Jahrelang war ein völkischer Siedler Mitinhaber der Eulenspiegel-Verlagsgruppe. Recherchen führten nun dazu, dass der Verlag sich von ihm trennte. (…) Zu der Verlagsgruppe gehören die „Eulenspiegelverlagsgruppe“ und „Edition Ost“, in der einer der Starautoren der ehemalige Staatsratsvorsitzende der DDR, Egon Krenz, ist. Das Programm der Edition mutet osttalgisch an, die DDR und ihrer Sicherheitsorgane werden kaum kritisch betrachtet, dafür umso mehr die Nato und die Öffentlich-Rechtlichen. Die Geschichte des NS und des Holocaust finden sich aber auch. Und dennoch: über einige Jahre war einer der Geschäftsinhaber dieser linken Verlage ein völkischer Siedler: Baldur Bachmann. Den politischen Background des heute 43-Jährigen will der Geschäftsführer, Andreas Kietzmann, jedoch nicht gekannt haben. (…) In der sachsen-anhaltischen Region der Altmark zum Beispiel ist Bachmann kein Nobody, sagt ein Rechtsextremismusexperte von Miteinander e. V. In Wendemark, keine 40 Kilometer von Stendal. Dort leben Familienangehörige der Bachmanns auf einem großen Hof mit mehreren Gebäuden. Der gebürtige Österreicher Bachmann ist immer wieder durch Rechtsstreitigkeiten und Geschäftskonflikte aufgefalllen, sagt der Mitarbeiter des „Netzwerks für Demokratie und Weltoffenheit“, das in der Nordregion eine Beratungsstelle betreibt. Über die Einstellung der Eltern würden in der Gemeinde keine Zweifel bestehen, versichert er der taz. 2021 berichtete sogar Spiegel TV über den Clan mit seiner „völkischen Enklave“. Die Familie Bachmann sei von der anderen Seite der Elbe, aus der Lüneburger Heide, nach Sachsen-Anhalt gekommen. Im Jahr 2015 musste sich das Ehepaar vor der 13. Großen Strafkammer des Landgerichts Hannover wegen des Todes ihrer vierjährigen Tochter verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf dem damals 32-jährigen Vater und der 28-jährigen Mutter eine „Körperverletzung mit Todesfolge“ vor. Über Monate hatte sie im Jahr 2009 ihrer Tochter das lebensnotwendige Insulin nicht verabreicht. Rund um Heiligabend verstarbt die Tochter. Anhänger von Ryke Geerd Hamer Die Staatsanwaltschaft vermutete, dass die Eltern sich den Lehren von Ryke Geerd Hamer angenähert habe und deswegen ihrer Tochter die Medizin nicht gaben. Der 2017 verstorbene Gründer der „Germanischen Neue Medizin“ lehrte, dass, wenn nur die „inneren Konflikte“ gelöst würden, eine medizinische Behandlung nicht nötig sei. Bereits 1986 war dem Arzt die Approbation entzogen worden. Dass seine Habilitationsschrift und Lehre nicht angenommen wurden, führte Hamer auf den Einfluss „jüdischer Logen“ zurück.
FBI warrant details alleged racial hate-crime attacks at Oceanside Pier involving ‘skinheads,’ Marines
An FBI agent alleged that two of the attackers claim membership in a White supremacist gang, including one who allegedly posted a video of himself shouting ‘Heil Hitler’. Three White men calling themselves “skinheads” and Read more