Volksbank kündigt AfD-Konto – Sparkasse hat jetzt ein Problem

Die Volksbank greift durch und kündigt das Spendenkonto der AfD. Die Sparkasse hat jedoch nicht die Möglichkeit, das Konto zu verbieten. Die Volksbank greift hart durch und hat dem Rotenburger Kreisverband der AfD das Spendenkonto gekündigt. Der Kreisverband der Partei verwendet deshalb ein Spendenkonto bei der Sparkasse. Die Bank erntet dafür zwar einiges an Kritik, jedoch können sie nichts dagegen tun. Nach einer Petition der Rotenburger Ortsgruppe „Omas gegen Rechts“, die die Kündigung des Kontos der AfD fordert, greift die Volksbank durch. Eine Aktivistin der Bürgerinitiative berichtet gegenüber der „Kreiszeitung“, dass die Bank der Forderung nachgekommen ist und das Spendenkonto gekündigt hat. Die „Oma“ teilt mit: „Wir hatten ein sehr freundliches Gespräch mit einem Vorstandsmitglied, aber öffentlich wird er wegen des Bankgeheimnisses nichts sagen.“ (…) Die Petition der Bürgerinitiative hat 27.000 Unterschriften gesammelt und von der Volksbank gefordert, dass diese „ihre Verantwortung gegenüber unserer Gesellschaft ernst nimmt und keinen Beitrag zur Unterstützung von Parteien leistet, die unsere Demokratie untergraben“. Die Bank selbst hat keine Stellungnahme zu der Kündigung gegeben. Wie die „Kreiszeitung“ berichtet, bekennt sich die Volksbank jedoch „ohne Einschränkungen zu den freiheitlichen und demokratischen Grundpfeilern unserer Gesellschaft“. Eine Überzeugung, die von der Sparkasse Rotenburg Osterholz geteilt wird, wie ein Pressesprecher betont. Jedoch ist das neue Spendenkonto des Kreisverbands der AfD künftig bei der Sparkasse. Anders als die Volksbank kann die Sparkasse, als öffentliche Institution, nichts gegen dieses Konto unternehmen. Rechtlich darf die Bank „keine Kontoeröffnung von Parteien, die demokratisch legitimiert sind, zurückweisen“.

via derwesten: Volksbank kündigt AfD-Konto – Sparkasse hat jetzt ein Problem

„Verschwörungstheorien und Rassismus“: Guardian postet wegen Musk nicht mehr auf X

Trotz der rund 27 Millionen Follower verzichtet die britische Traditionszeitung The Guardian freiwillig auf ihre X-Accounts. Das sind die Gründe. Die britische Zeitung The Guardian hat angekündigt, dass sie von ihren offiziellen Accounts aus keine Inhalte mehr auf Elon Musks Social-Media-Plattform X veröffentlichen wird. In einer Mitteilung an die Leser schrieben die Verantwortlichen, dass sie die Vorteile der Präsenz auf der Plattform, die früher Twitter hieß, inzwischen durch die Nachteile aufgewogen sehen, und verwiesen auf die „oft verstörenden Inhalte“, die dort zu finden seien. The Guardian hat mehr als 80 Accounts auf X mit ungefähr 27 Millionen Followern. Das Blatt ist die wichtigste britische Zeitung im linken Spektrum. The Guardian teilte mit, dass Inhalte auf der Plattform, über die man seit langem besorgt sei, rechtsextreme Verschwörungstheorien und Rassismus umfassten. The Guardian fügte hinzu, dass die Berichterstattung der Site über die US-Präsidentschaftswahlen die Entscheidung geprägt habe: „Dies ist etwas, das wir schon seit einiger Zeit in Erwägung ziehen, angesichts der oft verstörenden Inhalte, die auf der Plattform beworben oder gefunden werden, darunter rechtsextreme Verschwörungstheorien und Rassismus“, hieß es.

via berliner zeitung: „Verschwörungstheorien und Rassismus“: Guardian postet wegen Musk nicht mehr auf X

FC St. Pauli verlässt Musk-Plattform “X” – Welche Bundesligisten ziehen nach?

Als erster Bundesliga-Klub sagt St. Pauli einem beliebten Social-Media-Dienst Lebwohl. Werden andere Bundesligisten nachziehen? Seit der Übernahme von “X” (ehemals Twitter) durch Tesla-Milliardär Elon Musk hat sich die Plattform auf verschiedensten Ebenen gewandelt. Zum Schlechteren, findet ein Großteil der Nutzer und auch Bundesliga-Aufsteiger St. Pauli. Aus diesem Grund hat der Kiezklub am Donnerstag seinen Abschied von der mittlerweile umstrittenen Social-Media-Plattform bekanntgegeben und schließt sich stattdessen Alternative “Bluesky” an. Der über 250.000 Follower schwere Account St. Paulis begründete das Aussteigen so: “Seit der Übernahme von Twitter, so der ehemalige Name der Plattform, durch Musk hat dieser X zu einer Hass-Maschine umgebaut. Rassismus und Verschwörungslegenden verbreiten sich ungehindert oder werden sogar kuratiert. Beleidigungen und Drohungen werden kaum sanktioniert und als vermeintliche Meinungsfreiheit verkauft.”

via ran: FC St. Pauli verlässt Musk-Plattform “X” – Welche Bundesligisten ziehen nach?

siehe auch: Wegen Musk und Trump : Erster Bundesliga-Klub steigt bei X aus. Seit Tesla-Milliardär Elon Musk (53) 2022 Twitter übernahm und zu X transformierte, wurde die Kritik an der Social-Media-Plattform immer größer. Jetzt zieht ein erster Bundesliga-Klub die Konsequenzen: Der FC St. Pauli steigt bei X aus! In einer Mitteilung begründete der Klub, dessen X-Account über 250.000 Follower hat: „Seit der Übernahme von Twitter, so der ehemalige Name der Plattform, durch Musk hat dieser X zu einer Hass-Maschine umgebaut.“ Und weiter: „Rassismus und Verschwörungslegenden verbreiten sich ungehindert oder werden sogar kuratiert. Beleidigungen und Drohungen werden kaum sanktioniert und als vermeintliche Meinungsfreiheit verkauft.“

https://twitter.com/fcstpauli/status/1856995507580645575

RASSISMUS-SKANDAL IN DER REGIONALLIGA: ZUSCHAUER DER POLIZEI ÜBERGEBEN – #Luckenwalde

Wegen einer rassistischen Beleidigung ist das Regionalliga-Spiel zwischen dem FSV Luckenwalde und Rot-Weiß Erfurt unterbrochen worden. Der Sieg von Erfurt wurde von dem Vorfall gegen Erfurts Nummer sechs, Maxime Awoudja (26), überschattet. Ein Zuschauer hatte den Erfurter Maxime Awoudja (26) bei dem Spiel am Sonntag in der 50. Minute beschimpft. “Man sieht nach solchen Beleidigungen einfach rot”, sagte Awoudja bei “OstSportTV”. Mit Hilfe der anderen Zuschauer wurde der Täter noch während des Spiels identifiziert und der Polizei übergeben. Ihm droht mindestens ein Stadionverbot. “Danke an alle, das man geholfen hat. Das ist wichtig, auch außerhalb des Fußballs, dass man ein Zeichen setzt”, erklärte Awoudja. Der 26-jährige Innenverteidiger hatte rund zehn Minuten nach dem Vorfall den Ausgleich für die Thüringer erzielt. Am Ende gewann Erfurt 2:1.

via tag24: RASSISMUS-SKANDAL IN DER REGIONALLIGA: ZUSCHAUER DER POLIZEI ÜBERGEBEN

Rund 80 Menschen demonstrieren gegen Vortrag der AfD – #dankeantifa

Am Jahrestag der Reichspogromnacht hat die AfD mit ihrer europäischen Fraktion ESN einen Vortrag im Kulturheim Mainz-Weisenau gehalten. Etliche Menschen demonstrierten vor Ort. Rund 80 Menschen versammelten sich am Samstagabend vor dem Kulturheim in Mainz-Weisenau, um gegen einen Vortrag der AfD und ihrer Fraktion im Europaparlament, Europa der Souveränen Nationen (ESN), zu demonstrieren. Zur Kundgebung unter dem Titel „Novemberpogrome werden nicht gefeiert in Mainz“ hatte die Gruppe „Rheinhessen Nazifrei“ eingeladen.

via az: Rund 80 Menschen demonstrieren gegen Vortrag der AfD

Rechtsextremer Aufmarsch in #Karlsruhe: 1.300 Teilnehmer bei Gegendemo – #outnumbered

Die rechtsextremen Parteien Die Rechte und NPD hatten am Samstag zu einem Aufmarsch im Karlsruher Stadtteil Durlach aufgerufen. Anlass war der Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November. Zur Gegendemo kamen etwa 1.300 Menschen.Zum Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November hatten die rechtsextremen Parteien Die Rechte und die NPD am Samstag zu einem Aufmarsch durch den Karlsruher Stadtteil Durlach aufgerufen. Zu einer Gegendemonstration kamen laut Polizei etwa 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf der anderen Seite hätten hingegen nur etwa zwei Dutzend Menschen gestanden, sagte ein Polizeisprecher. Kundgebung wie Gegendemos seien weitgehend störungsfrei verlaufen.

via tagesschau: Rechtsextremer Aufmarsch in Karlsruhe: 1.300 Teilnehmer bei Gegendemo

Nach Video eines Aktionskünstlers – Russische Lehrerinnen basteln “Helm des Vaterlands”

Russische Lehrerinnen haben sich stolz mit Aluhüten gezeigt. Sie wussten nicht, dass sie auf eine Satireaktion reingefallen sind. Ein belarussischer Aktivist hat es geschafft, gleich mehrere Lehrerinnen an russischen Schulen hereinzulegen. Auf seinem Telegram-Kanal “Uladziskau Bokhan” hat er kürzlich die zweite Folge seines Projekts veröffentlicht, das sich kritisch mit Aspekten der gesellschaftlichen Entwicklung in Russland auseinandersetzt. Im Zentrum dieser Folge steht das Thema “Besessenheit von Verschwörungen”. In einem Video wird eine fiktive Geschichte beschrieben, wonach die Nato angeblich elektromagnetische Impulse einsetzt, um die russische Bevölkerung über Satelliten zu beeinflussen. Lehrer in der Region Woronesch sollen der Geschichte zufolge eine patriotische Aktion durchführen und in einem Workshop namens “Helm des Vaterlands” ihren Schülern beibringen, wie sie Alufolienhüte zum Schutz vor diesen Impulsen anfertigen können. Der im Exil lebende Belarusse Wladyslaw Bochan hatte sich als Offizieller der Partei “Einiges Russland” ausgegeben, die Kremlmachthaber Wladimir Putin nahesteht. Das Video machte offenbar die Runde und kurze Zeit später bekam der Komiker Rückmeldungen mit angehängten Fotos.

via t-online: Nach Video eines Aktionskünstlers Russische Lehrerinnen basteln “Helm des Vaterlands”

siehe auch: Russische Lehrerinnen basteln mit Kindern Aluhüte Russische Lehrerinnen haben sich stolz mit Aluhüten gezeigt. Sie wurden veräppelt. Ein Aktivist will mit der Aktion auf problematische Entwicklungen in der russischen Gesellschaft aufmerksam machen. 66 10.11.2024, 06:06 thomas wanhoff / t-online Ein Artikel von Ein belarussischer Aktivist hat es geschafft, gleich mehrere Lehrerinnen an russischen Schulen hereinzulegen. Auf seinem Telegram-Kanal «Uladziskau Bokhan» hat er kürzlich die zweite Folge seines Projekts veröffentlicht, das sich kritisch mit Aspekten der gesellschaftlichen Entwicklung in Russland auseinandersetzt. (…) Der Aktionskünstler veröffentlichte die Aufnahmen und schrieb dazu, er habe die Aktion gestartet, um «zu bestätigen, dass in Russland ein faschistisches Regime herrscht». Bochan kündigte noch weitere Episoden seiner Telegram-Reihe an. «Es hat funktioniert. Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre», sagte Bochan auf YouTube. Er zeigte sich erschüttert, dass russische Lehrer den Aussagen im Video geglaubt hätten. Dass Aluhüte vor Strahlen schützen, ist ein längst widerlegtes Meme, das sich aber hartnäckig seit dem Beginn der atomaren Aufrüstung hält. Oft werden auch Querdenker als Aluhüte bezeichnet, weil sie Verschwörungstheorien ohne wissenschaftliche Basis glauben.