Lautstarker Protest beim Protest : Berliner Opa verscheucht AfD-Fans bei Klimaklebern: „Nur dumm bist du!“ – #ehrenmann

Ein Video von einem älteren Mann aus Berlin geht gerade viral, in dem er zwei AfD-Anhänger von einem Protest der Klimakleber der Letzten Generation vertreibt. „Nur dumm bist du“, wirft er einem der Männer dabei an den Hals. Die beiden hatten sich zuvor als Anhänger der rechtsextremen AfD zu erkennen gegebenen und bei einem Protest der Klima-Aktivisten der Letzten Generation die Klimakleber beleidigt. Der ältere Mann meinte hingegen, dass die Männer sich zuerst beschweren würden, wenn die Spree steigen würde.  Männer outen sich als AfD-Anhänger – Opa schreit sie davon Daraufhin schritt der Berliner Opa ein und verscheuchte die Rechts-Touristen aus dem Umfeld der Klimakleber. Einer der AfD-Fans meint nach dem ersten Frotzeleien zu dem Opa: „In deinem Alter würde ich mich schämen“, woraufhin der Berliner Klima-Opa dem AfD-Fan entgegnet: „Nö, du bist zu blöd für dein Alter!“ Dann spricht der ältere Herr den Mann auf sein T-Shirt an, auf dem steht: „Echter Nordhäuser“. „Ja, genau!“, entgegnet der Nazi-Anhänger dem Berliner. Er scheint also aus der Stadt Nordhausen in Thüringen zu kommen. Du bist ein alter AfD-Typ, will der Berliner Opa, den Mann beleidigen. Doch der nimmt es mit breiter Brust an. „Ja, bin ich auch!“. (…) Als der Rechts-Tourist seine Gesinnung zugibt, legt der Antifa-Opa erstmal richtig los. „Achso, dann verpfeif dich bloß“, fordert er den Mann auf, zu gehen. „Wir Berliner wollen von dir nix sehen!“. Dann folgen noch weitere derbe Sprüche. „Ein Faschist bist du“, womit der Opa nicht ganz Unrecht hat.

via berliner kurier: Lautstarker Protest beim Protest : Berliner Opa verscheucht AfD-Fans bei Klimaklebern: „Nur dumm bist du!“

https://twitter.com/Nightmare_Cola/status/1673337971687272449

Gedenkfeier nach Messerattacke in Würzburg: Gegendemonstranten stoppen AfD-Marsch

Zwei Jahre nach dem tödlichen Messerangriff eines psychisch kranken Mannes auf Passanten in Würzburg haben Stadt und Kirchen gemeinsam mit den Bürgern der Opfer gedacht. Außerdem sahen sich 70 AfD-Anhänger mit rund 1200 Gegendemonstranten frontiert und mussten ihre Versammlung abbrechen. Bürgermeister Martin Heilig (Grüne) legte am Sonntag zum Andenken an die drei getöteten Frauen und die zahlreichen weiteren Opfer an der Gedenkstele einen Kranz nieder.(…) Auch die AfD hatte am Sonntag zu einem Demonstrationszug aufgerufen, dem sich auch der thüringische Landeschef Björn Höcke anschloss. Laut Polizeipräsidium Unterfranken versammelten sich rund 70 AfD-Anhänger am Barbarossaplatz und zogen weiter zum Unteren Markt. Dort wollten die Anhänger eine Rede halten, allerdings kamen sie nicht so weit. Rund 250 Gegendemonstranten hatten sich auf die Straße gesetzt und damit den Aufmarsch gestoppt. Insgesamt demonstrierten rund 1200 Menschen gemeinsam mit dem Bündnis “Würzburg ist bunt” gegen die AfD. Die Personen trugen Schilder mit der Aufschrift “gegen rechte Instrumentalisierung” und “kein Bock auf Nazis”. Die Polizei entschied sich zur Deeskalation und gegen “Unmittelbaren Zwang” und beendete deshalb die Versammlung der AfD vorzeitig.

via nordbayern: Gedenkfeier nach Messerattacke in Würzburg: Gegendemonstranten stoppen AfD-Marsch

Der #Protest war stärker: AfD-#Kundgebung in #Grafing läuft ins Leere – #antifa

Eine AfD-Kundgebung am Grafinger Marktplatz ging am Freitag im lautstarken Protest von Gegendemonstranten und Autofahrern unter. Die AfD hatte bei ihrer Kundgebung am Freitagnachmittag, 23. Juni, am Grafinger Marktplatz keinen leichten Stand. Die Grafinger zeigten der Rechtsaußenpartei die kalte Schulter, so gut wie niemand war auf der Verkehrsinsel vor der Mariensäule, um die Worte der Redner, einer davon sogar aus Berlin angereist, zu hören. Außer zahlreiche Beamte der Bereitschaftspolizei, die den Platz der angemeldeten Kundgebung absicherten. An der Urtelbach-Brücke, einen Steinwurf vom Geschehen entfernt, versammelten sich Gegendemonstranten aus den Reihen der Grünen, des Bündnisses „Bunt statt Braun“, der SPD und verschiedener anderer Gruppierungen, die Transparente zeigten und lautstark, aber friedlich gegen die Kundgebung protestierten. Angereist waren auch zahlreiche Mitglieder der Antifa-Szene, die die Veranstaltung mit lauten Sprechchören „Ganz Grafing hasst die AfD“ störten und die vorbeifahrenden Autofahrer aufforderten, gegen die Partei zu hupen. Ein Wunsch, dem viele Autofahrer auch nachkamen.

via merkur: Der Protest war stärker: AfD-Kundgebung in Grafing läuft ins Leere

Rechtliche Aufarbeitung nach “#TagX” in #Leipzig – Was macht ein #ver­mummter #Staats­an­walt neben dem #Poli­zei­kessel?

Neben rund tausend Eingekesselten war auch ein Staatsanwalt beim “Tag X” vor Ort im Einsatz, szenetypisch vermummt. Das geht in Ordnung, sagt ein Experte. Aber hat es eigentlich was gebracht? In Sachsen läuft die Aufarbeitung zum Elf-Stunden-Kessel. Die Pressestelle der Leipziger Polizei reagiert in Behördendeutsch auf einen Tweet mit Clownsgesicht. Seit Dienstag macht der Tweet mit einem Foto in sozialen Medien die Runde, es zeigt zwei Vermummte in schwarzen Kapuzenjacken, die sich am Rande des “Leipziger Kessels” offenbar vertraut mit uniformierten Polizeibeamten unterhalten: “Im Hinblick auf die Medienberichterstattung” und ein “über die sozialen Medien verbreitetes Bild vom 3. Juni 2023, 19.48 Uhr” werde “festgestellt, dass dieses Bild von zwei vermummten Personen, von denen zumindest eine ein Klemmbrett in Händen hält, (…) einen Staatsanwalt und eine Kriminalbeamtin zeigt.”  Ein Staatsanwalt in szenetypischer Antifa-Klamotte im Einsatz? Damit hat die Polizei bestätigt, was Teilnehmern und Beobachtern des “Tag X” in Leipzig, an dem zahlreiche Linke im Zusammenhang mit der Verurteilung von Lina E. auf die Straße gingen, längst klar war: Zu den Demonstranten gehören diese beiden nicht. Seitdem beschäftigt der vermummte Staatsanwalt die sozialen Netzwerke und die Medien, zuerst berichtete der Journalist Edgar Lopez. Dass Polizeibeamte auf solchen Versammlungen unerkannt unterwegs sind, ist nicht ungewöhnlich. Aber was macht ein Staatsanwalt in schwarzer Kapuzenjacke, Sturmmaske und mit Klemmbrett an so einem Tag auf der Straße? Der Staatsanwalt soll sich nicht unter Versammlungsteilnehmer gemischt haben Das Bild erweckt den Eindruck, die beiden vermummten Beamten hätten sich unter die Versammlungsteilnehmer gemischt und machten sich nun Notizen oder tauschten Erkenntnisse mit den uniformierten Beamten aus. Polizei und Staatsanwaltschaft bemühten sich aber, dem schnell zu widersprechen: “Mutmaßungen, wonach diese beiden Beamten unter den vermummten Versammlungsteilnehmern gewesen sind und damit angeblich dazu beigetragen haben, dass der durch die Versammlungsbehörde zunächst beschiedene Aufzug nicht laufen durfte, entbehren jeglicher Grundlage”, teilte die Polizei mit.

via lto: Rechtliche Aufarbeitung nach “Tag X” in Leipzig Was macht ein ver­mummter Staats­an­walt neben dem Poli­zei­kessel?

Neo-Nazis sent packing from Scots town by anti-hate counter-protest – #KickThemOut

A handful of hate figures from Highland Division gathered in Elgin on Saturday but were met with a 200-strong counter-protest. Neo-Nazi have been sent packing from a Scottish town after they found themselves outnumbered by anti-hate campaigners. A handful of hate figures from alt-right group Highland Division gathered in Elgin on Saturday in a bid to stir up hate and resentment towards refugees who have settled in the town. But a vibrant counter-protest organised by local trade unions saw at least 200 people turn out to drown out their hate speech. The group had invited far-right activist Alek Yerbury – a former soldier who dresses like Oswald Mosley and Adolf Hitler – from the north of England to speak. But the alt-right figure, who has launched a ‘supergroup’ of hate figures called the National Support Detachment, was unable to speak due thanks to the efforts of locals opposed to hate. The neo-Nazis, some of whom cannot be identified for legal reasons, gathered on Elgin’s High Street. One wore a vest bearing the slogan “White Lives Matter” – a racist response to the Black Lives Matter movement – while another wore a belt buckle in the shape of a Nazi infantry division. They then unfurled a banner bearing a white supremacist slogan popularised by David Lane, a Ku Klux Klan member. But counter-protesters drowned them out with megaphones, whistles and music, shouting: “Fascist scum, off our streets.” The neo-Nazis unfurled a banner bearing a white supremacist slogan (Image: Stand Up To Racism Scotland) Police formed a protective barrier around the tiny gang of thugs as the counter-protest grew. Less than three hours after it met at midday, the group of far-right bullies was escorted away from the scene. Stand Up To Racism Scotland said: “The local population of Elgin today gave anti-fascists everywhere a lesson of how you deal with fascist hatred targeting your community. Hundreds of locals spontaneously and peacefully surrounded the Nazis and drowned them in chants and opposition. “Eventually Yerbury and his supporters had to be escorted by police back to their vehicle as anti-fascists celebrated. Today was an utter humiliation for the fascists hoping to build in the racist climate created by government policies. Well done the people of Moray.”

via dailyrecords: Neo-Nazis sent packing from Scots town by anti-hate counter-protest

„Tag X“: Minderjährige teilweise bis in die Morgenstunden festgesetzt – #polizeiproblem #freelina

Rund zehn Stunden verbrachten zahlreiche Menschen die Nacht von Samstag auf Sonntag in einem Polizeikessel. Nach Informationen der Leipziger Zeitung (LZ) befanden sich darunter auch minderjährige Personen, obwohl solche laut Polizei eigentlich möglichst schnell aus der Maßnahme entlassen werden sollten. Kurz nach 18 Uhr kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Teilnehmer*innen der Versammlung am Alexis-Schumann-Platz. Letztere bewarfen die Polizei mit Gegenständen, woraufhin diese in die Menge stürmte. Mehrere hundert Personen landeten in einem Polizeikessel. Nach Angaben der Behörde waren es sogar mehr als 1.000 Menschen, deren Identitäten wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs festgestellt wurden. Unter den Eingekesselten befanden sich offensichtlich auch Minderjährige. Das stellte vor Ort auch die Polizei fest und kündigte an, dass diese „priorisiert betrachtet“ werden. Am Montag teilte die Polizei dem freien Journalisten Felix Sassmannshausen mit, dass nicht bekannt sei, dass Minderjährige „teilweise bis in die Morgenstunden festgesetzt worden seien und dann Platzverweise erhalten hätten“. Nach LZ-Informationen ist aber genau das passiert. Der Redaktion sind mindestens zwei minderjährige Personen bekannt, die den Polizeikessel erst zwischen 3 und 4 Uhr verlassen haben. Kurz nach 5 Uhr wurde der Kessel aufgelöst. Beide Personen haben zudem Platzverweise für große Teile der Südvorstadt und von Connewitz erhalten.

via l-iz: „Tag X“: Minderjährige teilweise bis in die Morgenstunden festgesetzt

siehe auch: Einkesselung am „Tag X“ „Wir dachten, wir holen sie da raus“ – Leipziger Vater kann seine Tochter (16) nach Stunden umarmen. Die Polizei setzte am Samstag im Leipziger Süden Minderjährige fest und fuhr sie aufs Präsidium – obwohl ihre Eltern um Freilassung baten. In der LVZ spricht ein betroffener Leipziger Vater.„Jetzt kommt sie, jetzt ist sie frei“, sagt Alexander König. Gegen halb zwei Uhr nachts schließt der Vater seine 16-jährige Tochter E. wieder in die Arme. Der Ort ist nicht ganz gewöhnlich: Es ist die Dimitroffstraße, wo sich E. mehr als acht Stunden in Gewahrsam der Leipziger Polizei befand. Als am Samstag im Leipziger Süden demonstriert wurde, zum Teil gewaltsam, behalf sich die Polizei mit einer Strategie, die Fragen aufwirft: Über mehrere Stunden setzte sie Hunderte Personen in einem Kessel in der Südvorstadt fest. Was bedeutet: Die Polizei umstellt einen gewissen Bereich, aus dem niemand einfach so rauskommt. Noch in der Nacht wurde Kritik laut: Befanden sich in dem Kessel nicht auch viele Minderjährige? Am Sonntagmorgen teilte die Polizei mit, dass Stunden zuvor etwa 1000 Menschen vor dem Kant-Gymnasium festgesetzt wurden. Am Abend habe man begonnen, die Personalien der Demonstranten aufzunehmen. Die Maßnahme zog sich über rund elf Stunden bis zum frühen Morgen. „Gegen 5.30 Uhr wurden die letzten Identitätsfeststellungen durchgeführt“, sagte Polizeisprecherin Josephin Heilmann der LVZ; Kritik an Polizeieinsatz in Leipzig :„Man kam sich vor wie Tiere“ Protest und Polizeieinsatz zum „Tag X“ in Leipzig werden im Landtag aufgearbeitet. Ein Betroffener berichtet von den Verhältnissen im Polizeikessel. Die Proteste und der Polizeieinsatz zum „Tag X“ am Wochenende in Leipzig, nach der Verurteilung der Gruppe um die Autonome Lina E., haben ein Nachspiel. Während Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) und Leipzigs Polizeipräsident René Demmer das Vorgehen der Polizei und die elfstündige Einkesselung der Demonstrierenden verteidigen, hagelt es von links Kritik. Der sächsische Innenausschuss wird sich nun auf Antrag der Linken am Montag in einer Sondersitzung mit dem Geschehen befassen. „Die Hintergründe der Grundrechtsverletzungen, besonders der Kessel, sind aufklärungsbedürftig“, hatte Kerstin Köditz (Linken) den Antrag begründet. Auch der SPD-Politiker Albrecht Pallas, einst selbst Polizist, kritisierte die „Massivität der Polizeipräsenz“ und deren Reaktion auf Kleinigkeiten. Das habe „eine eskalierende Wirkung“ gehabt, die überwiegend Unbeteiligte getroffen habe. Die Gewalt einiger Protestierender aber sei „inakzeptabel“. Auch der Grünen-Innenpolitiker Valentin Lippmann sprach von einer „massiven Einschränkung der Versammlungsfreiheit“, der Polizeikessel sei „deutlich zu hinterfragen“. Gleichzeitig kritisierte er die „Gewaltexzesse“ einiger Protestierender.

„#Grundrechte gelten auch in #Leipzig“ – Am Montag erneut Proteste in der Leipziger Südvorstadt geplant

Nach einem gewaltsamen Ausbruchsversuch aus einer Demo am Samstag wurden etwa 1000 Personen über Stunden am Alexis-Schumann-Platz festgehalten. Am Montagabend will die Initiative „Leipzig nimmt Platz“ an selber Stelle für Grundrechte demonstrieren. mpu 05.06.2023, 09:13 Uhr   Leipzig. Nach Ablauf der zum „Tag X“ in Leipzig geltenden Kontrollzone plant die Initiative Leipzig nimmt Platz für Montagabend erneut eine Demonstration in der Leipziger Südvorstadt. Konkret soll der Protest wieder auf dem Alexis-Schumann-Platz stattfinden. Dort waren am Samstagabend nach einem gewaltsamen Ausbruchsversuch etwa 1000 Personen von der Polizei über Stunden festgesetzt worden – darunter auch Minderjährige. Die Demonstration am Montagabend ab 18.30 Uhr trägt den Titel „Grundrechte gelten auch in Leipzig“ und richtet sich gegen die Einschränkung der Versammlungsfreiheit am Wochenende sowie gegen die Maßnahmen der Polizei. „Politische Äußerungen wurden durch die Polizei für nicht zulässig erklärt.“, heißt es im Aufruf zu den Protesten. Ursprünglich hatte die Initiative bereits am Sonntagabend versucht, in diesem Sinne zu demonstrieren. Aufgrund der noch bis 18 Uhr geltenden polizeilichen Kontrollzone in großen Teilen

via lvz: „Grundrechte gelten auch in Leipzig“ Am Montag erneut Proteste in der Leipziger Südvorstadt geplant