Kevin Dorow musste bereits aus dem Bundesvorstand der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ austreten. Nun drohen nach Julia Gehrckens Konsequenzen. (…) Wie „Bild.de“ berichtet, prüft die Partei auch Maßnahmen gegen Julia Gehrckens (27). Die Beisitzerin der Jugendorganisation soll in vertraulichen Gesprächen unter anderem Pforzheim als „gottlose Kanacken-Stadt“ bezeichnet haben. Zudem äußerte sie sich laut den Aufnahmen zu einem Zusammenhang zwischen „Ethnie und IQ“, bezeichnete Linke als „geisteskrank“ und verbreitete antisemitische Aussagen über Banken in den USA. Die Zitate stammen aus heimlich angefertigten Videoaufnahmen einer Undercover-Journalistin, die Gehrckens 2025 sowohl in ihrem Auto als auch bei Veranstaltungen filmte. Ende desselben Jahres wurde Gehrckens in den Bundesvorstand gewählt, wo sie in ihrer Rede unter anderem „millionenfache Remigration“ forderte.
via schwäbische: „Generation Deutschland“ Zu radikal für die AfD? Partei prüft Strafen gegen Jungpolitikerin
siehe auch: Rüge für AfD-Jugendvorständin Gehrckens. Ein Vorstandsmitglied der neuen AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland musste schon zurücktreten. (…) Hintergrund sind Aussagen Gehrckens, die durch eine RTL- und „Stern“-Recherche bekannt wurden. Eine Reporterin hatte im vergangenen Sommer undercover Filmaufnahmen gemacht. Gehrckens soll darauf zu hören sein, wie sie Pforzheim als „gottlose Kanaken-Stadt“ und Linke als „geisteskrank“ bezeichnet. Weiterhin soll sie die Behauptung bestätigt haben, die Banken in Amerika würden den Juden gehören – „das stimmt halt auch“. Äußerungen bei rechten Treffen mitgeschnitten Die Äußerungen sollen demnach bei einem „Frauenkongresses“ der ESN-Fraktion im Europaparlament, der auch die AfD angehört, gefallen sein sowie rund um ein Treffen des Frauen-Netzwerks „Lukreta“, das im Jahresbericht des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen 2024 den „rechtsextremistischen Akteuren“ zugerechnet wird.