Ein Mitglied der Jungen Union aus Nordthüringen hat eine jüdische Funktionärin in einem internen Chat antisemitisch und frauenfeindlich beleidigt. Thüringens JU-Landeschef verurteilte die Äußerung scharf. Der Verfasser ist inzwischen aus der Nachwuchsorganisation ausgetreten. Nach einer antisemitischen Beleidigung ist ein Nordthüringer Mitglied aus der Jungen Union ausgetreten. Das wurde MDR THÜRINGEN aus Kreisen der CDU-Nachwuchsorganisation bestätigt. Anlass ist der Kommentar des JU-Mitglieds in einem internen Chat der Jungen Union. Darin hatte er die scheidende Bundesschatzmeisterin der Jungen Union, Clara von Nathusius, auch frauenfeindlich beleidigt. Das Mitglied schrieb, das passiere, wenn man Frauen in Vorstände wähle. Und wörtlich: “Aber jetzt mal ganz ehrlich: Clara ist Jüdin, die können mit Geld umgehen, es kann sich also nicht um ein Versehen handeln”. Probleme der JU Deutschlands als Hintergrund Hintergrund des Vorfalls sind finanzielle Probleme der Jungen Union Deutschlands. Nach einem Bericht des Focus muss die JU rund 350.000 Euro an staatlichen Fördermitteln zurückzahlen. Dafür musste sie sich demnach etwa 300.000 Euro bei der CDU leihen.

via mdr: Antisemitischer Kommentar im JU-Chat: Mitglied aus Nordthüringen tritt aus


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