After Trump Claimed Fake Taylor Swift Endorsement, Her Fans Make Real Push for Harris

Thousands of the musician’s ardent followers are working to get out the vote and raise money for Vice President Kamala Harris’s campaign. Nine days after former President Donald J. Trump falsely claimed to accept an endorsement from the pop superstar Taylor Swift, thousands of Swift fans, including some high-profile cultural and political figures, gathered on a video call with the goal of ensuring his defeat. They shared their favorite Swift songs. They quoted their favorite Swift lines. And then they assailed Mr. Trump’s political agenda as a threat to women. One fan, the singer Carole King, sang Ms. Swift’s song “Shake It Off.” Another, Senator Elizabeth Warren, Democrat of Massachusetts, described Mr. Trump as a bully who was “trying to claw us back into the dark days.” Senator Kirsten Gillibrand, a New York Democrat who attended two concerts on Ms. Swift’s Eras Tour, made a series of jokes at Mr. Trump’s expense that played on the singer’s lyrics. They all were gathered on Tuesday under the banner of Swifties for Kamala, a group that is not officially affiliated with Vice President Kamala Harris or Ms. Swift — who has not publicly endorsed a candidate in the election — but that is seeking to deploy the intensity of Ms. Swift’s vast fan base in support of Ms. Harris’s bid for the White House. (…) The early returns from the group’s organizing call on Tuesday — which lasted two hours and was joined by about 34,000 people across Zoom, YouTube and TikTok — have been promising, the group said on Friday: $130,000 raised for the Harris campaign over four days. But organizers hope the effort will have a potentially more powerful effect, reminding young people in swing states to register to vote.

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„NICHT WILLKOMMEN“ – Pyrotechnikverband will AfD-Mitglieder ausschließen

AfD-Mitglieder sind im Bundesverband für Pyrotechnik nicht mehr erwünscht. Die Vereinigung stehe für eine „Feuerwerkskultur“, die „offen, divers und demokratisch“ sei, heißt es in Berlin. Wer sich für die Partei engagiere, sei laut einem neuen Beschluss nicht mehr willkommen. Die deutschen Feuerwerker beziehen Stellung gegen die AfD. Der Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk stehe „für eine offene, diverse und demokratische Feuerwerkskultur“, erklärte der Verband am Samstag in Berlin. Das Ethos der Feuerwerkerei sei nicht AfD-kompatibel. Wer sich mit einer Mitgliedschaft zur AfD bekenne, sei in dem Verband nicht willkommen. Der Vorstand habe einen entsprechenden Unvereinbarkeitsbeschluss gefasst. „Der Kampf gegen Menschenhass und Totalitarismus beginnt im Kleinen“, betonte Verbandschef Ingo Schubert gegenüber der Nachrichtenagentur epd: „Ob in Verein, Betrieb oder Unternehmen, es braucht eine breite Allianz gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus.“ Von den Bundesländern werde „eine konsequente Umsetzung des Sprengstoffrechts in Hinsicht auf Rechtsextremismus“ gefordert, erklärte der Verband. Mitglieder extremistischer Vereinigungen seien nach geltendem Recht für den Umgang mit erlaubnispflichtigen explosionsgefährlichen Stoffen und Feuerwerkskörpern nicht geeignet. Dies müsse von den zuständigen Behörden konsequent umgesetzt werden. Auch AfD-Mitgliedern müssten sprengstoffrechtliche Erlaubnisse entzogen werden, soweit die gesetzliche Grundlage dafür gegeben sei, forderte der Verband. Die Pyrotechniker kritisierten zugleich anhaltende Verbotsforderungen für Feuerwerk.

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Von MarcozeroEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Die Fantastischen Vier rocken in Jamel gegen Rechtsextremismus

Das Festival “Jamel rockt den Förster” in Nordwestmecklenburg hat am Freitag mit einem Auftritt von Olli Schulz und den Fantastischen Vier begonnen. Wer spielen würde, blieb bis zum letzten Moment geheim. 3.500 Musikfans waren angereist. Sie waren wohl die größte Überraschung des Abends: Die Fantastischen Vier. Bei ihrem rund einstündigen Bühnenprogramm lobte die Hip-Hop-Gruppe immer wieder das Veranstalter-Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer. “Vielen Dank an die Familie Lohmeyer, dass sie Liebe verbreiten in Zeiten der Dunkelheit”, sagte Rapper Michi Beck begleitet von starkem Applaus der Besucherinnen und Besucher. Der Auftritt in Jamel habe für sie eine große politische Bedeutung. “Es geht um nichts weniger als um die persönliche Freiheit, die verloren geht. In Jamel kann man das besichtigen.” Sie begeisterten rund 3.500 Musikfans. Olli Schulz: “Man muss sein Leben nicht mit Hass erfüllen” Vor den Fantastischen Vier standen die Chemnitzer Popband Tränen und der Hamburger Songwriter Olli Schulz auf der Bühne. “Es ist ein Glück zusammenzuleben. Dieses eine Leben zusammenzuleben und warum willst du dieses Leben mit Hass füllen? Und ich hoffe, die Kinder von diesen Typen da drüben hören das auch alles und merken irgendwann in was für einer scheiß kleinen Blase sie leben”, sagte der 50-jährige Schulz. Rund 3.500 Besucherinnen und Besucher waren am Freitag beim Festival “Jamel rockt den Förster”. Die Familie Lohmeyer hofft, ihre Botschaft gegen Fremdenhass übermitteln zu können. Die Lohmeyers wollen ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. “Für dieses Festival gibt es wirklich keinen anderen Spielort als das Dorf Jamel, weil es eben genau den Rechtsextremen und Faschisten zeigen soll, die hier ja leben, zu hauf – nicht nur in diesem Dorf, sondern auch in den umliegenden Dörfern-, dass wir mehr sind”, sagte die Veranstalterin Birgit Lohmeyer. Mehr Demokraten, die eine offene Gesellschaft wollen und die “gegen all diese faschistischen Strömungen, die wir jetzt überall erleben was entgegensetzen”, betont sie. Genau das haben die rund 3.500 Besucher in Jamel getan: Sie haben sich zusammen mit den Musikern klar, laut und deutlich gegen Rechtsextremismus positioniert. Das Festival dauert zwei Tage.

via ndr: Die Fantastischen Vier rocken in Jamel gegen Rechtsextremismus

„Blau ist keine gute Wahl“: Edeka schaltet Anzeige gegen AfD vor Thüringen-Wahl

Mit Obst und Gemüse gegen politisches ‚Blau‘. Edeka bekennt mit einer Kampagne vor der Thüringen-Wahl Farbe – gegen Höckes AfD. Erfurt – Der Lebensmittelhändler Edeka hat erneut politisch Stellung bezogen. Das jüngste Statement lautet: „Warum bei Edeka Blau nicht zur Wahl steht“. Dieser Aufruf wurde in der FAZ, der Zeit und auf sozialen Medien veröffentlicht – mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen am Sonntag (1. September). Der Lebensmittelhändler betont darin: „In der Obst- und Gemüseabteilung herrscht die bunte Vielfalt“. In der Anzeige der Supermarktkette wird weiter ausgeführt: „Die Evolution hat uns gelehrt: Blau ist keine gute Wahl.“ Die Anzeige zeigt verschiedene Obst- und Gemüsesorten, neben denen die jeweiligen Farbcodes aufgelistet sind. „Übrigens: ‚Blaubeeren‘ oder ‚Blaukraut‘ haben zwar ‚Blau …‘ im Namen, aber nicht in den Farbpigmenten. Sagt jedenfalls die Wissenschaft – und auf die sollte man ja bekanntlich viel öfter hören“, schreibt Edeka dazu. (…) Edeka hat bereits zuvor vor den Folgen eines Rechtsrucks in Deutschland gewarnt. Ein Video der Supermarktkette, das bereits vor sechs Jahren veröffentlicht wurde, ging im Januar erneut viral. In dem Video hieß es: „Stellen Sie sich einen Supermarkt vor, in dem es nur deutsche Produkte gibt.“ Die Aufnahmen zeigten verwunderten Kunden, die durch fast leere Regale eines Supermarktes liefen. Edeka kommentierte das Video mit den Worten: „Wir lieben Vielfalt und stehen auf gegen rechts.“

via fr: „Blau ist keine gute Wahl“: Edeka schaltet Anzeige gegen AfD vor Thüringen-Wahl

WHITE NATIONALIST AND MALE SUPREMACIST AUTHOR IDENTIFIED

Hatewatch has identified a previously pseudonymous author and ideologue whose writings in the 2000s and early 2010s heavily influenced the “manosphere,” a loose network of blogs, forums, websites and influencers who support rolling back women’s rights, reject feminism and advocate for rigid gender roles. Christopher Moore, 60, is a former academic who has written under the pen name “Francis Roger Devlin” or “F. Roger Devlin” since the early 2000s. He is the author of the highly influential 2006 essay “Sexual Utopia in Power” and a 2015 book by the same name. Both works argue that men are victimized by policies and other efforts to promote sexual and gender equality, which he argues have “made men less attractive to women” and “probably contributed significantly to the decline in Western birthrates.” White nationalists and more mainstream far-right figures have credited Moore’s work as Devlin with shaping the male supremacist movement, or “manosphere,” into what it is today. “Everyone who has read Devlin seems to have started a blog or YouTube channel,” David Futrelle, a researcher on the radical right, wrote in 2013, referring to “Devlin’s” essays as a “Manospherian urtext.” Moore’s essays and commentary present sexual liberation and declining birth rates in white-majority countries as intertwined. In so doing, they provide a bridge between the more overt white nationalist groups and broader male supremacist circles, whose adherents may be less politically inclined. Under the Devlin pseudonym, Moore has spoken at various conferences hosted by radical-right groups within the U.S. and Europe. He has served as a contributor to several white nationalist publications, penning over 200 articles for those outlets since the mid-2000s, in addition to editing, authoring and translating several books.

via splcenter: WHITE NATIONALIST AND MALE SUPREMACIST AUTHOR IDENTIFIED

SOLINGEN Proteste nach Messerattacke: Polizei eskortiert AfD-Demo ins Parkhaus

Zwei Tage nach dem Attentat in Solingen ruft die rechte Szene zur Demo. Hunderte Gegendemonstranten stellten sich ihr in den Weg – am Ende müssen die Rechten aus der Stadt eskortiert werden. Wenige Augenblicke nach Beginn der rechten Kundgebung fiel das Mikrofon aus, sodass die Redner brüllen mussten. “Wir sind heute hier angetreten, nicht um zu trauern, sondern Anzuklagen” (…) Zur Demo der Jungen Alternative erschienen dann rund 30 vorrangig junge Menschen aus dem rechten Spektrum. Auf der anderen Seite kamen mehrere Hundert Gegendemonstranten in den Seitenstraßen zusammen. (…) Nur zehn Meter neben der rechten Kundgebung skandierten linke Demonstranten lediglich von einer Polizeikette getrennt, während die Rechten weiter versuchten, ihre Kundgebung abzuhalten. Allerdings waren sie kaum noch zu hören, während über den Platz “Nazis raus. Alle zusammen gegen den Faschismus” hallte. Ein Rechter stieß beim Rückwärtslaufen während er den Mittelfinger in Richtung Gegendemonstranten reckte, die Gedenkkerzen der rechten Demo um und zerbrach dabei mehrere der Gläser. Nachdem sich die AfD-Demonstration aufgelöst hatte, gelang es den linken Demonstranten zunächst, sämtliche Wege raus aus der Stadt zu blockieren. Sie mussten in einer Straße eingekesselt von Polizisten und Gegendemonstranten ausharren. (…) Die Polizei eskortierte die rechten Demonstranten schließlich in ein Parkhaus in der Stadt

via stern: SOLINGEN Proteste nach Messerattacke: Polizei eskortiert AfD-Demo ins Parkhaus

Sachsen und Thüringen Tausende demonstrieren gegen Rechtsextremismus

Kurz vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland sind in Sachsen und Thüringen Tausende auf die Straße gegangen, um gegen einen Rechtsruck zu protestieren. In Dresden und Leipzig sprachen die Organisatoren von je 11.000 Menschen. In Sachsen und Thüringen sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Rechtsextremismus und für eine Verteidigung der Demokratie zu protestieren. In beiden Bundesländern werden am kommenden Sonntag die Landtage gewählt. In Leipzig und Dresden sprachen die Organisatoren am Sonntag jeweils von 11.000 Teilnehmenden, Augenzeugen schätzten die Zahl etwas geringer ein. Die Polizei nannte zunächst keine Zahlen. In Erfurt kamen nach Angaben der Polizei 4500 Menschen zusammen. In Dresden hatte das Aktionsbündnis »Wir sind die Brandmauer Dresden« gemeinsam mit dem Bündnis »Herz statt Hetze« zu einer Kundgebung auf dem Theaterplatz aufgerufen. Anschließend zogen die Teilnehmer mit Transparenten, Plakaten und Fahnen durch die Stadt.

via spiegel: Sachsen und Thüringen Tausende demonstrieren gegen Rechtsextremismus