Eskalation im Fall des Ukraine-Kämpfers Schramm: Der Vorstand der NRW-AfD entzieht ihm erneut die Mitgliedsrechte – nur zwei Tage nach der Rückgabe durch das Schiedsgericht. Schramm werden Verbindungen zu einem Ex-NPD-Spitzenfunktionär vorgeworfen. Er spricht von „Cancel Culture“ in der AfD. Im Streit zwischen dem Landesvorstand der nordrhein-westfälischen AfD und dem Wuppertaler Kommunalpolitiker Tim Schramm gibt es eine neue Eskalation. Erst am Dienstag hatte das Landesschiedsgericht der Partei entschieden, den vom Vorstand beschlossenen Entzug der Mitgliedsrechte des Ukraine-Kämpfers aufzuheben. Nun wurde Schramm am Donnerstagnachmittag nach WELT-Informationen erneut mitgeteilt, dass der Vorstand der Landespartei „Ihren Ausschluss von der Ausübung der Mitgliedsrechte in der AfD beschlossen“ hat. (…) Neuhoff hat Schramm nun eine neue Begründung für die Ordnungsmaßnahme mitgeteilt. „Grund für die weiterreichende Maßnahme ist Ihre Verbindung und Ihr Zusammenwirken mit dem aufgrund belegter Aktivitäten als rechtsextrem einzustufenden Aktivisten Tobias Schulz (‚Baldur Landogart‘)“, heißt es in der Mail. „Zweck der Maßnahme ist die sofortige Unterbindung weiterer, ähnlich gelagerter Aktivitäten Ihrerseits als vollberechtigtes Mitglied und Funktionsträger der AfD sowie die Verhinderung von weiteren, daraus resultierenden Schäden für die Partei.“
via welt: Wegen Treffen mit Rechtsextremist – NRW-AfD entzieht Ukraine-Kämpfer erneut Mitgliedsrechte