Wegen eines scharfen Angriffs auf seinen Parteifreund Frohnmaier droht AfD-Mann Moosdorf eine Strafe. Die Partei regelt damit auch einen Streit um den außenpolitischen Kurs der Partei: Moosdorf warf Frohnmaier Trump-Hörigkeit vor, Moosdorf steht wegen seiner Verbindungen nach Moskau in der Kritik. In der AfD-Bundestagsfraktion rumort es erneut wegen gegenseitiger persönlicher Angriffe und Meinungsverschiedenheiten über den politischen Kurs. Der Fraktionsvorstand beschloss, ein Ordnungsverfahren gegen den sächsischen Abgeordneten und früheren außenpolitischen Sprecher der Fraktion, Matthias Moosdorf, einzuleiten. Bevor über mögliche Maßnahmen entschieden wird – etwa eine Rüge oder ein Ordnungsgeld – kann der Abgeordnete laut Geschäftsordnung der Fraktion zunächst Stellung nehmen. Hintergrund ist ein öffentlich gewordener Brief Moosdorfs an seine Fraktionskollegen. Darin greift er Fraktionsvize Markus Frohnmaier, den aktuellen außenpolitischen Sprecher und Vorsitzenden des Arbeitskreises Außenpolitik, hart an und fordert indirekt dessen Ablösung. In dem Schreiben zweifelt Moosdorf offen an Frohnmaiers Eignung und außenpolitischer Kompetenz. Er kritisiert ihn zudem wegen Vetternwirtschaft. (…) In der vergangenen Legislaturperiode stand auch Moosdorf als außenpolitischer Sprecher fraktionsintern in der Kritik. Es ging etwa um eine Russland-Reise und Verbindungen nach Moskau. Der Cellist hatte eine Honorarprofessur an der international bekannten Moskauer Gnessin-Musikhochschule angenommen. Die Akademie wird vom russischen Kulturministerium finanziert.

via ntv: Nach Brandbrief gegen Frohnmaier AfD leitet Verfahren gegen Abgeordneten Moosdorf ein

siehe auch: AfD-Abgeordneter Moosdorf muss wegen Attacke gegen Fraktionsvize mit Strafe rechnen In einem öffentlich gewordenen Brief hat der AfD-Abgeordnete Matthias Moosdorf harsche Kritik an Fraktionsvize Markus Frohnmaier geäußert. Der Vorgang hat jetzt Konsequenzen. In der AfD-Bundestagsfraktion rumort es erneut wegen gegenseitiger persönlicher Angriffe und Meinungsverschiedenheiten über den politischen Kurs. Der Fraktionsvorstand beschloss die Einleitung eines Ordnungsverfahrens gegen den sächsischen Abgeordneten und früheren außenpolitischen Sprecher der Fraktion, Matthias Moosdorf. Bevor über mögliche Maßnahmen entschieden wird – das könnte theoretisch etwa eine Rüge oder ein Ordnungsgeld sein – hat der Abgeordnete laut Geschäftsordnung der Fraktion zunächst Gelegenheit zur Stellungnahme. Hintergrund ist ein öffentlich gewordener Brief Moosdorfs an seine Fraktionskollegen, in dem er Fraktionsvize Markus Frohnmaier, den aktuellen außenpolitischen Sprecher und Vorsitzenden des Arbeitskreises Außenpolitik der Fraktion, hart angreift und indirekt dessen Ablösung fordert.


0 Comments

Leave a Reply

Avatar placeholder

Your email address will not be published. Required fields are marked *