Die Bundesregierung registriert Thüringen als Hauptstandort rechter Musik-Events. Die Linke fordert nun ein entschiedeneres Vorgehen der Behörden. Thüringen hat im vergangenen Jahr bundesweit die meisten offen angekündigten rechtsextremen Musikveranstaltungen verzeichnet. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsabgeordneten Mandy Eißing hervor. Demnach wurden von 193 deutschlandweit angekündigten Veranstaltungen mit Musikbeiträgen mehr als 80 in Thüringen durchgeführt. Laut Bundesregierung lag der Schwerpunkt in einem Ort in Südthüringen. Auch im benachbarten Sachsen fanden zahlreiche Konzerte statt. Insgesamt erfasste die Polizei bundesweit 345 Konzerte, Liederabende oder ähnliche Veranstaltungen. In dieser Zahl seien auch sonstige Musikdarbietungen etwa im Rahmen von Demonstrationen enthalten

via mdr: Über 80 rechtsextreme Konzerte – Thüringen bundesweiter Hotspot