Wer einen deutschklingenden Namen hat, bekommt einfacher eine Wohnung. Das zeigt eine Studie zu Rassimsus auf dem Wohnungsmarkt. In einem Experiment haben die Autoren der Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) nahezu identische Bewerbungen mit typisch deutsch-klingenden Namen und mit ausländisch-klingenden Namen verschickt. Das Ergebnis: Auf die Bewerbungen mit deutsch-klingende Namen kamen öfter Antworten und Termine für Besichtigungen. Zudem befragten die Forscher für den Bericht mit dem Titel “Gewohnt ungleich. Rassismus und Wohnverhältnisse” insgesamt 9.500 Menschen. Und auch hier wurde das Bild bestätigt. Zwei Gruppen besonders betroffen Demnach sind vor allem Schwarze und Muslime betroffen. Jeder Dritte in dieser Gruppen hat bereits Diskriminierungserfahrungen bei der Wohnungssuche gemacht und wurde beispielsweise nicht zu Wohnungsbesichtigungen eingeladen.

via wdr: Studie: Rassismus auf Wohnungsmarkt weit verbreitet