Ein Aargauer Polizeichef wurde wegen Beschimpfung verurteilt, nachdem er einen Beschuldigten in einer E-Mail als «Neger» bezeichnet hatte. Der Fall reiht sich in eine Reihe von Rassismus-Vorfällen bei der Schweizer Polizei ein. Per Mail bekam die Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal aus dem Aargau «ein Mail mit sehr vielen Forderungen» von einem Beschuldigten. «Da habe ich mich hinreissen lassen», wird der Regionalpolizei-Chef der «Aargauer Zeitung» später sagen. Das Mail des Beschuldigten macht den Polizeichef so wütend, dass er zwei seiner Arbeitskollegen wiederum ein Mail schickt. Darin heisst es unter anderem: «Het de Burscht en Schade!! Aber überrascht mech ned, esch en Neger!!» Versehentlich schickte er das Mail aber nicht nur an die Kollegen, sondern auch an den Beschuldigten selbst. Also den Mann, den er mit dem N-Wort beschimpfte. Sofort wurde der Gemeinderat, Arbeitgeber des Polizeichefs, über das Mail informiert. Das führte dazu, dass der Polizeichef administrativ abgemahnt wurde. (…) Per Strafbefehl wurde der Polizist jetzt wegen Beschimpfung verurteilt. Er hat sich nicht gegen den Strafbefehl gewehrt, der somit rechtskräftig ist. 2600 Franken Geldstrafe, 600 Franken Verbindungsbusse und 600 Franken Strafbefehlsgebühren muss er jetzt bezahlen. «Es war dumm und es tut mir leid», betont er.
Geheimer Wechsel: AfD-Fraktion beruft verurteilten Ex-CDU-Politiker in Ausschuss
Der ehemalige Hamburger CDU-Abgeordnete galt lange Zeit als umstritten. Jetzt übernimmt er überraschend eine neue Funktion. Es ist ein unauffälliger Punkt auf der Tagesordnung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte am Donnerstag (25. Juni): Ausschussumbesetzungen (Mitteilung der AfD-Fraktion) Read more