In Duisburg findet heute an vielen Schulen kein regulärer Unterricht statt. Die Polizei bestätigte, dass der Grund eine Bedrohungslage ist. Ab morgen soll der Unterricht wieder regulär stattfinden. (…) An der Tür hängt ein Schild, dass die Schule heute geschlossen bleibt. Der Grund ist eine Bedrohungslage. Die Polizei zeigt heute an den betroffenen Schulen gezielt Präsenz, um ein “mögliches Restrisiko zu minimieren”, wie es heißt. Zuletzt mehrere Drohmails Bereits am Freitag hatte die Gesamtschule Duisburg-Mitte eine rechtsradikale Drohmail erhalten, am Sonntag erreichte die Schule noch eine Mail, diesmal mit einer Auflistung weiterer Schulen, die bedroht werden. Auch wenn die Behörden von keiner akuten Bedrohungslage ausgehen, bleiben alle Sekundar- und Gesamtschulen am Montag geschlossen. Insgesamt sind fast 18.000 Schülerinnen und Schüler betroffen. Auch einige Gymnasium gehen in den Distanzunterricht. So zum Beispiel das Abtei-Gymnasium in Hamborn und das Hildegardis-Gymnasium in Mitte. Andere Schulen, wie beispielsweise das Landfermann-Gymnasium, stellten es den Eltern frei, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken oder nicht.

via tagesschau: Wegen Bedrohungslage Mehrere Schulen in Duisburg bleiben geschlossen

siehe auch: Verfasser rechtsextremer Drohschreiben gegen deutsche Schulen gesucht Die Polizei zweifelt an der Ernsthaftigkeit der angekündigten Taten. Dennoch blieben die Schulen in Duisburg am Montag geschlossen. Nach Drohschreiben mit rechtsradikalen Äußerungen ist für knapp 18.000 Schülerinnen und Schüler in der deutschen Stadt Duisburg zum Wochenstart die Schule geschlossen geblieben. Die zuständige Bezirksregierung hatte als Vorsichtsmaßnahme entschieden, an 17 Schulen am Montag den Präsenzunterricht ausfallen zu lassen. Die Verfasser der beiden Schreiben werden nun gesucht; Straftaten in Duisburg angekündigt Rechtsextreme Drohungen sorgen für Schul­schließungen In Duisburg blieben nach zwei Drohmails am Montag 20 Schulen geschlossen. Betroffen waren 18.000 Schü­le­r*in­nen. Dienstag öffnen die Schulen wieder. (…) Obwohl die Polizei „nicht von einer Ernsthaftigkeit der angekündigten Taten“ ausging oder von einer akuten Bedrohungslage sprechen wollte, blieben alle Gesamt- und Sekundarschulen in Duisburg für Präsenzunterricht geschlossen. Die Entscheidung dafür traf die zuständige Bezirksregierung in Düsseldorf in Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden. Offizieller Grund war eine „unklare Bedrohungslage“. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) und die Schuldezernentin Astrid Neese stellten sich hinter die Entscheidung: Die Sicherheit der Kinder gehe vor, sagten beide übereinstimmend. Betroffen waren rund 18.000 Schüler*innen, teils fand digitaler Distanzunterricht statt.