#MLS-Spieler setzen beeindruckendes Zeichen gegen Rassismus – #BLM

In der Nacht auf Donnerstag (MEZ) startete in den USA das neu geschaffene “MLS is Back Tournament” mit der Begegnung zwischen Orlando und Inter Miami (2:1). Vor der Partie setzten die Spieler der MLS ein beeindruckendes Zeichen gegen Rassismus. (…) Vor der Partie setzte die MLS ein beeindruckendes Zeichen gegen Rassismus. Vor dem Anpfiff versammelten sich alle schwarzen Profis der 25 teilnehmenden Vereine komplett in Schwarz gekleidet rund um das Spielfeld. Wie damals die Leichtathleten Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko hatten sie ihre zum Himmel gestreckte Faust dabei in einen schwarzen Handschuh gehüllt. Mit acht Minuten und 46 Sekunden dauerte die Solidaritätsgeste exakt solange, wie ein weißer Polizist George Floyd bis zu dessen Tod sein Knie in den Nacken gedrückt hatte. Der Afro-Amerikaner Floyd war durch Polizeigewalt ums Leben gekommen, was die weltweite Protestbewegung “Black Lives Matter” intensiv befeuerte. Nach der Aktion der über 170 schwarzen Fußballer knieten auch die 22 Startelfspieler Orlandos und Miamis am Mittelkreis still nieder und setzten ein weiteres Zeichen gegen Rassismus. Auf der Anzeigetafel war die Botschaft “MLS is Black” zu sehen. Dieses beeindruckende Statement ließ zumindest für einen Moment das drohende sportliche Chaos in den Hintergrund rücken.

via kicker: MLS-Spieler setzen beeindruckendes Zeichen gegen Rassismus

Achtjähriger Nolan Davis organisiert Demo gegen Rassismus – Hunderte kommen – #schauhin #KinderAnDieMacht #BLM #BlackLivesMatter

Bei einem Protest in Missouri kam der Ruf nach Veränderung und Gleichberechtigung von den Kleinsten. “Ich mache mir Sorgen, dass schwarze Menschen verletzt werden, auch um mich selbst. Manche Haut ist wie Schokolade, manche wie Vanille. Manche ist gemischt, wie meine, aber wir sind alle gleich”, das sagte Nolan durch ein Megafon beim Start des Marsches am Samstag, den 27. Juni, wie CNN berichtet. Weiter meint er: “Ich bin zwar ein Kind, aber es ist wichtig, dass ich meine Stimme nutze, sodass Andere mich hören und wissen, dass auch sie etwas bewirken können.” Inspiriert von anderen Demos bittet Nolan seine Mutter um Hilfe, seine eigene zu organisieren. Die Zwei kreieren Flyer für den “Children’s Black Lives Matter March” und teilten diesen auf Facebook. “Wir dachten, dass vielleicht 50 Leute kommen würden, aber es waren 700”, berichtet Nolan stolz gegenüber CNN.

via kuruer:Achtjähriger Nolan Davis organisiert Demo gegen Rassismus – Hunderte kommen

siehe auch: An 8-year-old boy organized a Black Lives Matter march for kids. Hundreds showed up. The cries for racial equality have been heard across the world as thousands of protesters rallied after the death of George Floyd. But at one protest in Missouri, the calls for change were coming from a much younger demographic. “We are the children, the mighty mighty children. Here to tell you, Black lives matter!” hundreds of children chanted as they marched down neighborhood sidewalks in Kirkwood with their parents on Saturday. Their voices might not have been as deep or statures as tall as other protesters, but their passion and energy were just as strong, thanks to the leadership of 8-year-old Nolan Davis, who organized the march. “I’m worried about Black people, like me, getting hurt. Some skin is like chocolate. Some is like vanilla. Some is mixed together like mine. But we’re all people,” Nolan Davis said through a megaphone at the start of Saturday’s event. “Even though I’m a kid, it’s important to speak my voice so people can hear me and know they can share their voice too, just like me.”

https://twitter.com/InactionNever/status/1278757466726154240

#BVG nennt #Bahnhof “#Mohrenstraße” um – #endlich

U-Bahnhof “Mohrenstraße” wird umbenannt. Nach jahrelangen Debatten um den U-Bahnhof “Mohrenstraße” in Berlin soll die Haltestelle künftig “Glinkastraße” heißen. Benannt nach dem russischen Komponisten Michail Iwanowitsch Glinka (1804-1857). In ihrer Erklärung begründen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Umbenennung: “Als weltoffenes Unternehmen und einer der größten Arbeitgeber der Hauptstadt lehnt die BVG jegliche Form von Rassismus oder sonstiger Diskriminierung ab.” “Aus Verständnis und Respekt für die teils kontroverse Debatte um den Straßennamen hat die BVG sich nun entschieden, ihn nicht weiter für die Benennung des U-Bahnhofs zu verwenden.” Die Umbenennung werde einige Wochen in Anspruch nehmen, solle aber noch in diesem Jahr erfolgen, sagte eine Sprecherin gegenüber der dpa. Auch der Name der Straße selbst, der vermutlich auf dunkelhäutige Bewohner einstmals in der Gegend zurückgeht, ist seit Jahren ein Streitpunkt. Aktuell macht sich auch eine Petition für eine Umbenennung stark. Im Bezirk Mitte wird bereits geprüft, ob die Straße umbenannt werden soll.

via t-online: BVG nennt Bahnhof “Mohrenstraße” um

siehe auch: Mohrenstraße: BVG streicht rassistischen Begriff aus Stationsnamen. Nach jahrelangen Debatten um die «Mohrenstraße» in Berlin soll der rassistische Begriff der gleichnamigen U-Bahnstation wegfallen. (…) Die Station der Linie U2 heißt künftig komplett «U-Bahnhof Glinkastraße». Damit folge er dem Grundsatz, U-Bahnhöfe und Haltestellen so zu benennen, dass sie örtlich eindeutig zugeordnet werden können und eine Orientierungshilfe bieten. Der 1908 eröffnete U-Bahnhof hat eine lange Namensgeschichte hinter sich. Bis 1950 hieß er Kaiserhof, anschließend in Ost-Berlin bis 1986 Thälmannplatz und bis 1991 Otto-Grotewohl-Straße. Die angrenzende Mohrenstraße ist seitdem namensgebend.

Thüringer Naziopfer-Verband muss keine Steuern nachzahlen – #vvnbda

In Thüringen muss die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) vorerst keine Steuern nachzahlen, dafür aber Auflagen erfüllen. Der Landesverband habe für die Jahre 2016 bis 2018 einen Freistellungsbescheid des Finanzamts Erfurt erhalten, sagte die Landesvorsitzende Elke Pudszuhn der Deutschen Presse-Agentur. Er sei an die Bedingung geknüpft, dass der Landesverband keine Beitragsgelder mehr an den Bundesverband überweisen dürfe. Diesem hatte das Berliner Finanzamt im November 2019 den Status der Gemeinnützigkeit entzogen. Grund ist die Auflistung des Vereins in den Verfassungsschutzberichten Bayerns seit Jahren unter Linksextremismus. Pudszuhn sagte, der Landesverband sei nun verpflichtet, seine Satzung zu ändern. In dieser ist die Abführung von Mitgliedsbeiträgen an den Bundesverband geregelt. Ändere der Verband die Satzung nicht, drohten auch ihm der Verlust der Gemeinnützigkeit und Steuernachforderungen. Vorgesehen sei die Änderung für die nächste reguläre Landesdelegiertenkonferenz Ende April. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind nach Angaben Pudszuhns die einzigen Einnahmequellen des Verbandes. “Staatliche Zuschüsse bekommen wir nicht.”

via t-online: Thüringer Naziopfer-Verband muss keine Steuern nachzahlen

siehe auch: Petition: Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben! ie Berliner Finanzbehörden haben der Vereinigung der Nazi-Verfolgten den Status der Gemeinnützigkeit aberkannt. Wir fordern, der VVN-BdA diesen Status wieder anzuerkennen. Die Erinnerung an die Verbrecher und Opfer des Nationalsozialismus ist gerade in der heutigen Zeit wichtig für die Gesellschaft, da dadurch ein weiteres Erstarken des Faschismus gestoppt werden kann.
Begründung Nur eine von 17 Verfassungsschutzbehörden in Deutschland stuft die VVN-BdA als “linksextremistisch beeinflusst” ein. Der bayerische Verfassungsschutz tut dies seit Jahren in seinen Berichten fast nach dem Copy-und-Paste-Verfahren. (Quelle: www.tagesschau.de/inland/verfolgte-naziregime-gemeinnuetzigkeit-101.html).
Des Weiteren hat das Finanzamt Oberhausen aufgrund derselben Sachlage und Eingabe der VVN-BdA NRW die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Von daher ist die Entscheidung des Berliner Finanzamts nicht nachvollziehbar. Wer seine Solidarität auch mit Taten ausdrücken will, kann hier Mitglied der VVN-BdA werden: vvn-bda.de/mitglied-werden/

Bürgerschaft beschließt Synagogenaufbau

Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwoch einstimmig den Wiederaufbau der Hamburger Synagoge im Grindelviertel beschlossen. Die Bürgerschaftsfraktionen von SPD, Grünen, CDU, Linken und FDP hatten einen gemeinsamen Antrag eingereicht, der die Wiedererrichtung einer repräsentativen Synagoge am ehemaligen Standort am Bornplatz forderte. Der Senat wurde außerdem aufgefordert, die jüdische Gemeinde bei der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zu unterstützen. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte seine Unterstützung für einen Wiederaufbau erklärt. Der Bund hat zugesagt, die Machbarkeitsstudie mit 600.000 Euro zu unterstützen. Größe und Gestalt des Neubaus sollen an die historische Synagoge anknüpfen.

via jüdische allgemeine: Bürgerschaft beschließt Synagogenaufbau

#Krankenkassen: Zuwanderer zahlen deutlich mehr ein, als sie in Anspruch nehmen – #schauhin

Die Beiträge von Migranten haben die Gesetzliche Krankenversicherung seit 2012 um acht Milliarden entlastet. Ohne Zuwanderung wäre die Beitragsbelastung höher. Die Zuwanderung der vergangenen Jahre hat zur Folge, dass in Deutschland noch nie so viele Menschen lebten wie heute. 83,3 Millionen waren es nach der jüngsten Prognose des Statistischen Bundesamts Ende 2019. Ohne diese Zuwanderung würde Deutschland seit 1972 schrumpfen, da seither jedes Jahr mehr Menschen sterben als auf deutschem Boden geboren werden. Diese Entwicklung hat nach Ansicht der Migrationskritiker vor allem aus dem rechten politischen Lager Nachteile: Zuwanderer seien überdurchschnittlich stark bei den Hartz- IV- Empfängern vertreten. Sie hätten im Schnitt schlechter bezahlte Jobs, wodurch ihre Beiträge in die Sozialsysteme geringer seien als die Deutscher, während sie gleichzeitig aber dieselben Kosten zum Beispiel bei den Krankenversicherungen verursachen, wenn nicht sogar höhere. Nun belegen neue Daten, die die Techniker Krankenkasse (TK) für Tagesspiegel Background ermittelt hat, dass dies zumindest für die Zuwanderungswelle der vergangenen sieben Jahre nicht zutrifft. Im Gegenteil: Ohne Zuwanderung wäre die Beitragsbelastung der 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherten höher. „Die Zuwanderung seit 2012 bedeutet für die Gesetzliche Krankenversicherung eine Entlastung in Höhe von etwa acht Milliarden Euro im Jahr oder umgerechnet 0,6 Beitragssatzpunkte“, fasst TK-Finanzchef Thomas Thierhoff die Ergebnisse der Datenanalyse zusammen. (…) 6,4 Prozent der Versicherten mit ausländischem Pass tragen 7,9 Prozent der Beitragseinnahmen. Das spricht gegen die These der Zuwanderungskritiker, Migranten trügen nur unterdurchschnittlich zum Beitragsaufkommen der GKV bei, weil sie im Durchschnitt weniger verdienen, als die Stammbevölkerung.
TK widerlegt bisherige Annahmen Dazu Thierhoff: „Wir vermuten, dass Zuwanderer weniger beitragsfrei mitversicherte Familienangehörige haben und schon deshalb einen etwas überproportionalen Beitrag zur Finanzierung der GKV leisten.“ Zudem könne man insbesondere bei den Zuwanderern aus anderen EU- Ländern nicht unterstellen, dass sie generell schlechter bezahlt werden als deutsche Durchschnittsverdiener. Sie stellen rund die Hälfte der Zuwanderer. Auch bei der Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern wächst seit Jahren die Zahl der Hochqualifizierten, die mit einer Blue-Card nach Deutschland kommen, weil sie mindestens 53.600 Euro im Jahr verdienen. Auch die Annahme, Zuwanderer würden mehr Leistungen bei den Krankenkassen in Anspruch nehmen, als sie an Beiträgen einzahlen, kann mit den von der TK hochgerechneten Daten widerlegt werden. Danach nahmen die Zuwanderer 2019 inklusive ihres proportionalen Anteils an den Verwaltungsausgaben der Krankenkassen Leistungen im Gegenwert von 8,7 Milliarden Euro in Anspruch. Das entspricht 3,5 Prozent der Ausgaben für alle Versicherte von 245,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

via tagesspiegel: Krankenkassen Zuwanderer zahlen deutlich mehr ein, als sie in Anspruch nehmen

Bundesligist wirbt für mehr Toleranz : Schalke setzt Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung

Gelsenkirchen Der FC Schalke 04 setzt vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Paderborn ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Mit verschiedenen #stehtauf-Aktionen wirbt der Klub für mehr Toleranz. Bundesligist Schalke 04 setzt vor dem Spiel gegen den SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr) ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Der Tabellen-Sechste bringt vor dem Anpfiff mit verschiedenen Aktionen sein „Engagement für ein vielfältiges und buntes Blau-Weiß“ symbolisch zum Ausdruck, teilte der Verein am Spieltag mit. Das Motto lautet: „Steht auf, wenn ihr Schalker seid. Steht auf, wenn ihr Menschen seid.“ So wurden auf Anregung der Fan-Szene regenbogenfarbene Eckfahnen als Zeichen gegen Homophobie entworfen. Die Mannschaft wird vor dem Anpfiff mit „#stehtauf“-Auflaufshirts den Rasen betreten. Kapitän Omar Mascarell wird darüber hinaus das Team mit einer „#stehtauf“-Armbinde auf das Feld führen. Und in der Halbzeitpause soll eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin den Talk „Fanbelange aktuell“ als Ausdruck für das Engagement des Klubs für Inklusion übersetzen.

via rp online: Bundesligist wirbt für mehr Toleranz : Schalke setzt Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung

https://twitter.com/s04/status/1226118715504308225