If I can’t dance to it it’s not my revolution.
Still dancin’….
Als Reaktion auf WDR-Eklat: Enissa Amani präsentiert eigene Talkshow “Die beste Instanz”
Die WDR-Sendung “Die letzte Instanz” hat in der vergangenen Woche extrem viel Kritik hervorgerufen. Zur Erinnerung: Vier weiße Prominente diskutierten über Rassismus. Viele Zuschauer kritisierten, dass die Gesprächspartner naiv, unkritisch und empathielos mit dem Thema umgegangen seien. Zudem hatten die Prominenten rassistische Begriffe verteidigt. Auch Comedy-Star Enissa Amani vertritt eine klare Meinung und teilte diese bereits in einem Instagram-Video auf ihrem Kanal. “Es ist unglaublich, dass es okay ist, dass ein Panel-Talk veranstaltet wird in Deutschland, wo man über Racial Slurs diskutieren will, wo man darüber diskutieren will, ob man das Z-Wort für Sinti und Roma sagen darf, wo man über Rassismus sprechen will. Und dann nicht eine Person, nicht eine PoC, BIPoC anwesend ist.” Ihr Video hat inzwischen circa 1,9 Millionen Aufrufe. Rund eine Woche später hat sie jetzt selbst eine Talkshow initiiert, in der Menschen zu Wort kommen, die sich besser mit dem Thema auskennen. Am Dienstag um 18 Uhr findet die Premiere statt, die Sendung ist dann auf Instagram und Youtube zu sehen. Enissa Amani hat dazu fünf Gäste eingeladen.
via watson: Als Reaktion auf WDR-Eklat: Enissa Amani präsentiert eigene Talkshow “Die beste Instanz”
Bayern zieht Hate-Speech-Bilanz: 102 Urteile wegen Hass im Netz
Der bayerische Justizminister und der Hate-Speech-Beauftragte haben Zahlen zu Ermittlungsverfahren und Urteilen gegen Hass-Kommentar-Verfasser veröffentlicht. Anfang 2020 bekam Bayern den ersten Hate-Speech-Beauftragten Deutschlands, der Hass und Hetze im Netz den Kampf ansagen sollte. Nun liegen Zahlen vor. Bayerns Gerichte haben im vergangenen Jahr 102 Urteile wegen Hass und Hetze im Internet ausgesprochen. 94 dieser Urteile oder Strafbefehle seien auch schon rechtskräftig, sagte der bayerische Justizminister Georg Eisenreich ( CSU) am Freitag in München. Insgesamt wurden 1648 Ermittlungsverfahren geführt, die zum größten Teil noch laufen. 462 Verfahren wurden eingestellt. “Das ist im Verhältnis zu dem, was sonst eingestellt wird, wenig”, betonte Eisenreich. Bayern hat seit Anfang 2020 mit dem Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Hartleb den deutschlandweit ersten Hate-Speech-Beauftragten. Zum Jahrestag seines Amtsantritts zogen er und Eisenreich Bilanz, denn seit einem Jahr werden Verfahren zu Hass-Postings im Netz systematisch erfasst. “Welche Rolle Corona spielt, können wir noch nicht sagen, weil uns Vergleichszahlen fehlen”, sagte Eisenreich. Hate-Speech-Beauftragter: Hass-Kommentare bilden Nährboden für Taten
Im überwiegenden Teil – bei rund 80 Prozent – geht es um rechtsradikale Äußerungen und Volksverhetzung. Angefeindet würden vor allem Politiker, Flüchtlinge oder Muslime. Auch antisemitische Äußerungen seien weit verbreitet. Allein Medienhäuser, die sich an der Aktion “Justiz und Medien – konsequent gegen Hass” beteiligen, hätten zwischen Oktober 2019 und Anfang Februar 2021 insgesamt 175 Verdachtsfälle aus Kommentaren auf ihren Homepages oder Social-Media-Seiten mit der Bitte um Prüfung an die Behörden weitergeleitet. In 34 Fällen wurde laut Eisenreich Anklage erhoben oder erging ein Strafbefehl, 17 Urteile sind rechtskräftig.
via augsburger allgemeine: Bayern zieht Hate-Speech-Bilanz: 102 Urteile wegen Hass im Netz

“Black Lives Matter” für Friedensnobelpreis vorgeschlagen
Die Anti-Rassismus-Bewegung “Black Lives Matter” (“Schwarze Leben zählen”) ist für den diesjährigen Friedensnobelpreis eingereicht worden. Das teilte der norwegische Linkenpolitiker Petter Eide in Oslo mit. Er habe den Vorschlag eingereicht, weil sich “Black Lives Matter” zu einer der weltweiten Bewegungen im Kampf gegen Diskriminierung entwickelt habe.
via swr: “Black Lives Matter” für Friedensnobelpreis vorgeschlagen
Von Black Lives Matter organization – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, Gemeinfrei, Link
French Village Receives $2.4M Decades After Hiding an Austrian Man From the Nazis
Le Chambon-sur-Lignon has a history of protecting those in need. In 1943, Eric Schwam and several members of his family arrived in the French town of Le Chambon-sur-Lignon from Austria, where they had been trying to avoid capture by the Nazis. Residents of the town took them in and hid them from a horrific fate. As The Guardian notes in a recent article, they weren’t alone: Le Chambon-sur-Lignon gave shelter to around 2,500 Jewish people during World War II. Schwam and his family stayed in Le Chambon-sur-Lignon until 1950, and he ended up marrying a woman from a nearby part of France. Schwam recently died at the age of 90, but he never forgot the town that kept him and his family safe; upon his death, he donated €2 million (or just over $2.4 million) to Le Chambon-sur-Lignon. His one request, according to the article? That “the money be used for educational and youth initiatives, in particular scholarships.” Le Chambon-sur-Lignon is famous for its willingness to provide sanctuary to those in need, a reputation it has had for literally hundreds of years.
via inside hook: French Village Receives $2.4M Decades After Hiding an Austrian Man From the Nazis
siehe auch: Il lègue sa fortune à un village qui l’avait sauvé des Nazis. Un homme d’origine autrichienne, décédé le mois dernier à 90 ans, a fait un important legs à la commune du Chambon-sur-Lignon (Haute-Loire), où sa famille juive fuyant les nazis avait trouvé refuge en 1943, selon le maire. Jean-Michel Eyraud, élu en 2020, évoque un montant “conséquent pour la commune”, dont le défunt a souhaité faire son légataire universel, confirmant des informations du site internet “La Commère 43”. L’édile ne le précise pas à ce stade car un notaire doit encore calculer l’étendue des biens et charges d’Éric Schwam, décédé le 25 décembre. L’ancienne maire du Chambon-sur-Lignon, Éliane Wauquiez-Motte, a évoqué une somme de “deux millions d’euros” dans la presse locale, expliquant que le couple Schwam avait contacté la mairie il y a plusieurs années en vue d’un legs et qu’elle les avait rencontrés à deux reprises. Le défunt a vécu de 1943 à 1950 au Collège Cévenol, sur les terres protestantes du plateau du Vivarais-Lignon, où sa famille autrichienne, qui fuyait le régime nazi, avait trouvé refuge, selon M. Eyraud.
Watch Layne Staley #Punch a Nazi at an Alice in Chains Show – #antifa
There’s nothing worse than the guy who ruins the show for everyone. And back in 1993, Alice in Chains frontman Layne Staley laid a smackdown on an audience member who had been making Nazi hand gestures and attacking other fans in the mosh pit. The show in question took place in Stockholm, Sweden and footage of the incident recently started circulating again online, giving fans a chance to see the singer’s reaction to what he was witnessing in the crowd. The band had just finished (fittingly) performing “It Ain’t Like That” when the Staley halted the show. He made his way to the side of the stage and motioned for the man in question to make his way to the stage. Staley even helps the man up from the floor below and once he’s to his feet, the vocalist throws a punch followed by a slap before the man is pushed offstage and escorted out by security. As he returned to the mic, Staley yelled, “Fucking Nazis die.” (…) Feeling as though he had been assaulted by Staley, the man reported the band to the police. While Staley had already caught a Ferry to Finland, police met up with the rest of the group and seized their passports until Staley returned. According to the report, a brief investigation followed, which included the Nazi’s own brother siding with the band. Staley was not only released but was praised by Swedish police for his actions.
via loudwire: Watch Layne Staley Punch a Nazi at an Alice in Chains Show
Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano gegen Corona geimpft
Die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano hat sich am Sonntag in Hamburg gegen das Coronavirus impfen lassen. “Es war ein kleiner Piks. Man hat das kaum gemerkt”, sagte die 96-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Sich impfen zu lassen, sei für sie selbstverständlich. “Jeder sollte das machen lassen”, meinte sie. Im Februar habe sie einen Termin für die zweite Impfung. Bejarano, die sich trotz ihres hohen Alters weiterhin als Zeitzeugin im Auschwitz-Komitee engagiert, wurde von ihrem Sohn im Rollstuhl ins Impfzentrum an den Hamburger Messehallen gebracht.
via abendblatt: Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano gegen Corona geimpft