Gelsenkirchener (18) sitzt in U-Haft, weil er seine Mutter getötet haben soll. Im Netz fällt er mit Beitrag über „Schlächter von Prag“ auf. Der Schock über den mutmaßlichen Muttermord in Gelsenkirchen sitzt tief. (…) Er soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft Essen die 46-jährige alleinerziehende Frau durch „mehrfache Gewalteinwirkung gegen den Kopf und Oberkörper“ getötet haben. Die Bild-Zeitung nennt als angebliche Tatwaffe eine Axt. Der 18-jährige Teenager soll sich in der Vergangenheit psychisch auffällig verhalten haben. Sohn fällt mit rechtsextremem Posting auf – angeblich Geschäftsführer einer Geheimgesellschaft Das Facebook-Profil des festgenommenen Sohnes ist mit mehreren befremdlichen Einträgen und Postings versehen, darunter sind auch rechtsextreme Inhalte. Die Bilder zeigen meist einen großen, kräftigen, mit einem schwarzen Mantel bekleideten jungen Mann mit langen Haaren im Gesicht. Auf einem Bild posiert der Gelsenkirchener ist, mit einem Buch des rechten Historikers und Publizisten Günther Deschner über Reinhard Heydrich. Deschner schrieb zuletzt für die „Junge Freiheit“ – die Zeitung gilt als das Sprachrohr der Neuen Rechten. Heydrichs war einer der gefürchtetsten und radikalsten Gefolgsmänner Hitlers. Sein offener Terror gegen die Bevölkerung brachte ihm im Volksmund den Spitznamen „Der Schlächter von Prag“ ein. Er koordinierte europaweit die „Endlösung der Judenfrage“. (…) Außerdem bezeichnet sich der Gelsenkirchener als „Geschäftsführender Gesellschafter bei Vril-Gesellschaft“.

via waz: Mutmaßlicher Muttermord: Sohn postete rechtsextreme Inhalte

siehe auch: Gelsenkirchener wegen Mordes an seiner Mutter verurteilt Der 19-Jährige muss in eine psychiatrische Klinik. Er wurde heute schuldig gesprochen, vergangenen Sommer seine Mutter mit einer Axt erschlagen zu haben. Ein 19 Jahre alter Gelsenkirchener ist wegen Mordes an seiner Mutter zu sieben Jahren und sechs Monaten Jugendstrafe verurteilt worden. Das ist das höchstmögliche Strafmaß. Die Richter am Essener Landgericht haben gerade verkündet, dass der junge Mann in einer Psychiatrischen Klinik untergebracht wird. Laut Urteil hat er seine 46 Jahre alte Mutter im Juni vergangenen Jahres mit mehreren Axthieben und Dolchstichen getötet. Außerdem hatte er einen Amoklauf an seiner ehemaligen Schule in Gelsenkirchen-Hassel geplant – diesen Plan aber aufgegeben. Der Angeklagte sei für die Allgemeinheit gefährlich, so die Vorsitzende Richterin.(…) Nach der Tat im Juni 2024 hatte er noch zwei Tage mit der Leiche in der Gelsenkirchener Wohnung verbracht, bevor er sich der Polizei stellte. Wegen einer Persönlichkeitsstörung sprach die Richterin heute in der Urteilsverkündung von erheblich verminderter Schuldfähigkeit. Sie bezeichnete das Vorgehen des Gelsenkircheners als besonders brutal.


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