AfD-Mann Matthias Moosdorf soll einen Parteikollegen im Reichstagsgebäude mit Hitlergruß und schneidigem “Hackenschlag” begrüßt haben. Die Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage, nachdem der Bundestag Moosdorfs Immunität aufgehoben hat. Die Berliner Staatsanwaltschaft (StA) hat gegen den mittlerweile 60-jährigen Bundestagsabgeordneten Anklage wegen des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen (§§ 86, 86a Strafgesetzbuch) vor dem Amtsgericht (AG) Tiergarten erhoben. Moosdorf soll am 22. Juni 2023 während einer laufenden Sitzung des Deutschen Bundestages einen Parteikollegen im Bereich der Garderobe am Zugang Ost zum Reichstagsgebäude mit einem “Hackenschlag” und dem Hitlergruß begrüßt haben, so die StA. Ihm sei dabei bewusst gewesen, dass die Grußform der verbotenen nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) für andere im Eingangsbereich wahrnehmbar gewesen sein soll. Moosdorf sagte dazu auf Anfrage: “Der Vorwurf ist skurril und nichts ist abwegiger als dieser Vorwurf.” Bereits im Oktober 2025 hatte der Bundestag Moosdorfs Immunität als Abgeordneter aufgehoben.

via lto: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Hit­ler­gruß im Bun­destag?

siehe auch: Eklat in Deutschland AfD-Abgeordneter nach Hitlergruss in Bundestag angeklagt Wegen eines Hitlergrusses innerhalb des Reichstagsgebäudes hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 60-jährigen AfD-Bundestagsabgeordneten erhoben. Gegen einen AfD-Bundestagsabgeordneten ist nach einem Hitlergruss im Bundestag Anklage erhoben worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Montag mit. Der namentlich nicht genannte Politiker soll im Juni 2023 einen Parteikollegen im Garderobenbereich des Bundestags mit einem «Hackenschlag» und einem «Hitlergruss» begrüsst haben, so die Staatsanwaltschaft. «Dem Angeschuldigten soll dabei bewusst gewesen sein, dass die Grussform der verbotenen nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei für andere im Eingangsbereich wahrnehmbar gewesen sein soll.»; Anklage gegen AfD-Abgeordneten: Hat Matthias Moosdorf Kollegen im Bundestag mit Hitlergruß begrüßt? Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 60-jährigen AfD-Bundestagsabgeordneten erhoben. Ihm wird das Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen vorgeworfen. Wegen eines Hitlergrußes innerhalb des Reichstagsgebäudes hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Matthias Moosdorf erhoben. Zuvor hatte das Parlament im Oktober seine Immunität aufgehoben. Dem 60-Jährigen wird vorgeworfen, einen Parteikollegen am 22. Juni 2023 an der Garderobe im Reichstagsgebäude mit Hackenschlag und Hitlergruß begrüßt haben. Daher wirft ihm die Staatsanwaltschaft das Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen vor. Zudem soll ihm bewusst gewesen sein, dass andere Personen den für die Nationalsozialisten und Mitglieder der NSDAP typischen Gruß wahrnehmen konnten. Zu dem Zeitpunkt fand eine Sitzung des Bundestages statt. Moosdorf droht nun eine Geld- oder Freiheitsstrafe. Moosdorf selbst bezeichnete die Vorwürfe gegenüber der Deutschen Presseagentur als „skurril“ und „abwegig“. Das ist nicht der einzige aktuelle Konflikt, in den Moosdorf verwickelt ist: Der Cellist und ehemalige außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion steht zudem in der Kritik, weil er an einer nicht-genehmigten Russlandreise teilgenommen haben soll.

FCK AfD