Opa und Enkel wollten Wahlplakat der AfD von Laternenmast ziehen

Die Polizei wurde am Dienstag benachrichtigt, als Opa und Enkel versuchten, ein Wahlplakat der AfD von einem Laternenmast zu entfernen. Weil zwei Meinerzhagener, ein Großvater und sein Enkel, versuchten, ein Wahlplakat der AfD von einem Laternenmast zu ziehen, rief ein Zeuge die Polizei. Das Geschehen ist jetzt ein Fall für den Staatsschutz. In Meinerzhagen kam es am Dienstagabend zu einem Vorfall, mit dem sich jetzt der Staatsschutz beschäftigt. Wie eine Sprecherin der zuständigen Pressestelle der Polizei in Hagen bestätigte, hatten sich ein 67-jähriger Meinerzhagener und sein 15-jähriger Enkel gegen 22.30 Uhr an der Volmestraße an einem Wahlplakat der AfD, das an einer Straßenlaterne befestigt war, zu schaffen gemacht. Ein Anwohner wurde auf die beiden aufmerksam und benachrichtigte die Polizei. Plakat sollte aus der Nähe betrachtet werden Gegenüber den Beamten gab der Großvater an, dass das Plakat nur heruntergezogen werden sollte, weil es sich der Enkel aus der Nähe habe anschauen wollen.

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FCK AfD

Schlag gegen die Szene Verein »Laut gegen Nazis« sichert sich Markenrechte an rechtsextremem Shop

Der Hamburger Verein »Laut gegen Nazis« hat sich den Namen des bekannten rechtsextremen Onlineshops »Druck18« markenrechtlich gesichert. Damit entzieht er einem der wichtigsten Vertriebskanäle der Szene die gewerbliche Nutzung. Der Betreiber des Shops darf den Namen fortan nicht länger verwenden. Tut er es doch, drohen Unterlassungsklagen und Schadensersatzforderungen. Über den Shop verkaufte die Szene Kleidung, Aufkleber, Bettwäsche und Schmuck. Der Geschäftsführer von »Druck18« ist laut Impressum Tommy Frenck, ein bundesweit bekannter Rechtsextremist. Er hatte 2024 in Thüringen für das Amt des Landrats kandidiert und zuvor große Neonazikonzerte organisiert, zu denen auch internationale Rechtsextreme kamen. Der Gründer von »Laut gegen Nazis«, Jörn Menge, betonte, der Verein habe schon mehrfach rechtsextreme Codes als Marken blockiert. »Wir haben ja bereits (…) bewiesen, dass wir Nazis dort treffen, wo es am meisten wehtut: ihren Geldbeuteln. Mit ›Druck18‹ gehen wir noch einen Schritt weiter«, sagte er. »Wer mit rechtem Hass Geld verdient, muss mit Gegenwind rechnen.« Der Verein besitzt inzwischen auch die Rechte an den Marken »Döp dö dö döp«, »VTR LND« und »enness«.

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siehe auch: No Nazi merchandise from Druck18: Laut gegen Nazis e.V. secures trademark rights to Germany’s largest online Nazi shop. The initiative is part of the award-winning “Rights Against the Right“ campaign by Laut gegen Nazis e.V. and the advertising agency Jung von Matt. Together with Jung von Matt, the association has trademarked the name of Germany’s largest right-wing extremist online shop, “Druck 18.” Druck18 is considered Germany’s largest Nazi merchandise shop, run by neo-Nazi Tommy Frenck, who is regarded as one of the central figures in the right-wing extremist scene. His online shop offers hundreds of items with racist, anti-Semitic, and historical revisionist content. “We have already proven with the trademark registration of individual codes that we hit Nazis where it hurts them most: their wallets. With ‘Druck18’, we are going one step further,“ says Jörn Menge, founder of Laut gegen Nazis e.V. ”To keep the rights to druck18 and all our secured codes, we need to sell merch bearing them. That’s what we do now under: www.druck18.com“ As part of the Rights against the Right campaign, the association has trademarked the name of the online shop “Druck18” with the aim of preventing the commercial use of the name by the far-right scene. The operator is no longer allowed to continue running the shop under this name. Further use will result in legal consequences, including injunctions and claims for damages.

Veranstaltung abgesagt – Restaurant lädt AfD kurzfristig aus

In Krefeld setzt das Restaurant „Haus Pieper“ Zeichen: Nach Protesten sagt es eine AfD-Veranstaltung ab. Unterstützer loben den Schritt als Erfolg für Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Oppumer Restaurant „Haus Pieper“ hat am Freitag kurzfristig die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte AfD ausgeladen. In einer Stellungnahme erklärten die Inhaber: „Das Haus Pieper steht für Gastfreundschaft, Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander. Wir sind ein familiengeführtes Lokal mit langer Tradition – und wir möchten, dass sich bei uns alle Menschen wohl und willkommen fühlen.“ Das Restaurant sei und bleibe ein politisch neutraler Ort, der nicht für parteipolitische Zwecke – gleich welcher Richtung – genutzt werden dürfe. „Daher finden im Haus Pieper keine politischen Veranstaltungen jeglicher Art statt.“ Vor dem geplanten AfD-Stammtisch, bei der ein Parteimitglied aus Wuppertal über „Kitas und Grundschulen im Ideologiewahn“ sprechen wollte, hatten zahlreiche E-Mails die Betreiber von „Haus Pieper“ erreicht.

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Wirbel um Kopftuch-Kommentar – AfD-Politiker fliegt bei Fortuna-Spiel aus VIP-Bereich – #KickHimOut

Ein Düsseldorfer AfD-Ratsherr wurde beim Fortuna-Spiel gegen Hannover des Stadions verwiesen. Er soll eine Frau aufgefordert haben, ihr Kopftuch abzunehmen. Was war passiert? Sie hatte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit nur kurz am Geländer des VIP-Bereichs der Fortuna aufgehalten, sagt Gehad Naheel-Ghouzi. Da hätte ihr der Mann schon gestikulierend zugerufen: „Hey, Sie da, machen Sie mal Platz.“ Naheel-Ghouzi antwortete: „Entspannen Sie sich, ich gehe gleich weg.“ Als sie ging, soll der Mann erneut gerufen haben: „Zieh mal lieber dein Kopftuch aus, Mädchen.“ Der Vorfall soll sich beim Heimspiel von Fortuna Düsseldorf am Samstag gegen Hannover 96 ereignet haben. Bei dem Mann, der ihr das zugerufen haben soll, handelt es sich um den AfD-Ratsherrn Wolf-Rüdiger Jörres. Wegen des Vorfalls wurde er zu Beginn der zweiten Hälfte des Stadions verwiesen. (…) Ein Sprecher von Fortuna Düsseldorf bestätigte den Vorgang unserer Redaktion ebenfalls. Dieser werde nun überprüft und über entsprechende Maßnahmen beraten. Gehad Naheel-Ghouzi und ihr Mann Ammar Ghouzi, der ebenfalls anwesend war, sagen, der AfD-Politiker habe auch im Stadion schon bestritten, das Vorgeworfene gesagt zu haben, nachdem Naheel-Ghouzi ihn konfrontiert hatte. Sein Begleiter sei außerdem sehr aggressiv aufgetreten – und schließlich auch aus dem Block geflogen. Das bestätigt auch der Ratsherr Thorsten Graeßner (Grüne), der Zeuge wurde, das Gesagte aber nicht genau hören konnte.

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Spenden für „Mission Lifeline“ gesammelt – Rechtsextremist Max Schreiber scheitert mit Provokation in der Dresdner Neustadt

Anhören Der rechtsextreme Aktivist Max Schreiber wollte am Freitagabend durch die Dresdner Neustadt marschieren. Doch Anwohner reagierten sofort – und machten die Aktion zunichte. Eine Spendenaktion für die Seenotrettung kehrte den Auftritt ins Gegenteil. Franziska Anders 08.08.2025, 19:59 Uhr   Dresden. Der rechtsextreme Aktivist Max Schreiber von der Kleinstpartei „Freie Sachsen“ hat mit seinem Auftritt in der Dresdner Neustadt am Freitagabend nur wenige Meter zurücklegen können. Hunderte Anwohner versammelten sich binnen Minuten, woraufhin die Polizei ihn stoppte und mit einem Platzverweis belegte. Zuvor hatte Schreiber angekündigt, ab 17 Uhr auf der Louisenstraße, der Alaunstraße und im Alaunpark „unbequeme Fragen“ stellen zu wollen. Sein Auftritt galt als gezielte Provokation im als links geltenden Szeneviertel. Die Polizei war mit starker Präsenz vor Ort. Spendenaktion kehrt rechte Provokation um Gegen den Aufmarsch formierte sich auch kreativer Protest. Unter dem Motto „Max pro Asyl“ hatten Stadträtin Anne Herpertz (Piraten) und die Aktivistin Rita Kunert (Die Linke) zu einer Spendenaktion aufgerufen. Für jeden Meter, den Schreiber zurücklegt, sollten fünf Euro an die Seenotrettungsorganisation „Mission Lifeline“ gespendet werden. Aktivisten waren mit Sammelbüchsen unterwegs, zusätzlich gab es die Möglichkeit, online zu spenden. Die Aktion stieß auf breite Unterstützung – und drehte die Provokation ins Gegenteil. Die Polizei musste laut einem Fotoreporter nicht nur Schreiber stoppen, sondern auch seinen Rückzug absichern. Polizeiketten wurden von Gegendemonstranten umströmt. Zudem nahm die Polizei Schreiber wegen mutmaßlich verfassungsfeindlicher Tattoos in eine polizeiliche Maßnahme.

via sächsicher: Spenden für „Mission Lifeline“ gesammelt Rechtsextremist Max Schreiber scheitert mit Provokation in der Dresdner Neustadt

Wegen Aufkleber – BVB geht erfolgreich gegen AfD vor

Borussia Dortmund hat sich erfolgreich gegen einen Wahlwerbe-Aufkleber der örtlichen AfD gewehrt. Die Partei fügte sich einer Unterlassungserklärung. Auf dem Sticker, der für die Kommunalwahl am 14. September in NRW gestaltet wurde, heißt es: “Beim Fußball schwarz-gelb – am Sonntag blau.” Der BVB argumentierte in einer Unterlassungsaufforderung, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, dass man die “Vereinnahmung” der Vereinsfarben durch die AfD nicht hinnehmen müsse. Am Dienstag schrieb der Verein in seiner Mitteilung: “Mit seiner Rechtsauffassung hat sich der BVB nun durchgesetzt.” Zuvor hatte der Kreisverband der Partei am Montag eine entsprechende Unterlassungsaufforderung von Borussia Dortmund unterschrieben. Das teilte der Fußball-Bundesligist ebenfalls mit. Mit der Erklärung verpflichte sich der AfD-Kreisverband Dortmund “bei Meidung einer für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Vertragsstrafe, es zu unterlassen, zu Zwecken der politischen Meinungsbildung Wahlwerbung unter Verwendung der Vereinsfarben des BVB zu betreiben”, so der Verein in seiner Mitteilung. Der Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich, dem die Unterlassungsaufforderung zusammen mit dem AfD-Kreisverband zugegangen war, bestätigte den Vorgang gegenüber der dpa

via wdr: Wegen Aufkleber – BVB geht erfolgreich gegen AfD vor

siehe auch: BVB mahnt die AfD ab Ein wichtiges Zeichen. Kurz vor der Bundestagswahl haben BVB-Fans sich bereits gegen die AfD ausgesprochen. Die AfD macht Wahlwerbung mit Bezug zum BVB. Der wehrt sich und geht juristisch dagegen vor. Damit setzt er nicht nur ein Statement gegen die rechtsextreme Partei, sondern stärkt auch jenen Fans den Rücken, die sich für ein diskriminierungsfreies Stadion einsetzen. (…) Die Partei, die vom Verfassungsschutz auf Bundesebene als “gesichert rechtsextremistisch” eingestuft wird, verteilt Aufkleber, die an Borussia Dortmund anlehnen. “Beim Fußball schwarz-gelb – am Sonntag blau” ist darauf zu lesen. Die KGaA wehrt sich dagegen und schickte dem Dortmunder AfD-Kreisverband eine Abmahnung und Aufforderung zur Unterlassung. “Aus unserer Sicht wird hier rechtswidrig versucht, eine Verknüpfung zwischen dem BVB und einer politischen Einstellung sowie einem politischen Wahlverhalten herzustellen, indem der AfD-Kreisverband Dortmund suggeriert, ein Fußballfan des BVB würde oder müsse gleichzeitig die AfD wählen”, teilte der BVB auf Anfrage mit. Diesen Eindruck wolle man nicht zulassen, denn: “Das widerspricht den Werten von Borussia Dortmund.“ (…) Das einzige, das gegen eine Partei, die sich die Destabilisierung unserer Demokratie zum Ziel gesetzt hat, hilft, ist eine klare Kante. Ihre Handlungsräume müssen eingegrenzt werden, wo es nur geht. Der BVB hat im Rahmen seiner Möglichkeiten nun einen ersten Schritt gemacht. Weitere könnten folgen. Per Mitgliederbeschluss im Herbst wurde der Vorstand des e. V. beauftragt, Maßnahmen zu entwickeln, um Borussia Dortmund vor dem Zugriff von Parteien zu schützen, die dem Grundwertekodex widersprechen. Im Interview mit schwatzgelb.de erklärte Präsident Lunow jüngst, dass ein Fragenkatalog zur juristischen Prüfung erarbeitet worden sei. Das macht Hoffnung, dass der BVB sich als Ganzes für die Zukunft weiter wappnet.

Unmasked: the man behind one of the fastest growing far-right YouTube channels

Chris Booth’s channel – rife with neo-Nazi ideology, antisemitism and racism – garnered 2.3m views and likely thousands of dollars from YouTube in about two months. The Guardian has identified the self-described “national socialist” behind an openly extremist YouTube channel that in just over two months has accumulated 50,000 subscribers, seen more than 2.3m views, and likely made thousands of dollars from YouTube’s revenue-sharing monetization program. Johnathan Christopher “Chris” Booth, 37, lives in the unincorporated community of Coral, a part of Maple Valley Township in Michigan’s Montcalm county, and is married to a senior local Republican official. Booth has published more than 70 YouTube videos since May on his Shameless Sperg account, whose graphic design elements feature stylized SS bolts. Titles of his videos – generally a recording of him delivering his views direct to camera – include: “Why I Dislike Jews. It’s not complicated”, “Black Crimes Matter: Never Relax” and “Jews and FBI hate you and your free speech”. Typically the videos attract hundreds of comments from like-minded YouTube users. His channel has seen such remarkable success that it has drawn apparently baseless allegations from other far-right creators that he is a “fed”. On an X account that frequently advertises his videos, his posts include antisemitic comments and in one response to a post about actor Jim Carrey he writes: “All of them deserve rope. I advocate for national socialism though, under which idiots like this would not fare too well.” Despite YouTube’s stated policies against hate speech and content that promotes violence against individuals or groups based on race, religion or other protected characteristics, Booth’s channel appears to be monetized through the YouTube Partner Program. The channel displays ads and Booth has thanked subscribers for their financial support through the platform.

via guardian: Unmasked: the man behind one of the fastest growing far-right YouTube channels