Wieder Tumulte bei einem Auftritt der AfD in Düsseldorf. Nach dem von der rechten Partei als „Spaziergang“ angekündigten Marsch durch Oberbilk am Montagnachmittag, 18. Mai, gibt es schwere Vorwürfe gegen das Vorgehen der Polizei. Grund: Die Beamtinnen und Beamten gingen zu Teilen unverhältnismäßig hart gegen die Gegendemonstrierenden vor. Sogar wir als NRZ wurden bei Videoaufnahmen von einem Polizisten mit einem Schlagstock angegangen und dann zweimal geschubst, obwohl wir uns mehrfach mit Presseausweis legitimiert hatten. „Wir kritisieren den unverhältnismäßigen und eskalierenden Polizeieinsatz, um eine kleine Gruppe extremer Rechter durch den Stadtteil Oberbilk zu eskortieren“, heißt es in einer Stellungnahme von Oliver Ongaro vom Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ (DSSQ). „Dabei wurden einzelne Gegendemonstrantinnen und -demonstranten in den fahrenden Verkehr geschubst und auch Journalisten körperlich attackiert.“ Der Tumult begann eigentlich schon, bevor die rund 30 AfD-Zugewandten ihren „Spaziergang“ gestartet hatten. Einer der AfD-Medienleute hatte sich einem Gegendemonstranten genähert und anschließend behauptet, er sei geschlagen worden. Die Polizei führte die beschuldigte Person sofort maximal unsanft ab.

via nrz: Anti-AfD-Proteste in Düsseldorf: Geschubst und attackiert – Vorwürfe gegen Polizei

Categories: Rechtsextremismus

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