Die rechtsextremistische Partei Der Dritte Weg hat ein Bürgerbüro mitten in Wittstock/Dosse im Nordwesten Brandenburg eröffnet. Folgen neue Standorte? Nach der Eröffnung eines Bürgerbüros der rechtsextremistischen Gruppierung Der Dritte Weg in Wittstock/Dosse rechnet das Innenministerium damit, dass die Kleinpartei in Brandenburg weitere Immobilien sucht. Die Ansiedlung im Zentrum des 14.000 Einwohner-Städtchens im Nordwesten Brandenburgs löst Besorgnis aus. Wie ein Sprecher des Innenministeriums in Potsdam auf Anfrage mitteilte, verfügt die Partei Der Dritte Weg mit dem Partei- und Bürgerbüro über ihre erste eigene Immobilie im Land. Parteiaktivitäten wie Schulungen und „Stützpunktabende“ ließen sich so einfacher organisieren. „Vor diesem Hintergrund ist damit zu rechnen, dass die Partei zukünftig weitere Immobilien im Land unter ihre Kontrolle bekommen möchte. Ebenso sind weitere Stützpunktgründungen zu erwarten.“ Nach Angaben des Ministeriums hat der Dritte Weg seine Strukturen in den vergangenen Jahren ausgebaut. Es gebe inzwischen drei sogenannte Stützpunkte in Brandenburg. Laut Verfassungsschutzbericht 2023 ist die Partei bereits in der Uckermark und in Potsdam-Mittelmark aktiv. NS-Ideologie und Kampfsport für Jugendliche Die ideologischen Aussagen der Partei Der Dritte Weg sind laut Bundesamt für Verfassungsschutz nationalsozialistisch, antisemitisch und rassistisch geprägt. Auch die Nachwuchsorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ tritt in Erscheinung. Unter anderem sollen mit Kampfsportaktivitäten junge Menschen für die rechtsextremistische Szene rekrutiert werden.
via tagesspiegel: Sicherheitsbehörden sind alarmiert: Planen Rechtsextremisten neue Stützpunkte in Brandenburg?
siehe auch: Kleinstadt in Angst Neonazi-Partei breitet sich in Brandenburg aus Die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ hat ihr erstes Büro in Brandenburg eröffnet – mitten im Zentrum von Wittstock. Dies löst im 14.000-Einwohner-Städtchen Angst und Besorgnis aus. Und das Innenministerium warnt: Das ist erst der Anfang. Sie verbreiten Nazi-Ideologie, Rassismus und Judenhass. Mit dem Wittstocker Partei- und Bürgerbüro hat die rechtsextreme Kleinpartei „Der III. Weg“ jetzt ihre erste eigene Immobilie in Brandenburg. Dort will sie Schulungen und „Stützpunktabende“ organisieren. „Es ist damit zu rechnen, dass die Partei zukünftig weitere Immobilien im Land unter ihre Kontrolle bekommen möchte“, warnt das Innenministerium. Es erwartet weitere Stützpunkt-Gründungen. Laut Ministerium hat die Partei ihre Strukturen ausgebaut und ist mit drei Stützpunkten in Brandenburg aktiv – in der Uckermark, in Potsdam-Mittelmark und jetzt in Wittstock. NSDAP-Ideologie und Kampfsport für Jugendliche „Der III. Weg ist mit seinem 10-Punkte-Programm ideologisch scharf an das völkisch-nationalistische Gedankengut der NSDAP angelehnt“, erklärt Brandenburgs Verfassungsschutz. „Die Partei fordert ‚die Wiederherstellung Gesamtdeutschlands in seinen völkerrechtlichen Grenzen‘ und ‚die Erhaltung und Entwicklung der biologischen Substanz des Volkes zur Abwendung des drohenden Volkstodes‘.“ Damit meint die Partei die Rückforderung ehemaliger deutscher Gebiete und eine rassistische Bevölkerungspolitik. Schon vor der AfD setzte „Der III. Weg“ auf den Kampfbegriff „Remigration“.
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