Darüber hinaus laufen 13 Durchsuchungen, darunter der Vorwurf der Verbindung zu terroristischen Zwecken Einsatz der Staatspolizei im gesamten Staatsgebiet gegen eine supremacistische und neonazistische Gruppe, die in „Werwolf Division“ umbenannt wurde und auch im Telegram-Netzwerk aktiv ist. In diesen Stunden führen die Beamten im Gefängnis zwölf Vorsichtsmaßnahmen durch, die der Ermittlungsrichter des Gerichts von Bologna auf Ersuchen der örtlichen Staatsanwaltschaft erlassen hat. Gleichzeitig laufen weitere 13 Hausdurchsuchungen (insgesamt 25) in Bologna, Bari, Brindisi, Lecco, Mailand, Monza Brianza, Modena, Palermo, Pesaro Urbino, Pescara, Pordenone, Ravenna, Rom, Teramo, Triest, Vercelli und Vicenza Die gegen die Mitglieder der Gruppe erhobenen Vorwürfe umfassen die Vereinigung mit dem Ziel des Terrorismus, Propaganda und Anstiftung zu Straftaten aus Gründen der Rassen-, ethnischen und religiösen Diskriminierung sowie den illegalen Besitz einer Schusswaffe . Die Operation wird von der Nationalen Anti-Mafia- und Anti-Terror-Direktion und der Zentralen Präventionspolizeidirektion koordiniert. Die 25 Verdächtigen, von denen einige bereits im Mai 2023 eine Durchsuchung durch die Digos von Bologna und Neapel erhalten hatten, sind zwischen 19 und 76 Jahre alt. Der Verein wurde später in „New Alba Division“ umbenannt: Ziel war es, das derzeitige System zur Errichtung eines ethischen und autoritären Staates zu untergraben, der sich auf die „arische Rasse“ konzentrierte, auch mit dem Plan gewaltsamer Aktionen gegen hochrangige Beamte der Institutionen . Die Untersuchung ergibt sich aus etablierten Kontakten zwischen einigen Anführern der Organisation und den Anführern einer anderen subversiven leugnenden und supremacistischen Vereinigung namens „Orden von Hagal“, die auf dem Staatsgebiet aktiv ist und Ende 2022 von den Digos von Neapel aufgelöst wurde.

via unionme sarda: Razzia der Polizei gegen eine Rassisten- und Neonazi-Gruppe: 12 Festnahme

siehe auch: In carcere i neonazisti della cellula “Nuova Alba”, indagata anche una modenese In cella sono finiti 12 membri del gruppo suprematista e neonazista conosciuto in precedenza anche come “Werwolf Division”, L’operazione delle Direzioni Distrettuali Antiterrorismo E’ scattata dalle prime ore questa mattina una vasta operazione antiterrorismo della Polizia di Stato  coordinata dalle Direzioni Distrettuali Antiterrorismo delle Procure della Repubblica di Bologna e Napoli, con il supporto della Direzione Nazionale Antimafia e Antiterrorismo. L’operazione ha portato all’esecuzione di 12 custodie cautelari in carcere nei confronti di altrettante persone accusate di appartenere ad una cellula ben organizzata di ispirazione neonazista. Insieme agli arresti sono state svolte  25 perquisizioni in diverse città italiane, tra cui Bologna, Modena, Bari, Brindisi, Lecco, Milano, Monza Brianza, Palermo, Pesaro Urbino, Pescara, Pordenone, Ravenna, Roma, Teramo, Trieste, Vercelli e Vicenza. Gli indagati, 25 in totale, di età compresa tra 19 e 76 anni, sono membri di un’organizzazione denominata “Werwolf Division”, rinominata successivamente “Divisione Nuova Alba”. Si tratta di un gruppo suprematista neonazista e accelerazionista, attivo anche sulla piattaforma Telegram, accusato di associazione con finalità terroristiche, propaganda e istigazione all’odio razziale e religioso, negazione e apologia della Shoah, pianificazione di azioni violente contro alte cariche istituzionali, secondo le indagini, l’obiettivo del gruppo era il sovvertimento dell’ordinamento democratico italiano per instaurare uno Stato autoritario basato sull’ideologia della “razza ariana”. (…) Tra i materiali sequestrati spiccano volantini diffusi in Emilia Romagna nel 2022, definiti dagli investigatori “altamente allarmanti”. Uno di questi raffigurava un uomo mascherato accanto al simbolo nazista del Sole Nero e riportava una citazione dell’estremista di destra francese Dominique Venner, inneggiando alla distruzione del sistema liberale. L’indagine ha anche evidenziato legami tra i vertici della “Werwolf Division” e l’organizzazione negazionista “Ordine di Hagal”, smantellata nel 2022. Il nome del gruppo si rifà alle unità naziste “Werwolf Division” della Seconda Guerra Mondiale, note per azioni di sabotaggio contro gli Alleati. Due anni di indagine sul campo L’inchiesta, avviata dalle Digos di Napoli e Bologna con il supporto della Direzione Centrale della Polizia di Prevenzione, ha ricostruito le attività del gruppo grazie a sofisticate tecnologie investigative e metodi tradizionali di polizia. I provvedimenti eseguiti oggi giungono al termine di una complessa attività investigativa, svolta negli ultimi due anni dalle DIGOS di Napoli e Bologna – in sinergia con il Servizio per il Contrasto all’Estremismo e Terrorismo Interno della Direzione Centrale della Polizia di Prevenzione e con il supporto investigativo anche della Direzione Centrale per la Polizia Scientifica e la Sicurezza Cibernetica – sotto la direzione delle Direzioni Distrettuali Antiterrorismo delle Procure della Repubblica di Napoli e Bologna, con il coordinamento della Direzione Nazionale Antimafia e Antiterrorismo; Arrestate 12 persone appartenenti al gruppo suprematista Werwolf division. I poliziotti delle Digos di varie città italiane hanno eseguito stamattina 12 misure cautelari in carcere e complessivamente 25 perquisizioni domiciliari nei confronti di altrettante persone appartenenti a una associazione suprematista e accelerazionista attiva anche in rete, sulla piattaforma Telegram, col nome “Werwolf division”. Le indagini, guidate dalle Direzioni distrettuali antiterrorismo di Bologna e Napoli e coordinate dalla Direzione nazionale antimafia e antiterrorismo, hanno evidenziato come i 25 indagati, di età compresa tra 19 e 76 anni, abbiano a vario titolo promosso, organizzato e preso parte all’associazione “Werwolf division”, successivamente rinominata “Divisione nuova alba”. L’organizzazione, seguendo ideali suprematisti e neonazisti, nella loro espressione più estrema dell’accelerazionismo, mirava al sovvertimento dell’attuale ordinamento per l’instaurazione di uno stato etico e autoritario, incentrato sulla razza ariana, progettando persino azioni violente nei confronti di alte cariche delle Istituzioni; ZWÖLF FESTNAHMEN Attentat auf Meloni geplant? Razzia gegen italienische Neonazi-Gruppe Zwölf Personen wurden festgenommen, gegen 25 wird ermittelt. Ein Dutzend Wohnungen durchsucht. Laut Ermittlern diskutierte die Gruppe über einen Anschlag auf „die Ministerpräsidentin“. (…) Den Festgenommenen wird zur Last gelegt, einer Vereinigung zu terroristischen Zwecken anzugehören. Weitere Vorwürfe lauten: Propaganda und Aufstachelung zu Straftaten aus Gründen rassistischer, ethnischer oder religiöser Diskriminierung sowie Besitz von Feuerwaffen. Der Name der Vereinigung erinnert an die gleichnamige „Werwolf-Division“ der Nazis, die in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs gegründet wurde, um Sabotageakte und Guerillakrieg gegen die Alliierten zu führen; Italienische Neonazis planten Anschlag auf Giorgia Meloni Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Bei einer landesweiten Razzia gegen eine italienische Neonazi-Gruppe namens »Werwolf Division« sind mindestens zwölf Verdächtige festgenommen worden. Zudem wurden bei Durchsuchungen in mehr als zwei Dutzend Wohnungen Schusswaffen, Messer und rechte Propaganda sichergestellt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der norditalienischen Stadt Bologna mitteilten. In Italien gibt es vielerorts eine ausgeprägte rechte Szene. Insgesamt richtete sich die Razzia nach Angaben der Behörden gegen 25 Verdächtige im Alter zwischen 19 und 76 Jahren, auch in Rom und Mailand. Die Staatsanwaltschaft sprach von einer gut organisierten Zelle, die bereits in der Lage gewesen wäre, Anschläge zu verüben. Dies hätte, so die Ermittler, mit sogenannten einsamen Wölfen geschehen sollen – also Einzeltäter, wie sie auch von islamistischen Terrorgruppen immer wieder eingesetzt werden; Mutmaßliche Anschlagspläne gegen Meloni Faschisten gegen rechts In Italien nimmt die Polizei 12 Mitglieder der Neonazi-Gruppe „Division neue Morgenröte“ fest. Sie sollen einen Anschlag auf die rechte Ministerpräsidentin geplant haben. 12 vollstreckte Haftbefehle, 25 Hausdurchsuchungen: Am Mittwoch haben Staatsanwaltschaft und Polizei eine von Bologna aus agierende Neonazi-Gruppe zerschlagen. Zunächst hatte die Gruppierung sich „Division Werwolf“ genannt, ehe sie sich später in „Division neue Morgenröte“ umbenannte. Nicht weniger als den Umsturz der demokratischen Ordnung und die Errichtung eines autoritären, „arischen“ Staats sollen die insgesamt 25 Beschuldigten angestrebt haben. Die Bildung einer Vereinigung mit terroristischer Zielsetzung, Aufstachelung zum Rassen- und zum religiösen Hass, Negation der Schoah ebenso wie die konkrete Vorbereitung von Attentaten wirft die ermittelnde Staatsanwältin dem Nazi-Verein vor. Die Hitler- und Himmler-Verehrer – bis auf eine Frau allesamt Männer im Alter zwischen 19 und 76 Jahren – tauschten sich unter anderen in einer Telegram-Chatgruppe über einen Anschlagsplan gegen die Ministerpräsidentin Giorgia Meloni aus, ihnen verhasst, weil sie „eine Faschistin, die Faschisten verraten hat“, sei. Dabei hatten die Aktivisten auch schon die Observation des Palazzo Chigi in Rom, des Amtssitzes der Regierungschefin, aufgenommen. (…) Einer der Anführer, der 44-jährige Salvatore Nicotra, war bisher als Rezeptionist einer Bank in Bologna tätig. Früher einmal war er als Sänger in einer bekannten Talentshow des italienischen Fernsehens aufgetreten, und in seiner Freizeit schrieb er Romane, die während des Zweiten Weltkriegs spielten. Ihm wird vorgeworfen, er sei der Verantwortliche für die geplante Ausbildung der Werwolf-Mitglieder an der Waffe gewesen und habe die Anschlagspläne gegen Meloni ebenso wie die Staatsstreichpläne der Gruppe formuliert. Eher „folkloristisch“ sei auch die zweite Führungspersönlichkeit, die jetzt verhaftet wurde, befindet die Tageszeitung La Stampa auf ihrer Website. Der 76-jährige Giuseppe Fallisi ist der Senior-Werwolf, von Beruf war er als Operntenor tätig. Früher einmal hegte er anarchistische Sympathien, sang zum Beispiel mit zwei Rappern ein Stück auf die beiden anarchistischen Märtyrer Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti. Dann aber entdeckte er die Palästina-Solidarität für sich, die er schnell antisemitisch und rechtsextremistisch deklinierte; in der Chatgruppe soll er zur Diskriminierung von Juden und Mi­gran­t*in­nen aufgestachelt haben.