In Berlin ist ein »Lichtermeer« gegen die AfD, US-Präsident Trump und Rechtsextremismus geplant. In anderen Städten wird ebenfalls demonstriert. In dem Örtchen Jamel in Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen besonderen Grund. Der Zulauf war deutlich größer als erwartet: In Köln haben am frühen Samstagnachmittag laut Polizei 15.000 bis 20.000 Menschen an einer Demonstration gegen rechts teilgenommen. Trotz der großen Menschenmenge laufe bislang alles störungsfrei, sagte eine Sprecherin. Die Veranstalter hatten 5000 Teilnehmende angemeldet. Zu dem Protest hatte das Bündnis »Köln stellt sich quer« aufgerufen, das von zahlreichen Vereinen, Parteien, Gewerkschaften und Initiativen unterstützt wird. Unter dem Motto »#5vor12. Laut für Demokratie« starteten die Teilnehmer ihre Demo gegen die in Teilen erwiesen rechtsextreme AfD um 11.55 Uhr. »Bei der Bundestagswahl am 23. Februar steht viel auf dem Spiel«, heißt es im Aufruf der Veranstalter. Es bestehe die Gefahr, dass die AfD noch größeren Einfluss gewinne. Die Demo solle ein lautstarkes Zeichen für ein demokratisches, soziales und weltoffenes Deutschland setzen.
via spiegel: Gegen Trump, AfD, Hass Tausende Menschen versammeln sich zu Demos gegen rechts
via tagesschau: Mehr als 60 Demos bundesweit Zehntausende demonstrieren gegen Rechtsruck. In mehr als 60 Großstädten und kleineren Orten demonstrieren Menschen gegen Rechtsextremismus und den aktuellen Rechtsruck im Land. Sie knüpfen damit an die Kundgebungen vor einem Jahr an. In Köln kamen laut Polizei 40.000 Menschen zusammen.An diesem Wochenende finden in vielen Städten in ganz Deutschland Demonstrationen gegen den Rechtsruck im Land statt. Mehr als 60 Demos listet die Plattform demokrateam.org auf und nicht alle sind dort erfasst.Mancherorts war der Andrang größer als erwartet: In Köln kamen trotz Regenwetter nach Schätzungen der Polizei etwa 40.000 Menschen zusammen. Zunächst hatte die Behörde von 15.000 bis 20.000 Teilnehmenden gesprochen. Die Veranstalter gehen von 75.000 Teilnehmenden aus. Bei dem Protest wurde getrommelt und auf Kochtöpfe geschlagen. Ursprünglich waren etwa 5.000 Menschen erwartet worden.
