Rechtsextreme Gesänge auf #Schülerparty – Acht #Louisenlund-Schüler werden für eine Woche suspendiert

Offenbar wollten sie Szenen aus dem Sylt-Video nachahmen: Acht Schüler des Eliteinternats Louisenlund sollen bei einer Party eine rechtsextreme Parole angestimmt haben. Laut Schule bereuen sie ihr Verhalten sehr. Das Eliteinternat Louisenlund hat Konsequenzen aus dem Vorfall bei einer Schülerparty am vergangenen Donnerstag gezogen. Acht Schülerinnen und Schüler sollen an dem Abend zu Gigi D’Agostinos Song »L’amour toujours« eine von Rechtsextremen etablierte Parole gesungen haben. Laut Stiftungsleiter Peter Rösner werden sie nun für eine Woche vom Schul- und Internatsbetrieb suspendiert. Am Montag hatte das Bildungsministerium von Schleswig-Holstein bestätigt, dass Schüler der Privatschule eine rechtsextreme Parole gesungen haben sollen. Der Leiter der Stiftung hatte zu diesem Zeitpunkt in einer E-Mail an die Schulgemeinschaft bereits pädagogische Konsequenzen angekündigt. (…) An der Schülerparty im Schülerhaus – dem Jugendtreff des Internats, in dem regelmäßig Feiern stattfinden – hätten vergangenen Donnerstag etwa 40 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Sensibilisiert durch die Berichterstattung über den Vorfall von Sylt sei eine anwesende Pädagogin entsprechend aufmerksam gewesen, als »L’amour toujours« von Gigi D’Agostino angespielt wurde – und habe sofort die Tonanlage ausgemacht, als sie tatsächlich die Parole »Ausländer raus« gehört zu haben glaubte. Sie habe die Party beendet »und die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken ins Bett geschickt«. Mit einigen der acht beteiligten Schülern seien direkt im Anschluss Gespräche geführt worden. Sie seien überrascht gewesen, dass auf ihr Verhalten so drastisch reagiert wurde. »Die mögliche Tragweite und Folgen eines solchen Imitats sei ihnen überhaupt nicht bewusst gewesen«

via spiegel: Rechtsextreme Gesänge auf Schülerparty Acht Louisenlund-Schüler werden für eine Woche suspendiert

siehe auch: Internat in Güby Rechte Rufe wie im „Pony“ auf Sylt: Eklat bei Schülerparty in Louisenlund. Nach dem Skandal-Video aus dem Pony-Club auf Sylt gerät nun auch das Internat Louisenlund in die bundesweiten Schlagzeilen. Auf einer Feier im Internat riefen acht Schüler die gleichen rechten Parolen zum Lied „L’amour toujours“. Die Party wurde sofort abgebrochen. Die Schule arbeitet den Fall auf. (…) „Mit einigen Schülerinnen und Schülern gab es direkt noch ein Gespräch. Sie waren völlig überrascht von der Heftigkeit der Reaktion. Sie wären doch nicht fremdenfeindlich, sie hätten ein Video nachahmen wollen“, berichtet der Schulleiter und meint damit den Mitschnitt vom Vorfall im Pony-Club auf Sylt. Die mögliche Tragweite und Folgen eines solchen Imitats sei ihnen überhaupt nicht bewusst gewesen. „Sie bereuen dieses Fehlverhalten sehr und sind bereit, jegliche Sanktionen der Schule als Strafen anzunehmen.“

Von Pelz – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19780244

Neo-Nazi concert held in canton Geneva – #BloodAndHonour

Anti-Fascist organisations say a neo-Nazi music concert was held in Avully in Geneva over the weekend. They say it was organised by members of the international ‘Blood and Honour’ group, whose members have tattoos praising the Third Reich.  There were adverts on social media sites, but they didn’t give the location – you had to email a request to find out.

via worldradio: Neo-Nazi concert held in canton Geneva

Neue Vorfälle bekannt – Rassistischer Song in weiterem Sylt-Club

Nach dem Eklat im “Pony”-Club spricht nun ein weiterer Sylt-Club von rassistischen Vorfällen. Einem Schützenfest in Niedersachsen geht es ebenso. Die rassistische Praxis, zu einem zwanzig Jahre alten Techno-Pop-Song rechtsextreme Parolen zu grölen, ist inzwischen offenbar weit verbreitet. Nach dem Eklat von Sylt sind nun zwei weitere Vorfälle bekannt geworden. (…) Auf Sylt gab es an Pfingsten noch einen zweiten rassistischen Vorfall: Der “Club Rotes Kliff” schreibt am Freitag auf Facebook: “Leider hatten auch wir zu Pfingsten einen Rassismus-Vorfall. Wir haben die betreffenden Personen, die wir finden konnten, aus dem Club verwiesen und ihnen Hausverbot erteilt.” Worum genau es sich bei dem “Rassismus-Vorfall” handelt, ist unklar. In der Stellungnahme erwähnt der Club allerdings, dass es “erbärmlich und widerlich” sei, einen weltbekannten Partysong zur Propaganda für Rassismus und Diskriminierung zu nutzen.

via t-online: Neue Vorfälle bekannt Rassistischer Song in weiterem Sylt-Club

siehe auch:

https://www.facebook.com/clubroteskliff/posts/pfbid02zcRhCajQk6kgPcrenueBUipDM5ihjKZ98iJay9eoBXkSzpysR9c8mYNkoEMsomGVl?locale=de_DE

GEGEN “RECHTE STRUKTUREN”: K.I.Z & KRAFTKLUB STARTEN SOLI-AKTION – #fcknzs

“Da sich überall immer mehr rechte Strukturen ausbreiten”, haben die Jungs von K.I.Z und Kraftklub eine gemeinsame Solidaritätsaktion ins Leben gerufen. So können Fans aktuell ein T-Shirt über den hauseigenen Merchshop kaufen und sich damit für eine Ticket-Tombola qualifizieren. Neben dem Shirt wird es nämlich auch noch zwei Auftritte in intimer Atmosphäre geben. K.I.Z & Kraftklub: Soli-Shirt und -Konzert Die Fans können selbst entscheiden, ob sie das T-Shirt mit dem Aufdruck “Drei Schüsse in die Luft. Boom, Boom, Boom” sowie einem zerboxten Hakenkreuz für 30 €, 40 € oder 50 € erstehen wollen. Der Gewinn geht dabei natürlich nicht in die Tasche der beiden Bands, sondern soll vollständig an insgesamt neun Einrichtungen und Organisationen gespendet werden. Außerdem wollen die beiden Gruppen auch noch aus der eigenen Tasche etwas drauflegen. Wer ein Shirt kauft, hat zudem die Möglichkeit, jeweils zwei Tickets für entweder ein Konzert von Kraftklub oder von K.I.Z zu gewinnen.

via hiphop: GEGEN “RECHTE STRUKTUREN”: K.I.Z & KRAFTKLUB STARTEN SOLI-AKTION

Lena Meyer-Landrut: „Die AfD muss verboten werden“

Die Popsängerin und frühere Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC), Lena Meyer-Landrut (32), fordert einen härteren Umgang mit Rechtspopulisten. „Die AfD muss verboten werden“, sagte Meyer-Landrut dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“: „Man hat in diesem Land und zu dieser Zeit einfach nicht die Option, sich weit rechts zu positionieren. Das wiederhole ich gern auf all meinen Plattformen. Auch wenn ich dadurch Follower verliere, es kümmert mich nicht. Ich bin zu tausend Prozent gegen rechts und gegen die AfD.“

via rnd: Lena Meyer-Landrut: „Die AfD muss verboten werden“

Sopranistin im Staatstheather #Wiesbaden – Hunderte protestieren gegen #Netrebko-Auftritt

Ein Auftritt der in Russland geborenen Sopranistin Anna Netrebko bei den Wiesbadener Maifestspielen hat erneut zu Protesten geführt. Hunderte Menschen versammelten sich vor dem Staatstheater. Zu dem Protest kam es am Samstagabend im Rahmen der Internationalen Maifestspiele vor dem Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Anlass war ein Auftritt der Sopranistin Anna Netrebko in der Oper “Turandot” von Giacomo Puccini. An einer ersten Kundgebung zwischen 17 und 18 Uhr nahmen nach Polizeiangaben rund 150 Menschen teil, an einer späteren Kundgebung gegen 22 Uhr rund 250. Dabei sei alles friedlich geblieben, es habe keine Zwischenfälle gegeben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten Flaggen der Ukraine und der Europäischen Union. Angebliche Putin-Nähe Wegen ihrer angeblichen Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin war Netrebko nach Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 in die Kritik geraten. Ihr Management verweist stets darauf, dass Netrebko sich gegen den Krieg ausgesprochen habe.  Schon bei einem Auftritt Netrebkos bei den Maifestspielen 2023 in Wiesbaden hatte es Proteste gegeben. (…) Vor wenigen Tagen erst war in Luzern (Schweiz) ein für den 1. Juni geplantes Konzert mit Netrebko auf Druck der Kantonsregierung abgesagt worden.

via hessenschau: Sopranistin im Staatstheather Wiesbaden Hunderte protestieren gegen Netrebko-Auftritt

siehe auch: Demonstration in Wiesbaden 400 Menschen protestieren gegen Auftritt von Opernsängerin Netrebko. Die Sängerin Anna Netrebko gilt als Freundin des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Nun haben Hunderte Menschen vor dem Hessischen Staatstheater gegen ihren Auftritt bei den Maifestspielen protestiert. Wieder sorgt ein Auftritt der in Russland geborenen Sopranistin Anna Netrebko für Kritik: In Wiesbaden haben mehrere Hundert Menschen vor dem Hessischen Staatstheater protestiert. Am Samstagabend hatten sich insgesamt etwa 400 Demonstranten für rund fünf Stunden versammelt, wie ein Polizeisprecher sagte.

AUS GANZ DEUTSCHLAND ANGEREIST: POLIZEI ZERSCHLÄGT RECHTSEXTREME MUSIKVERANSTALTUNG

Die Polizei Trier hat am Samstagabend eine geheime rechtsextremistische Musikveranstaltung im Raum Wittlich (Rheinland-Pfalz) aufgedeckt und beendet, für die Teilnehmende aus ganz Deutschland angereist waren. (…) Dabei handelte es sich um eine gemeindliche Hütte in einem Waldgebiet in der Nähe von Wittlich, die unter dem Deckmantel einer privaten Feier angemietet wurde. Zahlreiche Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet waren angereist, um an der Veranstaltung teilzunehmen. In enger Zusammenarbeit mit den Gemeindeverantwortlichen wurde letztlich der Mietvertrag gekündigt. So konnte die “Musikveranstaltung” in der Folge durch ein starkes Polizeiaufgebot kontrolliert und schließlich aufgelöst werden. Gleich mehrfach kam es bei der Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen zu Widerstandshandlungen. Eine Person musste daraufhin vorübergehend gefesselt werden. Polizei leitete mehrere Anzeigen gegen rechtsextreme Teilnehmer ein Im Rahmen des Großeinsatzes wurden insgesamt 56 Personen überprüft, von denen 44 zweifelsfrei der rechtsextremen Musikveranstaltung zugeordnet werden konnten. Darunter befanden sich zum Großteil Personen, die in der Vergangenheit bereits Mitglieder in mittlerweile verbotenen Vereinigungen waren.

via tag24: AUS GANZ DEUTSCHLAND ANGEREIST: POLIZEI ZERSCHLÄGT RECHTSEXTREME MUSIKVERANSTALTUNG

siehe auch: Polizei vereitelt rechtsextremistische Musikveranstaltung Wittlich. Großeinsatz im Großraum Wittlich – Offenbar Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. (…) Neben dem Widerstand und der Beleidigung wurden zwei Strafanzeigen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet und sieben Gegenstände zu Beweiszwecken sichergestellt. Ferner wurden sechs Fahrzeuge durchsucht. “Nach den uns vorliegenden Erkenntnissen mussten wir von einer rechtsextremistischen Musikveranstaltung mit bundesweiter Anreise von Teilnehmenden ausgehen. Unsere Überprüfungen haben diese Annahme bestätigt,” sagt der einsatzverantwortliche stellvertretende Leiter der Polizeipräsidiums Trier