Marcel Queckemeyer soll einen Ryanair-Mitarbeiter mit türkischen Wurzeln herabgewürdigt haben. Ein Sprecher der Partei weist den Vorwurf zurück: Der Politiker habe sich nur für andere Passagiere eingesetzt. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Marcel Queckemeyer ist von Ryanair von einem Flug nach Palma de Mallorca ausgeschlossen worden. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Queckemeyer soll demnach einen Mitarbeiter der Fluggesellschaft beleidigt haben. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) schreibt, sei es zwischen anderen Reisenden und dem Mitarbeiter zu einem Streit gekommen, weil dieser deren Gepäck beanstandet haben soll. Der AfD-Politiker habe sich daraufhin eingemischt und den beteiligten Mitarbeiter lautstark kritisiert. Dabei, so die „NOZ“, soll Queckemeyer zu dem Mitarbeiter mit türkischen Wurzeln gesagt haben: „Im Leben nichts geschissen kriegen und dann hier am Flughafen arbeiten.“ Queckemeyer selbst äußerte sich zu dem Vorfall bislang nicht. Ein Sprecher der AfD Niedersachsen wies den Vorwurf jedoch vollumfänglich zurück. Queckemeyer habe weder jemanden beleidigt noch sei dieser Satz so gefallen. Der Darstellung des Sprechers zufolge soll sich der AfD-Mann für andere Passagiere eingesetzt und die Gepäckbestimmungen kritisiert haben. Dabei habe sich die Kritik aber ausschließlich gegen die Servicepraxis und das Ryanair-Management gerichtet, nicht gegen den Mitarbeiter, heißt es. (…) Ryanair verfolge eine „strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Passagieren“ und werde auch weiterhin entschlossen „gegen ungebührliches Verhalten von Passagieren vorgehen“. Es gehe darum, sicherzustellen, „dass alle Passagiere und die Besatzung in einer respektvollen und stressfreien Umgebung reisen können“, heißt es weiter.

via tagesspiegel: Er soll einen Mitarbeiter beleidigt haben: AfD-Politiker von Ryanair-Flug nach Mallorca ausgeschlossen

siehe auch: Vor Mallorca-Flug abgewiesen: AfD-Abgeordneter Queckemeyer darf nicht an Bord Marcel Queckemeyer mischte sich in einen fremden Gepäck-Streit ein und verpasste seinen Flug. Die Fluggesellschaft spricht von einer Null-Toleranz-Politik gegen Fehlverhalten. er AfD-Bundestagsabgeordnete Marcel Queckemeyer darf einen Mallorca-Flug nicht antreten – eine Airline verweigert ihm die Mitnahme, weil er sich verbal danebenbenommen haben soll. Der Vorfall ereignete sich bereits Mitte Oktober am Airport Münster/Osnabrück, bestätigt wurde er erst später vom AfD-Landesverband Niedersachsen. Nach Darstellung mehrerer Medien wartete der Politiker auf seinen Flug, als sich ein anderer Reisender wegen seines Gepäcks mit einem Flughafenmitarbeiter anlegte. Queckemeyer schaltete sich ein und übte scharfe Kritik. Über den Fall berichteten unter anderem die Neue Osnabrücker Zeitung und der WDR. Airline beruft sich auf „Null-Toleranz-Politik“ Die Fluggesellschaft entschied daraufhin, den Mann nicht an Bord zu lassen. Gegenüber dem WDR erklärte sie, dem Passagier sei „aufgrund seines störenden Verhaltens vom Gate-Mitarbeiter am Flughafen Münster zu Recht die Beförderung auf diesem Flug verweigert“ worden.

Bild KI-generiert

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