Auf Facebook soll Sascha Menkhaus eine Schülerin verunglimpft haben, die sich gegen Rechtsextremismus ausspricht. Ein Recherche-Team hat den Kommentar veröffentlicht. 2 Min Lesezeit Nur zwei Tage vor der Kommunalwahl gibt es Ärger um Recklinghausens Bürgermeisterkandidaten der AfD, Sascha Menkhaus. Die Recherche-Gruppe „DieInsider“, die nach eigenen Angaben in AfD-nahen Facebook-Gruppen und auf Online-Seiten der Partei unterwegs ist, hatte öffentlich gemacht, dass Menkhaus auf Facebook eine Schülerin beleidigt haben soll. In einem Beitrag der „taz“ vom 24. August ging es um die 15-jährige Jette Poensgen aus Lauchhammer im Osten Deutschlands. In dem Artikel der überregionalen Tageszeitung berichtet die Schülerin von ihrem nach eigener Aussage von Rechtsextremismus geprägten Schulalltag und davon, dass sie sich bewusst als Antifaschistin dagegenstelle. Ein privates Profil soll den Post der „taz“ mit einem Foto der Schülerin am selben Tag auf Facebook nicht-öffentlich geteilt haben – versehen mit dem Zitat: „Weil offen gegen Nazis zu sein hier schon fast als radikale Position gilt, falle ich auf, weil ich keine rechten Parolen durch den Schulflur rufe und meine Freundinnen nicht mit ‚Heil Hitler‘ begrüße.“ Ein dem Namen nach männlicher User kommentiert den Post mit dem Satz: „Ist das die Schulmatratze?“ „Nazis sind bei uns nicht richtig aufgehoben“ AfD-Kandidat Sascha Menkhaus im Porträt RECKLINGHAUSEN 03.09.2025 Sascha Menkhaus, auf Facebook „Sascha S. Menkhaus“, beantwortet diesen Kommentar über sein öffentliches Profil mit den Worten „Schulmatratzin bitte“.

via recklunghäuser zeitung: Ärger um Recklinghausens AfD-Bürgermeisterkandidaten Hat Sascha Menkhaus eine Schülerin verunglimpft?