antisemitismus und Frauenverachtung gehen oftmals Hand in Hand“

Der Antisemitismusbeauftragte des Bundes erinnert an ein Rammstein-Video von 2019. Und die Familienministerin sieht ein „strukturelles Problem“ in der Szene. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann die drei Berlin-Konzerte der Band im Juli infrage gestellt. „Ich halte es vor diesem Hintergrund für fragwürdig, ob die geplanten Rammstein-Konzerte in Berlin im vom Land betriebenen Olympiastadion so stattfinden sollten“, sagte er der „Berliner Morgenpost“. Klein knüpfte in diesem Zusammenhang auch an frühere Erfahrungen mit der Band an. „Antidemokratische Diskriminierungen wie Antisemitismus, Frauenverachtung und Rassismus gehen oftmals Hand in Hand“, sagte er. Er verwies auf ein Video zum Lied „Deutschland“ aus dem Jahr 2019, „als Rammstein mit perfider Vernichtungslager-Optik die Opfer der Schoah verhöhnte“, wie Klein es ausdrückte. In dem Musikvideo gab es unter anderem eine Hinrichtungsszene, bei der Bandmitglieder als KZ-Gefangene und als NS-Schergen zu sehen waren. Auf der Sträflingskleidung prangten Judenstern und rosa Winkel, das Zeichen für homosexuelle Gefangene in Konzentrationslagern. Die Szene ist hier im Video ab Minute 3:55 zu sehen.

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“Damit Chancengleichheit herrscht” – Diese Promis starten Initiative gegen Till #Lindemanns Anwälte – #sheroes #wievielmachteineuro #klassenkasse

Mutmaßliche Opfer sollen von Anwälten von Till Lindemann abgemahnt worden sein. Mehrere Promis wollen den Frauen nun helfen, das “Machtgefälle” auszugleichen. Nachdem die Irin Shelby Lynn sich nach einem Rammstein-Konzert mit blauen Flecken an die Öffentlichkeit gewendet und den Verdacht geäußert hatte, dort K.o-Tropfen verabreicht bekommen zu haben, meldeten sich zahlreiche weitere Frauen, die von ähnlichen Erlebnissen berichteten. Einige dieser mutmaßlichen Opfer sollen nun von der Anwaltskanzlei, die Till Lindemann vertritt, benachrichtigt und offenbar eingeschüchtert worden sein. Promis wie Nora Tschirner, Rezo oder Carolin Kebekus wollen diesen Betroffenen nun helfen, indem sie zu einer Initiative aufrufen, die Geld für die mutmaßlichen Opfer sammelt. Nora Tschirner und Carolin Kebekus: Sie sind zwei von mehreren Promis, die sich für eine Initiative gegen Till Lindemann einsetzen. Leute fühlten sich durch Abmahnungswelle eingeschüchtert” “Wir haben viel Post bekommen, von Leuten, die sich durch die Abmahnungswelle der Kanzlei von Rammstein ziemlich eingeschüchtert gefühlt haben”, erklärt Nora Tschirner in einem Video, das sie auf ihrem Instagram-Profil veröffentlichte. Sie sehe darin ein “klassisches Machtgefälle” und wolle dem entgegensteuern. “Eine Person kann sehr viele Euros haben und viele Personen können einen Euro haben”, erklärt sie. Jeder, der gern helfen möchte, könne dies schon mit Kleinstbeträgen tun. “Lasst uns das mal angehen, damit irgendwie im Ansatz eine Chancengleichheit herrscht”, fordert die Schauspielerin. Auch Carolin Kebekus äußert sich zu dem Projekt auf Instagram. Rammstein wolle den Frauen das Recht auf ihre Sicht der Dinge geben, schreibt sie in einem Text zu einem Video von sich. Damit nimmt sie Bezug auf ein Statement, dass die Band vergangene Woche veröffentlichte. Das sei aber nur fair, wenn nicht die Staranwälte von Till Lindemann Unterlassungsaufforderungen an Frauen verschicken würden, die sich geäußert haben.

via t-online: “Damit Chancengleichheit herrscht” Diese Promis starten Initiative gegen Till Lindemanns Anwälte

„Es kam so viel ans Tageslicht“: #Kraftklub-Sänger hat klare Meinung zu #Rammstein

Kraftklub-Frontmann Felix Kummer hat sich auf dem Hurricane Festival klar hinter die Frauen gestellt, die sich mit Vorwürfen gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann an die Öffentlichkeit gewandt haben. Die Musikbranche bebt. Die zahlreichen Vorwürfe, die aktuell gegen Till Lindemann erhoben werden, lassen sich nicht einfach ausblenden. Auch nicht auf dem Hurricane Festival in Scheeßel. Mit klaren Worten hat sich daher unter anderem Felix Kummer zum Rammstein-Fall, in der selbstverständlich die Unschuldsvermutung gilt, geäußert. Tatsächlich ohne die Band dabei beim Namen zu nennen, aber unverkennbar in ihre Richtung gerichtet. Der Kraftklub-Frontmann nutzte die Pause zwischen zwei Songs am Freitagabend, um seine Meinung zu äußern: „Ich will jetzt nicht irgendwie Applaus einheimsen, ich will nicht irgendwas erzählen, das andere vor uns schon wesentlich ausführlicher und wesentlich besser erzählt haben“, leitet Kummer seine Worte als Headliner ein. Seine Botschaft selbst ist ungleich kürzer: „Solidarität! Und glaubt den Betroffenen!“ Kraftklub zu Rammstein-Vorwürfen: „Manchmal verändern sich Sachen eben nicht von alleine.“ Was Kummer insgesamt von der Causa Rammstein hält, stellte er diesem Appell schon voran: „Hurricane, in den letzten Wochen kam so viel Scheiße ans Tageslicht, so viel Scheiße ist veröffentlicht worden, dass man sich son bisschen schämt, hier als Mann auf der Bühne zu stehen.“ Am Ende der rund einminütigen Ansprache schickt Kummer noch eine Erkenntnis hinter: „Manchmal verändern sich Sachen eben nicht von alleine. Manchmal, Hurricane, braucht es für Veränderungen son bisschen Randale.“

via tz: „Es kam so viel ans Tageslicht“: Kraftklub-Sänger hat klare Meinung zu Rammstein

Vorwürfe gegen #Rammstein: Berliner #Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Frontsänger #TillLindemann – #LockHimUp

Justizsenatorin Felor Badenberg hat den Berliner Rechtsausschuss darüber informiert – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es besteht ein Anfangsverdacht auf Sexual- und Drogendelikte. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat wegen des Vorliegens eines Anfangsverdachts auf ein Sexualdelikt Ermittlungen gegen Rammstein-Frontsänger Till Lindemann eingeleitet. Das hat Justizsenatorin Felor Badenberg (parteilos, für CDU) nach Tagesspiegel-Informationen den Mitgliedern des Rechtsausschusses im Abgeordnetenhaus am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit mitgeteilt. Die Staatsanwaltschaft ergänzte am späten Nachmittag, es gehe auch um Tatvorwürfe im Drogenbereich. Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen. Es sind die ersten Ermittlungen, die seit Bekanntwerden der Anschuldigungen gegen Lindemann auf den Weg gebracht wurden. Mehrere Frauen hatten ihm in den vergangenen Wochen – teils anonym – unter anderem sexuelle Übergriffe im Umfeld von Konzerten vorgeworfen. Lindemann hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Für den Rammstein-Sänger gilt die Unschuldsvermutung. Nach den Angaben im Berliner Rechtsausschuss hat die Staatsanwaltschaft von Amts wegen Ermittlungen wegen des Verdachts nach Paragraf 177 des Strafgesetzbuches eingeleitet, zudem lägen mehrere Strafanzeigen von nicht an möglichen Taten beteiligten Personen wegen verschiedener Delikte gegen Lindemann vor, hieß es. Paragraf 177 regelt, dass, „wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt“, mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft werden kann.

via tagesspiegel: Vorwürfe gegen Rammstein: Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Frontsänger Till Lindemann

Till Lindemann live.jpg
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