Die Wohnung des mutmaßlichen Gründers einer rechtsradikalen WhatsApp-Gruppe ist in Mecklenburg-Vorpommern durchsucht worden. Der Mann gehört nach Informationen des NDR der rechten Szene im Raum Schwerin an. In der Chat-Gruppe sollen konkrete Pläne für einen Anschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft im niedersächischen Winsen (Luhe) diskutiert worden sein. Im Zusammenhang mit den mutmaßlichen Anschlagsplänen hatten Polizisten bereits in der vergangenen Woche die Wohnungen eines 19-Jährigen in Winsen und eines 15-Jährigen bei Bad Segeberg durchsucht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Lüneburg stehen beide im Verdacht, sich zu einer Brandstiftung verabredet zu haben. (…) Der Mann, dessen Wohnung nun durchsucht wurde, soll die besagte Chat-Gruppe mit dem Namen “Terror 18” gegründet haben. In den vergangenen Tagen hatte er weiter für die Gruppe geworben. Zuletzt postete er “Ich als Anführer der gruppe 18 werde die Gruppe (…) weiter führen und sie noch bekannter machen als je zuvor.”

via ndr: Durchsuchung bei mutmaßlichem Gründer rechtsradikaler Chatgruppe


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