Es geht um manipulierte Stimmzettel zugunsten der rechtsextremen Partei »Freie Sachsen«: In dem Bundesland ist Anklage gegen einen 45-Jährigen erhoben worden – auch wegen versuchter Brandstiftung. In Dresden hat die Generalstaatsanwaltschaft einen 45-Jährigen wegen des Verdachts der Wahlfälschung und versuchter Brandstiftung angeklagt. Außerdem wirft die sächsische Behörde dem mutmaßlichen Rechtsextremisten nach Angaben vom Mittwoch weitere 32 Taten vor. Das Landgericht Dresden muss nun über die Zulassung der Anklage entscheiden. Der Angeklagte soll bei der Briefwahl zu zwei Kommunalwahlen in Dresden am 9. Juni 2024 insgesamt 155 Stimmzettel und zur Wahl des Landtags in Sachsen am 1. September 2024 insgesamt 126 Stimmzettel manipuliert haben. (…) Im September und Oktober 2023 soll er zudem versucht haben, ein ehemaliges Schulgebäude in Dresden in Brand zu setzen. Er habe so die Nutzung des Gebäudes als Asylbewerberunterkunft aufgrund seiner rechtsextremen und ausländerfeindlichen Gesinnung verhindern wollen. Zu den weiteren Tatvorwürfen zählen diverse Drogendelikte. Dazu kommen der unerlaubte Besitz eines Schlagrings und von pyrotechnischen Gegenständen sowie eine Reihe von Diebstählen.

via spiegel: Ermittlungen in Sachsen Mutmaßlicher Rechtsextremist wegen Wahlfälschung angeklagt