Die rechtsextremen “Jungen Nationalisten” (JN) sind im Visier der Polizei. Einsatzkräfte haben das “Heimathof” genannte Schulungszentrum der JN in Eschede durchsucht In internen Chatgruppen der Neonazis herrscht Aufruhr: Die Polizei hat den “Heimathof” der rechtsextremen Partei Die Heimat durchsucht und eine Waffe sichergestellt. Die Polizei hat am Dienstagabend das bekannte Schulungszentrum der rechtsextremen “Jungen Nationalisten” (JN), den sogenannten “Heimathof” in Eschede, im Landkreis Celle, durchsucht. Dabei stellten die Beamten eine Schusswaffe sicher. Die Razzia erfolgte nach Angaben einer Sprecherin der Polizei Celle gegen 20.50 Uhr. Kurz zuvor seien die Ermittler auf eine Undercover-Recherche von stern und RTL gestoßen. Der 18-jährige Lois Wagner, ein führendes Mitglied der JN, der Jugendorganisation der vom Verfassungsschutz beobachteten Partei Die Heimat, hatte der verdeckten Reporterin unter anderem eine Pistole gezeigt, mit der angeblich Stahlkugeln verschossen werden können. “Ins Gesicht möchte man die nicht kriegen”, sagte er. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg beantragte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für den “Heimathof”, auf dem Wagner lebt. Beschuldigter ist führendes JN-Mitglied Der Beschuldigte, bei dem es sich nach stern-Informationen um Lois Wagner handelt, wurde von den Beamten nicht angetroffen. Die sichergestellte Schusswaffe wird aktuell “einer Untersuchung unterzogen”, um zu ermitteln, um was für eine Waffe es sich genau handelt.
via stern: Nach Recherchen von stern und RTL: Polizei durchsucht rechtsextremen “Heimathof”