Tommy Robinson gilt als prägende Figur der rechtsextremen Szene in Grossbritannien. Jetzt wurde der 42-Jährige festgenommen. Der britische Rechtsradikale Tommy Robinson ist wegen des Verdachts der Körperverletzung festgenommen worden. Die Verkehrspolizei erklärte am Montag, ein 42-Jähriger sei im Kontext eines Angriffs am Londoner Bahnhof St Pancras Ende Juli festgenommen worden. Die Festnahme fand demnach am Londoner Flughafen Luton statt. Der Mann solle wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung verhört werden. Auf Onlineplattformen war vergangene Woche ein Video verbreitet worden, auf dem Robinson neben einem regungslos am Boden liegenden Mann vorbeiläuft und sagt, er sei provoziert worden. Robinson flog nach dem Vorfall nach Teneriffa und kehrte nun aus Portugal kommend nach Grossbritannien zurück. Robinson ist kein Unbekannter Der frühere Fussball-Hooligan Robinson, der mit richtigem Namen Stephen Yaxley-Lennon heisst, ist Gründer der rechtsradikalen Gruppierung «English Defence League» und gilt als der bekannteste Rechtsextremen Grossbritanniens. Er hat mit muslim- und einwandererfeindlichen Äusserungen eine grosse Zahl von Anhängern auf Onlineplattformen gewonnen. Selbst der Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage hatte sich in der Vergangenheit deutlich von Robinson distanziert, dem er Nähe zu gewalttätigen Kriminellen vorwarf.
via watson: Britischer Rechtsextremer und Musk-Freund Tommy Robinson in London festgenommen
siehe auch: Verdacht auf schwere Körperverletzung Britischer Rechtsextremist Tommy Robinson offenbar in London festgenommen Ein Video von Tommy Robinson neben einem Verletzten in einem Bahnhof hatte für Aufsehen gesorgt. Nun haben britische Polizisten einen Beteiligten in Gewahrsam genommen. Medienberichten zufolge handelt es sich um Robinson. Der rechtsextreme und islamfeindliche Aktivist Stephen Yaxley-Lennon, bekannt als Tommy Robinson, ist offenbar am Londoner Flughafen Luton festgenommen worden. Das berichten britische Medien, darunter die BBC und der »Guardian« . Demnach steht die Festnahme im Zusammenhang mit einem Angriff in London am 28. Juli. In den sozialen Medien kursierte ein Video von diesem Tag, das Robinson neben einem regungslosen Mann am Bahnhof St Pancras in der britischen Hauptstadt zeigt. Der Mann liegt bäuchlings auf dem Boden und wirkt verletzt. Robinson ist zu hören, wie er behauptet, aus Notwehr gehandelt zu haben. (…) »Der Mann wurde zum Verhör gesucht, nachdem er in den frühen Morgenstunden des 29. Juli nach dem Vorfall in St Pancras das Land in Richtung Teneriffa verlassen hatte«, heißt es in einer Mitteilung der BTP . Es bestünde der Verdacht der schweren Körperverletzung. Demnach befindet sich der Mann in Gewahrsam. Nach dem Angriff in St Pancras hatte die BTP von einem Vorfall mit »schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen« gesprochen. Der Verletzte wurde mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen. Dem »Guardian« zufolge geht die BTP davon aus, dass er das Opfer ist, nicht der Täter.